DEV0000247MA - Schutzschild für Schweißer - Google Patents

Schutzschild für Schweißer

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DEV0000247MA
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Germany
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protective
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red
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protective shield
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Inventor
Theodor Saarbrücken Valentin
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Description

Die Erfindung betrifft einen Schutzschild für Schweisser. Solche Schutzschilde enthalten zum Schutz des Augenlichts ein rotes Fenster, durch welches man den Fortgang der Schweissung beobachten kann. Ein Reinigen der Schweissstelle und ein Nachprüfen der fertigen Schweissnaht ist indessen hierbei nicht möglich, weil dazu das Schweissen unterbrochen werden muss. Der Schweisser ist daher genötigt, von Zeit zu Zeit den Schild wegzunehmen. Das hat den Nachteil, dass er beim Reinigen der Schweissstelle seine Augen der Gefahr aussetzt, von abspringenden, glühenden Eisenteilchen getroffen zu werden. Beim Schweissen in engen Räumen ist ein Wegnehmen des Schutzschildes überhaupt unmöglich. Hierfür soll die Erfindung Abhilfe schaffen.
Nach der Erfindung werden eine rote Schutzscheibe und eine Klarscheibe so mit einander kombiniert, dass mindestens die rote Schutzscheibe verschiebbar ist zu dem Zweck, das Guckloch bei Bedarf für den direkten Durchblick freizugeben.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt. Der Schutzschild ist mit "1" bezeichnet. Er besitzt etwa in der Mitte ein Guckloch "2", das gewöhnlich durch eine rote Schutzscheibe "3" abgedeckt ist. Die rote Schutzscheibe ist zusammen mit einer unmittelbar unter ihr angeordneten Klarscheibe "4" in einem Rahmen "5" befestigt. Die Gläser liegen hierbei zwischen Rahmen und Schutzschild an der Aussenseite des Rahmens. Um das Auswechseln zu erleichtern, kann man sie auch an die Innenseite des Rahmens verlegen. Der Rahmen führt sich in zwei Führungsleisten "6/16", welche an der Innenwand des Schutzschildes zu beiden Seiten des Guckloches festgeschraubt sind, und wird durch eine Feder "15" in seiner normalen Lage gehalten. Im Handgriff "7" des Schutzschildes ist ein Drücker "8" gelagert. Dieser Drücker ist über ein Gestänge "9"mit dem Rahmen "5" verbunden. Die Ausbildung des Drückers oder Hebels und die Anordnung der Feder können auf verschiedene Weise erfolgen. Ferner kann die Feder sowohl als Zug- als auch als Druck-Feder ausgebildet sein.
Durch die Erfindung wird der Schweisser instandgesetzt, die Schweissstelle zu reinigen und die Schweissnaht nachzuprüfen, ohne den Schutzschild vor dem Kopf wegzunehmen. Gewöhnlich arbeitet er mit dem roten Schutzglas. Will er das Schutzglas wechseln, so braucht er nur auf den Drücker zu drücken, was er ausführen kann, ohne eines seiner Geräte aus der Hand legen zu müssen. Dabei bleiben seine Augen immer gegen abspringende glühende Teilchen geschützt.
Es ergibt sich also ein wesentlich leichteres und schnelleres Arbeiten bei erhöhter Unfallsicherheit. Das ist insbesondere bim Anlernen von grossem Vorteil. Ein weiterer Vorteil ergibt sind daraus, dass bei Verwendung des neuen Schutzschildes auf die Schutzbrille verzichtet werden kann.

Claims (3)

1.) Schutzschild für Schweißer, mit einer roten und einer klaren Schutzscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die rote Schutzscheibe verschiebbar ist zu dem Zweck, das Guckloch bei Bedarf für den direkten Durchblick frei zu geben.
2.) Schutzschild nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass eine rote und eine klare Schutzscheibe fest mit einander verbunden und hinter dem Guckloch verschiebbar angeordnet sind, damit je nach Bedarf die eine oder die andere vor das Guckloch geschoben werden kann.
3.) Schutzschild nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Schutzscheiben aufnehmender Rahmen, welcher im Innern des Schildes geführt ist, einerseits mit einem Halter gelagerten Drücker andererseits mit einer im Schild befestigten Feder verbunden ist derart, dass beim Druck auf den Drücker die Klarscheibe vor das Guckloch tritt, während beim Loslassen des Hebels die rote Scheibe selbsttätig vor das Guckloch springt.

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