DEST008137MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Mai 1954 Bekanntgemacht am 5. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Lastkraftwagen, insbesondere Anhänger, mit JbodMiebbarem
und kippbarem Ladekasten, der an einer Stirnseite der Ladefläche, vorzugsweise an der in Fahrtrichtung
hinteren Stirnseite, in ihrer Länge verstellbare Führungselemente aufweist. Solche Wagen
werden gebraucht, wenn der Ladekasten aus einer höheren als der normalen Transportlage entleert
werden soll, z.B. wenn sein Inhalt, ohne daß das Fahrzeug auf eine Rampe fährt, in einen Güterwagen
umgeladen wird. Bei den bekannten Fahrzeugen dieser Art ist am hinteren Ende ein mit
seinem Steg am Fahrzeugrahmen befestigter U-förmiger Führungsbügel vorgesehen, der mit
seinen Schenkeln beiderseits neben dem Ladekasten aufwärts ragt. Jeder Schenkel des U-förmigen
Bügels weist einen in Schenkelrichtung verlaufenden Schlitz auf, in den jeweils eine am Ladekastenrahmen
angeordnete Leitrolle hineinragt, die den Ladekasten beim Anheben desselben führt. Demgegenüber
sind bei dem Lastkraftwagen nach der Erfindung die Führungselemente als innerhalb des
Ladekastenumrisses in am Fahrzeugrahmen vorzugsweise schwenkbar gelagerten Führungsteilen
gleitende Haltestangen ausgebildet. Diese neue Ausbildung ermöglicht es, den Lastkraftwagen so
einzurichten, daß er nach drei Seiten, wenn es sich um einen Anhänger handelt, sogar nach allen vier
509 627/275
St 8137 II/63 c
Seiten anhebbar und kippbar ist, was bei den bekannten Wagen wegen der außerhalb des Ladekastenumrisses
angeordneten Führungselemente nicht möglich ist. Der .neue Wagen ist also vielseitiger
und dabei einfacher in seinem Aufbau als die bekannten Fahrzeuge.
-Ein weiterer Vorteil des neuen Lastkraftwagens besteht darin, daß er als normaler Mehrseitenkipper
verwendbar ist, d. h. ohne daß der Ladekasten vorher vom Fahrzeugrahmen abgehoben
werden müßte. Auch können die seitlichen Flachten nach wie vor heruntergeklappt werden.
Der Angriffspunkt des Huborgans unterhalb des Ladekastens ist veränderbar, und zwar je nachdem
ob der Ladekasten unmittelbar gekippt oder erst angehoben und dann gekippt werden soll.
In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Lastkraftwagenanhängers
mit in normaler Lage befindlichem Ladekasten,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Anhängers mit einseitig angehobenem Ladekasten und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Anhängers mit waagerecht angehobenem Ladekasten in ausgezogenen
Linien und mit in Kippstellung befindlichem Ladekasten in'Strichlinien.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Fahrgestell bzw. der Fahrzeugrahmen des Anhangers
mit 1, das Zuggestänge mit 2, der Ladekasten mit 3, der Boden des Ladekastens mit 4 und
das Huborgan mit 5 bezeichnet. Der Ladekasten 3 ruht anhebbar auf dem Fahrzeugrahmen 1 und ist
.in geeigneter Weise in der in Fig. 1 gezeichneten Lage auf diesem gesichert. Das Huborgan 5 ist in
an sich bekannter Weise schwenkbar in einer rechtwinklig zum Ladekastenboden 4 und längs zum
Fahrzeugrahmen 1 verlaufendem Ebene in dem Fahrzeugrahmen 1 gelagert.
Bei dem gezeichneten Beispiel greift das Huborgan 5 zwischen der hinteren Stirnseite des Ladekastens
und dessen Mitte unter dem Boden 4 an. Mittels nicht dargestellter Mittel kann der Angriffspunkt
des Huborgans unter die Mitte des Ladekastens oder zwischen die Mitte und die vordere
Stirnseite des Ladekastens verlegt werden.
An dem hinteren Ende 36 des Ladekastens sind
. Haltestangen 6 vorgesehen, die an dem Boden 4 angelenkt und in schwenkbar am Rahmen 1 angeordneten,
nicht dargestellten Führungen geführt sind. Die Haltestangen 6 sind an ihrem freien Ende
mit einem Anschlag 7 ausgerüstet, der sich beim Anheben des Ladekastens gegen die Führungen
legt und damit die Hubbewegung begrenzt. Die Anschläge 7 sind auf den Haltestangen 6 verschiebbar
angeordnet und können in jeder beliebigen Höhe festgestellt werden, so daß damit die Größe
der Hubbewegung eingestellt werden kann.
Beim Betätigen des Huborgans 5 wird das hintere Ende 2b des- Ladekastens infolge des
zwischen der Mitte und der hinteren Stirnseite angreifenden Huborgans angehoben, wobei das vordere
Ende 3e vorerst noch auf dem Rahmen 1 aufliegt
(Fig. 2). Erst wenn sich die Anschläge 7 der Haltestangen 6 an die im Rahmen 1 schwenkbar
gelagerten Führungen anlegen, hebt sich beim weiteren Betätigen des Huborgans das vordere
Ende 3a des Ladekastens vom Rahmen 1 ab und gelangt
über die waagerechte, in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung in die in
Fig. 3 mit Strichlinien dargestellte Kippstellung, in der sich der Ladekasten entleert. Nachdem der
Ladekasten entleert ist, wiederholen sich die eben beschriebenen Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge.
Wenn der Ladekasten angehoben und um seine vordere Stirnseite durch Kippen entleert werden
soll, so wird der Angriffspunkt des Huborgans 5 zwischen das vordere Ende 3fl des Ladekastens und
dessen Mitte verlegt, so daß sich beim Betätigen des Huborgans zuerst das vordere Ende 3a des
Ladekastens vom Rahmen 1 abhebt, wobei vorausgesetzt ist, daß dann auch an der vorderen Stirnseite
des Ladekastens den Haltestangen 6 entsprechende Haltestangen angeordnet sind.
Diese Lage des Huborganangriffspunktes ist auch maßgebend, wenn der Anhänger, als normaler
Kipper benutzt werden soll, d. h., wenn er ohne vorheriges Anheben um die hintere Stirnseite entleert
werden soll. ■
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Lastkraftwagen, insbesondere Anhänger, mit hochhebbarem und kippbarem Ladekasten, der an einer Stirnseite der Ladefläche, vorzugsweise an der in Fahrtrichtung hinteren Stirnseite, in ihrer Länge verstellbare Führungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente als innerhalb des Ladekasten-Umrisses in am Fahrzeugrahmen (1) vorzugsweise schwenkbar gelagerten Führungsteilen gleitende Haltestangen (6) ausgebildet sind.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 455 614.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 627/275 12. 55
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