DEST009162MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Dezember 1954 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Furnierpresse mit Pressensäulen, die den. Pressenkopf mit
dem Fundamentrahmen verbinden und als Kolben von auf ihnen verschiebbar gelagerten Hubzylindern
ausgebildet sind. Solche Furnierpressen müssen beispielsweise zur Herstellung von Türen
und Tischlerplatten und flachen Möbelteilen eine relativ große Tischfläche haben. Sie müssen aber
auch zu Arbeiten verwendbar sein, bei denen höchstens die Hälfte, der Tischfläche belegt wird. Daher
ist vorgeschlagen worden, derartige Pressen mit mehr als zwei Hubzylindern zu versehen, so daß
für die Pressung flächenmäßig kleinerer Werkstücke nur ein Teil der Preßzylinder unter Druck
gesetzt werden muß, während die übrigen Zylinder drucklos bleiben. Bei diesen Pressen ist der stei-,
gende Teil der hydraulischen Preßeinrichtung, meistens der Kolben, fest mit dem Preßtisch verbunden,
so daß diejenigen Zylinder, welche beim Hub des Tisches kein Druckwasser erhalten, Wasser
in den Zylinder nachsaugen. Außerdem verursacht die feste Verbindung des Hubkolbens mit dem
Pressentisch beim Wechseln einer Manschette umfangreiche Montagearbeiten.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben und die Presse einfacher und billiger zu
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St 9162 Ib/38 c
gestalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Hubzylinder eine Schulter aufweisen,
auf welcher der Preßtisch lose aufliegt. Dadurch wird erreicht, daß, wenn nur einem Teil
der Hubzylinder Druckflüssigkeit zugeführt wird, die übrigen Hubzylinder in ihrer untersten Stellung
verbleiben und infolgedessen kein Druckwasser nachsaugen.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform sind
ίο sowohl die Säulen als auch die auf diesen sitzenden
Hubzylinder lösbar mit dem Fundamentrahmen, dem Pressenkopf und dem Pressentisch verbunden
und seitlich ausfahrbar. Bei dieser Anordnung ist das Auswechseln einer undichten Manschette ohne
größere Demontagen in kürzester Zeit möglich. Vorzugsweise sind dip Säulen mit einem Hals in
einem nach außen offenen Kragen des Pressenkopfs gelagert und die Hubzylinder zwischen zwei
Trägern des Pressentisches horizontal lose verschiebbar und vom Tisch mit, der, zugehörigen
Säule nach dem Lösen vom Fundamentrahmen ohne weiteres entfernbar angeordnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung ausgebildeten hydraulischen
Presse dargestellt.
Fig. ι zeigt die Presse in Ansicht;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt der Anordnung des Pressenzylinders und zeigt die Verbindung der Säule mit dem Pressenkopf und dem Fundamentrahmen;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt der Anordnung des Pressenzylinders und zeigt die Verbindung der Säule mit dem Pressenkopf und dem Fundamentrahmen;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der abgestuften ■ Linie J-I in Fig. i.
Auf dem aus Profilträgern 1 und 2 zusammengeschweißten
Fundamentrahmen sind beispielsweise acht Säulen 3'mittels Schrauben 4 festgeschraubt.
Der untere Teil der Säulen weist eine Verdickung 3α
und einen Flansch % auf>
und am oberen Ende sind
die Säulen mit einem Hals 2>c versehen, welcher in
einen nach außen offenen Kragen 6 eingreift, der zwischen je zwei U-Trägern 7 eingeschweißt ist.
Die U-Trager 7 sind mit Profilschienen 8 zusammengeschweißt
und mit einer Platte 9 verbunden und bilden zusammen den Pressenkopf. Der Pressentisch
ist ebenfalls aus U-Trägern 12, Längsprofilen 13 und einer Platte 14 gebildet. Zwischen je zwei
Trägern 12 sitzt beidseitig lose verschiebbar je ein Zylinder 15, der auf der oberen Seite durch einen
Deckel 16 und eine Manschette 17 auf dem dünneren Teil der Säule 3 abgedichtet ist. Der untere
Teil des Zylinders 15 ist auf dem dickeren Teil 30
verschiebbar und mittels der Manschette 18 und
dem Deckel 19 auf diesem abgedichtet. Die Durchmesserdifferenz der Säule 3 zu 3a ergibt eine Verschiebung
des Zylinders 15 nach oben, wenn Druckwasser in den Zylinderraum 15^ einströmt. Die
Zylinder 15 sind mit. Schultern 15 a versehen, auf
. welchen die Träger 12 lose aufliegen. Im Grundrahmen ist der Motor 22 und die Druckpumpe 23
montiert, die aus dem Wasserkasten 24 Wasser ansaugt und in die Zylinder 15 drückt. An der'Leitung
25 sind die vier äußeren Zylinder angeschlossen, während .die vier inneren Zylinder mit einer
zweiten Leitung 26 verbunden sind. Die Zuleitung zu jedem Druckzylinderpaar weist einen Absperrhahn
27 auf.
Wird nun die ganze Presse beansprucht, dann werden alle' acht Zylinder unter Druck gesetzt.
Sofern aber kleinere Arbeiten' ausgeführt werden, bei welchen vier Druckzylinder ausreichen, wird
die Druckleitung nach den äußeren vier Zylindern abgeschlossen. Diese bleiben dann, wie aus Fig. 1
ersichtlich, in ihrer untersten Stellung stehen. Das Druckwasser kann direkt mittels biegsamen Rohren
in die Zylinder 15 eingeführt werden, oder es kann durch Bohrungen in der Säule 3 von innen in den
Zylinderraum i56 gelangen. Dadurch, daß die
Säulen in einem nach außen offenen Kragen gehalten sind und auch die Zylinder 15 lose zwischen
den Trägern 12 liegen, kann jede einzelne Säule 3 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) unabhängig von den
anderen nach Lösen der Fundamentschrauben 4 aus der Presse herausgenommen werden, SO1 daß es
möglich ist, ohne irgendwelche Demontage der Presse die Manschetten 17 und 18 zu erneuern.
Durch diese Einrichtung ist es möglich, die Presse wesentlich zu vereinfachen und zu verbilligen.
■ . . ·
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:1. Hydraulische Furnierpresse mit Pressensäulen, die den Pressenkopf mit dem Fundamentrahmen verbinden und als Kolben von auf ihnen verschiebbar gelagerten Hubzylindern ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder (15) eine Schulter (iSa)' aufweisen, auf der der Pressentisch (12, 13, 14) lose aufliegt.2. Hydraulische Furnierpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Säulen (3) als auch die auf diesen sitzenden Hubzylinder (15) lösbar mit dem Fundamentrahmen (1, 2), dem Pressenkopf (7) und dem Pressentisch (12, 13, 14) verbunden und seitlich ausfahrbar sind.3. Hydraulische Furnierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (3) mit einem Hals (3C) in einem nach außen offenen Kragen (6) des Pressenkopfes (7) gelagert und die Hubzylinder (15) zwischen zwei Trägern (12) des Pressentisches (12, 13,14) horizontal lose verschiebbar und vom Tisch mit der zugehörigen Säule nach deren Lösen vom Fundamentrahmen (1, 2) ohne weiteres entfernbar angeordnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 719.097.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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