DEW0000744MA - Feuchtvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen, insbesondere Spiegelschriftumdrucker - Google Patents
Feuchtvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen, insbesondere SpiegelschriftumdruckerInfo
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Description
fflyaa c ü η t h e r Wagiaer9 Hannover, ,
»Tgrfateea «Bd Vorrichtung g^ir YerMntermf dee Fltleeigkeitaaw,.
trltts beim HachfUlXeii der Flüssigkeitsbehälter von ait BruekamB-gleich arbeitenden Feuchtvorrichtongen für Vervieim tigungsaa-,
schinen oder dgl."
Die Erfindung betrifft ein Yerfehren zur Verhinderung de« Flüssigkaltseuetritte bein Sachfailen der FlUesigfceitebehälter
von mit Bruckewgleieh arbeitenden Feuchtvorriehtungen für Ysr-VielfiltiguageMeehines,
insbesondere Spiegel sehriftuffiäriieker, oder dgl· und besteht darin· dass der Flüssigkeitsbehälter in einen
Einfüllraum und einen Yorrateraum unterteilt wird, wobei beide voneinander derart abgesperrt sind, da es ein Ausgleich swisehen
de& atmosphärischen Aueeendruck und dem Xnnen-Ünterdruek nicht erfolgen kann, wHhrend der hydrostatische Einfülldruck einen
Durchtritt der Flüssigkeit durch die Sperre bewirkt.
Bei Feufhtvorrichtungen» die oit Druckausgleich arbeiten» d.h.· also bei denen der Flüssigkeiteauetritt durch Zuführung von
Luft durch ein Ventil oder dgl. erfolgt, entsteht die Schwierigkeit» beim Kachfüllen den ungewollten Austritt von Flüssigkeit an
den Feuchteteilen zu verhindern» Wenn der Behiaterinhalt so, erneuem iet, oder Wennemen sich uberzeugen Wills ob noch genügend
Fltiesigkeit im behälter ist, muse der Vereehluse geöffnet werden. Durch die Einfüllöffnung dringt dabei Luft in das Xnnete des Behälters
und führt in diese» den Druckausgleich herbei. Hierbei kenn die in Bereitschaft zun Austritt stehende flüssigkeit entweichen.
Wenn euch diese Fluseigkeitemenge verhältni BaSssig gering iet, so iet deren Austritt doch unerwünscht. Dieser unerwünschte
FlüssigkeitBauetritt wird durch die vorliegende Srfin« dung verhindert.
Die Durchführung dee erf indungegera« ssen Verfahrens kann folg genderiaaesen erfolgen»
In die Kinfüllöffnung wird ein Siebsylinder derart eingeführt, dass dessen oberer Band luftdicht abechlieaet. Der Mantel
des a lebaylindera beateht aus wenigstens sswei Lagea engmaschiger Iirahtgaae oder einem ähnliehen Gewebekörper. Er uraee möglichst
tief in das B ehäl t erinnere« hineinragen, eo das ε dessen Gewebe auoh bei niedrigstem Flüssigkeitestand im behälter noch benetst
werden kann. Swisohea den Gewebeechichten besteht dedureh.dass ei® sieh nur an einem 2?sil der vorhandenen Knotenpunkte des Ge-
flechtee berühren, ©la ©ehr enger Kapillarepalt alt einer beträchtlichen Steighöhe für die Flüssigkeit. Dieee eehieeet dea-Ättfolge
swischeii den Gewebelagan hoch und bleibt in den Gewebe-Bieechen hängen, eof em diese eng genug sind. Dadurch bildet sich
bei entsprechender Diiaenslonierung dee Siebzylindere ein dichter Pliieeigkei tsmantel innerhalb der Siebzylinderwendung, bezw. den
Schichten der (Tewebelagen. Dleeer Flüssigkeitemantel übt eine Sperrwirkung gegenüber der ihn umgebenden Luft aus. Die Flüsaigkeitesperre
muss nun so stark sein, dass sie bei einem. Unterdruck im Behälter, wie er bei der Entnahme von Flüssigkeit entsteht,
data beim öffnen des Verechlueeee durch die einströmende atno^phfirieche Luft herbeigeführten tiberdruck standhält. Die Flüssigkeit
s sperre darf Yflederum nicht so stark sein, dass ei© dem hydrostatischen Druck, der beim Füllen dee SlebEylindere entsteht,
standhält. Die riaschenweite der Gasea besw. die IiurehlSssigkeit eines an deren stelle TerweAdeten Gewebes oder ähnlichen Siebkörpere
mumm einmal eo bemessen sein, dase dessen Adhäsion die Oberflächenspannung der flüssigkeit soweit überwindet, daee deren
Tropfen ale Laiaellen zwischen den flaschen hängen bleiben, die aber noch eo stark sein müssen, dass sie dem. auftretenden Überdruck
standhalten und andererseits dem hydrostatischen Druck der Ton aussen zugef Lihrten PliAssigkeit nachgeben. Gleichzeitig zause
das Fassung ßveriää gen dtr ßiebzylinderwmidung für die Flüssigkeit m gross sein, dass stete soviel Flüssigkeit in die durch die
einströraende Flüssigkeit geöffneten J-Iaschen nachechiessen kann, dass praktisch keine -kift τοη aussen in da β Behält erinnere gelengt
Der Caae-oder GewebeEylinder dient gleichzeitig als ^ieb eur Fernhaltung von etwaiges Verunreinigungen in der Flüssigkeit. 2u
diesem Zweck wird er herausnehmbar angeordnet. Die Sylinderform kann beispielsweise auch durch eine Plattenforia ersetzt werden.
Die Platte muss dann eiaagea^es so zwischen dem ^infüllraum und des Behälterinnerη angeordnet werden, dass sie als Trennwand zwischen
den beiden Hsniaenwirk*. Die lueweÄselbarkeit let konstruktiv mit der Platte oder einem anderen die gleiche Wirkung ausübenden
Körper, zwar nicht so bequem zu erreichen wie bei der Zylinderfora, aber ohne weiteres »6glicb, selbetverständlich muse das
Siebmaterial so gewählt werden, dass zwischen ihm. und der Fliieeigkeit eint; grosse Benetzungsfähigkeit besteht.
-iiie Tatsache, dase die Vorrichtung alt Dr,citausgleich arbeitet und der Behälter ausserdem rotiert, zwingt Aaeat den Verschluee
der EinfullSffnung dicht eu gestalten, so dase in den Einfullraum
wahrend dee Betrielee keinerlei Luft eindringen und such keine Flüssigkeit herausgeschleudert werden kann. Erf indungsgetaäee wird
4i©ee@ problem dadurch gelöst, dass eine unter Federwirkung luftdicht gegen die Einfüllöffnung gepresste schwenkbare Vereehluaeklappe
vorgesehen ist, die nur dann geöffnet weraen kann, wenn der Flüssigkeitsbehälter sich in einer ο teilung befindet, in der
ein Auelaufen von !flüssigkeit aus der öffnung nicht erfolgen kann.
Dfceee Anordnung bedeutet ^udooh nicht nur einen luftdichten Verschluss, sondern bietet auch bei allen anderen Feuchtvorriehtungen,
die nicht uiit Druckausgleich arbeiten,einen Verschluss» der erhebliche Hachteile vermeidet. Bei den bisher bekannten ίItiesigkeitsbehält
ü rn ist in der Hegel ein chraubve i«chlues oder ein Stopfen angeordnet« Zum Einfüllen müssen diese feile umständlich
entfernt werden, ausserdem können sie verloren gehen. Bei einem rotierenden Behälter be steht ausserdem die Cefahrt dass die Sltiasigkeit
durch die Binfüilöffnung herausläuft, wenn die Äeehine in Bewegung gesetzt wird und ee vergeseen wurde, die öffnung zu
echliessen.
In der Zeichnung ist ein Aueführungaüeiepiel dee Irfindunge- ^egenstandeg dargestellt 3 es zeigen:
Abb. 1 einen Längsschnitt durch den SsIuseigkeitebehaiter bei geschlossener Verechlussklappe·
Abb. 2 einen Seil des Längsschnittes gmrn&m Abb. 1 bei geöffneter VerschlueeklapiJe.
Abb. 3 eine ütimansieht dee Flüssigkeitsbehältera bei geschlo e a ener Verschluseklappe·
Abb. 4 die ^tirnansicht des aüöeigkuitsbehältere bei geSff* neter Verschlussklappe·
In Abb. 1 ist als Flüssigkeitsbehälter ein Siebzylinder a vorgesehen, durch dessen ZylIndermantel die flüssigkeit beim Rotieren dee Eylindere austritt, wenn durch Offnen des Ventilee b
eis !Druckausgleich zwisehen dem Unterdruck in de:a Zylinder β und der atmosphärischen Auseenluft eintritt. Ua beim Nachfüllen von
Flüssigkeit einen Sruckauagleich durch die EinfiiliSffnung hindurch zu. verhindern, iet in die Einfüllöffnung ein Siebsylinder e luftdicht
eingesetzt, dessen Mantel eus wenigstens zwei Iagea engmaschiger Drahtgaee besteht. Auf diese .Veise let der Flüssigkeitsbehälter in zwei voneinender abgesperrte läuase und zwar den Einfüll
rau» d und den Vorratsrauia β unterteilt. Die eingefüllte PlUseiekeit dringt un-ehindert in den Vorrataraum e ein, während
Claims (1)
- die β taosph Hrieche luft in des Binfiillrauia & zurückgehalten wird.Zum luftdichten Verschluss des Einfallrauaea dient ein© Verschlussklappe f, die an einem Schwenkarm g befestigt Ietfl der seinerseits an dem einen Ende eines xuiter der Wirkung einer feder h stehenden ^olaene i angeordnet ist. Der Bolzen i ist in einer Hülse k eoheial verschiebbar. Die Verechiebung des SoXzeae i geschieht durch einen zweiarmigen Hebel 1, d«r mit einem Arm unter einen Aneate a eines ν chiebere η greift und den Schieber hochßohiebt, wobei der Aneatz a den iiolaen i hochschiebt» An dem Bolaen i befindet sich ein Stift o, der in einer sehlitekurve ρ geführt wird, wodurch ein Verdrehen dee Boleene i bei der Aufwärtsbewegung uro damit ein Yerachwenkan der hochgehobenen Verschlussklappe f erfolgt, wie au« Abb. 4 ersichtlich. Wird der Hebel 1 losgelassen, geht der Bolaen i unter der Wirkung der Feder h wieder naoh unten und die Verschlussklappe f legt «ioh wieder luftdicht auf die Einfüllc"f fnung.Auf der Achse des PlUaalgkeitabehälterβ ist eine Scheibe r vorgesehen, die an der stelle, wo der Bolzen i hinter ihr liegt, einen nach aussen koBisoh erweiterten Schlita β beeitst» in den der "chieher ut beim Hochechieben des Bolzene i eingreift· Befindet sich der Behälter bei irgendeinem tande der Maschine in einer anderen Szellung als der Orundsteilung, drückt der Schieber η auf den land der ochelbe r und kann den Bolzen 1 nicht erreichen.Uie Einrichtung ist auch für einen fectetehenden ?ehrilter geeignet. Der schieber wird dann zweckia^.eig mit dem Bolzen f vereinigt· Die scheibe kann dann fortfallen, weil der Behälter stete die stellung beeitst, in der die Eiaföl!Öffnung ohne Gefahr dee Auslaufen» von ilüaeigkeit geöffnet werden kann.P a tint sicg r a che,1·) Verfahren zur Verhinderung dee FlUesigkeiteauetritta bale Nachfüllen der Flüssigkeitsbehälter von mit Drockauegleieh arbeitenden Peuchtvorrichtungen für Vervielfältigungsaaschinen, insbesondere SpiegelschriftuiBdrucker, oder dgl., darin bestehend,dass der ZlUesigkeitöbehälter in einen Binfullraum und einen Vorrateraum unterteilt wird, wobei beide voneinander derart abgesperrt Bind, dass ein Ausgleich 2wiechen dem ats» sphärischen Auesendruck und de© Innen-Unterdruek nicht erfolgen kann, aber der hydroetatieche >infülldruek einen üurch^ritt der Fltiesigkeit durch die Sperre bewirkt»2«) Ml-fc Druckausgleich arbeitende j?euchtrvorrichtung für VervielfHltigwngeiaaschinen oder dgl·, dadurch gefeenngelchnet, äa@s 4ev FlUeeigkeitebehjIlter (a) aus einem , roeeen Vorratsraum (e) und einem von die sera durch üiebsperre abgetrennten kleinen Elnf Iillraum (d) besteht.3.) Feuchtvorrichtimg geaftss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ^iebeperre aus einem in die Sinfüllöffnung luftdicht eingesetzten, möglichst bis auf den Boden des Flüssigkeit ^behälter β reichenden ^iebBylinder (c) besteht* dessen .hantel mindeateno aus zwei Lagen engiaasehiger DrahtgaEe oder eines anderen geeignet«! Gewebekörpers besteht.4«) Verechluce für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere von Feuohtvorrichtungen gemäss Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, da« ξ eine unter Pedersrirkung luftdicht gegen die Einfüll öffnung gepresste schwenkbare Verschlueoklappe (f) vorgesehen iet, die nur dann geöffnet werden kann, wenn der Flüssigkeitsbehälter (a) sieh in einer Stellung befindet, in der ein Auslaufen der FlUeaigkiait nicht erfolgen kann.5*5 Verschluss für Flüssigkeitsbehälter genäse Ansprach Af dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (f) an einem Schwenkara (g) angeordnet iat, der seinerseits an einem achelal verschiebbar und um seine ^Mngsaehse verdrehbar angeordneten l?ederhol ζ en (i) befestigt iet, der durch einen von eineia zweiarmigen Hebel (I) gesteuerten 'Schieber (n) in aeheialer Richtung verschoben wird.6«) Verschluss für PlissigkeitebeMlter geaRes Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, dase des die Verschiebung des schwenkbaren J?ederbOlsens Ci) bewirkende Glied (ra,n) derart angeordnet iet, dass es nur in der Grundetellung dee Flüssigkeitsbehälter© (a) auf den Federbolaen (i) einwirken kann«7.) Verschluee für Flüssigkeitsbehälter gemüse Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, das β das den Pederboleen (i) bedienende Glied (m*n) mit einer an dem i?ltiesigkeitebehälter (a) vorgesehenen cheihe (r) so ausaiaaienarbeitet, daee das Schieberglied (a,η) gegen die scheibe (r) trifft, eolange der Behälter (a) eich nicht in der Grundstellung befindet.
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