DEST005966MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Februar 195E Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen sogenannten Drehkippbeschlag, der insbesondere für die Flügel
von Fenstern, Balkontüren od. dgl. Verwendung finden soll. Mit derartigen Beschlägen kann der
Flügel in üblicher Weise geschwenkt werden, man kann das Fenster aber auch um eine waagerechte
Achse kippen, um eine Spaltlüftung zu erzielen. Die bekannten Beschläge dieser Art haben einerseits
den Nachteil, daß die Teile auf den feststehenden ίο Rahmen aufgeschraubt und daher sichtbar sind,
zum andern ist die Bedienung umständlich, zumal wenn es sich um hohe Fenster handelt. Vor allem
liegt ein Nachteil der bekannten Ausführungen darin, daß nur ein Ausstellarm vorhanden ist, der
in der Kippstellung das gesamte Gewicht des i£ Flügels zu halten hat.
Um hier Abhilfe zu schaffen, werden gemäß der Erfindung an beiden oberen Ecken des Fensterflügels
Ausstellarme angeordnet. Man erreicht dadurch ein gleichmäßiges, sicheres Abfangen des ao
gekippten Flügels, auch wenn dieser sehr groß und daher schwer ist.
Um das Aussehen eines solchen Fensters zu verbessern, sind beide Ausstellarme in an sich
bekannter Weise verdeckt in dem senkrechten Falz zwischen Flügel und feststehendem Rahmen angeordnet,
so daß sie also bei geschlossenem Flügel überhaupt nicht mehr sichtbar sind.
609 528/82
Si 5966 V/68 c
An der lotrechten Öffnungsseite ist die übliche Verriegelungsstange so ausgebildet, daß sie einen
. Drehpunkt des auch hier vorgesehenen Ausstellarmes trägt. Bei Betätigung der Verriegelungsstange
wird also der Ausstellarm lotrecht geschoben. In der Öffnungsstellung der Verriegelungsstange
wird der Ausstellarm soweit nach unten geschoben, daß der zweite Drehpunkt des Ausstellarmes, nämlich
der am feststehenden Rahmen, vor eine Austrittsöffnung der Führungsschiene geschoben wird,
wodurch das Öffnen des Flügels unabhängig von dem Ausstellarm möglich ist. Dieser Ausstellarm
verbleibt beim öffnen des Flügels an dem Flügel. Der Ausstellarm, wird hierbei noch auf einen Bolzen
geschoben, so daß er auf diese Weise festgelegt ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
eines Beschlages gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Ansicht eines Flügels mit den Betätigungsgriffen,
Fig. 2 die Ansicht der Ausstellstange an der lotrechten Öffnungsseite des Flügels und
Fig. 3 die Vorderansicht nach Fig. 2. Der Flügel 1 erhält in üblicher Weise beispielsweise
auf der linken Seite einen Stangenverschluß mit einem Drehgriff 2, der in der Schließstellung
nach oben gerichtet ist. Auf der anderen Seite, d. h. auf der lotrechten Scharnierseite des Flügels, befindet
sich ebenfalls ein Stangenverschluß mit einem Bedienungsgriff 3. Die beiden Griffe können nach
innen in eine waagerechte Lage geschwenkt werden, . in dieser Stellung läßt sich, der Flügel um die
untere Kante kippen. Soll der Flügel geschwenkt werden, so muß er zunächst geschlossen werden,
und die beiden Handgriffe 2 und 3 werden wieder nach oben bis in die lotrechte Lage geschwenkt.
Nunmehr wird der linke Handgriff 2 um i8o° nach unten geschwenkt, wodurch die linke Stange zurückgezogen
und der Verschluß geöffnet ist. Nunmehr kann das Fenster in üblicher Weise durch Schwenken
des Flügels geöffnet werden.
Um in der Kipplage eine gute Abstützung zu erzielen, ist an beiden oberen Ecken des Flügels
je ein Ausstellarm angebracht. An der lotrechten Öffnungsseite befindet sich der Ausstellarm 4
(Fig. 2 und 3), der mit einem Zapfen 5 am Flügel, angelenkt ist. Der Zapf en 6 am anderen Ende des
Ausstellarmes gleitet durch den Schlitz 7 einer am feststehenden Rahmen angebrachten Führungsschiene
8, die am unteren Ende einen Austrittsschlitz 9 für den Zapfen 6 aufweist. Der Zapfens,
der beispielsweise aus einer Schraube bestehen kann, ist mit der Riegelstange 10 des Stangenverschlusses
verbunden, die ihrerseits in bekannter Weise von dem Handgriff 2 bewegbar ist. Um dem
Zapfen 5 die notwendige Lagerung zu geben, wird ein Zwischenstück 11 an der Stange 10 angeschweißt.
In der Schließstellung des Flügels befindet sich
der Zapfen S in der oberen Lage (a in Fig. 2).
Wird der Handgriff 2 in die waagerechte Lage ■ geschwenkt, so senkt sich die Riegelstange 10 und
damit auch der Zapfen 5 in die mittlere Lage (b in Fig. 2). Wird nunmehr der Flügel 1 gekippt, so ■
gleitet der Zapfen 6 im Schlitz 7 der Führungsschiene 8 nach oben. Soll der Flügel geschwenkt
werden, so wird der Handgriff 2 völlig nach unten geschwenkt, der Zapfen 5 kommt damit in die
untere Lage (c nach Fig. 2). Hierdurch wird der Ausstellarm 4 so weit nach unten geschoben, daß
beim Öffnen des Flügels der Zapfen 6 durch den Schlitz 9 der Führungsschiene heraustreten kann,
d. h. die Kupplung zwischen dem Ausstellarm und dem feststehenden Rahmen ist aufgehoben. Das
untere Ende des Ausstellarmes 4 kann eine Aussparung 12 erhalten, die sich in der untersten Stellung
des Armes auf einen Bolzen 13 im Flügel 1 aufschiebt, so daß der Arm 4 während des Schwenkens
des Flügels festgelegt ist.
Claims (3)
1. Beschlag für wahlweise um eine lotrechte Achse schwenkbare oder um eine waagerechte
Achse kippbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an beiden
oberen Ecken des Flügels (1) ein lotrechter Ausstellarm (4) angeordnet ist, wobei an der Öffnungsseite
beim Schwenken des Flügels der Ausstellarm (4) vom feststehenden Rahmen
lösbar ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Ausstellarme (4) verdeckt in den lotrechten Falzen zwischen Flügel (1) und feststehendem Rahmen angeordnet sind.
3. Beschlag nach den' Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die in drei Stellungen bringbare Riegelstange (10) an der lotrechten
Öffnungsseite einen Drehpunkt (5) des Ausstellarmes (4) trägt, in der Kippstellung
den zweiten Drehpunkt (6) des Ausstellarmes
(4) einer Austrittsöffnung (9) der Führungsschiene (8) am feststehenden Rahmen nähert, in
der Schwenkstellung in den Bereich der Austrittsöffnung (9)- schiebt und das untere mit
einer Aussparung (12) od. dgl. versehene Ende des Ausstellarmes (4). auf einen Bolzen (13) am
Flügel'auf setzt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 7.17983, 855509; schweizerische Patentschriften Nr. 188268,
208308, 239 179; USA.-Patentschrift Nr. 2 460 677.
Deutsche Patentschriften Nr. 7.17983, 855509; schweizerische Patentschriften Nr. 188268,
208308, 239 179; USA.-Patentschrift Nr. 2 460 677.
Hierzu 1 Blaitt Zeichnungen:
© 609 528/82 5.56
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