DEST007816MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEST007816MA DEST007816MA DEST007816MA DE ST007816M A DEST007816M A DE ST007816MA DE ST007816M A DEST007816M A DE ST007816MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drive
- gear
- crankshaft
- shaft
- transmission
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 19
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 9
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 9
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 9
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Februar 1954 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei. Leichtmotorrädern od. dgl. ist das Anwerfen des Motors mit Hilfe der Tretkurbel ohne gleichzeitigen
Antrieb des Hinterrades ebenso wie die Möglichkeit sowohl des Mittretens bei Bergfahrt
als auch des ausschließlichen Fußantriebes erwünscht. Um dies zu erreichen, ist bereits eine
Antriebsanordnung, bestehend aus der Motorkurbelwelle, einem Zahnradwechselgetriebe mit
gegenüber dessenAntriebswelle versetzter Abtriebswelle, die das Kettenrad für die einzige zum Hinterrad
führende Antriebskette trägt, und einer im gemeinsamen Motorgetriebegehäuse gelagerten
Tretkurbelwelle, bekannt, die mittels einer auf ihr angeordneten Freilaufkupplung beim Voirwärtstreten
mit einer der getriebenen Wellen kuppelbar ist. Dabei ist eine eigene Zwischenwelle mit zwei
fest miteinander verbundenen Zahnrädern vorgesehen, von denen das eine mit einem zusätzlichen
Zahnrad auf der Abtriebs welle des Zahnradwechselgetriebes und das andere mit einem Zahnrad auf
der Tretkurbelwelle im Eingriff steht. Diese Antrieb
sano rdnuTig is t ve rhiäl toi am äßig kornp lfeie rt und
teuer. Außerdem erfolgt die Betätigung des Brernsges tätiges der Hinterradnabe beim Rückwärts-
«09 578/85
St 7816II/63 k
treten über ein weiteres, zusätzliches Zahnradpaar mit eigener Freilaufkupplung, was den erforderlichen
technischen Aufwand noch weiter erhöht. Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser
Nachteile durch Schaffung einer Antriebsanordnung, bei der die notwendige Zahnradzahl und der
sonstige bauliche Aufwand auf ein Minimum herabgesetzt sind.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin,
ίο daß die Tretkurbelwelle entweder über ein Stirnradpaar
unmittelbar mit der Getriebeantriebswelle oder über einen Kettentrieb mit einem der schaltbaren
Zahnräder auf der Getriebeabtriebswelle kuppelbar ist. Es entfalLt also die -bisher zur Kraft-
übertragung von der Antriebswelle zur Getriebeabtriebswelle wegen der Einhaltung des richtigen
Drehsinnes erforderliche Zwisohenwelle mit ihren zusätzlichen Zahnrädern, so daß sich eine wesentliche
bauliche Vereinfachung ergibt und eine ge:- drängtere Bauart ermöglicht wird. Es ist zwar
bereits bekannt, die Tretkurbelwelle über einen Kettentrieb unmittelbar mit der Getriebeabtriebewelle
zu kuppeln, doch war bei dieser Ausbildung das auf der Abtriebswelle angeordnete Kettenrad
des Kettentriebes mit der Abtriebswelle undrfehbar verbunden, so daß beim Anwerfen des Motors mit
Hilfe der Tretkurbeln 'zwangläufig o/uch-das Hinterrad
angetrieben wurde und das Fahrzeug daher entweder beim Antreten aufgebockt oder überhaupt
gleich mitbewegt werden mußte. Durch die erfindungsgemäße Verbindung des Kettenrades für
den Kettentrieb von der Tretkuirbelwelle zur Getriebeabtriebswelle
mit einem schaltbaren Getriebezahnrad wird dieser bekannten Konstruktion gegenüber
die Möglichkeit erreicht, nicht nur den Motor ohne gleichzeitigen Hinterradantrieb mit Hilfe der
Tretkurbeln anzuwerfen, sondern auch die Getniebegänge
für den ausschließlichen Fußantrieb des Fahrzeuges auszunutzen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Tretkurbel welle über den Kettentrieb mit jenem
Getriebezahnrad der Antriebswelle kuppelbar, das dem Gang für die Höchstgeschwindigkeit zugeordnet
ist. Dadurch wird sowohl das Anwerfen des Motors mit vergleichsweise höherer Drehzahl ermöglicht
als auch das Mittreten bei laufendem Mo>toir
oder der reine Fußantrieb infolge der nur geringen erforderlichen Drehzahl der Tretkurbelwelle
erleichtert.
Um mit der Tretkurbelwelle auch gleichzeitig die Hinterradbremse betätigen zu können, ist unmittelbar
auf der Tretkurbelwellc in an sich bekannter
Weise eine gesonderte Vorrichtung zur Verstellung des Bremsgestänges der Hinterradnabe
beim Rückwärtstreten außerhalb des Motorgetriebegehäuses angeordnet. Es ist aber auch möglich, daß
auf einem Gewindeteil der Tretkurbelwelle innerhalb des Motorgetriebegehäuses eine beidseitig mit
Klauen versehene Kupplungsmuffe lagert, welche die Tretkurbelwelle je nach Tretrichtung entweder
mit dem auf ihr frei- drehbaren Stirnrad oder mit einem" außerhalb des Motorgetriebegehäuses angegeordneten
und mit verlängerter Nabe hineinragenBremshebel für das Bremsgestänge der Hinterradnabe
kuppelt. Es ist bereits bekannt, den Tretantrieb zum Vorwärtsbewegen wie zum Bremsen
heranzuziehen, und es> ist auch nicht mehr neu, auf der Tretkurbelwelle eine verschiebbare Kupplungsmuffe
und eine Vorrichtung zur Betätigung des Bremsgestänges anzuordnen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι die Gesamtantriebsanordnung im Schnitt, wobei eine gesonderte Vorrichtung zur Betätigung
deis Bremsgestänges der Hinterradnabe außerhalb des Motorgetriebegehäuses vorgesehen ist,
Fig. 2 eine Ausführung, bei welcher für den Tretkurbelantrieb und den Bremshebel eine gemeinsame
Kupplung verwendet wird, ebenfalls im Schnitt und
Fig. 3 das Schema einer Antriebsanordnung mit
zwischen Tretkurbelwelle und Getriebeabtriebswelle angeordnetem Kettentrieb.
In einem aus einem Mittelteil 1 und zwei seitlichen Deckelteilen 2, 3 bestehenden gemeinsamen
Motorgetriebegehäuse sind die Motorkurbelweille 4, die beiden Wellen 5, 6 eines Zahnradwechselgetriebes
und die Tretkurbelwelle 7 gelagert. Das Zahnradwechsehjetriebe besteht aus den beiden treibenden Zahnrädern 8, 9, die fest mit der Antriebs-
welle 5 verbunden sind bzw. mit dieser aus einem Stück bestehen, und zwei ständig mit den Zahnrädern
8, 9 kämmenden, auf der Antriebswelle 6 voneinander unabhängig frei drehbaren getriebenen
Zahnrädern 10, 11. Die Antriebswellei 5 dieses
Zahnradwechselgetriebes wird von der Motorkurbelwelle 4 über eine Kupplung 12 und ein Zahnradpaar
13, 14 angetrieben.
In der hohlen Abtriebswelle 6, auf der außen ein Kettenrad 15 für die einzige zum Hinterrad führende
Antriebskette sitzt, ist eine Schaltstange 16 verschiebbar, die mit eimern durch Schlitze 6a der
Abtriebswelle 6 durchtretenden, verschiebbaren Schaltglied 17 fest verbunden ist. Die Zahnräder 10,
11 sind mit Innenklauen versehen, in die je nach
Schaltstellung das Schaltglied 17 zur Kupplung mit der Abtriebswelle 6 eingreift. In der gezeigten
Stellung sind beide Zahnräder 10, 11 ungekuppelt,
d. h., sie können sich auf der Abtriebswelle 6, ohne diese mitzunehmen, frei drehen. Wird die Schaltstange
16 mit dem Schaltglied 17 gegen die Wirkung einer im Inneren der Abtriebswelle 6 angeordneten
Druckfeder 18 nach rechts verschoben, so wird das Zahnrad 11 mit der Abtriebswelle 6 gekuppelt
(1. Gang). Wird nach Freigabe der Schaltstange 16 das Schaltglied 17 unter der Wirkung
der Feder 18 nach links verschoben, so- kommt es
zum Eingriff mit den Klauen des Zahnrades. 10 und kuppelt dieses mit der Abtriebswelle (2. Gang).
Auf der Tretkurbelwelle 7 sitzt frei drehbar ein Zahnrad 19, das mit einem zusätzlichen Ritzel 20
auf der Getriebeantriebswelle 5 kämmt. Ferner ist auf einem Gewindeteil ya der Tretkurbel welle 7
eine Kupplungsmuffe 21 gelagert, die durch eine Bremsfeder 22 gegen Verdrehung gesichert ist. Soll
der Motor angeworfen werden, brauchen nur die
609-578/85
St 7816II/63 k
Tretkurbeln 23 (in Fig. ι fortgelassen) im Sinne
des Vorwärtstretens betätigt zu werden, wobei sich die Kupplungsmuffe 21 gegen das Zahnrad 19 hin
verschiebt und letzteres mit der Tretkurbeilweile 7
kuppelt, so daß der Kraftfluß von der Tretkurbelwelle 7 über die Kupplung yu, 21 und das Zahnradpaaor
19, 20 auf die Getriebeantriebswelle 5 und von dieser über das Zalinradpaar 14, 13 und die Kupplung
12 zur Motorkurbelwelle 4 erfolgen kann. Sobald der Motor läuft, rückt die Gewindeklauenkupplung
7a, 21 selbständig aus. Die Getriebeabtriebswelle
6 mit dem Kettenrad 15 bleibt beim Anwerfen des Motors so lange in Ruhe, als sich
das Schaltglied 17 in der gezeichneten Leergangstellung
befindet. Selbstverständlich ist es möglich, durch entsprechende Betätigung der Kupplung 12
und des Schaltgliedes 17 sowohl ausschließlich den Tretantrieb als auch das Mittreten, z. B. bei Bergfahrt,
zu gewährleisten.
Gemäß Fig. 1 ist unmittelbar auf der Tretkurbelwelle
7 außerhalb des Motorgetriebegehäuses 1, 2, 3 eine gesonderte freilaufartige Vorrichtung 24
zur Betätigung des nicht dargestellten Bremsgestänges
der Hinterradnabe beim Rückwärtstreten angeordnet. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist es aber
auch möglich, auf dem Gewindeteil 1J11 der Tretkurbelwelle
7 innerhalb des Motorgetriebegehäuses i, 2, 3 eine beidseitig mit Klauen versehene
Kupplungsmuffe 210 zu lagern, welche die Tretkurbelwelle
beim Vorwärtstreten mit dem auf ihr frei drehbaren Stirnrad 19 und beim Rückwärtstreten
mit einem außerhalb des Motorgetriebegehäuses angeordneten und mit verlängerter Nabe
25 hineinragenden Bremshebel 26 für das ebenfalls nicht dargestellte Bremsgestänge der Hinterradnabe
kuppelt.
Das Schema gemäß Fig. 3 zeigt eine im wesentlichen gleiche Antriebsordnung, mit dem einzigen
Unterschied, daß an Stelle des Zahnradpaares 19, 20 zur Kraftübertragung von der Tretkurbelwelle 7
auf die Getriebeantriebswelle 5 eine Kette 27 vorgesehen ist, die ein auf der Tretkurbelwelle 7 frei
drehbares Kettenrad 28 mit einem mit dem Zahnrad 11 fest verbundenen und auf der Getriebe:-
abtriebswelle frei drehbar sitzenden Kettenrad 29
verbindet. Das Kettenrad 28 ist wiederum mit Hilfe einer Gewindeklauenkupplung 30 mit der
Tretkurbelwelle 7 beim Vorwärtstreten kuppelbar.
Claims (4)
1. Antriebsanordnung für Le'ichtmotorräder od. dgl., bestehend aus der Motorkurbelwelle, ■
einem Zahnradwechselgetriebe mit gegenüber dessen Antriebswelle versetzter Abt rieb sw eile,,
die das Kettenrad für die einzige zum Hinterrad führende Antriebskette trägt, und einer "im
gemeinsamen Motorgetriebegehäuse gelagertem Tretkurbelwelle, die mittels einer auf ihr ange^
ordneten Freilaufkupplung beim Vorwärtstreten mit einer der Getriebewellen kuppelbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tretkurbelwellei (7) entweder über ein Stirnradpaar (19, 20)
unmittelbar mit der Getriebeantriebswelle (5) oder über einen Kettentrieb (27, 28, 29) mit
einem (10) der schaltbaren Zahnräder (10, 11)
auf der Getriebeabtriebswelle (6) kuppelbar ist.
2. Antriebsanordnung wach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tretkurbel welle
(7) über den KetitenTiadtrieb (27, 28, 29) mit
jenem Getriebezahnrad (10) der Abtriebswelle
(6) kuppelbar ist, das dem Gang für die Höchsitgeschwiindigkei't zugeordnet ist.
3. Antriebsanordnung mach Anspruch 1 oder
den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar auf der Tretkurbelwelle
(7) eine gesonderte Vorrichtung (24) zur Be-■tätigung des Brernsgestänges der Hinterradnabe
beim Rückwärtstreten in an sich bekannter Weise außerhalb des Motorgetriebegehäuses (i,
2, 3) angeordnet ist.
4. Antriebsanordnung nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einem Gewindeteil (7e) der Tretkurbel
weil Ie (7) innerhalb des Motorgetriebegehäuses (1, 2, 3) eine beidseitig mit Klauen
versehene Kupplungsmuffe (2ia) lagert, welche
die Tretkurbelwelle je nach Tretrichtung entweder mit dem auf ihr frei drehbaren Stirnrad
(19) oder mit einem außerhalb des Motorgetriebegehäuses angeordneten und mit verlängerter
Nabe (25) hineinragenden. Bremshebel (26) für das Bremsgestänge der Hinterradnabe
kuppelt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 704 585, 845 169, 090, 717 371.
Deutsche Patentschriften Nr. 704 585, 845 169, 090, 717 371.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/85 7.56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2410164C2 (de) | Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart | |
| DE2924967A1 (de) | Getriebevorrichtung fuer ein kraftfahrzeug | |
| DE2405700C3 (de) | Getriebe für Motorfahrzeuge | |
| DE2110434B2 (de) | Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge mit einem Zentralrohrrahmen und insbesondere mit einem Mehrachsantrieb | |
| DE19701767A1 (de) | Vorlegegetriebe | |
| DE1555231B2 (de) | Zahnraederwechselgetriebe mit zapfwellenantrieb fuer kraftfahrzeuge, insbesondere fuer zugmaschinen | |
| DE676338C (de) | Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DEST007816MA (de) | ||
| DE2904062A1 (de) | Flaches automatisches getriebe | |
| AT206312B (de) | Antriebsanordnung für Leichtmotorräder od. dgl. | |
| DE3323820C2 (de) | Schalteinrichtung für wahlweise allradgetriebene Kraftfahrzeuge | |
| DE247521C (de) | ||
| DE654881C (de) | Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE261018C (de) | ||
| DE693837C (de) | Foettinger-Getriebe fuer Strassen- und Gelaendefahrzeuge | |
| DE588118C (de) | Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE952230C (de) | Antrieb fuer Leichtmotorraeder od. dgl. | |
| DE2620972A1 (de) | Mehrgaengiges kraftgeschaltetes bzw. -betaetigtes getriebe mit in staendigem eingriff stehenden zahnraedern | |
| DE209332C (de) | ||
| DE421546C (de) | Wechsel- und Wendegetriebe fuer Kraftwagen o. dgl. | |
| DE225883C (de) | ||
| DE583823C (de) | ||
| DEST007815MA (de) | ||
| DE1555231C3 (de) | Zahnräderwechselgetriebe mit Zapfwellenantrieb für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Zugmaschinen | |
| DE2054364C3 (de) | Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Fahrzeuge, insbesondere für land- und/oder bauwirtschaftlich nutzbare Motorfahrzeuge |