DES0000278MA - Anzeigevorrichtung für Klangfarberegler in elektroakustischen Geräten, insbesondere Rundfunkgeräten - Google Patents

Anzeigevorrichtung für Klangfarberegler in elektroakustischen Geräten, insbesondere Rundfunkgeräten

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Publication number
DES0000278MA
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DE
Germany
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notes
display device
tone color
devices
carrier
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. Karlsruhe Hagemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für Klangfarberegler in elektroakustischen Geräten, insbesondere Rundfunkgeräten; sie besteht darin, dass die eingestellte Klangfarbe an Symbolen, vorzugsweise Noten erkennbar ist, die auf einem Träger, beispielsweise Skala oder dergl. angeordnet sind. Durch die Wahl geeigneter Symbole in einer ins Auge fallenden Darstellungsweise bietet die Erfindung weitgehende Vorteile für die Bedienung von elektroakustischen Geräte, insbesondere Rundfunkgeräten; die Anzeigevorrichtung gestattet eine gewünschte Klangfarbe rasch und bequem einzustellen bzw. sie lässt die jeweils eingestellte Klangfarbe leicht erkennen, Ferner ist es durch geeignete Darstellung z.B. in Notenform möglich, eine ganze Anzahl differenzierter Klangfarben zu charakterisieren, ohne dass dabei die Bedienung unübersichtlich wird. Die Symbole sind zweckmässig mit den Sendernamen auf einem gemeinsamen Träger angeordnet; dadurch wird der Aufbau der Einrichtung vereinfacht und die Anzeige liegt im Blickfeld des Benützers. Als Symbole eignen sich insbesondere Noten, die entsprechend der Stimmlage, dir für die Einstellung charakteristisch ist, nach Art der Tonstufendarstellung angeord- net sind, dabei sind die Noten beispielsweise ganz oder zum Teil, vorzugsweise ihr Kopf, durchsichtig auf undurchsichtigen Hintergrund angeordnet und die Notenlinien zum Hintergrund kontrastierend dargestellt. Es ist weiter eine Abdeckvorrichtung vorgesehen, die mit dem Klangfarbenregler gekuppelt ist und geeignet ist, die Noten ganz oder teilweise abzudecken, wobei die Notenlinien wenigstens teilweise freigelassen werden. Anstelle einer Abdeckvorrichtung kann auch eine Vorrichtung zur Änderung des Kontrastes zwischen Noten und Hintergrund treten, die ebenfalls mit dem Klangfarbenregler gekuppelt ist; es ist dabei vorteilhaft, die zu verdeckenden Noten noch schwach sichtbar zu lassen. Durch diese Darstellungsweise, bei der Noten, die ein unterdrücktes Frequenzgebiet symbolisieren, noch schwach erkennbar sind, wird eine besonders wirksame Anzeige erreicht; der Beschauer erhält dann ein plastisches Bild der Verteilung von wiedergegebenem und unterdrücktem Frequenzgebiet.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abb. 1 - 5 beispielsweise erläutert.
In Abb. 1 ist ein Rundfunkgerät mit einer Anzeigevorrichtung für die Klangfarbe gemäss der Erfindung dargestellt. Das Gehäuse 1 besitzt an der Vorderseite die Lautsprecheröffnung 2 und die Abstimmskala 3, auf deren linken Seite sich eine Anzeigevorrichtung 4 in Form eines Notensystems befindet. Rechts neben der Abstimmskala 3 befinden such auf einer gemeinsamen Achse die Drehknöpfe 5 und 6 zu Abstimmung bzw. zur Bereichumschaltung, links neben der Abstimmskala ebenfalls auf gemeinsamer Achse die Drehknöpfe 7 und 8 zur Lautstärke- bzw. Klangfarberegelung. In Abb. 2 ist die Arbeitsweise der Anzeigevorrichtung in Verbindung mit dem Klangfarberegler schematisch dargestellt. Auf der linken Seite einer Glasplatte 9 befindet sich ein System von Notenlinien 10 mit in steigender Folge darauf verteilten Noten 11; Notenlinien und Notenhälse erscheinen beispielsweise hell auf der im übrigen undurchsichtigen, dunklen.
Glasplatte 9. An den Notenköpfen ist die Glasplatte durchsichtig, und es ist dort die hinter der Glasplatte 9 befindliche, bewegliche Blende 12 sichtbar. Die Blende 12 ist an zwei Führungsschienen 13 und 14 in senkrechter Richtung verschiebbar und wird durch die Feder 15, deren anderes Ende an einem festen Punkt 16 des Chassis befestigt ist, nach oben gezogen. Die Blende 12 wird über den Seilzug 17 durch den Klangfarberegler, der durch seine Achse 18 angedeutet ist, betätigt. Der Seilzug 17 ist dabei über die Umlenkrollen 19 und 20 geführt und wird auf der Trommel 21, die auf der Achse 18 sitzt, aufgewickelt. Der Klangfarberegler ist als Schalter mit mehreren Raststellungen ausgebildet und jeder Stellung des Klangfarbeschalters entspricht eine bestimmte Stellung der Blende 12. In den Abb. 3 - 5 ist das Zustandekommen der Anzeige für drei Klangfarben dargestellt. Hinter der Glasplatte 9 mit den Notenlinien 10 und den Noten 11 ist die Blende 12 senkrecht verschiebbar angeordnet, wobei in den Abb. 3 - 5 die Führungsschienen, der Seilzug und die Feder weggelassen sind. Die Vorderseite der Blende 12 ist weiss mit den durch Schraffur gekennzeichneten schwarzen Teilflächen 22. In der ersten Stellung des Klangfarbeschalters wird das gesamte Tonfrequenzband übertragen und Abb. 3 zeigt die dazugehörige Stellung der Anzeigevorrichtung. Bei dieser Stellung der Blende 12 erscheinen die Köpfe aller Noten weiss und der Beschauer sieht an der vollständig vorhandenen Notenleiter, dass das Frequenzband ohne Beschneidung übertragen wird. Beim Weiterdrehen des Klangfarbeschalters auf seine zweite Stellung, bei der die Höhen etwas geschwächt werden, wird die Blende 12 wie Abb. 4 zeigt um eine Stufe nach unten verschoben und die oberste Note des Notensystems erhält einen schwarzen Hintergrund; sie ist somit für den Beschauer fast unsichtbar geworden und zeigt damit die Höhenbeschneidung an. Aus der Schwarz-Weiss-Verteilung auf der Blende 12 sind die Klangfarbebilder ersichtlich, die sich beim Weiterdrehen des Klangfarbeschalters und der daraus folgenden Verschiebung der Blende
12 ergeben. In Stellung 3 erfolgt eine weitere Schwächung der Höhen, in Stellung 4 eine Schwächung der Tiefen ohne gleichzeitige Beeinflussung der Höhen, in Stellung 5 eine noch stärkere Schwächung der Tiefen. In der Stellung 6 werden wie in Abb. 5 dargestellt, die Höhen und Tiefen gleichzeitig geschwächt. Durch geeignete Schwarz-Weiss-Verteilung auf der Blende 12 ist es leicht möglich, für jeden beliebigen Klangfarberegler eine passende Darstellung der eingestellten Klangfarbe zu erreichen. Dabei können auch andere Farben für das Notensystem und die Abdeckung der Glasplatte verwendet werden, es kommt lediglich auf eine gute Kontrastwirkung zwischen Notensystem und Hintergrund an.
In einer weiteren Ausführungsform der Anzeigevorrichtung ist eine vorzugsweise von der Rückseite wirkende Lichtquelle für die Beleuchtung des Trägers vorgesehen; dadurch wird die Erkennbarkeit der Anzeige verbessert. Es ist dabei vorteilhaft, eine gemeinsame Lichtquelle für die Anzeigevorrichtung und den Träger mit den Sendernamen vorzusehen.

Claims (9)

1. Anzeigevorrichtung für Klangfarberegler in elektroakustischen Geräten, insbesondere Rundfunkgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass die eingestellte Klangfarbe an Symbolen, vorzugsweise Noten auf einem Träger, beispielsweise eine Skala oder dergl. erkennbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Symbole und die Sendernamen auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Noten, die entsprechend der Stimmlage, die für die Einstellung charakteristisch ist, nach Art der Tonstufendarstellung angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zum Hintergrund kontrastierenden Notenlinien.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Noten ganz oder zum Teil, vorzugsweise ihr Kopf, durchsichtig auf undurchsichtigem Hintergrund angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, gekennzeichnet durch eine die Notenlinie wenigstens teilweise freilassende Abdeckvorrichtung, die geeignet ist, die Noten ganz oder teilweise abzudecken und die mit dem Regler für die Klangfarbe gekuppelt ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, gekennzeichnet durch eine mit dem Regler für die Klangfarbe gekuppelte Vorrichtung zur Änderung des Kontrastes zwischen den Noten und ihrem Hintergrund.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise von der Rückseite wirkende Lichtquelle für die Beleuchtung des Trägers.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Lichtquelle für die Anzeigevorrichtung und den Träger mit den Sendernamen.

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