DEV0002761MA - Stativanschluß für photographische Kameras - Google Patents

Stativanschluß für photographische Kameras

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Publication number
DEV0002761MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tripod
connection according
ball
stand
intermediate piece
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr. Braunschweig Sewig
Original Assignee
Voigtländer & Sohn AG, Braunschweig
Publication date

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Description

AmgelderiUM, Voigtländer ft Soim Aktiengesellschaft Braunschweig, Campestraße 7
QegehStandii Stativaneehlufl für phot©graphische Kaaerae.
Hiotographisehe Kasieras sind zum Aufaeteefi auf Stative mit elnea SOgeaaahten Stativansehlufi versehen, der seist in Gestalt einer Gewiadeautter am bzw» Ixa Kaiaeragehause angebracht 1st md in den das Gerwiade des Stativlcopfes eingeschraubt wird. Solche Stativanschlüsse laasen voa, sich aus keine Neigung der Kamera au* man auö die Stativbeine entspveohend stellen. Oa das Verrücken der Stativbeine zu vermeiden, hat man zusätzliche Einrichtungen geschaffen, die sich am Stativkopf befinden oder auf ihm befestigt werden und dort eine Neigungs-Einstellung ermöglichen. Dies sind insbesondere Kugelgelenke, die nach allen Seiten verstell- und feststellbar sind. Derartige Einrichtungen sind häufig nicht vorhanden.
Der Barfladung Iiegt· die Aufgabe augrunde, aueh. bei einfachen Stativen, deren Stativkopf nur einen Gewindezapfen besitzt, ©hae weiteres eine weitgehemd@ und bequeme Nelgungeinsteilung vorzunehmen. Erreicht wird die Verbesserung dadurch, daß in den KamarakSrper selbst ein nicht oder nicht wesentlich aus ihm hervorstehendes dreh- und schwenkbares Kugelgeleak; mi t Ei ns chraub gewinde angeordnet ist, das in seiner Binetelliage bzw. der Lage des an ihm verschwenkten Kaiaerakö'rpers durch ein FestBtellorgan gehalten wird.
Zur Erweiterung der Ei ns tellmögllchkei t, ζ. Β. auf Stativen, bei denen sieh an Stativkopf ein breiter feller befindet, ist der Stativanschluß zweckmäßig mit einem aus dem Kugelgelenk auaschraubbsren Zwischenstück versehen» das seinerseits ein Einschraubgewinde für das Stativ besitat und das so lang ausgebildet 1st, daö ein Schwenken der Kamera ohne Behinderung durch den am Stativ befindlichen Auflageteller möglich ist.
Ba das Ztfieohenstttefe fest eingeschraubt werden maß, ist es vorteilhaft dadurch griffig gemacht f| daß an ihm eine Urwelteroag z. B. eine vorstehende Soheibe o. dgl., und / oder eine Rändelung usw. angebracht ist. Zvm Zwecke weitester VerstellmÖg-11 Chkelt sowie zum tiegklappen hei Niohtgebraiioh kann der Stativanschluß so ausgebildet sein, daß das Zwiacheastiiok bis an den Eamaraboden heran oder sogar In eine Aussparung desselben hinein verschwenkt und dort festgelegt v/erden kann. Ea ist weiter möglich, das Zwischenstück so au gestalten^ daß es, vorzugsweise in der herangeklappten Lage, als Auflage etui se toew. als fuß für die ohne Stativ auf eine Unterlage gestellte Kamera dient. Die als Stativanschluß dienende» im Kameragehäuse angeordnete Kugel ist vorzugsweise so ausgebildet« daß ein am ihr befindlicher Anschlag oder ein andere© Begrenzungaaittel Ihra Drehung so beschränkt, daß die Gewindeöffnung von außen erreichbar bleibt, damit stete die Stativ- oder ZwisohenstUcksehraube eingebracht werden kann.
Die Zeiohnung seigt eine Ausfilhrungsfora des Erfinduagsgegenstandes. Weitere GestaltmngsmcJgllclJkeiten liegen im Babnen der Erfindung. Fig. 1 gibt ßchematisch als Ansicht und teilweise im schnitt eine Kaiaera wieder, die mittels des erfindungsgemä« Sen Stativanschlussee über ein Zwischenstück auf eine» fischstativ lösbar befestigt ist. Flg. 2 gibt «ine vorteilhafte Ausführung des Stativanschlus^s in vergrößertem Maßstab la Schnitt an. Fig. 3 stellt Jta kleineren} Haß st ab sohematisch eine Draufsicht auf den Stativanschluß vom Innern der Kamera aus dar. In Fig. 4 ist im Maßstab der Abb. 2 ein in das Kugelgelenk einschraubbares Zwischenstück, teilweise la Schnitt, geaeichnet.
Die in Fig. 1 schematise!* angedeutete Iaaera 1 enthält an einer dafür geeigneten Stelle einen Stativanschluß, wie er beispielsweise In Fig. 2 in größerem Maßstab gezeigt ist. In diesem Stativanschluß ist ein Zwischenstück 2 eingeschraubt, z* B. ein solches, wie es in Fig. 4 vergrößert wiedergegeben ist. Es besitzt oben einen Gewindezapfen 5 und ist unten als Gewindematter 4 ausgebildet. Ein hervorstehender Bund, Ring o. dgl., der, wie dargestellt, gerändelt sein kann, dient als griffige Handhabe zum Festaiehen des ZwlsohenstUokes 2 . In Flg. 1 ist das Zwischenstück auf das Tischstativ 6 geschraubt. In dieser Anordnung ist die Kamera leicht in eine beliebige
Sfeiguag einausteilen.
Per StativansehleS selbst besteht Im wesentlichen aus einer Kugel 7 mit der nötigen Gesiadeboiam.Bg 8 . Iffi obere» feile hat öle Kugel 7 einen vorstehenden Raad 9 » der sich bei einer gewissen Schwenkung der Sugel gegen den Eaacl einer im KaraerageIiSuse 12 befestigten Klemmplatte IQ legt und dadurch verhindert, dnß si oh die Kugel Baoh Ausschranliea de© SewXndeaapfens des Solschens tiiofces 3 oder des Statiirs etwa so mit verdrehen kann* daß die Gewixsdeb'ffsßung, 8 von außen nicht m^fer augänglioh viäre. Der obere feil der Kugel Jcann dabei abgeflacht ausgebildet sein, wie bei 18 angedeutet* Unten lagert die Kugel 7 im eisern passend ausgebildeten Teil des KaaerageMuses 12 , beispielsweise in der dargestellten wulstartigen Einprägung 11 . Die die Iugel 7 mit einer öffnung umfassende Klemmplatte 10 wird vorteilhaft an drei Punkten durch Schrauben gehalten (Fig. 3) · Z-wei Schrauben 13 dienen als Gegenlager aua Halten der Platte, dl© dritte Sehraube 14 trägt is Kopt einen aus dem Ramera^ehäuse 12 vorstehenden Hebel 15. Dieser Hebel 15 ist in öineia GehäuseschiitB 16 sebwenkbar. Bei» Verschwenken wird die Schraube 14 verdreht, und das von ihr beaufschlagte Ende der Platle 10 wird dadurch gehoben oder gesenkt. Wie anhand der Zeichnung ersichtlich, wird der Rand des Ausschnittes 17 der Platte von der Oberfläche der Kugel 7 entweder entfernt oder ihr genähert und ermöglicht so ein Festaiehen oder LUeen der Kugel 7. Der Sohlita 16 Icana durch an sich bekannte ,Mittel, die nicht besonder dargestellt sind, abgedichtet werden, damit das Innere der Kamera nicht verstaubt» Xn der dargestellten AnefUhrung 1st eine Neigung der Steoejna m. ungefähr 30° möglich* Diese Heigung geaftgt erfahrungsgemäß fur alle praktisch vorkommenden Fälle. Bei weiter vorstehender ;Lagerung der Kugel als tu gezeichneten Beispiel oder bei Anordnung einer Vertiefung im Gehäuse, in die sieh das ZlwisoneastUok 2 einschwenken läßt, können größere IfeigungemögliohkeiteÄ eralelt «erden«

Claims (11)

Pateiitanspriioiie
1.) Stativ- AneckluS für photo graphische IaineraBi dadurch gekennzeichnet, daß in dere Kamerakörper ( 1 ) ein nicht oder nicht wesentlich aus ihm hervorstehendes dreh- und schwenkbares Kugelgelenk ( 7 ) o„dgl. mit Sinschraubgewinde ( 8 ) angeordnet Istl das in seiner Einstellage bzw. der Lage .des an ihm verechwenkten Kamerakör,pere durch ein Feststellorgan ( 10, 15 ) gehalten wird.
2p) Stativ-Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klemmglied, beispielsweise eine Platte ( 10 ) im Kameragehäuse (12) bo angeordnet ist, daß bei Beiner Verstellung von außen her ( 15 ) ein Feststellen oder Lösen der GelenkkugetI ( 7 ) bewirkt wird.
3. ) -Stativ-Anschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte ( 10 ) die Kugel mit einem Ausschnitt (17) umgreift und in ihrer Höhenlage verstellbar eingerichtet ist,
4. ) Stativ-Anschluß nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte ( 10 ) einseitig höhenverstellbar eingerichtet ist«
5„) Stativ-Anschluß nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung der Klemmplatte ( 10 ) durch Betätigen einer oder mehrereySchrauben (H) mittels einer von außen zugänglichen Handhabe ( 15 ) erfolgt,
6. ) Stativ-Anschluß nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
daß die Gelenkkugel ( 7 ) an ihrem nach außen weisenden Teil in einem entsprechend ausgebildeten Lagerteil (11) des Kamerakbxpere' ( 12 ) , beispielsweise einer wulstartigen Einprägung, getragen ist«
7. ) Stativ-Anschluß nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß die Gelenkkugel ( 7 ) einen Anschlag ( 9 ) besitzt, der ihre Schwenkung so beschränkt, daß von außen stets die Stativ- oder Zwischenstiickschraube ( 3 ) eingebracht werden kenn.
8, ) Stativ-Anschluß nach. Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß ein am Kugelgelenk ( 7 ) ausschraubbares Zwischenstück ( 2 ) , daß seinerseits ein Einschraubgewinde ( 4 ) für ein Stativ ( 6 ) besitzt, so lang ausgebildet ist, daß ein Schwenken der Kamera ohne Behinderung durch den am Stativ befindlichen üblichen Aufl age teil er möglich Ist9.
9») Stativ-JmSchluß nach Patentanepruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück ( 2 ) für das festschrauben griffig gemacht Ist5 beispielsweise durch Randelung3, Erweiterung, Bund ( 5 ) usv?a
10. ) Stativ-An Schluß nach Patentanspruch 1, 8 und S, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück ( 2 ) gegen den Kamerakörper ( 12 ) heran verschwenkt und dort festgelegt werden kann, gegebenenfalls 'in einer Aussparung des Ka^erakcrpers»
11. ) Stativ-Anschiu3 nach Patentanspruch 1 und 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück ( 2 ) so gestaltet ist, daß es, vorzugsweise in der herangeklappten Lage, als Auflagestütze bzw, Fuß für die Kamera dient.

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