DEP0055231DA - - Google Patents
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Description
Es gibt G-ebrsuclisg^enstftnde in Gestalt von Hohlkörpern,
bei denen es darauf ar kommt, daes die Innenwcnd. τι eilen Stellen
glatt ist. Bei zahlreichen solchen Gegenstanden ist die Innenvandung
einen' erheblichen "Verschleiss ausgesetzt. Sie wird dadurch
rauh und ungleichrcässig, sodass der Gebrauchswert des Gegenstandes
erheblich vermindert wird. Die Gebrauchsfähigkeit eines
solchen Gegenstandes k?,nn aber in vielen Pillen wieder hergestellt
, wenr es gelingt, den Hohlkörper η it eirem tragbaren
saufwand mit einer seine Irnerivarid bedeckenden Auskleidung
zu versehen. Diese Notwendigkeit iot z.B. gegeben bei Schuher.
us itt ε-llgeFiein bekennt, da. s bei Schuhen rsca einiger
Benutzung die <iie Lpuf sohle f et?t] egender. Holzstifte durch die
innere Schutzsohle hirdurchdringen urd dass ferner d&s Inner futter
zerreisc.t. Beides führt zu einem hohen Verschleiss der otr^impfe.
Aufgf-bo der Erfindung ist oie Schaffung eines Verfahrens, welches
es ermöglicht, mit einem geringen i*rbeits?=ui>r?nd Hohlkörper,
und zwar auch solche mit urregelm^c-sdger Begren^ur gsfläche, m"t
einer Innenauskleidung zu versehen, welche die etwa durch Verschleiss
entstandener Unebenheiten beseitigt.
Dieses Verfahren besteht geroäss der "Krfirdurg darin, dass
die vorzugsweise aus einen elastisch oder plastisch nachgiebiger
Werkstoff bestehende Auskleidung in Gestalt einer vorgeformten Kappe in den Hohlkörper eingeführt und dann durch einen mit einem
flüssigen oder gasförmigen Druckmittel gefüllten Blähkörper an
die zv"eckm;:s&,ig vorher mit einem Haftmittel (Klebstoff) überzogene
Hohlkorperinnenwand angepresst wird. Dabei "ird erfin^urgsgeiriKSs
die vorgeformte Auskleidung zv,ecfcmrlssig auf einer den Hohlraum
im wesentlichen ausfüllenden Hilfskörper (Leisten) aufgezogen
und rr.it diesem in den Hohlkörper eingeführt. Der HiJfskörper
kann dann nach dem Einbringen der Verkleidung entfernt und durch einen Blähkörper ersetzt werden. In manchen Fällen kann es euch
zreckmässig sein, den Hilfskörper mit dem Blähkörper zu einer
Einheit zusammenzufassen.
Ira besonderen liegt es im Rahmen der Erfindung, das
"neue Verfahren zum Auskleiden von Schuhen in Anwendung zu bringen.
Dieses Anwendungsbeispiel ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Erläuterung der Erfindung dargestellt. j]s zeigen:
Abb. 1-3 verschiedene Arbeitsabschnitte des Verfahrens nach der Erfindung;
Abb. 4 eine besonders zweckmässige Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
Gemäss Abb. 1 wird zunächst die Innenwandung des irit
einer Auskleidung zu versehenden Schuhes 1 von Unregelrrpcsipkei ten,
wie durch die Sohle hindurchgedrungenen Holzstiften oder Resten des zerrissenen Futters, mittels einer rotiererden Drahtbürste
befreit uncf gesäubert. Sodann wird die Innenseite des Schuhes 1
zur Vorbereitung des Festklebens der neuen Auskleidung 7 ganz oder
zürn Teil mit einem Haftmittel, etwa einem geeigneten Klebstoff,
überzogen. Hierauf wird die aus einem plastisch oder elastisch
nachgiebigen Werkstoff bestehende Auskleidung 7 in die Gestalt
eirer vorgofornten Kappe gebrecht und auf einen Hilfnkorper 3
(Leisten) aufgezogen. (Abb. 2a), PVjIIp für die gute Hnftunp erforderlich,
wird die auf den Hilfskorper 3 aufgezogene Kappe ebenfalls
mit Klebstoff überzogen und dann mit dem Hilfskörper 3 in
den Schuh 1 eingeführt. (Abb.2b).
Da der Hilfskörper 3 im allgemeinen den Hohlraum des Schuhes 1
nicht vollständig ausfüllt und so nicht die Gewr-ihr bietet, cNees die
Auskleidung 7 an allen Stellen gleichmässig an die Innenwand des Hohlkörpers (Schuh 1) angedrückt wird, wird nur der Hilfskörper
(Leisten) wieder entfernt (Abb.2c) und an seiner Stelle ein Blähkörper
4, etwa in Gestalt einer Gummiblase (Abb. 3a), in den Schuh eingeführt (Abb. 3b) und mittels klammern 5 so an demselben (festgelegt,
dabS er unter der Wirkung eines einzuführenden pneumatischen
oder hydraulischen Druckmittels (Druckluft, Druckwasner o. dgl.)
nicht herausrutschen ki.rn. Nunmehr wird der am Blähkörper 4 besonders
vorgesehene Druckmittelzufuhrstutzen 6 mit einer Druckmittelquelle, z.B. Druckwasserleitung, Luftpumpe o. dgl., in Verbindung
gebrecht und mit Druckmittel gefüllt. Unter α er Wirkung
dieses Druckmittels wird der Blähkörper 4 so gedehnt, dass er die
in den Schuh 1 vorher eingebrachte Auskleidung 7 an allen Stellen gleichmässig gegen die Innenwand feetdrückt.
Für die Durchführung des Verfahrens ist es besonders
vorteilhaft, den Hilfskörper (Leisten) und den Blähkörper zu einer
Einheit zusammenzufassen. Dies kann gemäss .Abb. 4 etwa in der Weise
geschehen., dass der von einer strumpf artigen, luf tundurchlässigen
Hülle gebildete Blähkörper 8 auf den Hilfskörper 9 lose aufgezogen
und entlang seinem Rand 10 flüsaigkeits- und gasdicht am Hilfskörper
9 festgelegt wird. Der Hilfskörper 9 ist mit einem Druckmittelanschluss-Stutzen
11 versehen, welcher sich in Druckmittelkanäle 12,13,14,15 fortsetzt, die in den Hilfskörper 9 eingearbeitet sind
und an dessen Oberfläche ausmünden.
Im Falle der .Auskleidung von Schuhen wird zv/eckmässig ein
Werkstoff verwendet, welcher ausser guten Dehnungseigenschaften die
Eigenschaft der Luftdurchlässigkeit besitzt.
Claims (7)
1.) Verfahren zum Auskleiden der Innenwand von Hohlkörpern, insbesondere
von solchen mit unregelmässigen Begrenzungsflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise aus einem elastisch
oder plastisch nachgiebigen Yierkstoff bestehende Auskleidung in Gestalt einer vorgeformten Kappe (7) in den Hohlkörper (1)
eingeführt und dann durch einen mit einen* flüssigen oder gasförmigen
Druckmittel gefüllten Blähkörper (4) an die vorher zweckmässig mit einem Haftmittel (Klebstoff) überzogene Hohlkdrperinnenwand
angepresst wird.
2.) Verfahren nsch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als
Kappe (7) vorgeformte Auskleidung auf einen den Hohlraum im wesentlichen ausfüllenden Hilfskörper (Leisten 3) aufgezogen
und mit diesem in den Hohlkörper (1) eingeführt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Hilfskörper (3) nach dem Einbringen der Verkleidung (7) entfernt und an seiner Stelle ein Blähkörper (4) (z.B. eine
Gummiblase)eingeführt wird, der unter der Wirkung eines Druckmittels
die Auskleidung (7) an die Hohlraumwand anpresst.
4.) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hilfskörper (Leisten 3) mit dem Blähkörper (4) zu einer Einheit zusammengefasst ist und auf die Dauer der Wirksamkeit
des Druckmittels in dem Hohlkörper (1) verbleibt.
5.) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinigung von Hilfskörper (Leisten) und Blähkörper
in der Weise erfolgt, dass der für die Wirkung wesentliche Teil der Oberfläche des Hilfskörpers (9) mit einer ihr lose
anliegenden und nach aussen dicht abgeschlossenen dehnbaren Haut (8) aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff überzogen ist
und dass im Hilfskörper (9) Druckmittelkanäle (12,13,H,15)
vorgesehen sind, die von einem Druckmittelanschluss-Stutzen (11) ausgehen und in der Hilf .„körperoberfläche münden.
6.) Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zum Auskleiden von Schuhen.
7.) Im Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zu verarbeitende
oder zur Durchführung des y&tfjÄ)$&tf H$9% Anspruchesf 6dienende
Auskleidung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem luftdurchlässigen
Werkstoff besteht.
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