DER0013422MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Januar 1954 Bekanntgemacht am 29. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigen
Haarsieb, einen sich in der Achse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied und
zwei von diesen getragenen Messern, deren Schneiden unter Fliehkraftwirkung sich an die Innenfläche
des Haarsiebes anlehnen.
Bei bekannten Scherköpfen dieser Art sind die Klingen auch im Ruhezustand ausgewölbt, weil die
Tragstücke sich nicht in der Antriebswelle verschieben können, sondern mit letzterer starr verbunden
sind. Beim Aufsetzen des Haarsiebes müssen die Schneiden daher einwärts gebogen werden, was
zwar bei der Montage in der Fabrik mit einer Einrichtung noch gut ausführbar ist, aber dem Benutzer
nach dem Reinigen der Klingen nicht zugemutet werden kann, da er sich dabei die Finger verletzen
würde.
Bei änderen Geräten werden die Klingen durch Federwirkung an die Innenfläche des Haarsiebes
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gedrückt; dabei zeigt sich derselbe Mangel. Dazu
kommt noch der Mangel, daß die Feder in der !'".beiie der Klinge wirkt und diese sich beim Auftreiieii
auf die llarthaare in die Schlitze zurückzieht, also nicht mehr am Sieb anliegt. Auch ist der
Sehncidwinkel bei diesen bekannten Geräten ungünstig.
I )iese Nachteile bekannter Geräte, werden erfindungsgemäß
dadurch beseitigt, dal! das Antriebs-ίο glied zumindest eine in einer Diametralebene sich
erstreckende, durchgehende Führungsöffnung hat
und jedes der Messer ein in dieser frei verschiebbares Teigstück für eine bekannte Fcderstahlklinge,
die zwei parallele zur Diametralebene symmetrisch angeordnete Schneiden hat.
Weitere Kinzclheiien des Erlüidungsgegenstandes
sind an I land der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt einer Ausfülirungsforin,
Fig. 2 ein dazugehöriger Querschnitt;
Fig. 2 ein dazugehöriger Querschnitt;
Fig. 3 ''is 10 sind Längsschnitte verschiedener
Aus füll rungsmögliehkei ten.
In Fig. 1 ist der vordere Teil des Scherkopfes eines mechanischen Rasierapparates dargestellt. In
einem Gehäuse 1 sitzt fest eine Hülse 2, in welche der feststehende Teil 3 eines Lagers für eine Antriebswelle
.). eingeschraubt ist. Kin zylindrisches Haarsieb 5 ist an seinen beiden linden mit angelöteten
Gewinderingen 6 versehen, von denen der eine auf den Lagerkörper 3 aufgeschraubt ist. Tn
den anderen Ringn ist ein Deckel 7 eingeschraubt. Die Antriebswelle 4 hat vier radiale, glatte und
durchgehende Bohrungen, die alle in ein und derselben Diametralebene liegen. In diesen Bohrungen
sind Führuiigshülsen 8 verschiebbar, die je mittels einer Schraube 9 am einen oder anderen von zwei
Messern 10 befestigt sind. Jede Führungshülse 8 bildet zusammen mit den zugehörigen Schrauben 9
einen zylindrischen Tragbolzen, also ein Tragstück des Messers. An beiden Messern 10 sind die Tragbolzen
gleich angeordnet, und zwar von der Mitte aus gegen das eine Messerende verschoben
(I'ig. 1). Die vier Tragbolzen, zwei pro Messer, sind einzeln in vier der radialen Bohrungen der
Antriebswelle gelagert.
Die beiden Messer weisen symmetrisch zur Diametralebene dieser Bohrungen, in welchen die
Tragstücke beider Messer unabhängig voneinander gelagert sind, zwei voneinander im Abstand
liegende Flächen auf, mit welchen sie zumindest im Betrieb auf der Innenseite des Haarsiebes 5 aufliegen.
Diese Flächen sind in Fig. 2, in der die Messer mit 10'' bezeichnet sind, bei 11 angegeben.
Die Messer werden durch die auf sie und ihre Tragstücke einwirkenden Zentrifugalkräfte mit
ihren !'"lachen 11 an das Haarsieb 5 gedrückt.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bestellen
die Messer ior aus dünnen Federstahlkliugen,
die sich, wie gezeigt, unter der Einwirkung der Zentrifugalkräfte im Betrieb gegen
das Haarsieb 5 aiiswölben.
Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Ausführungsform der Führung der Messer 10 an der Welle 4
unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten nur dadurch, daß an Stelle der zweiteiligen Tragbolzen
8, 9 einteilige, auch zylindrische und an den Messern angenietete oder angeschweißte Tragbolzen
14 getreten sind. In Fig. 4 sind die vier radialen Bohrungen 15 für die vier Tragbolzeu
gezeigt. Auch hier sind die beiden Messer 10 samt den Tragstücken 14 einander gleich.
In der Ausführung gemäß den Fig. 5 und 6 weist je eines von zwei Tragstücken jedes Messers einen
rohrförmigen Teil 16 auf, der in einer radialen Bohrung 17 der Antriebswelle 4 verschiebbar gclagert
ist, während das andere Tragstück 18 in der Längsbohrung 19 des rohrförmigen Tragstückteiles
des gegenüberliegenden Messers verschiebbar gelagert ist.
In den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 7, 8, 9, 10 sind die radialen öffnungen in der Antriebswelle
4 Schlitze 20 bzw. 22, in denen flache Tragstücke 21 bzw. 23, 24 der Messer 10 gelagert
sind.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 bis 10 sind die Tragstücke der beiden Messer jeweils
unabhängig voneinander in einer bzw. mehreren radialen Öffnungen der Antriebswelle geführt, damit
die Zentrifugalkräfte die Messer mit ihren die eine Flanke von Schneiden bildenden Flächen 11 an das
Haarsieb andrücken können.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf Scherköpfe mit halbzylindrischem Haarsieb und mit nur
einem hin und her schwingendem Messer. Besonders wenn ein zylindrisches Haarsieb vorgcsehen
ist, können anstatt zwei, auch nur eines oder drei oder mehr Messer vorgesehen sein, z. B. zwei
Paare von diametral gegenüberliegenden Messern.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigcn Haarsieb, einem sich in der Achse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied und zwei von diesem getragenen Messern, deren Schneiden unter Fliehkraftwirkung sich an die Innenfläche des Haarsiebes anlegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (4) zumindest eine in einer Diametralebene sich erstreckende, durchgehende Führungsöffnung hat und jedes der Messer (10) ein in dieser frei verschiebbares Tragstück für eine l>ekannte Fedcrstahlklinge (10), die zwei parallele zur Diametralebene symmetrisch angeordnete Schneiden hat.
- 2. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Form eines Wellenstummels aufweisende Antricbsglied (4) vier zylindrische, in der gleichen Diametralebene angeordnete Führungsbohrungen hat und jedes Messer zwei Tragstücke (8, 9 bzw. 14) als zylindrische, in jedem der Führungslöclicr verschiebbar geführte Stiele.
- 3. Scherkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen (10) beider Messer die gleiche Länge haben und in Axialrichtung einander gegenüberliegen, wobei die562/250R 13422 XI169Tragstücke beider Messer spiegelbildlich angeordnet sind (Fig. ι und 5).
- 4. Scherkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück aus einer Führungshülse (8) mit Innengewinde und einer Schraube (9) zur Befestigung der Klinge (10) besteht (Fig. 1).
- 5. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (4) zwei zylindrische, in der gleichen Diametralebene angeordnete Führungsbohrungen hat und eins der Tragstücke (16) rohrförmig in einer der Führungsbohrungen verschiebbar und das zweite (18) in der Bohrung (19) des ersten Tragstückes des anderen Messers verschiebbar ist (Fig. 7).
- 6. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück aus einer flachen Nase (21 bzw. 23, 24) besteht, die in einem Längsschlitz des Antriebsgliedes verschiebbar ist (Fig. 9 bis 12).Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 244 666,
065;USA.-Patentschrift Nr. 2 543 145.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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