DEV0007945MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Oktober 1954 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere für Haushaltzwecke bestimmte Zerkleinerungsmaschinen,
z. B. Fruchtfleischzentrifugen u. dgl., die einen einen verschiebbaren Stopfer passend führenden
Beschickungskanal haben. Solche Zerkleinerungsmaschinen, bei welchen unter der Mündung des Beschickungskanals
eine das eingebrachte Gut zerkleinernde, z. B. scheiben- oder trommeiförmige
Reibfläche beweglich angeordnet ist, sind in mannigfaltigen Ausführungen bekannt. Da es bei
diesen Maschinen vielfach für die ordnungsgemäße Wirkung darauf ankommt, das zu zerkleinernde
Gut gegen die bewegliche Reibfläche od. dgl. anzudrücken, sind solche Maschinen überlicherweise mit
den lichten Querschnitt des Bescliickungskanals ausfüllenden Stopfern versehen, mit deren Hilfe
das Gut sich gegen die Reibfläche pressen läßt. Zum Nachfüllen ist es erforderlich, jeweils den
Stopfer herauszunehmen und nach dem Einbringen des zu zerkleinernden Gutes, wieder einzusetzen.
Dies wird in mehrfacher Hinsicht als störend empfunden, denn der durch die Stopferführung gebildete
Einfüllkanal kann nur einen verhältnismäßig kleinen Raum einschließen, so daß er nur
eine geringe Menge des zu zerkleinernden Gutes aufzunehmen vermag. Weiterhin ist auch der lichte
Querschnitt der Stopferführuhg beschränkt, da dieser über seine Länge einen gleichbleibenden
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Querschnitt hat. Demnach besteht die Gefahr, daß beim Einfüllen beispielsweise von Früchten od. dgl.
ein Teil derselben neben den Einfüllkanal fällt.
Bei Zerkleinerungsmaschinen für die Fleischverarbeitung,
sogenannten Fleischwölfen, ist es bereits bekannt, zur Erzielung eines ausreichenden
Schutzes des die Maschine Handhabenden gegen Fingerverletzungen den Einfüllkanal für das zu
zerkleinernde Fleisch durch Schutzwände so zu gestalten, daß es praktisch nicht möglich ist, mit den
Fingern in den Bereich der Vorschubschnecke zu gelangen. Bei solchen Maschinen sind auch schon
zusätzliche Stopfer vorgesehen worden, welche das eingefüllte Gut in den dem die Maschine Bedienenden
nicht unmittelbar zugänglichen Bereichen gegen die Schnecke drücken sollen, um einen gleichmäßigen
Arbeitsablauf zu erhalten. Die hierbei verwandten Stopfer haben gegenüber dem Raum, in
welchem sie wirksam werden, weitaus kleinere Querschnitte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere für Haushaltzwecke bestimmte Zerkleinerungsmaschine,
z. B. Fruchtfleischzentrifuge od. dgl., zu schaffen, bei welcher das zu zerkleinernde
Gut sich in größerer Menge einbringen läßt, ohne dadurch zu ungünstig großen Abmessungen
des in einer Führung passend untergebrachten Stopfers zu kommen. Dies wird erfindiungsgemäß
im wesentlichen - durch einen der Stopferführung benachbarten Einfülltrichter erreicht, der in einen Wanddurchbruch der Stopferführung
einmündet. Die gleichzeitige Verwendung einer an sich bekannten Stopferführung und eines
an sich bekannten, frei zugänglichen Einfülltrichters an einer Zerkleinerungsmaschine hat
gegenüber den vorbekannten Ausführungen beachtliche Vorteile, denn die Einrichtung ist dank
der Möglichkeit, den frei zugänglichen Einfülltrichter beliebig groß zu gestalten, geeignet, gleich-
φο zeitig größere Mengen des zu zerkleinernden Gutes
aufzunehmen, so daß sich die Bedienung vereinfacht. Außerdem ist es nicht wie bisher erforderlich,
den Stopfer auszuheben; es reicht vielmehr aus, ihn anzuheben, um eine Menge des zu zerkleinernden
Gutes unter seine Stirnfläche gelangen zu lassen. Durch das Anheben wird der die Mündung
des Einfülltrichters bildende Wanddurchbruch in der Führung des Stopfers frei, so daß das
in dem Einfülltrichter liegende Gut in die Stopferführung fallen kann. Dies geschieht je nach der
Art des zu zerkleinernden Gutes entweder selbsttätig auf Grund des Eigengewichtes oder die erforderliche
Bewegung des Gutes wird von Hand unterstützt, wobei eine Gefährdung nicht eintritt,
da es praktisch unmöglich ist, die bewegte, mit .Vorsprängen bzw. Durchbrüchen versehene Zerkleinerungsfläche
mit den Fingern durch den Wanddurchbruch zu erreichen. Gegenüber den vorbekannten,
mit Stopfern ausgerüsteten Fleischwölfen entsteht der Vorteil, daß in der Einrichtung
keinerlei den unmittelbaren Zugang zu der Zerkleinerungs- bzw. Vorschubeinrichtung abdeckende
Querwände vorhanden sind, welche naturgemäß zu einer Stauung des zu zerkleinernden Gutes führen
müssen. Solche Querwände bedingen überdies verwickelte Fertigungseinrichtungen und erschweren
die betriebsmäßig erforderliche Reinigung der Maschine. Bei der erfindungsgemäß gestalteten Maschine
ist dagegen im Bereich der Einfüllseite des Einfülltrichters bzw. der Stopferführung nur eine
sich in Richtung auf die Arbeitsfläche bzw. Vorschubeinrichtung erstreckende Wand, die der Führung
des Stopfers zugeordnet ist, vorhanden. Diese beeinträchtigt den lichten, zum Einfüllen des Gutes
zur Verfügung stehenden Querschnitt praktisch' nicht.
Die Erfindung läßt sich in mannigfaltigen Arten verwirklichen. Es empfiehlt sich, die Mündung des
frei zugänglichen Einfülltrichters in Form eines Durchbruches in der Führungswand des Stopfers
so anzuordnen, daß unterhalb des Durchbruches noch ein rundum geschlossener Führungsbereich
für den Stopfer erhalten bleibt, so daß das von dem Stopfer vorgedrückte Gut nicht nach den Seiten
auszuweichen vermag. Der Boden des frei zugänglichen Einfülltrichters wird vorteilhaft so
gestaltet, daß er zur Trichtermündung hin geneigt verläuft. Dies hat den Vorteil, daß das
zu zerkleinernde Gut weitgehend selbsttätig in die Stopferführung gelangt, wenn der Stopfer
angehoben worden ist. Um die Möglichkeit zu vereinfachen, auch die Stopferführung fallweise
bequem zum Einfüllen des zu verarbeitenden Gutes benutzen zu können, ist es weiterhin
zweckmäßig, diese eingangsseitig trichterförmig zu erweitern. Dies hat überdies den Vorteil, daß der
herausgenommene Stopfer sich beim Einsetzen weitgehend selbsttätig einführt. Statt nur eines
Durchbruches in der Wand der Stopferführung, welche die Verbindung mit dem benachbarten frei
zugänglichen Einfülltrichter herstellt, lassen sich gelegentlich auch mehrere Durchbrüche vorsehen.
Es ist daher möglich, den Einfülltrichter so zu gestalten, daß er die Stopferführung wenigstens zu
einem beachtlichen Teil umgibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Figur
zeigt den Kopfteil einer Fruchtfledschzentrifuge im Querschnitt.
In an sich bekannter Weise werden die Früchte bei dem dargestellten Gerät mittels einer mit Zahnleisten
S od. dgl. besetzten Scheibe 6 zerkleinert, welche umlaufend angetrieben wird. Zur Aufnahme
des zu zerkleinernden Gutes dient im wesentlichen ein oberseitig frei zugänglicher Einfülltrichter 7,
welcher einer Führung 8 benachbart ist, die passend einen verschiebbaren Stopfer 9 enthält. Der Boden
10 des Einfülltrichters ist in Richtung einesDurchbruches 11 in der Führungswand 8 des Stopfers 9
geneigt, wobei der Wanddurchbruch in einer Höhe angeordnet ist, die unterhalb' des Durchbruches 11
noch einen rundum geschlossenen Führungsteil 12 für den Stopfer beläßt, so daß das durch den
Stopfer gegen die Zerkleinerungsscheibe 5, 6 angedrückte Gut nicht ausweichen kann. Das obere
Ende der Führung 8 für den Stopfer 9 ist in ge-
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Claims (7)
- V7945X/34bringem Maße trichterförmig erweitert, um fallweise auch hier das zu zerkleinernde Gut einfüllen zu können, nachdem der Stopfer9 herausgenommen ist. Die kegelige Erweiterung 13 hat überdies den Vorteil, daß der Stopfer sich weitgehend selbsttätig in die einführgerechte Lage führt. Mit der Zerkleinerungsscheibe ist ein in der Zeichnung nicht näher dargestellter Schleuderkorb verbunden, gegen dessen durchlochte Mantelfläche sich das zerkleinerte Gut anlegt, um unter Wirkung der bei der Bewegung auftretenden Zentrifugalkräfte entsaftet zu werden.Die parallele Verwendung einer an sich bekannten Stopferführung 8 und eines an sich bekannten Einfülltrichters 7 hat den Vorteil, einen praktisch beliebig großen Aufnahmeraum für das zu zerkleinernde Gut zu schaffen, der die Handhabung der Maschine gegenüber vorbekannten Ausführungen wesentlich vereinfacht, denn die Bedienung kann sich auf Anheben des Stopfers und anschließendes Niederdrücken beschränken, da das in dem Trichter 7 befindliche Gut durch den von dem Stopfer 9 freigegebenen Durchbruch 11 in die Stopferführung fällt bzw. geschoben werden kann, so daß es nicht wie bisher erforderlich ist, den Stopfer aus der Maschine herauszunehmen. Die Einfüllöffnung ist überdies nicht λνϊε bei vorbekannten Fleischhackmaschinen durch Querwände verengt, so daß eine einfache Fertigung und auch die betriebsmäßig notwendige Reinigung ohne Schwierigkeiten möglich ist.Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind, vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Die erfindungsgemäße Gestaltung des Aufnahmeraumes für das zu zerkleinernde Gut kann auch bei anderen insbesondere Haushaltzwecken dienenden Maschinen vorteilhaft verwirklicht werden. Der Einfülltrichter 7 könnte überdies so gestaltet sein, daß er wenigstens zu einem wesentlichen Teil die Stopferführung 8 umgibt, wobei es gelegentlich zweckmäßig ist, mehrere auf die Mantelfläche der Stopferführung 8 verteilte Durchbrüche 11 vorzusehen. Statt unmittelbar zu einer Zerkleinerungsfläche könnte die Führung 8 auch einer mechanischen Vorschubeinrichtung, z. B. einer Schnecke, vorgelagert sein.7 ΛT E N ΤΛ N S P R 0 C II E:ι. Zerkleinerungsmaschine, z.B. Fruchtfleischzentrifuge, insbesondere für Haushaltzwecke mit einem einen verschiebbaren Stopfer passend führenden Beschickungskanal, gekennzeichnet durch einen der Stopferführung (8) benachbarten Einfülltrichter (7), der in einen Wanddurchbruch (11) der Stopfeirführung (8) einmündet.
- 2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (11) des Einfülltrichters (7) oberhalb der Mündung einer den Stopfer (9) passend umschließenden Führung (12) liegt.
- 3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (10) des Einfülltrichters (7) zu dessen Mündung (11) hin geneigt verläuft.
- 4. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopferführung (8) eingangsseitig eine trichterförmige Erweiterung (13) aufweist.
- 5. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Umfang der Stopferführung mehrere Mündungen des Einfülltrichters bildende Durchbrüche verteilt sind.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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