DEST007400MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. November 1953 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Scheiden und Speichern von Teer in Kokereien.
Üblicherweise sind in den Kokereien die Kondensationsanlagen zur Entfernung und Behandlung
von Teer und ammoniakhaltigem Gaswasser so ausgeführt, daß der für den Abtransport
gewonnene Teer, nachdem er sich im Tiefbehälter vom Ammoniakwasser abgesetzt hat, in einen
Hochbehälter geleitet und dort bis zum Abfüllen in Transportwagen auf geeignete Weise, zumeist
durch im Hochbehälter angeordnete und mit frischem Heißdampf betriebene Rohrschlangen
warm gehalten wird, um ein störendes Dickwerden zu verhüten. Trotzdem sind in den Behältern
Sedimentationserscheinungen nicht zu vermeiden, welche die Ursache dafür sind, daß sich die Abzugsöffnungen der Behälter in mehr oder weniger kurzer
Zeit zusetzen und in umständlicher Arbeit wieder geöffnet bzw. gereinigt werden müssen. Auch an
den Behältern selbst und an den Heizvorrichtungen setzt sich der Teer ab. Außerdem verursacht die
Warmhaltung des Teers Kosten.
Die Erfindung besteht darin, aus den Teerbehältern, z. B. Teerabscheidebehältern und/oder
den Speicherbehältern stetig Teer abzuziehen und im Kreislauf durch die Behälter zu pumpen. Die
Strömungsgeschwindigkeit in den Ausflußöffnungen ist dabei vorzugsweise so eingerichtet, daß bei noch
zulässig niedrigen Temperaturen in den Behältern eine Sedimentation des Teers und ein Zusetzen der
Ausflußöffnungen vermieden wird. Praktisch hat sich erwiesen, daß es genügt, aus dem Teerscheidebehälter
mittels einer Pumpe einen Teerstrom solcher Größe abzuziehen, daß Ankrustungen an
Auslaufstutzen des Teerscheidebehälters vermieden werden. Von diesem Teerstrom kann nach Bedarf
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St 7400 IVc/26 d
ein Teilstrom dem Speicherbehälter zugeleitet und der Rest wieder dem Teerscheidebehälter zurückgeführt
werden.
Der im Kreislauf geführte Teerstrom kann durch
die Leitung, durch die das Gemisch von Teer- und Ammoniakwasser dem Scheidebehälter zugeführt
wird, letzterem zugeleitet oder im unteren Teil des Scheidebehälters über den Ausfluß dem schon abgeschiedenen
Teer zugesetzt werden, wobei ein
ίο Ringrohr mit Düsenöffnungen verwendbar ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind in einer Verhinderung des Zusetzeras von Abflußöffnungen
im Scheide- und Speicherbehälter zu sehen, wobei eine Beheizung der Teerbehälterwände
durch das Kondensat aus der Vorlage genügt.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn sowohl der Teerscheidebehälter als auch der
Speicherbehälter für den zu verladenen Teer mit Heizmänteln versehen wird, die gemäß einem
älteren Vorschlag als Hohlmäntel ausgebildet und durch aus der Vorlage der Batterie kommende
heiße Kondensate beheizt werden können.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verfahren zum Vermeiden des Dickwerdens von Kokereiteer in Tee'rscheide- und -Speicherbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß '.■' aus dem Teerscheidebehälter und/oder Speicherbehälter stetig eine zur Vermeidung der Verstopfung der Ausflußöffnung ausreichende Menge Teer abgezogen und im Kreislauf durch die Behälter gepumpt wird. :
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Teerscheidebehälter ein Teerstrom abgepumpt, ein Teilstrom davon nach Bedarf einem Speicherbehälter zugeführt und der Reststrom in den Teerscheidebehälter zurückgeleitet wird.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Ausflußstutzen eines Teerscheidebehälters ein Teerstrom abgepumpt und dieser Teerstrom nach Abzweigung eines Teilstromes in einen Teerspeicherbehälter durch die Teer-Ammoniakwasser-Leitung dem Teerscheidebehälter wieder zugeführt wird.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückleitung des Kreislaufteerstromes in den unteren Teil des Scheidebehälters im Bereich der Ausflußöffnung über ein Ringrohr mit verteilten Öffnungen vorgenommen wird.© 609 709/311 11.56
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