DEP0055128DA - Verwendung von Braunkohle als Humusdüngemittel - Google Patents

Verwendung von Braunkohle als Humusdüngemittel

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DEP0055128DA
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Germany
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lignite
soil
humus fertilizer
fertilizer
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English (en)
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Friedrich Dr.-Ing. Häusser
Viktor Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Häusser
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Description

Die Verwendung von Braunkohle und ähnlichen Stoffen als Bodendünger ist ein oft bearbeitetes Problem, ohne dass bis jetzt ein allgemein anerkannter Erfolg erzielt worden wäre. Man ist dabei vielfach von dem Grundsatz ausgegangen, die Braunkohle in stärkerer Konzentration dem Boden zuzusetzen. Im Gegensatz dazu haben die vorliegenden Versuche ergeben, dass die Braunkohlengabe nur in geringer Menge erfolgen darf, wobei je nach der Bodenart schon mässige Überschreitungen der optimalen Mengen einen Rückgang der Erträge bewirken können.
Versuche mit Raps auf leichtem Boden in den bkeannten Mitscherlich-Töpfen zeigen Steigerungen des Wachstums bei Braunkohlengaben von 1/4%, 1% u. 3%, wobei ein deutliches Optimum bei etwa 1% und ein Rückgang im Wachstum bei 3% zu erkennen war. Dabei waren die Versuchsbedingungen bei allen Töpfen die gleichen. Die sonst bei derartigen Versuchen übliche Grunddüngung mit Stickstoff, Kali und Phosphor wurde nicht gegeben, sodass das Wachstum nur von der Braunkohle als Düngemittel beeinflusst wurde. Als Ursache für das stärkere Wachstum kann die durch die Vergärung der Kohle unter dem Einfluss der Bodenbakterien bedingte Kohlensäureentwicklung gelten, ohne dass damit eine abschliessende Erklärung gegeben werden soll.
Die Körnung, in der die Braunkohle dem Boden zugesetzt wird, richtet sich nach der Bodenart. Sie muss fein genug sein. Bei den vorerwähnten
Topfversuchen wurde rheinischer Braunkohlenstaub verwendet. Da dieser leicht entzündlich ist und deshalb eine Gefahrenquelle sein kann, müssen Sicherungen für seine Handhabung in der grossen Landwirtschaft vorgesehen werden. Ein Mittel dafür ist, den Staub auf bekannte Art grobkörnig in eine Form zu bringen, die erst im Boden durch die Feuchtigkeit wieder zu Staub zerfällt.

Claims (2)

1) Verwendung von Braunkohle als Humusdüngemittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Braunkohle je nach Bodenart in Zusätzen von 1/4 bis etwa 1% zum Boden gegeben wird.
2) Durchführung der Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Braunkohle je nach Bodenart fein gekörnt oder derart grob gekörnt angewendet wird, dass sie im Boden unter der Wirkung der Feuchtigkeit in das ursprünglich feine Korn zerfällt.

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