DEV0004974MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. September 1952 Bekanntgemacht am 10. November 1955
Die Erfindung bezieht sich auf eine aus transparentem Werkstoff oder Papierfolie gefertigte
zwei- oder dreiseitig geschlossene Aktenhülle mit auf zwei oder drei Seiten angeordneten, den Innenraum
der Hülle bestimmenden Außenbügen mit Falzstreifen zum Aufbringen des Deckblatts nach
Patent 922 463 zum Aufreihen in Briefordnern, wobei im Bereich der .durch elastische Einlagen versteiften
Büge Merkzeichen und Aufreihlochungen xo vorgesehen sind. Beim Aufreihen der Aktenhülle
nach dem Hauptpatent werden jedoch die Merkzeichen verdeckt und das eingelegte Schriftgut
wird nicht in allen Stellungen der Aktenhülle mit Sicherheit festgehalten. In Weiterbildung der Aktenhülle
nach dem Hauptpatent wird daher vorgeschlagen, eine offene Hüllenseite als Heftrand mit Aufreihlochungen
auszubilden und die Merkzeichen an einer von Aufreihmitteln freien geschlossenen Hüllenseite
anzuordnen. Diese Ausbildung ergibt den Vorteil, daß das Schriftgut nicht aus den Aktenhüllen
herausfällt, wenn die registerartig z. B. in Briefordner aufgereihten Hüllen bewegt werden.
Die von Aufreihmitteln freien Hüllenseiten können jedoch infolge ihrer Versteifung nunmehr als Sicht-
und Griffrander und für eine Merkzeichenanlage benutzt werden.
Die Ausbildung einer offenen Aktenhüllenseite als Heftrand ist an sich bekannt. Bei dieser be-
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V4974 VII/lie
kannten Aktcnliülle ist sowohl das Grundblatt als
auch das Deckblatt entlang einer offenen Hüllenseile mit je einer hohlen transparenten Randleiste
verseilen, wobei die· eine Randleiste als Heftrand Aufreihlochungen aufweist und gleichzeitig als BeschriftungshalUT
dient, während die andere Randleiste als Verschlul.imittel der Aktenhulle vorgesehen
ist, indem sie als Klappenfalz in die Einstecköffnung der Aktenhülle um etwa i8o° umgeschlagen
ίο wird. Bei dieser Anordnung erfordert jedoch die
cingeklappte Randleiste neben dem Schriftgut noch
einen zusätzlichen Raum und erschwert die Handhabung der Aktenhülle. Die Hüllenfolie, aus dem
der .Klappenfalz geformt ist, muß auch sehr biegsam sein, llohle Randleisten aus biegsamem Folienstoff
sind aber wenig geeignet, dauerhafte Heftrandlochungen aufzuweisen, zumal die üblichen
Beschriftungseinlagen zur Knick- und Reißfestigkeit eines I lüllenrandes nicht erheblich beizutragen
ao vermögen.
Gemäß i\vr Erfindung werden demgegenüber die
Ränder des Deckblatts und des Grundblatts der Aktenhülle an der als Heftrand dienenden Hüllenseite
durch je einen Bug mit einer elastischen Einlage versteift und dergestalt angeordnet, daß bei
geschlossener Mülle beide Einlagen deckend übereinander liegen.
.Die auf diese Weise elastisch versteiften Ränder des Grund- und Deckblatts können l>eispielsweise
mittels eines Druckknopfverschlusses zusammengeschlossen
werden, so dall mit Sicherheit das Herausdrängen des Schriftguts und dessen unerwünschtes
Aufstützen auf die Aufreihbügcl ohne einen zusätzlichen Rauinverbrauch verhindert wird. Andeinerseits
wird auch der an sich offene Heftrand der Aktenhülle durch die eingeschweißten oder eingeklebten
elastischen Einlagen in den Bugrändern reißfest gestaltet, was besonders dann vorteilhaft
ist, wenn die Aktenhülle aus dünnem und biegsamem Folienstoff gefertigt ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des EiTmdungsgegenstandes schaubildlich dargestellt.
Das Grundblatl α ist mit dem Deckblatt &
der Aktenhülle durch den geschlossenen rechtsseitigen Hug des Folienbogens verbunden. Dieser Bug
enthält eine eingeschweißte oder eingeklebte Einlage c", die mit einem Sicht- und Grifftabs g aus
einer Bugaussparung ragt. Die Einlage kann mehrere solcher Tabs aufweisen und selbst als farbiges
IJnterscheidungsmittel für die Aktenhülle an deren Grill- und Sichlrand dienen.
An dem dem Sichtrand gegenüberliegenden
lleftrand der Hülle weisen sowohl das Grund- als auch das Deckblatt Falzstreifen auf, die beide nach
innen in den llüllcnraum hinein gefalzt sind und jeweils eine eingeklebte oder eingeschweißte
elastische Einlage c bzw. c' umschließen. Bei geschlossener Aktenhülle liegen die Einlagen deckend
übereinander, so daß es möglich ist, die sehr widerstandsfähigen Blattränder der Heftrandscitc mittels
eines Druckknopfverschlusses oder ähnlichen Mitteln zu verschließen. Das eingefügte Schriftgut
stützt sich auf die Einlagen c, c' auf und kann nicht durch die Aufreihbügel beschädigt werden, die im
Bereich des einlageverstärkten Hüllenrandcs durch die Aufreihlochungen t, t' greifen. Diese Aufrcihlochungen
t, t' sind infolge der zweifach angeordneten elastischen Einlage sehr widerstandsfähig,
selbst wenn letztere aus dünnem elastischem Material bestehen. Ebenso wie der Heftrand der Aktenhülle
kann auch die zweite von Aufreihmitteln freie Hüllenseite in gleicher Weise wie die als Heftrand
dienende offene Hüllenseite elastisch versteift sein.
Claims (5)
1. Aktenhülle aus transparentem Werkstoff oder Papierfolic mit auf zwei oder drei Seiten
angeordneten, den Innenraum der Hülle bestimmenden Außenbügen mit Falzstrcifen zum Aufbringen
des Deckblatts nach Patent 922 463 zum Aufreihen in Briefordnern, wobei im Bereich
der durch elastische Einlagen versteiften Büge Merkzeichen und Aufreihlochungen vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine offene Hüllenseite als Heftrand mit Aufreihlochungen
ausgebildet ist und die Merkzeichen an einer von Aufreihmitteln freien geschlossenen Iiüllcnseite
angeordnet sind.
2. Aktenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder des Deck- und des Grundblatts an der als Heftrand dienenden Hüllenseite durch je einen Bug mit einer elastischen
Einlage versteift sind, derart, daß bei geschlossener Hülle beide Einlagen deckend übereinander
liegen.
3. Aktenhülle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei offenen
Hüllcnseiten die zweite von Aufreihmitteln freie Hüllenseite in gleicher Weise wie die als lieftrand
dienende offene Hüllenseite versteift ist.
4. Aktenhülle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Merkzeichen
an den elastischen Einlagen der von Aufrcihmitteln freien geschlossenen Hüllenseite vorgesehen
und als Sicht- und Grifftabs ausgebildet sind.
5. Aktenhülle nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die versteiften
offenen Hüllensciten mittels eines Druckknopfes oder ähnlicher Mittel verschließbar sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 897 993.
Deutsche Patentschrift Nr. 897 993.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 579/17 11.55
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