DER0013893MA - - Google Patents
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Description
R 13893 IVa/53b
Durch die Patentanmeldung R 13714IV a/53 b
. ist ein Kniehebel Verschluß ring für Konservendauerdosen u. dgl. geschützt, bei dem ein Glied des
Kniehebelverschlusses als Feder ausgebildet oder aber durch eine Feder mit dem Verschlußring verbunden
ist. Bei einem solchen Ring ist die Verbindung des an, dem einen Ende des Verschlußringes
angelenkten Spannhebels mit dem anderen Ende des Ringes durch zwei Schraubenfedern, vorgenommen,
für die sowohl im Kniehebelverschlußring als im Spannhebel besonders eingesetzte Stifte
als Befestigungsmittel für die Schraubenfedern vorzusehen sind. Dadurch wird der Verschluß nicht
unerheblich verteuert.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß als Lenker für den Kniehebelverschluß
eine Feder in Bügelform verwendet wird, deren beide Schenkel mindestens je einmal umgerollt
(gewickelt) sind.
Wie Versuche ergeben haben, ist diese neue Ausführungsforai des Kniehebelverschlusses besonders
praktisch, da sie auch für den Ausgleich der Stärketoleranzen· vorteilhaft ist.
Bei Verschlüssen für konisch sich verjüngende Glasgefäße, die zur Aufnahme von Konserven
od. dgl. dienen, ist es bekannt, Kniehebel mit an den Enden umgerollten Lenkern, deren Schenkel
nach außen angebogen sind, zu verwenden, um einen von einer Schraubenfeder umgebenen. Drahtring
zu spannen. Dabei dient die zwischen, dem Glasgefäß und dem Deckelrand eingelegte
Schraubenfeder auch dazu, den, Zwischenraum zwischen dem Deckel und dem Gefäß klemmend
auszufüllen. Da bei diesen bekannten Verschlüssen die Lenker nicht aus Federdraht bestehen, so kann
mit ihnen auch nicht der Vorteil der nachgiebigen Verbindung zwischen den Enden des Verschlußringes,
wie bei dem neuen Kniehebelverschluß ring, erreicht werden.
In, der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in, Seitenansicht bei geschlossenem und
geöffnetem Verschlußhebel (Fig. 1 und, 2) dargestellt;
Fig. 3 zeigt den Grundriß zu Fig. 1;
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Federlenkers.
Mit α ist der bekannte, im Querschnitt etwa
U-förmige Verschlußring bezeichnet, an dessen einem Ende bei b der Spannhebel c angelenkt ist,
während an dem anderen Ende des Verschlußringes α in einer Öse d der Lenker e drehbar ist.
Der als Feder ausgebildete Lenker e ist etwa U-förmig gestaltet. Seine beiden freien Enden f
ragen in Bohrungen der Seitenflächen des Spannhebels c hinein. Seine Schenkel sind, je mindestens
einmal umgerollt bzw. gewickelt, während der Steg g dieses U-f orangen Lenkers in, der Öse d des
Ringes α frei drehbar eingesetzt ist.
Bei der Ausführungsform des Federlenkers e
nach Fig. 4 sind die Übergänge g' zwischen dem Steg g und den Schenkeln schräg ausgebildet, um
ein seitliches Verschieben des Lenkers e zu verhindern.
Durch die Federausbildung des Lenkers e wird
ermöglicht, daß der Kniehebelverschluß beim Öffnen mit großer Kraft in die in Fig. 3 gezeichnete
Lage zurückspringt, ohne daß es erforderlich
wäre, deri Spannhebel c von Hand in die Offenstellung zu bringen. Auch Maßabweichungen
im Ring und im Kniehebelverschluß werden, durch den federnden Lenker e überbrückt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Kniehebelverschluß für Konservendauerdosen u. dgl., bei dem ein Glied des Verschlusses als Feder ausgebildet ist, nach, Patentanmeldung R i37i4lVa/53b, dadurch gekennzeichnet, daß als Lenker für den Kniehebelverschluß eine Feder (e) in Bügelform verwendet wird, deren beide Schenkel mindestens je einmal umgerollt (gewickelt) sind.
- 2. Kniehebelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge (§■') zwischen dem Steg (g) und den Schenkeln des Lenkers (e) abgeschrägt sind.
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