DEW0012549MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. November 1953 Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
W 1254911112b
Erich Horn, Stuttgart-Bad
Teig-Gärschrank
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung - an Teig-Gärschränken zum Aufnehmen von Teigstücken auf Brettern od. dgl. Unterlagen (z. B. Kipptrögeln)
in mehreren Etagen. Solche Gärschränke zur unmittelbaren Einschaltung in eine kontinuierliche
Backanlage verwendbar zu machen, ist der Zweck der Erfindung.
Im kontinuierlichen Backbetrieb war es bis jetzt die Regel, einen vollautomatisch funktionierenden
ίο Gärschrank zu verwenden. Die Zeitlänge für den Durchsatz vom Schrankeinlaß bis zum Schrankauslaß
muß natürlich stets der jeweils erforderlichen bzw. verlangten Gärdauer entsprechen. Die
Leistung einer den Gärschrank einschließenden, im wesentlichen eine Teigaufbereitungsmaschine, den
Gärschrank und einen automatischen Ofen umfassenden Backanlage ist nun aber im wesentlichen
durch die von der Teigaufbereitungsmaschine pro Zeiteinheit gelieferten Teigstücke und durch die
Dauer des Backens im Ofen bestimmt. Als Mittler zwischen Teigaufbereitungsmaschine und Ofen
sollte der Gärschrank allen Verhältnissen entsprechend anzupassen sein. Das ist beim automatischen
Schrank im stetig fließenden Backbetrieb jedoch mit mancherlei, Schwierigkeiten verknüpft,
zumal mit Geschwindigkeitsregelungen nur dannauszukommen ist, wenn die von Fall zu Fall auszugleichenden
Unterschiede der Gärdauer gering
609 736/2
W 12549IIII'2b
sind. Geschwindigkeitsänderungen um relativ große Beträge würden den Takt zwischen Teigaufbereitungsmaschine,
Gärschrank und Ofen gar zu sehr stören. Dem ließe sich zwar durch Einrichtungen zum Ändern des Gärweges begegnen, doch würden
die Gärschränke mit vollautomatischem Durchlauf dann viel zu umfangreich, viel zu kompliziert und
auch viel zu kostspielig.
Erfindungsgemäß ist den Schwierigkeiten erstmalig mittels eines Gärschrankes begegnet, der ein
an sich bekannter mehretagiger Schrank ist, in den die Teigstücke mitsamt der jeweiligen Unterlage
(z.B. Gärbrett oder Kipptrögel) einsetzbar sind. Ein solcher Schrank ist in seiner der Erfindung
gemäß verbesserten Ausführung vornehmlich dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Etagen
als Mittel zum Aufnehmen, bzw. Tragen der Teigstückunterlagen'
sich vom Etageheinlaß bis zu einem entgegengesetzt angebrachten Auslaß gerade
erstreckende an sich bekannte endlose Gleitbänder oder Gleitketten vorgesehen und relativ zu diesen
Bändern oder Ketten die Teigstückunterlagen in den Etagen mit auslaßseitig angebrachten bedarfsweise
ausrückbaren Anschlägen aufhaltbar gemacht
sind, '■ ' . -
Weitere Merkmale ergeben sich, aus der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Beispiels.
Es stellen dar: -
Abb. ι einen Schrank erfindungsgemäßer Ausführung
im Querschnitt,
Abb. 2 denselben Schrank längs geschnitten,
Abb. 3 eine besonders vorteilhafte Gleitkettenausführung.
Abb. 3 eine besonders vorteilhafte Gleitkettenausführung.
Entsprechend der Vielzahl der Etagen sind im Schrank endlose Gleitbänder (im folgenden 'der
Einfachheit halber »Bänder« ' genannt) übereinander
angeordnet. Von der der nicht dargestellten . Teigaufbereitungsmaschine zugekehrten Schrankstirnwand
A sind in der oberen Schirankpartie die Bänder ι als Träger der mit Teigstückeh belegten
Bretter od. dgl. Teigstückunterlagen 2 nach der dem nicht dargestellten automatischen Backofen
zugekehrten Schrankstirnwand .0 hinlaufend. In der unteren Schrankpartie sind die Bänder 1 in
umgekehrter Richtung, also von B nach A laufend. Leere Teigstückunterlagen 2 (Gärbretter und Kipptrögel
z. B.) können also durch die untere Partie zur Teigaufbereitungsmaschine zurückgeschickt
werden.
So Die Bänder 1 sind.in den einzelnen Etagen zum
mindesten paarweise vorgesehen und werden mit
gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt.
Besonders vorteilhaft verwendbar sind Bänder, die, wie es aus der Abb. 3 ersichtlich ist, auf
Rollen 1' laufende Ketten sind und die Teigstückunterlagen
2 auf frei drehbaren Seitenrollen 1" aufnehmen.
Während der Gärdauer müssen die eingebrachten Teigstücke im Schrank verweilen können. Es sind
zu diesem Zwecke auslaßseitig der ,einzelnen Etagen Anschläge 3 vorgesehen, die durch Federn od. dgl.
' Mittel 4 . in die Bahn der Teigstückunterlagen 2 hineingehalten werden,. In jeder Etage kann der
Vorlauf · der jeweils ersten Teigstückunterlage 2 also immer nur bis zu dem Anschlag 3 erfolgen.
Das Band 1 kann, soll und wird jedoch unter der an Ort und Stelle festgehaltenen Teigstückunter-N
lage 2 weiterlaufen. Es können als die Teigstücke auf ihren Unterlagen 2 so lange eingebracht werden,
bis die Etage mit den Teigstückunterlagen gefüllt ist. Das stetig .laufende Band 1 reiht die Unterlagen
2 alle dicht hintereinander. Ist die verlangte Stand- oder Gärzeit eine längere als die bei takt-
bzw. regelmäßiger Beschickung gebrauchte Zeit zum vollständigen Füllen der Etage, dann wird, die 75'
nächste, danach die übernächste beschickt usw. usw. Ist die Stand- oder Gärzeit für die Teigstücke
der zuerst eingebrachten Unterlage 2 erfüllt, so wird der betreffende'Anschlag 3 (zwecks seiner Betätigung
mit einer Handhabe 3' versehen) aus der Fangstellung zurückgenommen. Die jeweils erste
Teigstückunterlage 2 wandert sodann aus dem Schrank heraus, wird abgenommen, zum Ofen entleert
und danach durch eine der Etagen der unteren Schrankpartie zur Teigaufbereitungsmaschine auf
der Α-Seite zurückgeschickt.
Es kann mit jeder beliebigen Gärdauer gearbeitet werden, soweit sie zwischen der der Füllzeit für
die Summe aller Gäretagen entsprechenden größtmöglichen Gärdauer und der der Etagendurchlaufzeit
einer einzelnen Teigstückunterlage entsprechenden geringstmöglichen Gärdauer liegt.
BesondereVa niationsmöglichkeiten sind übrigcns
dadurch gegeben, daß erfindungsgemäß für die Laufgeschwindigkeit der Bänder 1 eine Veränderbarkeit
mittels irgendeines an isich bekannten und zweckentsprechenden Regelantriebes vorgesehen ist.
Dazu ist weiterhin auch noch mit an sich bekannten Mitteln die Möglichkeit einer Umkehr der
Bandlaittfrichtuing vorgesehen·. Der besondere Vorteil
der Umkehrbarkeit der Bandlaufrichtung in den Etagen ist die Tatsache, daß gegen Betriebs-.Schluß,
wenn die Arbeit an der Teigaufbereitungsmasclhine
bereits aufgehört 'haben mag, die ofenseitig entleerten Teigstüdkunterlagen gegebenen- i°5
fallls auch in den speziell zum Gären verwendeten Etagen
der oberen Schranlkpartie untergebracht werden können', so insbesondere wenn die Etagenräume
der unteren Sdhrankpartie zur Unterbringung aller für den Gesamtbetrieb zur Verfügung
stehenden Teigistückunterlagen (Gärbretif und Kipp-.
tröge! usw.) nicht ausreichend sein sollten.
Nach außen sind, die Etagen — zum mindesten
die zum Gärenlassen der Teigstücke verwendeten Etagen —· an ihren Ein- und Auslassen mit durch- 1X5
dringlichen Vorhängen abgesperrt, vorzugsweise mit solchen aus einem Luftschleier 7.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Tefig-Gärschr-ank zum Aufnehmen von Teigstücken auf Brettern od. dgl. Unterlagen in mehreren Etagen, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Etagen ;als Mittel zum Aufnehmen bzw. Tragen der Teiigstückunterlagen (2) sich vom Etageneinlaß bis zu einem entgegengesetzt angebrachten Auslaß gerade er-736/2W 12549 HI/2hstreckende an sich bekannte endlose Gleitbänder oder Gleisketten (1) vorgesehen und relativ zu diesen Bändern oder Ketten die Teigstückunterlagen (2) in den Etagen mit auislaßseitig angebrachten, bedarfisweise ausrückbaren An- - schlagen (3) aufhaltbar gemacht sind.
- 2. Teig-Gärsehrank nach Anspruch! 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Etagenein- und -auslasse mit durdridriinglichen Vorhängen (7). versehen sind, vorzugsweise mit solchen aus einem Luftschleier.
- 3. Teig-Gärschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er unterteilt' ist in eine Partie oberer Etagen mit von vom nach hinten laufenden Bändern oder Ketten (1) und ■in eine Partie unterer 'Etagen mit umgekehrt, d.h. von hinten nach vorn laufenden Bändern oder Ketten.
- 4. Telig-Gänschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder oder Ketten (1) gesdhwindigkeitsregelbar sind.
- 5. Teig-Gärschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder oder Ketten (1) geschwindigkeitsregelbar und in der .Laufrichtung Umkehrbar sind., In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 631 142, 671639; britische Patentschrift Nr. 128728;
USA.-Patentschrift Nr: 1 897 352.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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