DER0000431MA - Müllereiwalze für Mehrfachwalzenstuhl. - Google Patents
Müllereiwalze für Mehrfachwalzenstuhl.Info
- Publication number
- DER0000431MA DER0000431MA DER0000431MA DE R0000431M A DER0000431M A DE R0000431MA DE R0000431M A DER0000431M A DE R0000431MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- milling
- mill
- compartments
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 title claims description 7
- 238000000227 grinding Methods 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 description 1
- 241001504664 Crossocheilus latius Species 0.000 description 1
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 238000012432 intermediate storage Methods 0.000 description 1
- 239000010977 jade Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Description
Aktengeichen; R 431 III/5o b
Patentanmeldung» Hans R e c k e r , (2oa) Winsen/Aller
PatentbeSchreibung -
M üllereiwalze
für M e h r f a G h w a 1 ζ e η s t u h 1
Zweck der Erfindung ist ·#©, den Walzenstuhl als die heutige Hauptvermahlungsmaschine in der Müllerei für die gleichzeitige
Bearbeitung mehrerer Passagen geeignet zu machen. .Das Mahlgut wird bekanntlich mehrere Male über eine Vermahlungsmaschine
geführt, ehe es die Mühle in den fertigen Produkten verläßt«, Dabei verändert sich fortwährend die Struktur von relativ
groben Teilen in ■ feinere 1I
Um alle Durchgänge, Passagen genannt, gleichzeitig und somit kontinuierlich bearbeiten au können, ist bisher für jeden
Durchlauf eine eigene Vermahlungsmaschine erforderlich, über die das Mahlgut von einer Maschine zur anderen mit einer
Zwischensichtung geführt wird. Da das Mahlprodukt von Durchgang zu Durchgang in der Struktur feiner wird, ist es üblich,
die der Vermahlung dienenden Riffeln auf den Walzen den Produkten entsprechend feiner werden zu lassen. Bekanntlich
wird die Vermahlung dadurch bewirkts daß zwei Hartgußwalzen in einem gewissen Abstand aneinander auf ihrer ganzen Länge
arbeiten, entweder mit Riffeln versehen öler ohne Riffeln, als Glattwalzen, letztere auch aus keramischen Stoffen hergestellt.
Verschiedentlich ist bei einigen Typen eine Walze durch ein Segment ersetzt» Dieses ist wiederum mit Riffeln
versehen oder wird als Steinschale ausgebildet, die mit einer Steinwalze gepaart ist. Der Abstand der beiden Mahlelemente
wird bisher für jede einzelne Passage besonders eingestellt, um somit den in der Körnung feiner werdenden Mahlprodukten
nach jedem Durchgang nachzukommen. Im normalen Falle lagern in einem einfachen Walzenstul.il ein Paar, also zwei 1VaI ζ en,
von denen eine beweglich gelagert ist, zwecks Regulierung des Arbeitsspaltes. Bei Segmenten ist meist dieses beweglich
angeordnet«,
Um nun nicht für jade einzelne Passage einen
Patentanmeldung, dans R e c k e r , (2oa) Winsen/Aller Patentbeschreibung Blatt - 2 -
Walzenstuhl aufstellen zu müssen5 ist versucht worden oder in der Fachpresse beschrieben, die Gesamtwalzenlänge eines
Stuhles in mehrere Äbteile mit unterschiedlicher Riffel ζ aiii aufzuteilen, die verstellbare T7alze als solche dabei zu belassen;
oder sie durch entsprechend kürzere YTalzen als HaIiI-" abteile^· ait Qeweils" eigens verstellbarer Lagerung zu ersetzen*
Letzteres hat den liachteil einer 1!Jalzenlängenverscliwendung. für die Zwischenlagerungen und führt zu komplizierter
Bauweise mit weitgehender Veränderung der bisherigen Bauart, Erster es hat den Nachteil, daß der ivlahl spalt in allen
Abteilen gleich bleibt, wodurch das Mahlgut in den ersten Abteilen zu scharf angefaßt wird, also würgt, und in den
letzten Abteilen nicht recht gefaßt wird. Qer unterschiedliche Zwischenraum in den verschiedenen großen, meist dreieckigen
Riffelformen ändert daran nichts, wie dies praktische Versuche ergaben.
• ο ■■
Gegenstand der Erfindung ist es, eine oder beide Walzen, welche in bekannter T7eise zusammenarbeiten, auf den abgeteilten
Abteilen im Durchmesser abzusetzen, so/daß sich damit unterschiedliche Mahlspalte ergeben. Dadurch wird erreicht,
daß das Mahlgut auf jedem Abteil einwandfrei verarbeitet wird^- und dass"der Hahlspalt vom vorhergehenden Abteil um ein
stets gleichbleibendes, festes Maß von vornherein veränderlich eingestellt ist,· subjektive Faktoren in der richtigen Einstellung
somit ausgeschaltet werden. "Tird die bewegliche T-alze von der Bedienung richtig eingestellt unter Beachtung
Ies letzten Abteils, so ist damit gleichzeitig die richtige Einstellung auf allen vorhergehenden Abteilen vollzogen, die
man bisher nur einzeln einstellen konnte.
Besonders vorteilhaft an der Erfindung ist die Verwendungsmöglichkeit bei allen bisherigen "Jalzenstuhlkonstruktionen,,
:>ie Walzen erfahren l3diglich eine kleine "Umänderung. Ohne große Walzenlängenverschwendung läßt sich ein "Talzenpaar in
Patentanmeldung, flans R e c k e r , (2oa) Winsen/Aller Patentbeschreibung Blatt - 3 - (Schluß)
beliebig viel und lange Mahlabteile unterteilen. Lange 1>Talzenstuhlkonstruktionen, die in der Herstellung auf die
Längeneinheit bezogen,billiger sind, lassen sich sehr vorteilhaft verwenden. Die Soeisewalzen, die len gleichmäßigen
Zulauf des Mahlgutstroaes regeln, sind gleichfalls sehr gut unterteilbar. Auch hier ist es angebracht, um unterschiedliche
Zulaufgeschwindigkeiten bei gleicher Drehzahl zu'erhalten, den Durchmesser je Abteil in gleicher "leise zu verändern.
Ferner läßt sich eine 7alze aus mehreren zusammensetzen oder mit fia^m fntsprechnendenMantel nach der Erfindung versehen.
Auch/bei einer/' 'alze^- das Prinzip der Erfindung ebenfalls anwenden.
Durch die Erfindung v/ird erreicht, ohne große konstruktive Veränderungen der bisherigen Stühle kleinere A! 1hlen automatisch
einzurichten, kombinierte mittlere Mühlen in ein vollständig automatisches System nach do^gen und Weisen oder
anderem Mahlgut aufzugliedern und bei automatischen größeren Mühlen die Passagenzahl zu erhöhen, indem die meist zu langen
Walzen der hinteren Mahlungen gekürzt werden. Durch Verwendung pneumatischer Passagenförderung statt Elevatoren ergeben sich
keine Schwierigkeiten. Die Erfolge liegen in helleren Mehlen und erhöhter Ausbeute sov/ie wesentlicher Arbeitseinsparung. -
Claims (1)
- Aktenzeichen ι R 431 Hl/50 bPatentanmeldung f Hans Recker (2Oa) W i η s e η /Aller
auf "Müllereiwalze für Mehrfachwalzenstahl "Patentanspr u c hiMüllereiwalze für Mehrfachwalzenstuhl» der in axialer Richtung
für mehrere Passagen in Abteile unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet ?daß die eine Walze des Walzenpaares, beide Walzen oder die
mit einem Segment zusammenarbeitende Walze in den einzelnen
Abteilen um ein geringes verschiedene Durchmesser erhalten,dergestalt, daß sich be£ paralleler Lage der Walzenachsen oder der Walzenachse zur Segmentachse dem Feinheitsgrad des Mahlgutes
angepaßte größere oder engere Mahlspalte ergebene
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0061441B1 (de) | Anlage zum Warmwalzen von band- oder tafelförmigem Walzgut | |
| EP0088745A1 (de) | Anlage zum Warmwalzen von band- oder tafelförmigem Walzgut | |
| DE2053005B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schraegschulterfelgen fuer lkw | |
| DE1917219A1 (de) | Rundmaschine zur Herstellung eines Konus aus einem kreisringsegmentfoermigem Blech | |
| AT507711B1 (de) | Vorrichtung zum formen von gutbällchen, insbesondere aus einer fleischmasse | |
| DE60018831T2 (de) | Verfahren zum Walzen von Draht und Walzwerk | |
| DE3417500C2 (de) | ||
| DER0000431MA (de) | Müllereiwalze für Mehrfachwalzenstuhl. | |
| DE830603C (de) | Muellereiwalze fuer Mehrfachwalzenstuehle | |
| DE19826324C1 (de) | Walzenschüsselmühle | |
| DE1057048B (de) | Walzenstrasse zum Auswalzen eines gemischten Walzprogramms | |
| DE1262925B (de) | Vorrichtung zum Auswalzen vorgeformter Teigbaender zu extrem duennen Teigfolien | |
| EP0342403A2 (de) | Kalibrierung für die Walzen von Walzgerüsten mit drei oder mehr Walzen | |
| DE1695C (de) | Walzenstuhlung für Mahlmühlen mit mehreren auf einander lastenden Walzen und separater Beschüttung jeder Arbeitsstelle | |
| DE656757C (de) | Aus zwei Walzen bestehende Schrotmuehle | |
| DE2732496C2 (de) | ||
| DE2908409A1 (de) | Walzstrasse zum walzen von staeben oder draht | |
| DE4323452A1 (de) | Verfahren zur Gutzerkleinerung | |
| DE444299C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung von Walzwerken fuer keramische Massen | |
| DE585496C (de) | Walzwerk zum Zerkleinern von plastischen Massen, insbesondere von Ton | |
| DE575196C (de) | Teigteilmaschine | |
| DE707845C (de) | Kontinuierliche Walzenstrasse zur Herstellung von Blechbaendern grosser Breite | |
| DE456402C (de) | Speisevorrichtung fuer Walzenpressen zur Herstellung kugelfoermiger Brikette u. dgl. | |
| DE844425C (de) | Einriemchen-Streckwerk | |
| AT54559B (de) | Mahlkorb für Walzenstühle. |