DEV0007909MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Oktober 1954 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Kegelblenden mit Feuerschutzklappe bekannt, bei denen die Klappe im Innenraum der
Blende sitzt und diese über eine ebenfalls im Innenraum der Blende angeordnete Fliehkraftreibungskupplung
betätigt wird. Eine solche Anordnung hat den Nachteil, daß die Fliehkraftkupplung stark erwärmt
wird., nämlich durch die entstehende Reibungswärme der Kupplung, und ferner dadurch,
daß die Kupplung im Einflußbereich des Projektionsstrahlenganges liegt. Da durch diese starke
Erwärmung Schmiermittel nicht zur Wirkung kommen können, ist ein erheblicher Verschleiß der
Fliehkraftkupplung nicht zu vermeiden und die Funktionssicherheit in Frage gestellt.
Darüber hinaus sind Kegelblenden mit umlaufender Feuerschutzklappe bekanntgeworden, bei
denen die Fliehkraftkupplung außerhalb des Blendenraumes auf der Rückseite des Blendenkörpers
angeordnet ist. Die Erwärmung- der Regeleinrichtung für die Feuerschutzklappe ist bei einer solchen
Anordnung zwar geringer als bei der vorher erwähnten Ausführung, jedoch durch die Wärmeleitung
über den Blendenkörper immer noch eine erhebliche, so daß die Wirkung des Schmiermittels
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auch bei einer solchen Anordnung in Frage gestellt ist. Zumindest macht sich eine dauernde Wartung
dieser Schmierstelle erforderlich. Außerdem treten
:. durch die hohe Erwärmung Ermudungsierscheinungen
der für die Rückführung der Lichtschutzklappen notwendigen Federn ein, so daß auf die Dauer
ein sicheres Funktionieren nicht garantiert ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Schmierung der Regeleinrichtung für eine Feuerschutzklappe,
die mit einer Kegelblende umläuft, absolut sicherzustellen und eine besonders zu wartende
Schmierstelle hierfür überhaupt zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird die Antriebswelle für die Kegelblende als Hohlwelle ausgebildet und in dieser
eine die Feuerschutzklappe steuernde Welle gelagert, welche mit "einem Fliehkraftregler in Verbindung
steht, der auf der Blendenwelle selbst gelagert und im Innern des gekapselten Projektorvverkes
angeordnet ist und somit ständig im Ölbad läuft. Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
des Erfindungsgedankens ist der Fliehkraftregler mit dem Antriebsritzel der Blendenwelle
zu einer Baugruppe vereinigt.
Bei Verwendung von Blenden, deren offener Sektor größer ist als der geschlossene Sektor, kann eine
einwandfreie Abdeckung mit einem einzigen Feuerschutzklappenfiüigel
nicht erreicht werden. Würde man einen einzigen Feuerschutzklappenflügel verwenden,
der größer ist als der offene Sektor, so würde bei nicht eingeschalteter Feuerschutzklappe
der offene Blendensektor nicht voll freigegeben. Würde dagegen der Feuerschutzklappenflügel kleiner
als der offene Blendensektor ausgeführt werden, so würde bei eingeschalteter Feuerschutzklappe keine
vollständige Abdeckung des Projektionsstrahlenganges erfolgen. Aus diesem Grunde sind nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung die den offenen Blendensektor abdeckenden Feuerschutzklappenftügel
in einzelne, vorzugsweise zwei Flügel aufgeteilt, wobei die aufgeteilten Flügel in Richtung
der die Feuerschutzklappe steuernde Welle , hintereinander angeordnet sind und der hintere
Flügel vom vorderen Flügel über Mitnehmerlappen in beiden Richtungen mitgenommen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. 1 bis 3 schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Schnitt durch das nur teilweise
dargestellte Projektorwerk mit der Kegelblende, der Feuerschutzklappe und ihren Steuerorganen
;
Abb. 2 zeigt die Stellung der aufgeteilten Feuerschutzklappenflügel
in einer solchen Lage, wo sie
.■: den Projektionsstrahlengang abdecken;
Abb. 3 zeigt dagegen die. Stellung der Feuerschutzklappenflügel bei freigegebenem Projektionsstrahlengang.
In der Gehäüsewand 1 des nur teilweise dargestellten
Projektorwerkes ist die die Blende 2 antreibende.Welle 3 gelagert. Die als Hohlwelle ausgebildete
Blendenantriebswelle 3 nimmt die die Feuerschutzklappe steuernde Welle 4 auf. Auf der
Blendenantriebswelle 3 ist das Antriebsritzel 5 befestigt, welches in nicht dargestellter Weise mit
dem Hauptantriebsorgan des Projektors in Verbindung steht. Das Antriebsritzel S weist einen Ansatz
6 auf, auf dem die Schwungmasse 7 des Zentrifugalreglers drehbar -gelagert ist. Mit der
Schwungmasse 7 ist der Hebel 8 fest verbunden, der seinerseits mit einem zweiten Hebel 9 drehbeweglich
verbunden ist. Am Ende des Hebels 9 befindet sich ein Stift 11, der in eine Aussparung
der mit der Welle 4 fest verbundenen Mitnehmerscheibe 12 eingreift. Auf der Blendenwelle 3 ist
eine Drehfeder 13 angeordnet, deren eines Ende an der Mitnehmerscheibe 12 und deren anderes
Ende an der Blenden welle 3 befestigt ist. Am blend.enseitigeh
Ende der Welle 4 ist ein Mitnehmer 14 befestigt, dessen Stift 15 in eine Aussparung des
vorderen Feuerschutzklappenflügels 16 eingreift.
Am vorderen Feuerschutzklappenflügel 16 sind Mitnehmerlappen 17 herausgedrückt, welche den
hinteren Feuerschutzklappenflüigel 18 mitnehmen.
Auf der Blende 2 und dem hinteren Feuerschutzklappenflügel 18 sind ebenfalls Lappen 19 bzw. 20
herausgedrückt, die als Anschlag für die Feuerschutzklappenflügel in ihren beiden Endlagen
dienen. Steht das Projektorwerk still bzw. läuft es nicht auf vollen Touren, so nehmen die Feuerschutzklappenflügel
die in Abb.'2 gezeigte Stellung ein, d. h., sie decken den offenen Blendensektor
vollkommen ab. Läuft der Projektor dagegen mit normaler Tourenzahl, so wird die Schwungmasse 7
nach außen gedrückt und verstellt, entgegen der Kraft der Drehfeder 13 -über das Hebelgestell 8, 9,
die,Mitnehmerscheibe 12, die Welle 4 und den Mitnehmer
14 und den vorderen Feuerschutzklappenflügel 16. Der hintere Feuerschutzklappenflügel 18
folgt dieser Bewegung, indem er von den Mitnehmerlappen 17 mitgenommen wird.
Claims (6)
1. Kegelblende mit, umlauf ender Feuerschutzklappe
in Laufbildprojektoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (3) für die
Kegelblende als Hohlwelle ausgebildet und in dieser eine die Feuerschutzklappe steuernde
Welle (4) gelagert ist, welche mit einem Fliehkraftregier in Verbindung steht, der auf der
Blendenantriebswelle (3) gelagert und im Innern des gekapselten Projektorwerkes angeordnet ist.
2. Kegelblende nach Anspruch 1,.dadurch gekennzeichnet,
daß der Fliehkraftregler mit dem Antriebsritzel (5) der Antriebswelle (3) eine bauliche Einheit bildet.
3. Kegelblende nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (5) einen
Ansatz (6) aufweist, auf dem die Schwungmasse (7) des Fliehkraftreglers gelagert ist.
4. Kegelblende nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die offenen Blendensektoren abdeckende Feuerschutzklappenflügel
in einzelne, vorzugsweise zwei Flügel (16 und 18) aufgeteilt ist.
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5. Kegelblende nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aufgeteilten Feuerschutzklappenflügel
(16 und 18) in Richtung der die Feuerschutzklappe steuernden Welle (4)
hintereinander angeordnet sind.
6. Kegelblende nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Feuerschutzklappenflügel
(18) vom vorderen Feuerschutzklappenflügel (16) über Mitnehmerlappen (17)
in beiden Drehrichtungen mitgenommen wird.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 368 129.
Deutsche Patentschrift Nr. 368 129.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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