DE67050C - Gefäfsverschlufs - Google Patents

Gefäfsverschlufs

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Publication number
DE67050C
DE67050C DENDAT67050D DE67050DA DE67050C DE 67050 C DE67050 C DE 67050C DE NDAT67050 D DENDAT67050 D DE NDAT67050D DE 67050D A DE67050D A DE 67050DA DE 67050 C DE67050 C DE 67050C
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DE
Germany
Prior art keywords
stopper
container
interior
shows
vessel closure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67050D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SCHUBBERT, Apotheker, in Hohn b. Rendsburg
Publication of DE67050C publication Critical patent/DE67050C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/24Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes
    • B65D51/244Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes provided with oxygen absorbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
PATENTSCHRIFT
Gefäfsve r s ch I u Ts.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gefäfsverschlufs, welcher die Eigenschaft besitzt, Feuchtigkeit aufzusaugen und anzusammeln, so dafs die in dem betreffenden Gefäfs enthaltenen Stoffe jederzeit trocken bleiben.
Der Verschlufs ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Schnittansicht des Stopfens im Längsschnitt in Verbindung mit einem Behälter;
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie P-P, Fig. 1;
Fig. 3 denselben von unten gesehen;
Fig. 4 einen Grundrifs;
Fig. 5 eine Abänderung des Stopfens, theils in Schnitt-, theils Vollansicht;
Fig. 6 denselben in Schnittansicht in Verbindung mit dem Behälter, d. i. Kanäle geöffnet ;
Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie R-R, Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittansicht des Stopfens, und zwar im Gegensatz zu Fig. 6, d. i. Kanäle geschlossen ;
Fig. 9 einen Querschnitt nach Linie S-S, Fig. 8.
Der Stopfen A besteht aus einem hohl gestalteten Haupttheil B, in dessen Mitte sich ein Röhrchen α befindet. Der Hohlraum wird nach aufsen hin durch einen kleinen Stopfen b verschlossen (Fig. 1 bis 4).
Der ganze Stopfen dient als Verschlufs irgend eines Gefäfses, dessen Inhalt vor Feuchtigkeit geschützt werden soll. Um diesen Zweck zu erreichen, wird der Hohlraum des Stopfens mit einem die Feuchtigkeit aufnehmenden Stoff, z. B. Chlorcalcium, ganz oder theilweise gefüllt.
Der Innenraum des Behälters steht mit dem Chlorcalcium oder einem ähnlich wirkenden Stoff im Stopfen durch das Röhrchen a in Verbindung, so dafs eine Aufsaugung der Feuchtigkeit aus dem Innern des Behälters stattfinden kann. Damit der schliefslich flüssig werdende Inhalt im Stopfen nicht nach dem Behälterinnern übertreten kann, wird die Mündung des Röhrchens α durch einen zweiten Stopfen b mit Watte bedeckt gehalten.
Bei der durch die Fig. 5 bis 9 dargestellten Ausführungsform des Verschlusses ist der Haupttheil des Stopfens ebenfalls hohl gestaltet. Auch hier dient der Hohlraum zur Aufnahme des die Feuchtigkeit aufsaugenden Stoffes, welcher flüssig sein kann. Der Stopfen ist mit Kanälen c c versehen, welche nach unten hin in eine Oeffnung d auslaufen. Der obere Theil ist durch einen zweiten Stopfen b1 verschlossen. Dieser Stopfen hat zwei Einschnitte ff, welche sich derartig einstellen lassen, dafs sie „mit den Kanälen c c zusammenfallen und in dieser Stellung das Innere des Behälters mit dem Hohlraum des Hauptstopfens verbinden, so dafs der in diesem befindliche wasseranziehende Stoff die Feuchtigkeit aus dem Behälter aufsaugen kann. Soll der Behälter verstellt werden oder in irgend eine Lage gebracht werden, die ein Uebertreten der im Stopfen befindlichen Flüssigkeit nach dem Innenraum des Behälters befürchten läfst, so wird der Stopfen bL in die Stellung Fig. 8 und 9 gebracht, wodurch
die Verbindung des Hohlraumes des Stopfens mit dem Behälterinnern aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein Gefäfsverschlufs, dadurch gekennzeichnet, dafs im Haupttheil eines Stopfens ein Hohlraum /!?] angeordnet ist, der zur Aufnahme wasseranziehender Stoffe dient und entweder mit einem Röhrchen (a) versehen ist, dessen obere Oeifnung durch einen zweiten. Stopfen (b) mit Watte bedeckt gehalten wird, oder in dessen Wandungen mit dem Innenraum des Stopfens und des Behälters verbundene Kanäle (c c) angebracht sind, welche durch einen Stopfen (b1) verschlossen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67050D Gefäfsverschlufs Expired - Lifetime DE67050C (de)

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DE (1) DE67050C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022517B (de) * 1954-12-23 1958-01-09 Viktor Gehring Verpackung fuer steril zu haltende Gueter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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