DEV0007727MA - - Google Patents

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. September 1954 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei den sogenannten »Dreh-Kipp«-Flügeln für Fenster, Türen od. dgl., welche um eine waagerechte Achse gekippt und um eine lotrechte Achse geschwenkt werden können (bzw. bei anders liegenden Achsen in sinngemäßer Weise entsprechend bedienbar sind), sind schon Sicherungsvorrichtungen bekannt, die ein Schwenken in der gekippten Stellung bzw. ein Kippen in der geschwenkten Stellung verhindern.
Die Erfindung bezieht sich dagegen auf hebbare Kipp-Schwenk-Flügel, insbesondere solche, welche in gesenktem Zustand um eine waagerechte Achse gekippt und in gehobenem Zustand um eine lotrechte Achse geschwenkt werden können, und bezweckt vor allem eine Sicherung solcher hebbaren Flügel gegen Fehlbedienung bzw. gegen unbeabsichtigtes Außereingriffkommen der Gelenke.
Erfindungsgemäß ist eine zusätzliche Vorrichtung vorgesehen, welche bei gehobenem Flügel ein Auskippen desselben um die waagerechte Achse und bei um die lotrechte Achse geschwenktem Flügel ein Senken desselben verhindert.
Vorzugsweise weist zu diesem Zweck ein in der lotrechten Achse oder in deren Nähe liegender Beschlagteil des Flügels einen Vorsprung auf, welcher mit einem vorspringenden Beschlagteil am feststehenden Rahmen derart zusammenwirkt, daß er bei angehobenem Flügel über den anderen Vor-
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sprung tritt und beim Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse ein Senken des Flügels vorzugsweise im ganzen Schwenkbereich des Flügels verhindert. . .·..· . ,
Des weiteren wird bei einer Ausstellstütze, welche mittels eines Führungszapfens in einer lotrechten Führung gleitet und aus dieser beim Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse austreten kann, nach der Erfindung eine solche ίο Anordnung und Ausbildung des Führungszapfens vorgesehen, daß er bei gehobenem Flügel außer Eingriff mit der Führung gelangt oder nur noch teilweise in die Führung eingreift, wobei Führung bzw. Führungszapfen derart eingeschnitten oder abgeschnitten sind, daß bei einem Schwenken des gehobenen Flügels um die lotrechte Achse ein Vorbeibewegen der Führung am Führungszapfen in Schwenkrichtung möglich ist.
Des weiteren können Anschläge am feststehenden Rahmen und am Flügel derart angeordnet sein, daß bei gesenktem Flügel die Anschläge sich gegenseitig einen Durchtritt in Kipprichtung, bei gehobenem Flügel dagegen nur einen Durchtritt in Schwenkrichtung, nicht aber in Kipprichtung gestatten und bei teilweise in Kippstellung gebrachtem Flügel ein Anheben des Flügels bzw. bei ausgekipptem und fälschlicherweise angehobenem Flügel ein Wiederzurückkippen in die geschlossene Lage und damit ein Entkuppeln der Ausstellstütze oder ähnliche Fehlbedienungen verhindern.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung bezieht sich auf die besondere konische oder abgeschrägte Ausbildung des Bolzens des unteren bzw. oberen Schwenklagers, derart, daß beim Anheben des Flügels ein sicherer Eingriff mit dem zugehörigen Lagerauge für die lotrechte Achse gewährleistet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles angeführt. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι die schematische Ansicht eines Kipp-Hebe-Schwenk-Fensters bei geschlossenem Flügel,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fensters im Schnitt
nach Linie 2-2 in Fig. 1, jedoch bei gekipptem Flügel, Fig. 3 einen gleichen Schnitt wie Fig. 2, jedoch bei um i8o° um die lotrechte Achse geschwenktem Flügel,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Fenster im Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 2 bei gekipptem Flügel,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Fenster im Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 einen lotrechten Schnitt durch das obere Schwenklager bei gehobenem Flügel,
Fig. 7 eine Seitenansicht des am feststehenden Rahmen angeordneten Teiles des oberen Schwenklagers,
Fig. 8 eine Draufsicht auf den am Flügelrahmen angeordneten Teil des oberen Schwenklagers,
Fig.· 9 einen Schnitt durch das untere Schwenklager, und z\var bei gesenktem Flügel und mit Ansicht des Fensters gemäß Fig. 1,
Fig. 10 eine Draufsicht auf das untere Schwenklager nach Fig. 9,
Fig. 11 den gleichen Schnitt wie in Fig. 9, jedoch bei gehobenem Flügel, '
Fig. 12 die gleiche Draufsicht wie in Fig. 10, jedoch im Schnitt nach Linie 12-12 in Fig. 11,
Fig. 13 die Anordnung der Ausstellstütze zur Verbindung des Flügels mit dem feststehenden Rahmen beim Kippen, wobei die eingekippte Lage in gestrichelten Linien angedeutet ist, in Seitenansicht,
Fig. 14 eine Vorderansicht der Fig. 13 in eingekippter Lage,
Fig. 15 eine Ansicht des unteren Endes der Führung mit dem Führungszapfen im Schnitt nach Linie 15-15 in Fig. 17 bei angehobenem Flügel,
Fig. 16 eine Seitenansicht der Anordnung nach
Fig· IS, ■ '■ ■-■■■
Fig.-i7 einen Schnitt nach Linie 17-17 in Fig. 15,
Fig. 18 eine Ansicht entsprechend Fig. 15, jedoch bei gesenktem Flügel,
Fig. 19 einen lotrechten Schnitt durch die Sicherungsvorrichtung zur Verhinderung des Anhebens des Flügels in gesenkter und leicht ausgekippter Lage desselben,
Fig. 20 eine Ansicht der Vorrichtung von rechts im Schnitt nach Linie 20-20 in Fig. 19, und zwar bei gesenktem Flügel,
Fig. 21 eine Draufsicht auf die Vorrichtung im Schnitt nach Linie 21-21 in Fig. 19 und
Fig. 22 die gleiche Ansicht wie in Fig. 20, jedoch bei angehobenem Flügel.
In den Figuren ist 30 der feststehende Rahmen, in welchem der Flügel 31 derart eingesetzt ist, daß er einerseits bei angehobenem Flügel um die lotrechte Achse A-A schwenken und andererseits bei gesenktem Flügel um die waagerechte Achse B-B kippen kann.
Der Flügel 31 ist in einem oberen Schwenklager 32 und in einem unteren Schwenklager 33 gelagert, derart, daß die Schwenklager 32 und 33 die lotrechte Achse A-A bestimmen. Das Anheben des Flügels erfolgt durch eine Hebevorrichtung 34, welche ,am feststehenden Rahmen 30 angebracht ist und einen anhebbaren Teil 35 umfaßt, welcher in an sich bekannter Weise durch einen senkrecht zur Fensterebene schwenkbaren Hebel 36 und einen Hebebolzen gehoben bzw. gesenkt werden kann. Der hebbare Teil 35 ist hierbei in einem unteren Gelenk 37 an den" Flügel 31 fest angelenkt, so daß durch Betätigen des Hebels 36 der Flügel 31 ebenfalls gehoben oder gesenkt werden kann.
Eine oder zwei Ausstellstützen 38, welche je in einer Führung 39 geführt sind, verbinden den feststehenden Rahmen mit . dem Flügelrahmen beim Kippen des Flügels um die waagerechte Achse B-B. Das Kippen erfolgt hierbei um eine untere .Rahmenleiste 40, die zu diesem Zweck mit einem. Metallblech armiert sein kann. Gegebenenfalls können auch besondere Gelenk- oder Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen sein, um die waagerechte Achse B-B eindeutig festzulegen.. Zur Verriegelung des Flügels bei geschlossenem. Fenster dienen ferner die Riegelvorrichtungen 41 und 42, welche aus einem am feststehenden Rahmen befindlichen
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Führungsteil 4ΐα- bzw. 42« und einem am Flügelrahmen befindlichen Beschlag 4i6 und 42& sowie je aus einem in einem Schlitz der Beschlagteile 4I6 und 426 geführten Riegelzapfen 41 c und 42^ bestehen Und deren Zapfen zur Ermöglichung eines Kippens des Flügels auf einer senkrechten Riegelschiene 43 gelagert Und durch einen Handgriff 44 nach oben schiebbar sind. Des weiteren ist eine besondere Sicherungsvorrichtung 45 vorgesehen, deren Bauart und Wirkungsweise im einzelnen noch später beschrieben wird.
In Fig. 6 bis 8 ist das obere Schwenklager 32 und in Fig. 9 bis 12 das untere Schwenklager 33. des Flügels zum Schwenken desselben um die lotrechte Achse A-A dargestellt. Am feststehenden Rahmen 30 ist zu diesem Zweck ein Beschlagteil 46 vorgesehen, welcher aus zwei Winkeleisen 4O0 und 40b zusammengesetzt ist und einen lotrechten Bolzen 47 trägt, der an seinem unteren Ende 48 abgeschrägt ist, um den Eingriff des Bolzens in die Bohrung 49 des am Flügelrahmen 31 befestigten und ebenfalls aus zwei Teilen 5O0 und Sofc bestehenden Beschlagteiles 50 zu erleichtern.
Das untere Schwenklager 33 weist einen am feststehenden Rahmen befestigten, aus den beiden winkelförmigen Teilen S iß und 5I6 bestehenden, dem Beschlag 46 ähnlichen Beschlag 51 auf, welcher einen Bolzen 52 trägt, der an seinem unteren Ende 53 kegelförmig zugespitzt ist, so daß er beim Heben des Flügels 31 (Fig. 11) in die öffnung 54 des am Flügel 31 befestigten, aus den beiden ,Teilen 55,, und 55fc bestehenden Beschlages 55 eingreifen kann. Beide Beschläge 55„ und S5& (oder auch nur einer derselben) weisen einen nockenartigen Fortsatz 56 auf, welcher beim Schwenken um die durch den Bolzen 52 bestimmte Achse A-A mit einem Anschlagsteil 57 zusammenwirkt. Der Anschlagsteil ist als Winkeleisen ausgebildet, an den Beschlagteil 5 iß angeschweißt, angenietet oder in sonstiger
4« Weise atigesetzt. Beim Ausschwenken des Flügels, z. B. in die Lage nach Fig. 12, tritt der Nocken 56 über das als Anschlag dienende Winkeleisen 57 und verhindert dadurch ein Senken des Flügels in der um die lotrechte Achse geschwenkten Stellung.
Die Ausstellstütze 38 ist am feststehenden Rahmen 30 mit einem Zapfen 58 angelenkt und trägt an ihrem unteren Ende einen Führungszapfen 59, welcher mit der Führung 39 zusammenwirkt (Fig. 13 und 14). Die Führung 39 ist fest mit dem Flügelrahmen 31 verbunden. Die im Querschnitt U-förmig ausgebildete Führung 39 (s. insbesondere Fig. 17) weist hierbei Führungsflansche 60 Und 61 auf, welche an ihren unteren Enden so abgeschnitten sind, daß der Führungszapfen 59 bei gehobenem Flügel sich in der 'Lage 59" (Fig. 15), also unterhalb der Flansche 60, 61 befindet. Der Führungszapfen 59 ist mittels eines in den Schlitz der Führungsschiene 39 eingreifenden Schaftes 62 in den Lenker 38 eingenietet und greift mittels seines Kopfes 63 hinter die Flansche 60, 61 der Schiene. Damit er in der Lage 59" (also bei gehobenem Flügel, Fig. 15) außer Eingriff mit der Führungsschiene 39 gelangt, ist der Kopf 63 des Führungszapfens bei 64 einseitig abgeflacht öder gegebenenfalls auch nur so weit einseitig ausgenommen, daß beim Schwenken des Flügels 31 um die lotrechte Achse 33 (Fig. 17) das untere Ende 61 des Führungsflansches 40 in Pfeilrichtung ~y an dem Kopf 63 des Führungszapfens 'vorbeigedreht werden kann, ein Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse also durch die Ausstellstütze zugelassen wird, während in gesenkter Kippstellung des Flügels bzw. bei nicht voll angehobenem Flügel der Zapfen 59 mit der Führung 39 im Eingriff bleibt und dadurch in jedem Falle die öffnungsbewegung des Flügels begrenzt.
Ein in Richtung der Führungsschiene 39 einstellbares Anschlagsstück 66 (Fig. 13 und 14) dient dazu, die Kipplage des Flügels zu begrenzen, indem sich der Führungszapfen 59 in der äußersten Kipplage gegen das Anschlagsstück 66 anlegt.
Die oberhalb der Hebevorrichtung angeordnete Sicherungsvorrichtung45 (Fig. ι bis 3) istinFig. 19 bis 22 näher dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus einer am feststehenden Rahmen 30 befinidlichen Nutplatte 67 und einer am Flügelrahmen! 31 befestigten. Zapfenplatte 68. Die Nutplatte 67 weist eine winkelförmige Nut 69 mit einem waagerechten Teil 69,, und einem lotrechten Teil 69^ auf, in welche der z. B. im Querschnitt rechteckige, an Platte 68 angenietete Zapfen 70 bei geschlossenem Flügel eintritt. Der lotrechte Teil 69& der Nut 69 ist durch eine Wand 71 nach außen begrenzt, wobei jedoch die Wand in ihrem oberen Teil bei 72 abgerundet ist, so daß der Zapfen 70 in der oberen Stellung bei angehobenem Flügel (Fig. 21) zum Schwenken in Pfeilrichtung y aus dem Teil 69^ der Nut 69 heraustreten kann. Der untere Teil der Wand weist jedoch diese Abrundung nicht auf, sondern ist in einer hierzu senkrechten Ebene bei 73, wie Fig. 20 und 22 zeigen, am Übergang der Nutenabschnitte 69,, und 69^ abgerundet, um beim Anheben des Flügels mit Sicherheit ein Einführen des Zapfens 70 aus dem waagerechten Teil 69^ der Nut in den lotrechten Teil 69^ zu gewährleisten.
In Fig. 19 und 20 ist die Vorrichtung bei gesenktem geschlossenem Flügel dargestellt. Beim Kippen des Flügels bewegt sich der Zapfen 70 in Pfeilrichtung ζ aus der Nut 69 heraus. Wird bei gekipptem Flügel dieser fälschlicherweise angehoben, so verhindert die Wand 71 ein Einkippen in die geschlossene Lage und damit ein Entkuppeln des Führungszapfens 59 aus der Führung 39, indem der Zapfen 70 in der Lage 70' (Fig. 22) gegen die als Anschlag dienende Wand 72 stößt. '
Zum Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse gelangt beim Anheben des Flügels der Zapfen 70 in die in Fig. 21 und 22 dargestellte gehobene Lage, aus welcher er infolge der Abrundung 72 in Pfeilrichtung y aus dem lotrechten Teil 12" 69^ der Nut heraustreten kann. Eine Bewegung in Pfeilrichtung ζ ist jedoch in diesem Falle infolge der Wandel ausgeschlossen.
Zweckmäßig sind auch auf der entgegengesetzten (in der Zeichnung linken) Seite des Fensters nicht dargestellte Riegelvorrichtungen 41, 42 vor-
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gesehen, welche durch einen weiteren Handgriff bedient werden können.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel für Fenster, Türen od. dgl., welcher um eine untere waagerechte Achse kippbar, über eine untere Abdichtleiste hebbar und um eine lotrechte Achse schwenkbar ist, gekennzeichnet durch zu-
    ίο sätzliche Vorrichtungen, welche bei gehobenem
    Flügel ein Auskippen desselben um die waagerechte Achse und bei um die lotrechte Achse geschwenktem Flügel ein Senken desselben verhindern.
  2. 2. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der lotrechten Schwenkachse oder in deren Nähe ein vorspringender Beschlagteil (56) des Flügels (31) und ein vorspringender Beschlagteil (57) des feststehenden Rahmens (30) derart zusammenwirken, daß bei angehobenem Flügel der Flügelvorsprung (56) über den anderen Vorsprung (57) tritt und beim Ausschwenken - des Flügels um die lotrechte Achse ein Senken des Flügels vorzugsweise im ganzen Schwenkbereich des Flügels verhindert (Fig. 9 bis 12).
  3. 3. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Vorsprung (56), vorzugsweise am Flügel, durch ein gleichzeitig einen Schwenklagerteil (33) für das Schwenken um die lotrechte Achse (A-A) bildendes Lagerauge — vorzugsweise in der Nähe der waagerechten Kippachse (B-B) — und der andere Vorsprung (57) durch ein Winkeleisen oder einen ähnlichen Teil gebildet wird, welcher vorzugsweise von einem Beschlagteil (51) getragen wird, der gleichzeitig auch den beim Heben des Flügels in das Lagerauge eingreifenden Zapfen (52) trägt (Fig. 9 bis 12).
  4. 4. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einer Ausstellstütze, welche mittels eines Führungszapfens in einer lotrechten Führung gleitet und aus dieser beim Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse austreten kann, wobei z. B. der Lenker am feststehenden Rahmen angelenkt und die Führung am Flügel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszapfen (59) mit Abflachungen oder Aussparungen (64) versehen ist, welche sich bei gehobenem Flügel unterhalb der Führungsflansche (60, 61) der Führung (39) befinden oder nur derart in die Führung (39) eingreifen, daß beim Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse A-A der Führungszapfen (59) aus der Führung (39) heraustreten kann.
  5. 5. Hebbarer Kipp-Sehwenk-Flügel, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 4, igekennzeichnet durch Anschläge (70, 71) am feststehenden Rahmen und am Flügel, welche bei gesenktem Flügel sich gegenseitig einen Durchtritt in Kipprichtung, bei gehobenem Flügel dagegen nur einen Durchtritt in Schwenkrichtung gestatten und bei teilweise in Kippstellung ge- !brachtem und ungehobeltem. Flügel ei^n Heben des Flügels verhindern (Fig. 19 bis 22).
  6. 6. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen in eine winkelförmige Führung (Fig. 19) — iz. B. am feststehenden Rahmen — eingreifenden Zapfen (70) -—' z. B. am Flügelrahmen —, derart, daß bei gesenktem Flügel (Fig. 20) der Zapfen (70) aus dem waagerechten Teil (6ga) der Führung zum Kippen des Flügels austreten, beim Anheben des ausgekippten Flügels (70' in Fig. 22) dagegen durch die Wand (71) der lotrechten Führung (69^) an einem Wiedereintritt in die Schließstellung, insbesondere zwecks Vermeidung eines Entkuppeins der Ausstellstütze, gehindert wird, wobei jedoch die Wand (71) der lotrechten Führung in Höhe des Zapfens (70) bei gehobenem Fenster (Fig. 22) etwa in einem Kreisbogen (72) um die lotrechte Achse (A-A) derart abgerundet, , abgeschrägt oder in ahnlicher Weise ausgebildet ist, daß der Zapfen (70) beim Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse (Pfeilrichtung y) um die derart ausgebildete Führungswand herum herausschwenkbar ist.
  7. 7. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswand (72) zwischen .dem waagerechten Teil (69J und dem lotrechten Teil (6gb) der Führung eine Abrundung (73) für die Überführung des Sicherungszapfens (70) aus dem einen in den anderen Teil der Führung (69) aufweist.
  8. 8. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (52, 47) des unteren bzw. oberen Schwenkgelenkes (Fig. 9 bzw. 6), welcher beim Anheben des Flügels mit - einem Lagerauge (55, 50) in Eingriff bringbar ist, am Eingriffende konisch (53, 48) gestaltet bzw. abgeschrägt ist. .
  9. 9. Hebbarer Kipp-Schwenk-Flügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageraugen des unteren bzw. oberen Schwenkgelenkes durch zwei aufeinandergelegte und zur Befestigung am feststehenden; Rahmen bzw. Flügelrahmen winkelförmig zueinander abgebogene Flacheisen (550, 556; 50a, 50,,) gebildet sind.
    '
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 681 559, 914470; deutsche Patentanmeldung V 3559 V/68c;
    deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 682 394.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © '609 578/97 7.56

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