DEST001884MA - Vorrichtung zur Erzeugung polarisierter Spektren. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung polarisierter Spektren.

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DEST001884MA
DEST001884MA DEST001884MA DE ST001884M A DEST001884M A DE ST001884MA DE ST001884M A DEST001884M A DE ST001884MA
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Germany
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light
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wave
filter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
E.K. Alois Stadler
Original Assignee
Stadler, E.K. Alois, Tanga
Publication date

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Description

J ]
ίο Hamburg» den 21. Juli 195«
Gr/U
Alois Ε·Κ, Stadler» Ρ·Ο· Box 277» f a a g a
Yorrichtung E-ar Brzetagtuag polarisierter
Spektren
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung ssot polarisierter opektren, die sich der Polarisations- und Botatioa©erecheia\ia en des M.eht©a bedient und aus durchsichtigen Polarisations- und doppellichi.breeheriden Elementen, sogenannten ?c?raögerunf; se lernen ten, besteht·
Obwohl die EiReaschaften von Polarisation©- und ?erz8«- gerumvselementen aa sich bekannt sind, so war es itoeto. vor der Erfindung unbekannt» dasa kritische Faktoren hinsichtlich der Kombination dieser bei.ien Elemente beachtet werden wenn äsen erreichen will, dass d®'::i® Wellenlänge eine© Lichtstr?üils derart in einer finderen Richtung polarisiert wird, dar>i: die Schwingunfcsebcin^n der Lichtfarbea in kontinult'-rlich spc-ktraler Ordnung innerhalb '".ines Kreises
• 2 «*
angeordnet werden. 9a alle Wellenlängen des eiebtbarea Lichtes Fhaeensehwln«ung unterliegen, kenn. |·α· wttU»·* länge selektiv iron einer Polarisationsplatte, genannt lysator, entweder «it voller Intensität durchrelaeeen «urückf^ehalt en werden· Dadurch ergibt eich eta Farbfilter, deatien Farbe «atf irgendein« beliebige SpelEtralfftrbe eiagestellt werden kann, öurch Orehen dee Anelyeators is «einer eigene« Ebene w& 18©° ändert eich die Farbe des Filters in kontinuierlicher spektraler Ordnung aurch aäatliche Sp«ktralfarben, eo dase ein Farbfilter entsteht, das für phcrt;©- graphieche und andere Zwecke vergrendet werden kann. Koabination von Pol ar i eat ions- und yereörerun^eeleaenten ohne Analysator ergibt ein Filter, welches fjrewöhnlicaes MeM: la apöktral-polarisiertes Licht verwandelt und eaelt in der Farbphotographie ala selektives atmosphäriechee farbtoafilter beimtst wird· Wenn mehrere solcher Polarieations-Vere3gerunfceelemente »ueaeaen sit eine« Analysator werden, ergeben eich selektiv·, kontinuierliche Spektralfarben-SoBibinationef liter.
Zua Polarisieren kann irgendein geeignetee Polarieationaeatorial, voraugaweiue is Platten- oder Schichtenfor», verwendet werden, das ««β Oelluloee-Acetat bee'eht, in welohem Polarisationepartikel enthalten sind, welche die is gleiche Richlunc ausgerichtet haben.
7er»ögerungeele«ente kennen «us doppellichtbrechea-Materialien beetehen oder in Fora tos durohsichtlRen Plat-
ten vorgesehen β ein, welche gedehnt oder geatreckt worden, etnd. Doppellicht brechende Platten können β·Β· Gliaaterplättch η seilt oder Schicht cn, la welch«» doppellichtbreehende Partikel enthalten sind» welch« Äle gleich· Acheenorientieiiing habea. Auch k8»ae» die Kteaeate aua regeaerlearter Cellulose, sogenanntem Cellophea, bestehen, SI« Ver«ögerungsplatteii aüeeen kritische ötmonoicmön hlxwlohtlieh. Ihrer Dicke beaiteen, um die Bedinuziu en der Erfindung tea. me» füllOÄt deren feee» ia übrigen darin besteht, daee ame öleperBionspoJ-arisator axis eine« Polarieatlon»-, eine» Halbvrell«iliinge- und einem Tier*eiläage-TereÖfteruntfeelement be«teht·
AußfiJhrungaboispiele, die auch über weite«· Verwendung»- »wecke der Erfindiuas Aufschluso geben, sind auf tier Eeiehnung ßcheaaticch veranschaulicht· Ia ein«einem seigt Abb· 1 ein· Ferspektiv-Aneicht eines la β eine drei Platten au*F-eloeten Filtere, welches gewähnlichee Licht la spektral-polarleiertee Licht verwandelt. Abfe« 2 seigt einen Querecieiitt durch eine» Spektral-Polarisator ge»« Abb. 1, wobei das Filter auf da© Objektiv einer photographischen Kaaera aufgesetet let« Abb. 3 etelli; die Verwendung das Filtere gem« Abb, % und 2 heim Studiogebrauch von oben dar« Abb, 4 seigt eine Perspcktiv-Ansicht einer ab? -änderten fox» dee ßpekrtral-Pol«- rißötore al. Hc. hut »schild gegen reflektiertes Licht· In Abb. 5 ist eine andere Verven iun,:aa<5tilichkelt a.m FiItei ε veranschaulicht. Abb. β eteilt einen perspektivischen Schnitt -durch ein selektivea, kontinuierliches Spektral-Farbenfilter
»um Gebrauch an einer Kamera dar» Abb. ? «eigt einen per·
Schnitt durch ein öelektivee, kontliaiierlich.#e n-Koebinatiosftafilter im aufsei3et«r Fora, welches tu Abb. 3 in abgeänderter Fora darbesteilt ist,
Ia Abb# χ bedeutet X# das auß einer Platte beet oh ende Polarisation»- und 11 das Halbwellenlängo-Eleaent, ebenfalls in Plaütenf ->r*. Sas Eleaent H kann auch «as mehreren SehleA-ton geeigneten Mater! «Ig beetehen. Öle Blöke dee Element es 11 1st von Bedeutung und muss bo sein, dasβ die Plait· ein* Verzögerung von einer halben Wellenlänge bewirtet, mmm. die el-1-nlän^e «es Lichtes ^75 Milliaicro» oder 625 Millimicrcm betragt · Vcr«ögßrun^splaiten haben swei Acheenrichtunpcen· Diese beiden Aßh@emri.eattm^@ii verlaufen la Winkel von 9o° der. Me beiden in Abb· X »it P eilen angedeuteten Achsen des Elementes Xl stellen im Winkel im» 45° eur Polorieationeacßse dee llementea Io· Wmm das Element 11 au« mehreren Ter- »ögeruni-eschiehtea beetebt, «Kefte» dl· Aoheen aller Uo nicht en parallel ameinander und la Winkel von Kf0 »ur Polariaetlooaachse des Elementes Xo verlaufea, Bio Schichten de» Eleaeatee XX liegen parallel ma den GbmtfXikQtem. tee filemöatea Xe*
Das »weite Veras5gerunireele*ent 12 let elm« Viertelwellen· Veraögerun.rsplatte und besitzt eine parallel but Oberfläche ü&» Sleiaentes XX verlaufende· Oberfläcli·· Sa© Tiert«Xw«llee«· Eleaent 12 kann wich aue mehreren Schichten bestehen. Zn dieaea Falle eüeeen dl« Aclieen der Schichten parallel eueinander . Mg Achsen des Viertrelwollen-Elementee verlaufen
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Sat link·!. "*«& 45° SU dea Achsen dee Helbwelleia-Eleaentes.
Di© Melee dee Viertelwellen-Elejaentee IS 1st ebenfalle tob Bedeutung md wmmm eo »ein, tuen Licht von einer WeIleavon 55o Mlllimicroa eine ?#r*8gereag von einer Viertelerfahrt.
Pas Halbwellenelement Xl 1st demnach auf MeAt ablest inuat, dees en WelXeaXlmge «agef&lup Tf Illlltialcron vom Licht differiert, auf welches das Viertelwellon-Element al>-geettairat 1st (55o aiaue 75 Millimicron, oder 55o plus 75
Dae Halbwellen-V»r*iigerun-Teel«aient Xl wlM im der Folge al» "Hülbwellea-KLement (^75 IW oder 625 *to)" und das
aeleaent XI ale
Ά beaeichnet. Me erfitidOBag^OTaäsee Kombinatl<m der
beiden V^rmögeruneeeleiaeBte XX und 12 wird in de» als "VereÖKerun eeinheit lw und Sie Sott^laatlen der VereS-gerim, eoinheit mit den Polarleatloneeleaetit Xo ale ••Filtereinheit üa beaeichnet·
Der Polarisator Io, da« Halbwellen-Eleaent (475 «0 U wad 4a» Vtertelwellen-Kleinent {539 Mm) XS können eowolil, wie la Abb. X dargestellt, getrennt roneinander ale parallele Platten angeordnet «der auoh alt Oberflächenkontakt h r^eeteli sein.
Filtereinheit 9« welche die geschilderten Eigen*·
ac haften beetitat» kann als solche« allein rerwendet «erden*
Se 1st beispielsweise in Abb. 2 eine solche Einheit W la einen Rohre tut ssen 15 montiert 9 der auf das Objektiv einer Kamera eofgesetzt 1st · Die Oberflachen der "einheit U verlaufen quer «ur Lins en achse der Optik 1»* BIe Anordnung der Elemente der Einheit V ist derart, dass das Polarisationselesent Xo das der Linse L aa nächsten befindliche Element 1st HAd das Iticht durch Ale Elemente 12, U und Io zur Idas« 2» ρ; el engt.
Sie Einheit If funktioniert in diesem Falle als selektives atmosphärisches Teefilter und übt gleichzeitig eine kontrastre&ualereade Wirkung für farbphotograpiilsche Zwecke «us. Babel ist das TeriSgerungseleaeat 1 der FiIt«reinheit ^T p-ecen gewöhnliche Lichtstrehlea unwirksam· Bagecren ist es aber gegen polarisierte Sttahleii wirksa» und verwandelt dies· In spektral-pcilarlsiert® Strahlen, von welchen dann nur 3en· Wellenlänge mit roller Intensität das Polarisaticraselement passieren kann, deren Sehwingtingsebene parallel eur Polaris»· tionsachse des Elementes Io verläuft· Die anderen Wellenlängen des ßpektral-polarlalsrten Lichtstrahls können denn das Poiarisationseleaent Io nur mit verminderter Intensität paa·· eieren, bzw. jene Wellealan^e, welche ihre quer- *ur Richtung der Polaris at ionsachy© des Bl em ent es Io hat, wird dann vo lkoamea vom Element Io eujücksehalten· Die Intensität, mit welcher eine farbe eines spektral-polarisierten Lichtstrahls vets Element Io durchs relassen wird, hingt von dem Winkel ab, den die ßchwinfiHiKsebene dieser Farbe mit der Rieblung der Polarisationsachse des Elementes Io bildet·
Das Ausmaas &©r Srehiang, welche die Seb-düa^ungs ebene einer polarisierten Farbwell© "beim Passier©» des Versage— run^eelementes erfährt, häng-, von der Wellenlänge des tee ab und let konstant. Daraus folgt;, dar© sich die gungeebenen 4.er Farben eine© spektral-:?© larlsierten nicht drehen ι w©im die Filtereinheit V auf de» Objektiv der Kamera gedreht wird· Bin eolches Drehen der Einheit IT auf dem Objektiv der Xsmer® fcenirkt aber»da»8 sich die Eichtimg der Polarisationsachse d©» Polarisators Io la Vergleich «u dem Schwing^Ki^erichtuagen der ffarhea des spektral-pol axis ierten Xiiclitstrahle verändert, so άβ&ΰ dia Polarißatioaasaehse dann parallel a-ur SchwiBsan^sfHohe einer anderen farbe de· epektral-polariertea Strahls ku llegen kommt, Ba die Sehwim«' frtmgeebenen der Farbea eines epektral-polariaierten Strahls in kontinuierlicher, spektraler Ordnung innerhalb einee jgjreisee angeordnet sind, koaaat eine Wellenlänge nach der anderen in kontinuierlicher Ordnung parallel aur Polarisation«· achße dee Elementes Xe zu liegen» wenn die FiItereinheit IS langsam vm 18o° auf dem Objektiv der Kamera gedreht wird·
Ee ist dennach aöplich, irgendeine beliebige Wellenlänge von natürlich polarisierten Lichtstrahlen mit bevor»ugter Intensität dureh die Einheit U passieren «ti lassen und somit deren Farbzusaa^eneetBung in beliebiger Wels· s« ändern, während die Farbasuaaauaenaeteunfj der gewöhnlichen Lichtstrahlen nicht verändert wird·
Die Einheit U kann ε aalt als selektives atmosphärisches Tonkontrollfilter verweadst werden«
Bekanntlich zerstreuen nun aber Staubpartikel und #aeeertr<*5pf eben, die sich in der Atmosphäre befinden, all· Lichtstrahlen, die auf ele auftreffen· Irgendeine Farbe der«· artiger Lichtstrahlen idrd denn von den Sfcsttbpejptikel oder Ton den Wessertröpfchen mit grfJßeerer Intensität als die anderen Farben reflektiert» βο dass die Atmosphäre einen ge» wiesen Farbton» nämlich &e& ataoephäriechen Ton annineat. Welche farbe von einem Lichtstrahl mit bevoreugter Intensität jBurOck-'-eworfen wird, hingt von der Lufttemperatur, der Luftfer*chttfkeit, dem Barometerstand und der Tageszeit ab«
Der 5?on der Atmosphäre spiegelt sich in der ffatur in vielen glatten Oberflächen» uaad die Hatur ist deshalb mit dem atmosphärischen fön durchwebt*
Alle natürlichen Lichtstrahlen, welche den atmosphärischen Son wiederepiegeln, sind reflektierte Lichtstrahlen und deshalb entweder teilweise oder vollständig polarisierte Strahlen9 während alle übrigen Strahlern gewöhnliche nichtpolar ie ier te Strahlen sind»
BIe Einheit IF verändert deshalb nur die Farbeueeiaaenseteung solcher Lichtstrahlen« welche den atmosphärischen fön wledereplegeln» während die FaroBueaimaettseteunff aller anderen Strahlen von der Einheit U nicht verändert wird» Saraus» das» die Einheit 0 die Farbsusaiaaeneetzung der atmosphärischen Tonstrahlen in irgendeiner beliebigen Welse verändern kann, folgt eret, dass der Toneffekt jeder beliebigen Temperatur, Luftfeuchtigkeit» tageszeit etc. naturgetreu mit der Einheit U dupliziert werden kannf ohne d&ee dabei die Farbwerte von
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Q-egenatSnden usw. vereerrt werdam» Andererseits kaim auch 3eder vorherrschende atmosphärisch« !Ton neutralisiert wer· den·
Da die Einheit U von reflektierten Strahlen eine Farbe des Lichtes «urückhält bzw· mit verringerter Intensität durchläßßt und in der Farbphotographie dia drei Grundfarbe» dee Lieht es (Blau, QxMm und Bot) auf drei verschiedenen Schichte» basw« blatten registriert «erden, wird der von eine? glatten Oberfläche zurückgeworfene Lichtstrahl nach der Erfindung von nur zwei Schichtm oäer Platten registriert, wenn dieser Strahl vorher die I&aheit ü passiert· Die dritte Schicht oder Platte ist demnach in der Lage, die gewöhnlichen Ikichtatrahlcn ssu registrieren, welche van der reflektierendem Ooerfläcne kOBuaen, so dass dies© Behieht die Details der reflektierenden Qberfläehe zeigt· Farbphotographien, die mit f s-rwendiöig der linhett ti aufgenoiaaen werden, seigen deshalb alle DeteilE in reflektierenden Oberflächen, die andernfalls verlorengehe» bürden·
Bis Anv/endung der Einheit TT la der l'arbphotographie ist einfach· Ehe die Aufnahme gemacht wird, betrachtet der Photograph die Bz&sm oder das objekt durch dl· Einheit V und dreht diese langsam in Hirer eigenen lib^ne« Dadurch ändert sich die Wiedergabe des Tonwert es der atmosphärischen Tonstrahlen durch sämtliche Spektralwerte, wenn die Einheit langsam vm ISo0 gedreh nixa. Die Aufnahme wird dann mit derjenigen Orientierung
Polarieationaachee der Hnh#it U ^eaaöht» welch« gewünschten atmosphärischen Tomwart ergibt«
Wen» ate Einheit ti gera* Äbb« 3 auf d«a Objelctiv einer Kamera C montiert iet, könne» auch farbige Bintergx'Qnde ohne Verwendung von farbige» Licht erhalten werden· Ia einem solchen I? -He wird hinter do» zu pnotog?rapMereaden ßegönetäa«· deü oder Personen 0 eine durchscheinend© oder durchsichtig· fand (2o) aufgestellt, die ve» rückwarte mit x>alarieierteo Licht B bel:.;uchtet wird,' Die Wand 2o erscheint d^rnn auf der Mattscheibe der Kamera als Farbe, die dur'-h elimtliche FarW tone das Spektrums verändert werden kann, wenn die Sinheit TJ am objektiv der Kaaerm C laögesd um lf!o® ftodreht wird·
Da bei diee r Methode kein farbiges !»loht verwandet wird, wird auch die Farbbalance dee !Acht ε, welche© von den K koaisit und- zur Beleuchtung übt Geßcs&sfcSnd· oder
0 dient, nicht ^©stört, so dass &1ηα Wiedergabe der Farbwerte tUi* u®genatärtds 0 erfolgt ·
weiterer Vorteil der Verwendung dar Einheit V •teht darin, dass die nachteilige Wirkung von reflektierten lichtstrahlen mam de» oben genannten Grunde verhindert wird und ßoeit eine genaue Detailwiederpabe la allen reflektierenden Oberflächen erfolgt.
Me Einheit U1 Ia Abb. 4 hat denselben Aufbaa wie V und dient ale Schutzscheibe gegen reflektierte Idchtetrahlem für Kraftwagenfahrer etc· Di· Sehutnecheib« hat den Vorteil, daee sie die nachteilige Wirkung von reflektierenden Strahlen boeeitigt und. obendrein auf eine beliebige Wiedergabe de·
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atmosphärischen fonwertes eingestellt werden kann. Die Scltet*· scheibe beet ehe aus den Elementen 1©,» Hj, eaad 12, t die alte den Elementen Iot 11 und 12 identisch sind, Sie Scheibe wird «ö in Auto montiert, dass das Polarisationeeleiaent lo, nach dem Innern des Jaitoe gerichtet ist« Die Einheit U, befindet Sich in eine» Eabmen al und let so montiert» a aas sie im ihrer eigenen Ebene gedreht werden kann, u® sie auf die gewünschte atmosphärische !Tonwiedergabe einstellen em können.
«©an die läinheit ft. vor einer Lichtquelle IL montiert wird, wie diee la Abb. 3 geeeigt let, derart, daes dt» Polarlsationeelement lo, zur Lichtquelle gerichtet lett verwandelt die Einheit U, das Licht Sak epektral-^larieiertes Licht. Solches Licitt unterscheidet sieh vtm gewöhnlieh«n Licht dadurch« uM&B ea farbige Befleac® predumiert. Die Farbe eines reflektier«· ten apöktr&l-polarisierten Strahls enfespriciiu der Spektralfarbe jener Wellenlänge des spekferal-polariaierte» Strahle» deren Sch»lngu&geebene parallel sur reflelrtler^adeai Oberfläche vcrlUuft, da diese Wellenlänge dann Alt bevoreugter Intensität reflektiert wird«
Jka£ diese Weise ist «a »<%lich, ungewöhnlich« Beleueb» trongeeiTeJcte mit wei&ee» Licht su ersielea« Verschied«! orten* tierte Oberll&chen S« vatd S- seigern dann veraehiede» gefärbte Reflexe, und die Farbtöne können durch &rehea der Einheit V* an am? !lichtquelle nach Belieben vträndart werde».
Es gibt noch eine leihe 'anderer Verwendungsmöglichkeiten ür die Einheit tJ; diese kann β·Β, mit eine» anderea Polariaaticmeelement, welches als Analyaat >r dient, kombiniert werte»
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und funktioniert dann als selektives
Oder mehrere Einheiten 17 körmen mit einein oder mehreren lysatoren vereinigt werden, ßo dass eich «la TJnivereel· Koaabinations-Farbfllter «e-glbt, das für verschiedene Eweekeverwendet werdet ksna.
Aüb. 6 aeigo auB« din eelöktives kontixiuierlichee
-, «r©lahes aus einer Hoheit U und einem
25 beet-ui., data die Fuulction einea Analjr« hat» Pi« Siziheit U besteht wiederum aus dem
t dew Halbwällen-Vei'Eü, iöruni.öolemcnt (475 oder 675 Jft*) ü «uoil dem Viöitelwellen-VüraügcCTiat söieaont 0fo1if) 12· Di« Kinhe.it U «el beiepielsweise in einem Rahretuts«ti 13 mosatiert, welcher oich in einem anderen Rohrstutzen 34- befindeti in welch lets t er οία das Analysationaelaaiont 23 vorgesehen 1st« Der Eoiiretutzen 13 kann im Eohretutzen 24 gedreht werden· Wceon der Rohre tu fcaen 13 langsam im Rohrstutzen 24 vm XQo Grad gedreht %drdt ändert sich die Farbe dee Lichtee, welches an die Linae Ii weitergegeben wird» in kontinuierlich apeictx'aler Oi'dnung durch alle Fexben dee Spektrum·· Sie Farbe dee Filters kann mit Hilfe einer Harke 27 und einer Gradeinteilung 26 genau auf die &*?;Ün8cht-: Spektreklfarb· «to» gestellt werden·
Abb. 7 se igt ein Koanpoeitionefilt er, welche» au· zwei Einheiten U1 und U2 "1^ ei»ee Analysator 3to beet ent, wobei die Einheit U1 aus einem Polarleationeeleoent Io', einem
- If ~
Halbwellen-Y-r28^erun£Selement (475 ite oder 63 Κ») 11 * und ein«» Viertelwellest-fere^ermf-ieeleaient (55© ü») 12· und dl· Einheit U2 aus entsprechenden Eteaeaten lo2, H2 12g beeteht. Me Mnheltwa U1 und U2 xmd der AnalyBator sind unab änglg voneinander in den Eohrstuteen Mt 5t und 33 montiert xmd können In dem Rohre tut era. 9* unebhän*i£ ronei ander durcÄ Drehen yei stellt
Wenn ein weis ©er Lichtstrahl im Hichtunp- D durch da« Filter gern· Abfc« 7 gesaMt wird, ist der Strälil spektral larlaiert, wenn er die Maliöit tf., /resilset· Bas el©ffi«nt log der Einneit tf- liest dann von dem spe?tt*al pole*· rlsierttn Straal nur solche Wellenlänge rait Intensitit d-e-rch, welche Ihre Sehwin^rnngaet^ne pantile! Polariaatloneachse de« Elementes Ie^ h«t. Me anderem Wellen«» linpen p«sslereii lOg 0^* ffli* reminderter Intensität baw· Jen© Wellenlänge» welche ihre ScliidLncraageeTsene quer et» I»©*» larxeätionsachce de· Tilementee lo2 IiSt1 wird Toll ständig rurüek· gehalt es· Die Intenaitäti alt welcher eine Farbe de· epektralpolarisierten Strahls dos Element Ie3 passiert, hangt dann von de» Winkel üb, Sen die Schwin^unfTseben© dieser Farbe alt der Richtung der Folarisationeachee dee Elementes lOg "bildet· Bas IJolarisatione©lefflent Ie^ bewirkt weiterhin, dft β 3«ne V;ellenl;mgen, welche durch 1«2 passieren, linear polarieiert werden, eo daae aleo die transmittiarten Farben wieder i* eine einheitliche Sichtung schwing en» Dl* Ver»ögerun^ielem«ite
einer Jeden Farbe wieder entsprechend der Wellenlänge dl·-» •er farbe und ta gleichen Ausmaeee «1« die Yereögerungeeleeente 1I1 aod 12χ der Einheit U1, so dass de» Strahl wieder spektral polarisiert let, wenn er Bg verlaset. Die Farben dee spektral-polarisierten Strahle haben dann verschieden« Intensitäten, und eine Farbe fehlt vollkaaaen· Ehe der Strahl eur Linse £ der Kamera kommt, auf ««leb« ββ* KmmpeWltlam·· filter s«Bt aufgeeetet let, atsse er noch dem Analyaator pasaieren. Bas JLusaaae, mit welchem dl· Inteaeität elnör be dee spektral-polarieiarten Strahle, welcher von der Einheit TJ2 koamt, tob de« Analysator Je redueiert wird, hängt dann wieder van jenem Winkel ab, Sem dl· Schwingeieeeben· el« ner Farbe alt der Richt\ing der PolarlBationeaohse dee Analy^- sators 3o bildet·
Sie Gradeinteilung $5 auf dem Rohratuteen 5* mit der Markierung 36 dient iur Einstellung jener Wellenlänge, weleh· vcn der Einheit 9. an die Einheit 9g «1t aexlmaler Intensität weitergegeben werden soll, vmä. die Gradeinteilung 37 auf dem ßohretutsen 52 suaaoaen mit der Mark· 38 dient sur Eineteilung jener Wellenlänge, welche von de« Analysator mit aaxlmaler Inteneität durchseiaseen werden soll,
Abb. 8 »eigt ein« aadere AusfOhrttngsform des Koapoaitiona· filter·, welohec aue der Einheit U·» eine» AnalyBator %· und der Einheit U^ beeteht, Der Anelyeator 4o de· Komposition·- filter· befindet eich aleo »wischen den beiden Einheiten Xl1.
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DIe Einheit U, beet eht au» dem Folarleationaeleaent einer Halbwellea-?er»8geruniieplatte (4?5 Ä oder 63$ In) 11χ, uad der Yiertelwellen-Yer»ögerunp;eplatte (55o Mi) 12-, und die Einheit U^ besteht aus einer Yiertelwellen-VeraögerunKeplatte (55« *) 12*,# einer Halbwellen-Tereögernngeplette (475 *f oder 625^) U^ und eimer Polarisationsplatte lo^ in der angegebenen Reihenfolge.
Die Vera gerun^eeleeente alna so sn^ordnet, daes die Achsenrichtungen der Viertelwollen-VorBÖp;einini?eelemen.te 12- und 12^ ym.ä die Acheenrichtungcn der flalbwellen-Vereßgenuafiseleaente 11- Hat 11^ ia Winkel vaa 9o° zueinander stehen, wenn die Poiarieationeacheen 4er Elemente Ie, unä Ie4^ perellel sueinander rerl&uf ea»
Sie «vei Einheilten W. uad U^ uM der Analyeator 4e eind unaahängig vooaeinander in de» Hoiiretutsen 41« 42 v&& 4$ «en* tiert «ad können ia Eohretutaen 44 diireh Drehen verstellt werden*
Kompo*itionefilter ge»· Abb* S unterscheidet eioh vorn demjenigen der Abb, 7 dadurch, das* nur der Analyeator 4e gedreht *u werden braucht, um die farbe dee tilter« Ia kentinuierlioh epektraler Weise ra andern· iine örehttae de» Ansl3reatora vm 18e° ändert denn die Farbe des Filtere durch s&atllche Farben des Spektrum·,
Zur prSeieen Einetellung der gewunechten Farbe einer 1 elle&ÜBge dient die Gradeinteilung 49 suseomen alt der Markierung
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Mo Weite dee Abeorptionebandee bleibt konstant, d«r Analysator v«r«tellt «ixt« Wenn die Weit· Ami Abeorptionabandas vergrSßeert werden eoll, werden die Polariaationeaeheen der Einheiten W, und V^ la Winkel meinender gestellt. Debet rergroseert eich die Weite dec Abeorptionebandee Im solo he« Maaee, wie der Winkel swlaehea den Polarisation·«*!*©·» der beiden !Einheiten U- und U^ rergröseert wird. Die MextaalBät*· tlg«&g 9IuMtT Spektralfarbe ist erreicht, wenn der Winkel »wischen den FolaXleationsacheea der beiden Mnheitea W« tmd Xi^
Da dl· Weite der iranealeeioaelrarve «täte K«» ooeiti filtere «af einfache V·!·· TerlÄngert werden kann, eignen sich dies« Tilter beeendere für lithographieche 2w*cke od«r auch für Kopierverfahren im der ParbphotegrapÄl· wbA «ader· Zweck··
Koepoeltionefilter könnea auch aue aehr «le ewei Eimheiten W «ueammengeeetat werden, wobei jede sttaätslion· MmIMIt V dl· baeiache Tranemissionelcurve de· loepoeitionmfilter· verengt·
Da die Diepereionewiricung einer optlaoh aktiven Platt· von 3«βμη& #inkel abhftngt, welcher «wischen, der olarieatlon·- •ch·· «im·· Poiarieatioo-eelememtee nmd des» Tranealosioneache· eimer optiach aktiv«» Platte gebildet wird, und eine optiech aktive Platte nur dann ims« voll« Dispereionewirlraae aasObt, wenn der Winkel 4$° beträgt, kann für Halbwellem-TereSgeremgeelemente eines Spektral-Poiariaator« (Element H Im Abb, I) •sen «im Ver*3gerun£*element verwendet werden, dft· ein« etwas
* Vf -
•tärkere optische Aktivität ale eia eleae&t für Licht iron 4?5> ** oder 625 Mm bee it st· Jedoeh wmm derm Ia einem solehen Fall der Winkel, der zwieehea der PoI*- xieatioai&aohce dee Polarisationaelementes und der Traneaieaion»ecii£« dee Halbwellen-TeraögerungeelementeB gebildet etwas grCaser oder kleiner als 45° β eist·

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    X* Vorrichtung wax Sx-seogung polarisierter Spekt«reat gekeaazeiohn t durch die parallel« Auf β tunnel erfolge (U) eines Polari eat ions- (lo)t eines Halbwdlen- (Xl) und eia»ft Viertelwellenlänge-Eleeentee (12)*
    2* Vorricntung nach Anepnich lt dadurch gÄeim*eichnet» daee di· Polarisationeebeaen der bett«» VeraÖ-eruageelemeat· (Xlt 12) jalteinaader einerseits und di« Polarisationsebene de· Halbwellenlänge-Vereögerungselement©β (11) alt derjenigen dee Polarieationeeleaentee (lo) andererseite je einen Ha» kel Ψ&& etwa %5° bilden·
    3* Toxrichtung nach Anspruch 1 Ms 3t dadurch Rekenneeichnet, dass daa Halbwellenlänge-VereÖgerungeelement (Xl) auf Licht abgeetimmt iet, dessen felXenlinge etwa 7$ Millimicron von Jenem Licht differiert, auf welchoe Harn ViertelwelleaXänse-Eleaent (12) ebgestiartt ist*
    4. Torrichtung nach Anspruch 1 bie 5» dadurch p:ek nn»eichnet, dae TiertelwellenlSn^e-V"er»5gerunp;BeXement (Xt) für von einer Wellenlänge von etwa 55© Milliaiorosi und
    da© B-illiweXXeÄl&ige^eriSiieröRgeeXeaeiit (11) für Licht von. einer um etwa 75 MiHimieron nach oben Oder unten abweichemdea rfeXlenXän0e beaaeeeen ist·.
    5· Die Verwendung der Vorrichtung nach Aueprueh 1 bis 4-al· kontinuierliches Spektral-Farbfilter für bereit· polarisierte Strahlen mit umgekehrt em Strahlendurchgaag, «o dass daa Licht durch dae Viertelweilenlänge-V*r»ögerung*el*»e«t (12) ©in- und d roh Ami nunmehr 9Xm Analysator wirkende Polariaationsol «ent (lo) austritt, wobei Si· Filtereinheit (17) in ihrer Ebene drehbar ist·
    6«Kontinuierlichee Spektral-Farbfilter nach Anspruch X hie 4 zur Eraeugmig alle» Spektral farben, dadurch gekennBeiehaet, das« einer au« einem Polarisation·- (lo), ein«· Halbwolle»- länge- (11) und eine» ?iertelwellenläng»~7e3PBi%erungeele«ieat (12) beetehendea PiIt er einheit (u) ein in seiner «igeaem £beae, unabhängig Ton der Einheit (U), drehbarer Analyeator nachgeeohaltet ist«
    ?· Koepositioaoafilter nach Anspruch % bie # und 6, dadurch gekenneeichnet, daee «»«4 Filtorelnheiten. (W^f TJg), beet·* hand au« Polarißatione-Halbwelleii- und Tiertelwellealänge-VerBÖgerunpeeleaenten optiech hintereinandergeechaltet uad der leteten Einheit ein Analysator ($0) nachg»Behaltet ist, wobei sowohl die PiItereinheiten (B1, TJ2) ale auch der Analysator (3o) in Ihren eigenen Sbeaaen unabhängig reneinander drehbar eiad*
    8* Koapoaitionefilter naeh Aneprueh 1 bie *t 6 und 7» gekenn- »eiohnet durch swei optiech hintereinandergeechaltete Filtereinheiten (ü,, U^), wobei die Reihenfolge der Elemente bei der Einheit (TJ^) umgekehrt und der Analysator (IN») «wischen den beiden Filtereinhe ten (U^ und Uj) v«l*geeehea uad voo diesen Ia «einer
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