DEV0004700MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. Juni 1952
Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 2b GRUPPE 1201
INTERNAT. KLASSE A 21 c
V 4700 III12b
Joseph Francis Naylor, Newton-le-Willows, Lancashire
(Großbritannien)
ist als Erfinder genannt worden
T. & T. Vicars Limited, Earlestown, Lancashire (Großbritannien)
Vertreter: Dr. E. Wetze!) Patentanwalt, Nürnberg, Hefnersplatz 3
Maschine zum Auspressen von Teig oder ähnlichen Massen
Die Priorität der Anmeldung in Großbritannien vom 21. Juni 1951 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auspreßmaschine für teigartige- und ähnliche Massen, und
zwar auf eine solche, die einen Trichter zur Aufnahme
von plastischem Material, z. B. von Teig, aufweist. Dieser ist über1 einer oder mehreren
Walzen angeordnet und speist über diese eine Preßkammer, die je nachdem durch eine oder
mehrere Walzen in oder ohne Zusammenwirkung mit einer parallel zu den Achsen der Walzen verlaufenden
senkrecht angeordneten Platte," .Seitenplatten und einem Auslaßformkasten am unteren
Ende besteht. Es können aber auch zwei Trichter über den Walzen angeordnet sein, von denen jeder
einen Vorrat an plastischer Masse enthält.
Jede Preßkammer ist mit einer nur ihr zugeordneteh Öffnung versehen, die in eine allen Kammern
gemeinsame Auslaßformkammer münden. Das
plastische Material kann verschieden sein, doch wircl es gleichzeitig, aber getrennt voneinander
ausgestoßen..Eine der genannten Öffnungen ist um
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die andere herum angeordnet, so daß das Endprodukt das eine Material von dem anderen umgeben
enthält.
Solche 'Ausführungsformen sind bekannt, z. B.
für die Herstellung von Feigenkeks, wobei das von dem einen Trichter aufgenommene Material, welches
durch die äußere Öffnung ausgestoßen wird,
beispielsweise aus Teig besteht und das im anderen Trichter bzw. Behälter untergebrachte Material
ίο τ.. B. eine Feigenfüllung ist, die durch die innere
Öffnung ausgepreßt wird. '
Eine dieser bekannten Maschinen ist derart ausgebildet,
daß sich der Trichter über seinen Fuß unmittelbar auf die beiden Seitengestelle abstützt.
Am unteren Ende des Trichters befindet sich die. Form- und Auslaßmatrize, die von zwei auf waagerechten
Achsen angeordneten Lagern im Fuße des Trichters getragen wird. Die Achsen sind drehbar
angeordnet und dienen zum 'Verschwenken der in Armen gelagerten Förderwalzen. An den Armen
sind in unveränderlichem Abstand von den Förderwagen Schabeklingen angeordnet, die das Ansetzen
des Teiges an die Förderwalzen, verhindern.
Diese Maschinen sind kompliziert und teuer. Die Reinigung und Wartung muß von Fachkräften
ausgeführt werden und nimmt verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Ein weiterer Nachteil ist darin
zu erblicken, daß die Schabeklingen nicht verstellt werden können.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, die leistungsfähig und einfach in ihrer Konstruktion
ist, zum Zwecke der Reinigung bzw. laufenden Wartung leicht auseinandergenommen und zusammengesetzt
werden kann, deren Preßkammer ein geringeres Volumen als die bisherigen Maschinen
aufweist und deren Teigabstreifer gegenüber den Fördlerwalzen einstellbar und vorzugsweise am
Formkasten befestigt sind.
Nach der Erfindung sind an den Stirnseiten der Förderwalzen je ein ausbaubares, auf dem Maschinenrahmen
ruhendes, wandartiges Zwischenstück . vorgesehen, das einerseits mit dem Trichter und
andererseits mit dem Maschinenrahmen lösbar ver-. buriden ist und den ebenfalls lösbaren Formkasten
trägt.' Ea-fmdungsgemäß besteht der Trichter vorzugsweise
aus einem Stück. Er ist mittels leicht lösbarer Befestigungsmittel, ζ. B. mit Hilfe von
Flügelmuttern, mit den Zwischenstücken verbunden. Die Zwischenstücke weisen zungenförmige Verlängerungen
auf, die zwischen den Wellen der Förderwalzen nach unten ragen und mit dem
Formkasten verbunden sind. Die Förderwalzen arbeiten mit Teigabstreifern zusammen, die gegenüber
den Förderwalzen einstellbar ausgebildet sein können und vorzugsweise am Formkasten befestigt
sind. Die Einstellbarkeit der Teigabstreifer ermöglicht es, daß die Förderwalzen' mehr Material von
der Preßkammer mitnehmen und es zum Trichter zurückbefordern, um dadurch gegebenenfalls den
Druck in der Kammer auszugleichen, so daß durch jede Formkastenmündung die gleiche Menge
Material ausgestoßen wird. Der Formkasten besitzt mehrere Ausstoßöffnungen, die getrennt mit den
Einzelräumen des Trichters in Verbindung stehen. Mindestens eine der Ausstoßöffnungen des Formkastens
ist für sich einstellbar ausgebildet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sehematiseh dargestellt. Es zeigt
Fig. ι die Seitenansicht einer Auspreßmaschkie,
Fig. 2 links einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und rechts einen Schnitt nach der
Linie A-C der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Teil des Formkastens in vergrößertem Maßstab. :
In den Zeichnungen ist ein Trichter oder Behälter 10 über einem Walzenpaar angeordnet; er
ist. durch eine bewegliche Platte 12 in die Teilbehälter ioa, io6 aufgeteilt. Die Platte 12 besitzt
Handgriffe I2.u und erstreckt sich von den Formkästen 16 bis zum oberen Ende des Behälters; sie
ist so angeordnet, daß sich die Walzen 11 zu beiden Seiten von ihr befinden. In den durch die Platte 12
voneinander getrennten Behältern ioß und io6
können verschiedene plastische Materialien enthalten sein. .
Jeder Teil ioa, io& des Behälters 10 hat seine
eigene Preßkammer, die durch eine Rollen, die
Platte 12, einen Teil der Formkästen 16 und Seitenplatten
13 bestehen; diese Seitenplatten sind mittels Flügelmuttern I4a an einem Rahmen 14 befestigt. 9°,
Sie sind in horizontaler Richtung einstellbar und werden mittels der Schrauben 15 in engem Kontakt
mit den Endflächen- der Walzen 11 gehalten. Der Formkasten 16, der nur an den Seitenplatten 13
mittels der Bolzen 17 befestigt ist, hat Öffnungen i60,, i6&, wobei die Öffnung i6a um die Öffnung i6ft
herum angeordnet ist. Die Öffnung i6tt steht mit
der Teig enthaltenden Preßkammer des Teilbehälters io(„ die Öffnung i6j mit der eine Feigenfüllung,
aufweisenden Preßkammer des Behälters io& in
Verbindung. An den Öffnungen i66 sind Platten i6rf
einstellbar befestigt, deren obere Kante gegen den Umfang der Walzen 11 anliegt; sie sind tangential
zu Linien angeordnet, die parallel zur Einstellriehtung
der Walzen verlaufen. Ihre Aufgabe ist es, zu vermeiden, daß zwischen ihnen und den
Walzen Material hindurchgedrückt wird, wogegen sie es erlauben müssen, daß die Walzen 11 gegenüber
der Platte 12 oder gegeneinander verstellbar sind (wie es in der Fig. 3 zu sehen ist, die die
Walzen 11 in verschiedenen Positionen zeigt).
Die Platten i6r/ sind quer zur Breite der Preßkammern
angeordnet und an ihnen mit den Schrauben 16,, befestigt. Um sie gegenüber den
Walzen 11 verstellen zu können, sind in den Platten i6rf Schlitze i6g vorgesehen, in denen ein Exzenter
16f angeordnet ist. Die Exzenter i6f tragen jeweils
einen exzentrisch in ihnen gelagerten und in der Wand i6c drehbar angeordneten Stift i6ft, bei
dessen Verdrehung die Platten x6d gegenüber dpn
Walzen n verstellt werden, wodurch die Menge des Materials bestimmt werden kann, die durch
eine Walze von der Preßkammer wieder in den Trichter zurückbefördert werden soll. Die^ Walzen
11 sind auf Wellen iiB befestigt, die in den Kugellagern
18 der verstellbaren Lager gelagert sind.
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Die Lagerblöcke 19 sind an Führungen der Rahmen
14 befestigt und mittels an sich bekannter Einrichtungen einstellbar, die in der Fig. 1 schematisch
angedeutet und mit 20 bezeichnet sind. Damit kann der Abstand zwischen jeder Walze und der Platte
12 eingestellt werden (siehe die gestrichelten Linien
der Fig. 3). Antriebsmittel H6 sind auf der Welle
riß vorgesehen. Die Formkästen 16 sind entfernbar
und auswechselbar. Es kann auch nur ein Formkasten, der eine oder mehrere Öffnungen aufweisen
kann, verwendet werden, wobei die Teilplatte 12 nicht vorhanden ist, so daß eine weiche Teigbandschnittmaschine
entsteht, die nur einen Trichter und nur eine einzige Preßkammer und zwei Vor-,
t5 schubwalzen besitzt. Hierbei können die Platten i6rf
nur an einer Seite oder an beiden Seiten, ,je nach den vorhandenen Umständen, vorgesehen sein.
Die Maschine kann zur Reinigung und Instandsetzung auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt
werden. Die Teilplatte 12, der Trichter 10, die Formkästen 16 und die Seitenplatten
13 sind als Ganzes abnehmbar, damit die
Walzen freigelegt werden können. Diese Teile können von Hand ohne Zuhilfenahme eines Hebezeuges
bewegt werden, so daß die Reinigung und Instandsetzung der Maschine nur sehr wenig Zeit
benötigt; außerdem kann sie ohne Hinzuziehung von Fachkräften durchgeführt werden.
Claims (6)
- Patentansprüche:ι. Maschine zum Auspressen von Teig oder ähnlichen 'Massen mit einem Trichter, einer darin vorzugsweise senkrecht verlaufenden plattenartigen Zwischenwand, einer oder mehreren Förderwalzen und einem Behälter (Formkasten) für die Preßform bzw. Matrize, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Stirnseiten der Förderwalzen (11) je ein ausbaubares, auf dem Maschinenrahmen (14) ruhendes, wandartiges Zwischenstück (13) vorgesehen ist, das einerseits mit dem Trichter (10) und andererseits mit dem Formkasten (16) lösbar verbunden ist. , - .
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus einem Stück bestehende Trichter (10) auf den beiden Zwischenstücken (13) abgestützt ist und mittels leicht lösbarer Befestigungsmittel, z. B. Flügelmuttern (14«), mit den Zwischenstücken in Verbindung steht.
- 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (13) zungenförmige Verlängerungen auf weisen, die zwischen dem Wellen.(11„) der Förderwalzen (11) nach unten ragen und mit dem Formkasten (16) verbunden sind.
- 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, deren Förderwalzen mit plattenförmigen Teigabstreifern zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Teigabstreifer (i6rf) gegenüber den Förder walzen (11) einstellbar und vorzugsweise am Formkasten (16) befestigt sind.
- 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkasten (16) mehrere Ausstoßöffnungen (i6a, i66) aufweist, die' getrennt mit den Einzelräumen (io„, ioö) des Trichters (10) in Verbindung stehen. ■ ι
- 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die eine (i6a) der Ausstoßöffnungen (i6a, i6&) des Formkastens (16) für sich einstellbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:;
Deutsche Patentschrift Nr. 248041.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 609 736/1 12. 56
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