DER0008608MA - - Google Patents

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DER0008608MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. März 1952 Bekanntgeniacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Einstellung der Arbeitstiefe bei Anbaugeräten, d. h. bei landwirtschaftlichen Geräten, die an einer am Schlepper befestigten Achse schwenkbar befestigt sind, dienen in der Regel Mittel, wie Stellschrauben u. dgl., die am Gerät selbst befestigt sind und z. B. die Lage des Gerätegrindels zum Geräteträger ändern. Bei Geräten, die über ein Zwischenstück am Schlepper befestigt sind, das sowohl schwenkbar am Schlepper wie am Gerät befestigt ist, ist es auch bekannt, mit den Geräten Stützräder zu verbinden, die zur Einhaltung der Arbeitstiefe dienen. Die Höhenlage dieser Stützräder ist durch ebenfalls am Gerät angebrachte Mittel einstellbar. Sie können sich gegebenenfalls bis in die Nähe des Fahrersitzes erstrecken, aber sie können nicht durch am Schlepper angebrächte Stellhebel eingestellt werden, weil Schlepper und Gerät Relativbewegungen zueinander beim Pflügen ausführen. Es wäre aber erwünscht, die Einstellung der Arbeitstiefe durch am Schlepper selbst befestigte Hebel od. dgl. vornehmen zu können, wie dies dann möglich und bekannt ist, wenn das Gerät starr mit dem Schlepperrahmen verbunden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf Anbaugeräte, die unmittelbar in der Lotrechten schwenkbar am Schlepper befestigt sind, und betrifft die Ausbildung eines Gestänges, mit dem durch am Schlepper- an-
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geordnete Stellhebel die Lage der am Gerät schwenkbar gelagerten Stützräder und damit die Arbeitstiefe einstellbar ist, ohne daß die Relativbewegungen von Schlepper und Gerät sich auf die Einstellung der Stützräder auswirken können. Das Gestänge ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß in Arbeitsstellung der Geräte die Angriffspunkte der am Gerät angebrachten Verstellmittel 12,14 der Stützräder 13 und der durch Zug- oder Druckglieder 15, 39 mit diesen verbundenen, am Schlepper 1 angebrachten Einstell-. mittel 16 für die Arbeitstiefe auf einer Linie II-II liegen, die bzw. deren Verlängerung die Schwenkachse2 des Gerätes am Schlepper oder die ideelle Zugachse 48 des Gerätes schneidet oder in geringem Abstand von dieser Achse verläuft.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht eines Schlepperanbaupfluges mit einem Stützrad zur Einstellung der Arbeitstiefe, das durch einen am Schlepper angebrachten Stellhebel einstellbar ist, ,
Abb. 2 einen Anbaupflug entsprechend Abb. 1 mit einer abgeänderten Ausbildung des Gestänges zur Einstellung des Stützrades,
Abb.3 einen als Geräteträger ausgebildeten Schlepper mit einem am Gerätegrindel befestigten Stützrad für die Einstellung der Arbeitstiefe und
Abb. 4 eine andere Ausführungsform der Gerätebefestigung nach Abb. 3.
Die Abb. 1 zeigt einen Schlepper 1 mit einer Achse 2 zur Befestigung von Anbaugeräten. Die Welle 2 sitzt in einem Teil 3, der starr oder gegebenenfalls auch schwenkbar an den Achsgehäusen der Hinterachse gelagert ist. In diesem Falle kann die Höhenlage des Teiles 3 einstellbar gemacht werden. Auf der Welle 2 ist der Geräteträger 4 schwenkbar gelagert. An ihm ist der Grindel 5 eines Pfluges 6 am Lager 7 angelenkt, die Winkellage von Träger 4 und Grindel 5 kann durch eine Stellschraube 8 geändert werden. Durch Drehen der Stellschraube mit dem Hebelarm 9 kann die Arbeitstiefe des Pfluges eingestellt werden. Am Grindel 5 ist weiter ein Lager 10 befestigt; hieran ist ein doppelarmiger Hebel 11 angelenkt, dessen einer Hebelarm 12 ein Stützrad 13 trägt und dessen anderer Hebelarm 14 durch eine Kette 15 mit der von Hand oder hydraulisch oder mechanisch betätigten Aushebevorrichtung 16 verbunden ist. Die weitere an diesem Hebel angreifende Kette 17 dient zum Anheben des Gerätes. Sie hängt in der Arbeitsstellung des Gerätes so weit durch, daß die erforderliche Verstellung des Stützrades mit Hilfe der Kette 15 innerhalb des Durchhanges der Kette 17 möglich ist. Wie Abb. 1 erkennen läßt, kann durch die Vorrichtung 16 über die Kette 15 und den Hebel 11 das Stützrad 13 verstellt und damit die Arbeitstiefe des Pfluges 6 geändert werden. Die waagerechte Lage des Gerätes kann erforderlichenfalls mit Hilfe der Stellschraube 8 nachgeregelt werden. Die Angriffspunkte der Kette 15 sind so gewählt, daß ihre Verbindungslinie, die Achse 2 schneidet, um die das Gerät relativ zum Schlepper schwenkt. Es ist so vermieden, daß die Relativbewegungen vom Schlepper -und Gerät sich auf den Hebel 11 auswirken können.
Die Abb. 2 zeigt den gleichen Schlepper 1 mit der : Welle 2 zur Befestigung des Geräteträgers 4. Der Grindel 18 des Pfluges 19 ist über· die Anlenkstelle 20 am Träger 4 hinaus verlängert. An dieser Verlängerung ist bei 21 drehbar ein doppeiarmiger Hebel gelagert, sein kleinerer Hebelarm 22 ist mit der Kette 15 verbunden, sein größerer Hebelarm 23 durch eine Kette 24 mit dem Arm 25 eines Winkelhebels, dessen anderer Arm 26 das - Stützrad 27 trägt.· Der Winkelhebel ist an einem Arm 28 am Grindel 18 angelenkt. Die Kette 17 ist bei 29 am Grindel befestigt. Diese Ausführung eignet sich besonders bei größerem Abstand der Stützräder von der Welle 2.
Die Abb. 3 zeigt einen Schlepper 30, dessen Rahmen 31 als gekröpfter Träger ausgebildet ist. Dieser als Geräteträger bezeichnete Schlepper läßt eine Befestigung der Geräte zwischen den Vorder- und Hinterrädern zu. Zu diesem Zweck sind an dem Rahmen 31 Arme 32 zum Anlenken der Pfluggrindel 33 der Pflüge 34 angebracht. Zur Einstellung der Arbeitstiefe der Pflüge 34 dient ein Stützrad 35, das an dem Arm 36 eines bei 37 am Grindel 33 angelenkten doppelarmigen Hebels sitzt. Sein anderer Hebelarm 38 ist durch eine Kette 39 mit dem Hebel 40 verbunden. Er ist bei 41 am Rahmen 31 angelenkt und wird beispielsweise durch eine hydraulische Vorrichtung verstellt. §t
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 sind an dem Rahmen 31 des Schleppers 30 Arme 42 befestigt. Der Pfluggrindel 43 des Pfluges 44 ist in seinem vorderen Teil 45 rechtwinkelig nach oben abgebogen. Dieser Teil ist durch zwei Lenker 46 und 47 mit dem Teil 42 verbunden. Beide Lenker sind so gestellt, daß ihre Verlängerung sich in einem ideellen Drehpunkt schneiden. Zur Einstellung der Arbeitstiefe dient wiederum ein Stützrad 49. Es wird vom Hebelarm 50 eines doppelarmigen Hebels getragen, der bei 51 am Grindel 43 gelagert ist. Sein anderer Hebelarm 52 ist wieder durch eine Kette 39 mit dem in. Abb. 3 dargestellten Hebel 40 zum Einstellen der Arbeitstiefe verbunden. Auch die durch die Kette 39 gegebene Verbindungslinie geht durch den ideellen Zugpunkt 48, d. h. die Relativbewegungen vom Schlepper 30 und Gerät 44 beeinflussen nicht die Lage des Stützrades 49.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Landwirtschaftliche Schlepperanbaugeräte, die am Schlepper in der Lotrechten schwenkbar befestigt werden und zur Einhaltung der Arbeitstiefe am Gerätegrindel schwenkbar gelagerte Stützräder aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in Arbeitsstellung der Geräte die Angriffspunkte der am Gerät angebrachten Verstellmittel (12, 14) der Stützfäder (13) und der durch Zug- oder Druckglieder (15, 39) mit diesen verbundenen, am Schlepper (1) angebrachten Einstellmittel (16) für. die Arbeitstiefe auf einer Linie (H-H) liegen, die bzw. deren Verlängerung die Schwenkachse (2) des Gerätes am Schlepper oder die ideelle Zugachse (48) des Gerätes schneidet oder in geringem Abstand von dieser Achse verläuft.
2. Anbaugeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrad an einem am Ge-
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rätegrindel angelenkten doppelarmigen Hebel (12, 26) gelagert ist, dessen freier Hebelarm (14, 25) entweder unmittelbar mit dem zum Schlepper führenden Zug- oder Druckorgan (15) oder mittelbar über eine Kette (24) und einen weiteren am Grindel angelenkten doppelarmigen Hebel (23) mit diesem verbunden ist.
3. Anbaugeräte, insbesondere für als Geräteträger ausgebildete Schlepper, dadurch gekennzeichnet, daß der Gerätegrindel (43) in seinem Vorderteil (45) aufwärts gebogen und durch zwei Lenker (46, 47) am Schlepperrahmen (31, 42) geführt ist, deren verlängerte Mittellinien sich in dem ideellen Zugpunkt (48) schneiden, und daß das Zugorgan (39) zur Verstellung des Stützrades (49) in einer diesen Punkt oder nahezu diesen Punkt schneidenden Linie verläuft.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 421 591, 333 682.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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