DEST010408MA - - Google Patents

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DEST010408MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Oktober 1955 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Strahlapparat zum Verdrängen eines Gases mit Hilfe eines komprimierten Gases. Bekannt sind die unter anderm im Untertagbetrieb als Zusatzlüfter angewandten Druckluftstrahlapparate, die zum Bewettern von neuangelegten Durchhieben und von Transformatorenräumen Anwendung finden. Ein derartiger Strahlapparat setzt sich hauptsächlich zusammen aus einem Rohr von kreisrundem Querschnitt für ίο das zu verdrängende Gas und mindestens einer Strahldüse für das komprimierte Gas. Findet nur eine Düse Verwendung, so soll diese so angebracht sein, daß ihre Achse in der Hauptsache mit der Achse des kreisrunden Rohrs zusammenfällt, während bei Verwendung mehrerer Düsen die Achse jeder Düse vorwiegend parallel zu der Achse dieses Rohrs verlaufen muß.
Ein der Düse bzw. den Düsen zugeleitetes Gas tritt entspannt, in Form eines kräftigen Strahls, heraus. Dieser Strahl reißt das zu verdrängende Gas mit sich; es vermischen sich beide Gase in dem Rohr, so daß aus letzterem ein Gemisch beider Gase mit einer gewissen Geschwindigkeit heraustritt, die sich zweckmäßig teilweise in statischen Druck umwandeln läßt.
Die Verwendung von Strahlapparaten stellt sich verhältnismäßig teuer; deswegen werden diese Apparate nur in besonderen Fällen angewandt. Es
609' 547/260
St 10408 I a/27 d
ist daher wichtig, . die Nutzleistung derartiger Apparate möglichst zu steigern.
Die Nutzleistung eines Strahlapparats ist von der Form und den Dimensionen des Rohrs und der Düsen abhängig, welche der Natur und Menge des zu verdrängenden Gases, weiterhin der Stauhöhe, die das austretende Gas im Augenblick seines Ausströmens aus dem Strahlapparat zu überwinden hat, und der Natur des komprimierten Gases angepaßt
ίο sein müssen. Es ist möglich, Strahlapparate zu entwerfen, die nach Form und Abmessungen den obenerwähnten Anforderungen angepaßt und deswegen der Abgabe einer angemessenen Nutzleistung fähig sind.
Außer der Frage der mit dem Strahlapparat erzielbaren Nutzleistung, igt auch diejenige, ob der Apparat leicht zu handhaben ist, wichtig.' Sein Gewicht und seine Abmessungen sollen zweckmäßig derart sein, daß er ohne viel Mühe befördert und eingesetzt werden kann. Zudem soll der Apparat so ausgeführt sein, daß er eine verhältnismäßig derbe Behandlung aushält, somit bei einem Stoß nicht gleich Formänderungen davonträgt, die geeignet wären, den Nutzeffekt des Apparats zu beeinträchtigen.
Die Erfindung schafft einen Strahlapparat, dessen Bauart den erwähnten Forderungen weitgehend genügt.
Der erfindungsgemäße Strahlapparat ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Mündung des kreisrunden Rohrs von einer Ringleitung gebildet ist, welche mit einem Zufuhrstutzen für das komprimierte Gas ausgestattet ist, während die bzw. jede Düse über eine Verbindungsleitung mit dem Ringleitungsrohr fest verbunden'ist. Vorzugsweise weist die bzw. jede Verbindungsleitung eine solche gekrümmte Form auf, daß ein erster Teil in der Ebene des Ringleitungsrohrs liegt und ein zweiter Teil senkrecht zu dieser Ebene steht. Es empfiehlt sich, dem ersten Teil Stromlinienform zu erteilen. Bei zweckentsprechender Wahl der Hauptdimensionen des Strahlapparats weist die erwähnte Bauart den Vorteil auf, daß es in einfacher Weise möglich ist, einen Strahlapparat, der sämtlichen obenerwähnten Anforderungen genügt, herzustellen. Bei der befürworteten Bauart ist der Einströmverlust, d. h. derjenige Teil der Bewegungsenergie des Gases, die in Wärme umgewandelt wird, nur gering dank der rundlichen Form des Mündungsrandes.
Weiterhin stellt das Ringleitungsrohr eine Versteifung des Strahlapparats dar, weswegen Form- ; änderungen nicht leicht auftreten werden. Auch ist in befriedigender Weise die' richtige Lage jeder Düse parallel . zu der. Achse des Strahlapparats, gewährleistet, im Gegensatz zu bekannten Strahlapparaten, bei denen die Verbindu'ngsleitung(en) der Düse(n) nur von der verhältnismäßig schwachen Wandung des Strahlapparatrohrs getragen werden.
An Hand der schematischen Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Fig. ι zeigt einen axialen Querschnitt des Mündungsteils des Strahlapparats;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Mündungsrandes;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Strahlapparats gemäß der in Fig. 1 mit A-A angedeuteten Ebene.
In diesen Figuren bezeichnet 1 das kreisrunde Rohr des Strahlapparats, dessen Mündungsrand 2 von einem mit einem Gaszufuhrstutzen 4 ausgestatteten Ringleitungsrohr 3 gebildet wird. In dem Rohr ι sind vier je über eine Verbindungsleitung mit dem Ringleitungsrohr 3 verbundene Düsen 5 kranzförmig angeordnet. Jede der vier Verbindungsleitungen besteht aus einem ersten Teil 6, der in der Ebene des Ringleitungsrohrs 3 liegt, und aus einem senkrecht zu dieser Ebene stehenden zweiten Teil 7. Den Teilen 6 der Verbindungsleitungen ist Stromlinienform erteilt durch Anwendung von gekrümmten Blechen 8.

Claims (3)

'. PATENTANSPRÜCHE: . .
1. Strahlapparat zum Verdrängen eines Gases mit Hilfe eines komprimierten Gases, der hauptsächlich aus einem kreisrunden Rohr und mindestens einer Strahldüse besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (2) der Mündung des Rohrs (1) von einer Ringleitung (3) gebildet ist,' welche mit einem Zufuhrstutzen (4)
. für das komprimierte Gas ausgestattet ist und daß die bzw. jede Düse (5) über eine Verbindungsleitung mit dem Ringleitungsrohr (3) fest verbunden ist.
2. Strahlapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verbindungsleitung der Düsen (5) gekrümmt ausgeführt ist, derart, daß ein erster Teil (6) in der Ebene des Ringleitungsrohrs (3) liegt un<d ein zweiter Teil (7) senkrecht zu dieser Ebene steht.
3. Strahlapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Teil (6) der Verbindungsleitung Stromlinienform erteilt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 547/260 6. 56

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