DE823850C - Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, Kruegen, Flaschen usw. - Google Patents
Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, Kruegen, Flaschen usw.Info
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- DE823850C DE823850C DE1949P0034893 DEP0034893D DE823850C DE 823850 C DE823850 C DE 823850C DE 1949P0034893 DE1949P0034893 DE 1949P0034893 DE P0034893 D DEP0034893 D DE P0034893D DE 823850 C DE823850 C DE 823850C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/32—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member
- B65D45/34—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member lever-operated
- B65D45/345—Lever-operated contractible or expansible band, the lever moving in the plane of the band
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Description
- Vorrichtung zum Verschließen von Behältern, Krügen, Flaschen usw.
- Bekannt sind Vorrichtungen zum Verschließen von lAehältern Krügen, 1 laschen usw. mit einer mit lappen versehenen Schließkappe, deren Lappenenden um einen mit haken- oder schlingenförmigen Enden versehenen Ring aufgerollt sind, und beim Verschließen durch einen Umlegehebel zusammengezogen werden. Nacht man dabei die Umlegehebel in einer durch die Längsachse der Plasche gelegte Ill,ene, (1. h. auf- und abwärts verschwenkbar, so muß einerseits die Schwenkbewegung erst durch Zwischenglieder in eine tangentiale Zugbewegung auf den Schließring umgesetzt werden und atidererseits kann sich der Umlegehebel beim Anstoßen oder Hängenbleiben, beim Verpacken oder Ablegen der Flaschen leicht öffnen, so daß gewöhnlich noch Hebelsicherungen zur Anwendung kommen müssen. Schließlich wird durch die Bewegungsumsetzung vom Hebel zum Drahtring der Spannhub für den Drahtring verkürzt und die erzielbare Spannkraft vermindert.
- Die Erfindung beschreitet deshalb einen anderen Weg. Sie macht den Umlegehebel in der Ebene des Schließringes verschwenkbar und läßt ihn unmittelbar, und zwar tangential auf die Schließringenden einwirken. Diese Anordnung gestattet es auch, eine Verschwenkung des Umlegehebels über die Strecklage hinaus vorzunehmen, und dadurch eine natürliche Sicherung gegen ungewolltes Offnen zu schaffen. l)ie volle Ausnutzung der Hebelbewegung ermöglicht auch die Anwendung eines reichlich bemessenen Schließringes, der die Schließlappen ausreichend auseinanderspreizt, um das Aufsetzen auf das zu verschließende Gefäß zu erleichtern, und kräftig einwärts zieht, um gut am Flaschenhals abzudichten. Zweckmäßig werden die Ver- schlußlappen, um ihre Federung zu verbessern, von vornherein etwas einwärts gebogen.
- Die Sicherung des Schließringes gegen Verschieben in Umfangrichtung kann am einfachsten dadurch erfolgen, daß an einer dem Verschlußhebel gegenüberliegenden Stelle, die von Lappen freigelassen ist, eine seitliche Ausbiegung des Schließringes vorgesehen ist. An der Anordnungsstelle des Umlegehebels wird am besten auch ein Lappen der Verschlußkappe ausgelassen, während die sich beiderseits anschließenden Lappen im unteren Teil nicht eingerollt, sondern mit Verstärkungswulsten versehen werden, auf denen der Schließring frei aufliegt. Dadurch wird dem Schließring in der Nähe der Ringenden eine freie tangentiale Einstellung zum Umlegehebel hin ermöglicht.
- Zur näheren Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen, die eine heispielsweise Ausführungsform eines Flaschenverschlusses in mehreren Darstellungen wiedergibt.
- Fig. I zeigt eine schaubildliche Darstellung des Verschlusses in etwa natürlicher Größe; Fig. 2 stellt eine Ansicht von unten auf die Schließkappe mit den Schließlappen dar; Fig. 3 gibt eine Ansicht der Kappe von der gegenüberliegenden Seite aus gesehen und Fig. 4 ist eine Ansicht der Kappe von vorn, d. h. von der Stelle aus gesehen, wo später der Umlegehebel an die schlingenförmigen Enden des Schließringes angesetzt wird; Fig. 5 gibt eine Ansicht von der Seite der Kappe wieder; Fig. 6 läßt eine Draufsicht und eine Seitenansicht des Umlegehebels erkennen; Fig. 7 erläutert das Verbindungsglied zwischen Umlegehebel und freiem Ende des Schließringes; Fig. 8 ist eine Draufsicht auf den geschlossenen Umlegehebel; Fig. 9 ist ein Schnitt durch einen eingerollten Lappen der Schließkappe.
- Die Schließkappe entspricht im wesentlichen der sogenannten Kronenkappe eines Kronenverschlusses. Von der Kappe a hängen am Umfang eine Reihe von Schließlappen b herab, die am unteren Ende zur Führung des Schließringes, der ein einfacher Ring c aus Runddraht ist, so eingerollt werden (Fig. 9), daß sich der Ring leicht in Umfangsrichtung verschieben läßt. Der Ring c endet beiderseits in Osen d (Fig. 2) an die später der Umlegehebel (Fig. 6 und 8), angesetzt werden kann. An zwei gegenüberliegenden Stellen e, et der Schließkappe a sind die Lappen weggeschnitten.
- Beiderseits des weggeschnittenen Lappens an der Vorderseite der Kappe sind etwas breitere Lappen 1 vorgesehen, die am unteren Ende nicht eingerollt, sondern mit ausgepreßten Verstärkungswulsten g versehen werden, auf die sich der Schließring auflegen kann (Fig. 2). Dies ermöglicht den Ringenden d eine freie Einstellung zur Zugrichtung des Umlegehebels.
- An der Stelle des zweiten weggeschnittenen Lappens soll die Ringsicherung zur Verhinderung eines axialen Verschiebens des Schließringes c untergebracht werden. Diese besteht in einfachster Weise aus einer seitlichen Ausbiegung It des Schließringes. Es kann aber auch an der freien Stelle der Kappe eine Ringverstärkung oder eine andere Sicherung vorgesehen werden.
- Der Umlegehebel i kann etwa die Form haben, wie sie in der Fig. 6 und 8 wiedergegeben ist. Damit er möglichst stabil ist, wird er am besten mit U-förmigem Querschnitt aus Bleich gepreßt. Bei k ist eine Ausnehmung zum Einhängen des Gliedes 1 vorgesehen, das die Verbindung mit der Öse d an einem Ende des Drahtringes c herstellt. Durch die Öse d am anderen Drahtende wird der Gelenkbolzen nz des Hebels i hindurchgesteckt. Dadurch ergibt sich der Aufbau, der iii Fig. 2 schematisch und in Fig. 8 bildlich wiedergegeben ist. Beim Umlegen des Hebels i (in Fig. 2 nach links) wird die linke Öse d des »rahtringrs c nach rechts gedrückt, während die rechte Öse d nach links wandert. Der beiderseitige Zug am Drahtring c zieht diesen zusammeln, bis die Lappen h der Verschlußkappe a und diese selbst mittels der Dichtungsscheibe n (Fig. g) fest am Flaschenhals o anliegen.
- Wenn das etwas auswärts gebogene Ende des Umlegehebels i an dcii l apl)ell b der Verschlußkappe a anliegt (vgl. Fig. I), hat sich der Einhängepunkt k für das Verbindungsglied l etwas über die tangentiale Lage am Orahtring bzw. über die Strecklage des Hebels i hinausbewegt. Da in dieser Lage der Zug des Drabtringes c über das Glied 1 weiter im Sinne einer Verschwenkung des Hebels i im Sinne des Uhrzeigers wirkt, ist eine ausreichende Sicherung gegen ein ungewolltes Öffnen des Hebels i gegeben.
- Die Hinausbewegung über die Strecklage wird dadurch ermöglicht, daß wie Fig. 8 erkennen läßt, der Gelenkpunkt des Hebels i durch den Aussdinitt p des Verbindungsgliedes I hindurchtreten kann.
- Der beschriebene und dargestellte Flaschenverschluß entspricht allen zu stellenden Anforderungen. Er eignet sich nicht nur zum Verschließen von Flaschen, sondern auch zum Schließen von Krügen, Büchsen usw.
- PATENTANSPROCHE: I. Vorrichtung zum Verschließen von Behältern, Krügen, Flaschen usw. mit einer mit Lappen versehenen Schließkappe, deren Lappenenden um einen mit ösenförmigen Enden versehenen Ring aufgerollt sind und beim Verschließen durch einen Um egehehel zusammengezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlegehebel(i) in der Ebene des Ringes(c) verschwenkbar ist und unmittelbar, und zwar tangential auf die Schließringösen (d) einwirkt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlegeheliel (i) an das eine ösenförmige Ende (d) des Schließringes (c) angelenkt ist und mit Hilfe eines den Hebel (i) umgreifenden Verbindungsgliedes (1), das in eine seitliche Ausneh- mung (k) des Hebels (i) eingehängt ist, das andere ösenförmige Ende (d) des Schließringes (c) erfaßt.3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlegehebel (i) aus Blech gepreßt und am Ende zum leichteren Erfassen etwas aufgebogen ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlegehebel (i) über die tangentiale Verbindungslinie zwischen Heheldrehpunkt (m) und Einhängepunkt (k) des Verbindungsgliedes (1) hinaus verschwenkbar ist.5 Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anlenkstelle des Umlegehebels (i) ein Lappen der Schließkappe (a) weggelassen und die sich anschließenden Lappen (f) nicht aufgerollt, sondern im unteren Ende mit Verstärkungswulsten (g) versehen sind, auf denen der Schließring (c) frei aufliegen kann.6. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Anlenkstelle des Umlegehebels (i) gegenüberliegenden Seite der Schließkappe (a) eine Sicherung (h) gegen Verschiebung des Schließringes (c) in Umfangsrichtung vorgesehen ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (h) durch seitliche Ausbiegung des Schließringes (c) an einer nicht durch einen Lappen versperrten Stelle (et) der Schliebkappe (a) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0034893 DE823850C (de) | 1949-02-23 | 1949-02-23 | Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, Kruegen, Flaschen usw. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1949P0034893 DE823850C (de) | 1949-02-23 | 1949-02-23 | Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, Kruegen, Flaschen usw. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE823850C true DE823850C (de) | 1951-12-06 |
Family
ID=579080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0034893 Expired DE823850C (de) | 1949-02-23 | 1949-02-23 | Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, Kruegen, Flaschen usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823850C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3436948A1 (de) * | 1984-10-09 | 1986-04-10 | Karsten 2161 Wischhafen Horstmann | Verschlusselement fuer glaeser, flaschen, konserven o.dgl. |
-
1949
- 1949-02-23 DE DE1949P0034893 patent/DE823850C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3436948A1 (de) * | 1984-10-09 | 1986-04-10 | Karsten 2161 Wischhafen Horstmann | Verschlusselement fuer glaeser, flaschen, konserven o.dgl. |
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