DEP0054631DA - Federnde Lagerung für feinmechanische Systeme - Google Patents

Federnde Lagerung für feinmechanische Systeme

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DEP0054631DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Hammerschmidt
Gerhard Hennig
Original Assignee
Metrawatt AG, Nürnberg
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Description

Pedernde Lagerung ifjlr._feinmechanisolie. Systeme.
Bei drehbar gelagerten feinmechanischen Systemen, vor allem bei solchen mit Spitzenlagerung, wie sie vorzugsweise in elektrischen Messgeräten verwendet werden, sind die Lagerspitzen, besonders wenn ihr Spitzenradius im Verhältnis zum Systemgewicirt aus Gründen geringer Reibung sehr klein gehalten werden muss, ausserordentlich empfindlich gegen-mechanische Beanspruchung, Selbst die kleinen Massen leichter Systeme (Systemgewicht unter Ig) verursachen bei Stossbeanspruchung so grosse Kräfte, dass eine Beschädigung der Spitzen beim Auftreffen auf ein starres Steinlager hervorgerufen wird. Die unmittelbare folge davon ist erhöhte Lagerreibung, die bei Messgeräten zu erheblichen Anzeigefehlern führen kann.
Eine federnde Lagerung der Steine räumlich grosser Systeme, vor allem solcher mit Aussenspitzen, ist konstruktiv verhältnismässig einfach und daher seit langem bekannt. Die Steine sind hier (z.B. bei den Zählerlagern) in der zylindrischen Bohrung einer Schraube gefasst und können gegen leichten Federdruck in der Bohrung gleiten. Bei räumlich kleinen und wohlfeilen Geräten, sind jedoch die bishe r bekannten Konstruktionen unbefriedigend.
7·.le Erfindung bezieht sich auf eine raumsparende federnde Lagerung vorzugsweise für kleine Drehspulsysteme mit Innenspitzen, wie sie für hochempfindliche tragbare Messinstrumente, Relais usw. verwendet werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die St einfassung en,, die in "bekannter Weise die in einer zylindrischen Bohrung gegen Federdruck gleitenden Steine enthalten, durch e ine kräftige Peder zusammengezogen und durch einen verschiebbaren Keil oder eine Schraube mit konischer ^Mrtze auseinandergesetzten werden können. In Pigur 1 ist eJJSB die Erfindung verwirklichende Konstruktion dargestellt;
In dem durchbohrten Eisenkern 1 sind die zylindrischen Steinfassungen ·2. axial verschiebbar/" Eine starke Bügelfeder 3, welche mit ihren Enden in je eine Hut der Steinfassungen 2 eingreift, bewirkt, dass diese Passungen so.weit gegeneinander gezogen werden, bis sie auf der kegeligen Spitze der Einstellschraube 4 aufliegen. Beim Hereinschrauben der Einstellschraube 4 werden die .Steinfassungen 2 gegen die Kraft der Bügelfeder ρ nach aussen geschoben, beim Herausschrauben der Schraube 4 zieht die Bügelfeder die Steinfassungen wieder zusammen. Auf diese Weise ist die zum Einsetzen des Drehspulrähmcliens nötige Bewegungsmoglichkeit
AKTIENGESELLSCHAFT Tag Blatt _2.
der Steinfassungen geschaffen und eine bequeme Justierung &S& Lager'JrftiH; möglich. Die Lagersteine 5 gleiten in an sich bekannter Weise in einer zylindrischen Bohrung und sind von schwachen Kegelfedern oder Schraubenfedern 6 gehalten. Die Kraft dieser Federn 6.ist so bemessen, dass das Rährnchen 7 im Ruhezustand getragen wird; bei Stossbeanspruchung weichen jedoch die Steine 5 aus, bis das Eähmchen 7 mit der Buchse 8 auf der Steinfassung 2 aufliegt. Auch bei seitlichen Stössen weichen die Steine durch die infolge- ihres relativ groasen Kegelwinkels entstehende, in Achsrichtung wirkende, Kraftkomponerite aus, bevor eine Zerstörung der Lagersp=fcitzen eintritt.
Anstelle der Bügelfeder J kann· auch eine Druckfeder 9 treten, die wie in !Figur 2 dargestellt, über zwei Umlenkhebel 10 ebenfalls die Steinfassungen 2 gegeneinander verschiebt.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Konstruktion besteht vor allem in einer sehr kleinen Bauhöhe, sowie in einer zentralen gleichzeitigen Einstellung der beiden Steinfassungen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche,
    1„) Federnde Lagerung/für Drehspul-Sgsteffle/ ir Messinstrumente und Relais, mit Innenspitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die die federn^gelagerten Steine enthaltenden Steinfassungen im Inneru des feststehenden Kernes L geholten axial ve^schiebbar/siiid, t«i& durch eine Feder zusammenge-
    halten^uurch eine Einstellschraube mit konischer Spitze //1W oder einen anderen geeigneten Keil auseinarider-e/"*
    , schass sich das richtige Lagerspiel einstellen lässt.
  2. 2.) Pedernde Lagerung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, da ss eine Schraubenfeder über 2 umlenkhebel das Zusammenschieben der Steiiifassun,G;en bewirkt.

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