DEP0056050DA - Schalenartiges Bewehrungselement für eiserne Grubenausbauteile, beispielsweise für den Polygonausbau - Google Patents

Schalenartiges Bewehrungselement für eiserne Grubenausbauteile, beispielsweise für den Polygonausbau

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Publication number
DEP0056050DA
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Germany
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shell
reinforcement
lining
iron
reinforcement element
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
August Hunscher
Anton Dipl.-Ing. Höltershinken
Original Assignee
Westfalenhütte Dortmund AG, Dortmund und Lorenz-Polygon-Ausbau-GmbH, Witten/Ruhr
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf schalenartige Bewehrungselemente für eiserne Grubenausbauteile, beispielsweise für den Polygonausbau. Derartige Bewehrungen, welche im fertigen Ausbau, paarweise miteinander zusammenwirkend, die zwischen den Polygonstempeln liegenden Quetschhölzern umschliessen oder einzeln, am Fusse des Ausbaues angeordnet, auf Halbhölzern oder dergleichen aufruhen, sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Verbindung von derartigen schalenartigen Bewehrungselementen mit den Polygonstempeln.
Während man lange Zeit die Bewehrungselemente mit den Polygonstempeln völlig starr, insbesondere durch Verschweissen, miteinander verbunden hat, ist man in letzter Zeit dazu übergegangen, diese Verbindungen lösbar zu gestalten, um derart beispielsweise bei Beschädigungen, sei es des Stempels, sei es der Bewehrung, das eine oder andere Teil auswechseln zu können und durch die nicht völlig starre Verbindung der Teile miteinander überhaupt der Gefahr von Zerstörungen, insbesondere der Verbindungsstelle, vorzubeugen, die vor allem dann vorhanden ist, wenn die auftretenden Druckbeanspruchungen nicht völlig in Richtung der Längsachse des Ausbauteiles wirken.
Gemäss dem älteren, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlage erfolgt eine solche Verbindung mittels an den
Bewehrungsschalen angeschweisster Paare von Laschen oder dergleichen, zwischen die der Steg des Ausbauprofileisens eingeschoben wird, um dann durch Verschraubung oder Versplintung mit dem Bewehrungskörper verbunden zu werden.
Eine solche Verbindung weist bereits erhebliche Vorteile gegenüber den bekannten Verbindungen auf, jedoch sind auch hier noch die Beanspruchungen an den Stosstellen unter Umständen so gross, dass ein Abreissen der Laschen denkbar ist. Ausserdem eignet sich diese Verbindung nicht für Bewehrungsschalen aus Stahlguss, ist also hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeiten beschränkt.
Die Erfindung schafft eine demgegenüber wesentlich verbesserte Verbindung von allgemeiner Anwendbarkeit, unabhängig von dem Material, aus dem die Schale besteht, die, abgesehen von ihrer einfachen Herstellung und Widerstandsfähigkeit gegenüber den aufzunehmenden Beanspruchungen, gleichzeitig die Konstruktion der Bewehrungsschale selbst vervollkommnet.
Bei der Verbindung bestehen die Verbindungselemente ebenfalls aus Laschen von vorzugsweise U- oder U-ähnlichem Profil, die zur Verschraubung oder Versplintung mit dem Ausbauprofil entsprechend gelocht sind mit nach aussen gekehrten Flanschen. Gemäss der Erfindung werden diese Laschen an dem schalenartigen Bewehrungskörper dadurch befestigt, dass an den Laschenenden nach Wegschneiden der Flanschen des U-Profils verbleibende Stege durch Querschlitze der Bewehrungsschale hindurchgeführt und im Inneren der Schale nach aussen umgebogen werden. Dabei bleibt es freigestellt, die umgebogenen Enden der Laschen im Inneren der Schale anzuschweissen oder nicht.
Die sich so ergebende denkbar einfache und sichere Befestigung der Laschen an den Schalen kann sowohl durch Verschweissen absolut starr als auch, wenn gewünscht, durch Fortlassen der Verschweissung nicht absolut starr ausgestaltet werden. Diese Befestigung besitzt den weiteren Vorteil, dass die durch die umgebogenen Enden der Stege gebildeten Wulste im Schaleninnern sich zuerst in das Quetschholz eindrücken, so einerseits einen günstigen Verlauf des Zusammendrückvorganges des Quetschholzes bzw. der Nachgiebigkeitskurve des Ausbaues bewirken und ausserdem verhindern, dass das Quetschholz, Läuferholz oder dergleichen sich in eingebautem Zustand des Ausbaues in Achsrichtung der Schale verschieben kann, in ähnlicher, jedoch vorteilhafterer Weise, wie dies gemäss einem älteren, ebenfalls nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag bei gepressten Schalen durch zusätzlich eingepresste Vorsprünge angestrebt wird.
Die Ausbildung des Schalenkörpers selbst stellt kein Merkmal der Erfindung dar, jedoch ist es zweckmässig, die ebene Auflagefläche für die Ansatzlaschen derart schräg zu stellen oder abzusetzen, dass der im eingebauten Ausbau aussen liegende Teil dieser Fläche um das Mass höher liegt, als der innen liegende, welches durch den Winkel, den die aufeinanderfolgenden Ausbauteile einnehmen, gegeben ist und durch die derart geschaffene satte Auflage der Stirnfläche des Ausbaueisens auf dem ebenen Teil Beanspruchungen infolge einer sonst möglichen Relativverschwenkung von Ausbaueisen und Bewehrung auszuschalten.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 einen Schnitt durch die Bewehrungsschale mit den Verbindungselementen,
Abb. 2 eine Aufsicht auf die Schale und
Abb. 3 einen Schnitt gemäss Linie A - B der Abb. 1.
In den Abbildungen sind mit a der Lagerschalenkörper bezeichnet, mit b die Ansatzlaschen von U-ähnlichem Profil mit den Flanschen c und den Stegen d. Diese Laschen ruhen mit ihren stirnseitigen Enden auf der ebenen Aussenfläche f des Lagerschalenkörpers auf. Ein durch Abschneiden der Flanschen c und gemäss dem Ausführungsbeispiel auch eines Teiles des Steges d aus diesem gebildeter Endlappen g erstreckt sich durch Schlitze h in den Schalenkörper nach innen. Die Enden i dieses Lappens sind rechtwinklig nach aussen umgebogen, so dass sie auf der Innenwölbung der Schale, zweckmässig durch entsprechende Krümmung dieser Wölbung angepasst, aufruhen.
Die Laschen sind mit den üblichen Löchern k versehen, die die Verbindung mit den nicht dargestellten Profileisen des Ausbaues bewirkenden Bolzen aufnehmen.
Vorzugsweise werden an den Enden der Schale, in den Abbildungen nicht dargestellt, Wulste eingedrückt, die ein Kippen der ganzen Schale verhindern.
Die oben erläuterte mögliche Schrägstellung der ebenen Fläche f ist in dem Ausführungsbeispiel ebenfalls nicht dargestellt.
Die Ausbildung und Anordnung des Erfindungsgegenstandes beschränkt sich nicht nur auf Bewehrungselemente aus Stahlguss, sondern ergibt auch bei geschmiedeten und gepressten Bewehrungselementen einen erheblichen Fortschritt.

Claims (4)

1. Mit dem Ausbaueisen lösbar verbundenes schalenartiges Bewehrungselement, z.B. für den Polygonausbau, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbindung mit dem Ausbaueisen bewirkenden Laschen von U-förmigem Profil, welche zwischen sich das Ausbaueisen aufnehmen, auf einen ebenen Teil der Aussenfläche der Bewehrungsschale aufgesetzt und mit diesen mittels Lappen, die durch Querschlitze des Schalenkörpers hindurchgeführt, nach aussen umgebogen und dann im Inneren der Schale entweder verschweisst oder lose angeordnet werden, verbunden sind.
2. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umgebogenen Lappenenden an der Schalenwölbung anliegen.
3. Bewehrungselement nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ebene Teil der Aussenfläche des Schalenkörpers entsprechend der Winkelstellung, welche die aufeinanderfolgenden Ausbauteile im fertigen Ausbau einnehmen, schräg gestellt oder entsprechend abgesetzt ist.
4. Bewehrungselement nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Enden der Schale Wulste eingedrückt sind, die ein Kippen der ganzen Schale gegenüber dem Verbindungselement verhindern.

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