DEST009874MA - - Google Patents

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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. Mai 1955 Bekanntgeraacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung zur Kennzeichnung der Einstellung von Kreuzschienenschaltern, bei welchen die Betätigung und Kennzeichnung eines Schaltpunktes durch die Auslenkung der ihm zugeordneten Markierfeder bestimmt wird.
Um in. Vermittlungsanlagen eine einfache Prüfung und Überwachung der Wähler durchzuführen, sind bekanntlich Laufwähler, z.B. Dreh- und Hebdrehwähler, mit Anzeigeeinrichtungen versehen worden, die dem Wartepersonal eine schnelle und sichere Ablesung der jeweiligen Einstellung der Wähler ermöglichen. Eine derartige Anzeigeeinrichtung besteht z. B. bei Drehwählern aus einem mit der Wählerachse und den Schaltarmen fest verbundenen Ring, auf welchem, eine die jeweiligen Schritte kennzeichnende Skala angebracht ist.
. In Vermittlungsanlagen, die als Verbindungsorgane Wählschalter nach dem Kreuzschienenprinr zip verwenden, kann jedoch eine solche Ableseskala zur Feststellung der jeweiligen Einstellung der Wählschalter aus konstruktiven Gründen nicht angebracht werden. Die Einstellung von Kreuzschienenschaltern, erfolgt bekanntlich in der Weise, daß die Schaltpunkte durch die Auswahlschienen und die ihnen zugeordneten Markierfedern markiert und. mit Hilfe von Betätigungsschienen unter Einklemmung der jeweiligen. Markierfedern durchgeschaltet werden. Da sich die, Schaltpunkte im Betätigungszustand, nicht auffällig von den, übrigen
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Schaltpunkten untescheiden lassen, ist es dem Bedienungspersonal ohne Anzeigeeinrichtung nicht ,möglich, die Einstellung der Wählschalter ohne
'-■'■'■'■-■ weiteres abzulesen. Erschwert wird dieses Prüfen -5- ;der Einstellung dadurch,, daß die Bauweise der
Wählschalter meist sehr gedrängt und insbesondere die Markierfedern, die den jeweiligen; Schaltpunkt bestimmen, verdeckt sind.
' Es ist nun vorgeschlagen worden, Anzeigeorgane
ίο an den Auswahlschienen anzubringen. Eine solche Anordnung hat aber den Nachteil, daß die Anzeige nur kurzzeitig erfolgt, da die Auswahlschienen nut1 während der Markierung betätigt sind;, nach der Durchschaltung durch die Betätigungsschienen jedoch wieder in Ruhestellung" gelangen, Es ist ferner vorgeschlagen ■ tyorden,, an. den freien Enden, der Markierfedern "Scheiben anzubringen, um so die Markierstellen deutlicher sichtbar zu machen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß sie nur bei solchen. Kreuzschienenschaltern anwendbar ist, deren Markierfedern von vorn sichtbar sind. Sie ist daher für die meisten der bekannten und verwendeten Kreuzschienenschalter nicht geeignet, da deren Markierfedern an den Einstellschienen der-. art angebracht sind, daß sie in die Schalter hineinragen, und innerhalb"'def Schalter geschwenkt werden, so' daß die freien Enden der Markierfedern nicht eingesehen werden können. Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile und sieht eine Anzeigeeinrichtung vor, welche insbesondere für solche Kreuzschienenschalter zu verwenden, ist, deren Markierfedern" bzw. deren freie Enden innerhalb der Schalter liegen, und, welche den jeweiligen, Zustand jedes· Schaltpunktes anzeigt und eine schnelle und sichere Ablesung gestattet. Dies wird; dadurch erreicht, daß pro Markierfeder ein AnzeigeoTgan- in Form einer an der Auswahlschiene drehbar angeordneten Drahtfeder vorgesehen ist, deren beide Enden rechtwinklig abgebogen sind;,
und, daß ein- Ende als Schlaufe ausgebildet und um die Markierfeder ..geschlungen ist und das andere Ende als Zeiger dieftt.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Anzeigeeinrichtung nicht nur einen geringen Aufwand erfordert, sondern, auch, da gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung die Anzeigeorgane mit einer Dämpfungsfläche versehen sind1, die Verwendung eines besonderen Schwingungsdämpfers für die Markierfeder ausschließt.
Die Erfindung wird an Hand von. Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der Fig. ι bis 9 erläutert. Hierbei zeigt
• Fig. ι die drei'möglichen, Stellungen, a, b, c der Auswahlschiene eines Kreuzschienenschalters in Seitenansicht, . :
Fig. 2 die gleiche Ansicht wie Fig. i, jedoch -unter Verwendung eines Anzeigeorgans,
Fig. 3 die Draufsicht eines Längsschnittes durch einen; Teil einer Auswahlschiene mit der zugehörigen Markierfeder und deren Anzeigeorgan,
Fig. 4 ein Anzeigeorgan mit Dämpfungsfläche,
■'' Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Aus- : wählschiene mit Markierfeder und Anzeigeorgan ; gemäß Fig. 3, bei welcher die Befestigung des La-;; : ; gerwinkels für das Anzeigeorgan jedoch an anderer Stelle der Auswahlschiene erfolgt,
Fig. 6 eine besondere Ausführung des Zeigers eines Anzeigeorgans,
Fig. 7 eine Umkehrung des Zeigerausschlages,
Fig. 8 und 8 a die Ausbildung des Anzeigeorgans in Form eines zweiarmigen Hebels,
Fig. 9 die Vorderansicht einer Betätigungsschiene mit einem Anzeigeorgan gemäß Fig. 8.
Die Ausführungsbeispiele werden, nun im einzelnen näher beschrieben.
Die Betätigung eines. Schaltpunktes in Kreuzschienenschaltern erfolgt bekanntlich in der Weise, daß' nach „Markierung eines Schaltpunktes bzw. eines Teilnehmers- oder Leitung durch die Auswahlschienen mit den, ihnen zugeordneten Markierfedern, wobei die Markierfedern z. B. nach oben oder unten geschwenkt werden, die Durchschaltung von, den, Betätigüngsschienein vorgenommen wird. Dabei wird die dem jeweiligen Schaltpunkt zugeordnete Markierfeder festgeklemmt und die Auswählschiene nach beendeter Durchschaltung wieder in die Ruhelage zurückgestellt.
In Fig. ι sind in schematischer Darstellung die drei möglichen Stellungen«, b, c einer Auswahlschiene ι mit einer Markierfeder 2 in Seitenansicht gezeigt. Dabei stellt Fig: 1 a, die Ruhestellung und die Fig. 1 b und 1 c die beiden Markiersteillungen der Auswahlschiene dar.
In Fig. 2 sind wie in Fig. 1 die gleichen Lagen der Markierfedern, aufgezeichnet, die jedoch durch ein Anzeigeoirgan 3 sichtbar gemacht werden* In Fig. 2 b und 2 c ist angenommen, daß die Markierfedern . durch die Betätigungsschiene festgehalten sind, während; die Auswahlschienen sich wieder in Ruhestellung befinden. Das Anzeigeorgan 3, weldies, wie Fig. 3 zeigt, in einem an der Auswahlschiene ι angeordneten Blechwinkel 6 drehbar gelagert ist, besteht aus einer dünnen. Drahtfeder, deren beide Enden rechtwinklig abgebogen: sind. Das eine Ende ist als Schlaufe 4 ausgebildet und umfaßt die Markierfeder, so daß das Anzeigeorgan bei jeder Auslenkung der Markierfeder aus der Mittelsenkrechten der Auswahlschiene gedreht wird. Das andere Ende des Anzeigeorgans ragt, wie aus Fig. 3 zu. entnehmen ist, ails Zeiger 5 aus dem Ausschnitt 11 der Auswahlschiene heraus und dient " zur Kennzeichnung der jeweiligen Einstellung der .Wählschalter. In Fig. 2b ist die Markierfeder nach oben ausgelenkt, so daß die Schlaufe mitgenommen und der Zeiger ebenfalls nach oben gedreht wird. In Fig. 2 c ist: die Markierfeder am der unite- ■■ ren, Stellung festgehalten, so daß der Zeiger durch die Rückstellung der Auswahlschiene nach, unten , ausschlägt. Befindet sich die Markierfeder in Ruhestellung, wie in Fig.,2 a dargestellt ist, so steht: der ' Zeiger waagerecht.
In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen· Teil einer Auswahlschiene dargestellt. Die Lagerung des Anzeigeorgans ist in einem aus Blech bestehenden Winkel 6 vorgenommen, der von der Markierfeder an deren Träger 7 gehaltein wird. Die Breite
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des Blechwinkels 6 entspricht diem Innenmaß der U-förmigeri Auswahlschiene, so daß eine Sicherung gegen Verdrehen gegeben ist.
Die Fig. 4 zeigt ein.Anzeigeorgani, das mit einer Dämpfungsfläche 9 versehen ist. Bei entsprechender Stärke des Anzeigeorgans und genügender Größe der Dämpfungsfläche ergibt sich für die Markierfeder eine geschwindigkeitsabhängige Dämpfung, so daß der in Fig. 3 gestrichelt gezeigte Schwingungsdämpfer 8 wegfallen, kann. Ebenfalls zeigt die Fig. 4 die Lagerung des Anzeigeorgans im Ausreißlappen 10 des. Blechwinkels 6.
In Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung einer Anzeigeeinrichtung gezeigt, bei welcher die Auswahlschiene teilweise geschnitten ist, und bei , welcher die Befestigung des Blechwinkels 6 zur Lagerung des Anzeigeorgans nicht an, dem Träger der Markierfeder, sondern auf der gegenüberliegenr den Seite an der Auswahlschiene befestigt ist. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß ein nachträglicher Einbau, oder Auswechseln des Anzeigeorgans ohne Ausbau der Markierfeder vorgenommen werden kann.
Die Nummern, der jedem Schaltpunkt zugeord-
a5 neten Teilnehmer oder Leitungen sind an der Auswahlschiene entsprechend dem durch die Markierfeder bewirkten Zeigerausschlag angebracht. Auf diese Weise ist es dem Bedienungspersonal in einfacher Weise möglich, sofort jede Einstellung des Wählschalters schnell und, sicher abzulesen, Wird diese Durchschaltung aufgehoben, geht die Markierfeder und damit auch der Zeiger wieder in Ruhestellung.
Um das Fenster 12 der AuswaMschiene 1 (Fig. 6) für die Einstellung des Justierlappens 13 der Markierfeder freizuhalten, kann der Zeiger des Anzeigeorgans entweder mit Kröpfungen, 14 versehen werden, oder wird gemäß Fig. 7 der Zeiger entgegengesetzt zur Schlaufe 4 abgebogen. In diesem Fall ist die Bewegung des Zeigers der Schlaufe entgegengesetzt gerichtet, so> daß die Teilnehmerbezeichnung entsprechend anzubringen, ist.
In Fig. 8 und, 8 a ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, in welchem als, Anzeigeorgan, ein, zweiarmiger Hebel dient, der in einer Schneide 14' des Blechwinkels 6 gelagert ist. Bei einer Auslenkung der Markierfeder wird das AnzeigeoTgan^, dessen eines Ende ebenfalls als Schlaufe und das. andere Ende; als Zeiger ausgebildet ist, mitgenommeni, so daß der Zeiger an der Vorderseite der ,Auswahlschiene gemäß Fig. 9 die Einstellung des Wählschalters anzeigen kanni.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Anzeigeeinrichtung zur Kennzeichnung der Einstellung von Kreuzschienenschaltern;, bei welchen die Betätigung und Kennzeichnung eines Schaltpunktes durch die Auslenkung der ihm zugeordneten Markierfeder bestimmt wird, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß pro Markierfeder (2, Fig. 2, 3) ein Anzeigeo'rgan (3) in Form einer an, der Auswahlschiene (1) drehbar angeordneten Drahtfeder vorgesehen ist, deren beide Enden rechtwinklig abgebogen sind, und daß ein. Ende als Schlaufe (4) ausgebildet und um die Markierfeder geschlungen ist und dias andere Ende als Zeiger (5) dient,
  2. 2. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslenkung der Markierfeder durch das Anzeigeo-rgan in eine Drehbewegung umgesetzt wird.
  3. 3. Anzeigeeinrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgani in einem an der Auswahlschiene befestigten Winkel (6) gelagert: ist.
  4. 4. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der Winkel zur Lagerung des Anzeigeorgans an, dem Träger (7) der Markierfeder (2) angebracht und durch die Markierfeder festgehalten, wird.
  5. 5. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgan als zweiarmiger Hebel ausgebildet und in einer Schneide (14', Fig. 8, 8 a) des Befestigüngswinkeis gelagert ist.
  6. 6. Anzeigeeinrichtung nach, Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgan durch einen Ausschnitt (11) der Auswahlschiene (1) hindurchgeführt ist.
  7. 7. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zeiger in einer Ebene parallel oder annähernd parallel zur Vorderseite der Auswahlschiene bewegt,
  8. 8. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch, 7, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend, der zugehörigen Stellung des Zeigers, die Kennzeichnung der Teilnehmer oder Leitungen (z. B. Teilnehmer oder Leitungsnummer, Fig. 5,6) an der Auswahlschiene angebracht ist.
  9. 9. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeoirgan in Ausreißlappen (10, Fig. 6) des Lagerwinkels (6) geführt ist.
  10. 10. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch, 1, da,-durch gekennzeichnet, daß der Zeiger des Anzeigeorgans (14, Fig. 6) gekröpft ist.
  11. 11. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, da,-dureh gekennzeichnet, daß das, Anzeigeo-rgan mit einer Dämpfungsfläche (9, Fig. 4) versehen ist.
    In, Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 881 958.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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