DEP0054244DA - Vorrichtung zum Schleudern von photographischen Druckplatten o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Schleudern von photographischen Druckplatten o. dgl.

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DEP0054244DA
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Walter Hoh
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schleudern von photographischen Druckplatten o.dgl. zwecks gleichmäßiger Verteilung der flüssig aufgetragenen lichtempfindlichen Schicht. Derartige Vorrichtungen sind bereits, und zwar unter der Bezeichnung Offsetschleuder bekannt. Es sind zwei Systeme bekannt geworden; das eine System sieht den Plattenträger in waagerechter Anordnung vor, so daß sich die Schleuderung in einer waagerechten Drehebene vollzieht, bei dem anderen System ist der Plattenträger in steiler Schräglagerung angeordnet, so daß sich die Schleuderung in einer fast senkrechten Drehebene abspielt. Beide Systeme haben Nachteile und Vorteile. So hat das waagerechte System den Nachteil, daß die flüssig aufgetragene Masse sich ungleichmässig auf die Platte überträgt, aus welchem Grunde man zum Bau der Schleuder mit nahezu senkrechter Drehebene überging. Andererseits ist das Einbringen und Befestigen der Druckplatte in die waagerechte Schleuder sicher und bequem und erfordert nur einen Bedienungsmann, während dies bei der senkrechten Schleuder mit Schwierigkeiten verbunden ist und zumindest zwei Bedienungsleute erforderlich macht. Für die Anordnung der Druckplatte an der senkrechten Schleuder bedarf es außerdem einer kräftigen Ausbildung der Befestigungsmittel zur Festhaltung der Platte, damit diese bei dem schnellen Umlauf der Schleuder nicht abspringen kann. Auch ist bei den bekannten Schleudern in Verbindung mit dem Plattenträger ein Auffangring zum Auffangen der abgeschleuderten Masseteilchen erforderlich, durch den die abgeschleuderten Masseteilchen auch nach rückwärts abgelenkt werden, damit diese aus dem Bereich der Schichtseite der Platte gelangen.
Demgegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung die Schaffung einer Schleuder für photographische Druckplatten o.dgl., die die Nachteile beider bekannter Systeme vermeidet und deren Vorteile in sich vereinigt, außerdem eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau bietet und demzufolge auch die Anschaffungskosten ermässigt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der drehbare Plattenträger in dem Vorrichtungsgehäuse in flacher Schräglagerung vorgesehen ist und dieser in seiner flachen Schräglagerung in einem durch das Vorrichtungsgehäuse begrenzten freien Raume mit schräger Bodenfläche umläuft. Unterhalb des freien, nach unten durch die schräge Bodenfläche begrenzten Raumes ist der Antrieb für den Plattenträger vorgesehen.
Durch die flachschräge Anordnung des Plattenträgers ist die Einbringung und Befestigung der Platte in der gleichen einfachen und sicheren Weise möglich, wie bei der waagerechten Schleuder. Die Beschichtung der Platte mit der flüssigen Masse erfolgt genau so gleichmässig, wie bei der Vertikalschleuder. Ein Auffangring in Verbindung mit dem Plattenträger ist nicht mehr erforderlich, das die abgeschleuderten Masseteilchen neben der Platte in dem freien Raum des Vorrichtungsgehäuses fallen und darin aufgefangen werden. Es bedarf auch keiner besonderen Vorrichtung für die Beschichtung der Platte mit der flüssigen Masse, diese kann vielmehr in einfachster Weise mit einem Becher oder anderem beliebigen Gefäß erfolgen. Ein weiterer Vorteil der flachschrägen Lagerung und Drehebene des Plattenträgers ist, daß sich die Befestigung der Platte am Plattenträger wesentlich vereinfachen läßt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Querschnitt dargestellt.
Darin bedeuten 1 den Plattenträger, der in etwa 30 bis 45 Grad Schräglage in dem Vorrichtungsgehäuse 2 an der Welle 3 gelagert ist. An dem Plattenträger 1 wird die Druckplatte 4 mittels der Festhaltemittel 5 befestigt, deren Einbringung in das Gehäuse 2 und Befestigung am Plattenträger 1 nach Hochklappen des schwenkbar angeordneten Gehäusedeckels 6 bequem möglich ist, da der Plattenträger in niedriger Höhe zugängig ist und die flache Neigung des Plattenträgers eine sichere Auflage für die Platte bei deren Befestigung gewährleistet. Die Befestigungsmittel 5 können in leichter Ausführung vorgesehen werden. Parallel zum Plattenträger 1 unterhalb desselben und mit Abstand zu diesem ist in dem Gehäuse 2 ein Boden 7 eingebaut, an dem die Lagerung der Welle 3 erfolgt und der mit den in einem Abstand zu dem Plattenträger vorgesehenen Seitenwänden des Gehäuses 2 einen freien Raum begrenzt, innerhalb dessen sich der Schleudervorgang abspielt. Die von der Druckplatte abgeschleuderten Masseteilchen fallen bei der Umdrehung des Plattenträgers neben der Platte in den freien Raum herab und gelangen auf die Bodenfläche des Bodens 7, wo sie aufgefangen und abgeleitet werden. Es besteht somit keine Gefahr, daß abgeschleuderte Masseteilchen auf die Schichtseite der Platte gelangen, die dadurch unbrauchbar würde. Der bisher zum Auffangen und Ablenken dieser Masseteilchen bei den bekannten Schleudern vorgesehene Auffangring ist also nicht mehr erforderlich. Der Antrieb der Welle 3 erfolgt beispielsweise durch Schraubenräder 8, 9 ohne Selbsthemmung, die dicht unterhalb des Bodens 7 angeordnet sind. Die Schraubenräder 8, 9 werden durch einen Motor 11 über ein Getriebe 10 angetrieben, der ebenfalls in dem Gehäuse 2 unterhalb des Bodens 7 vorgesehen ist.

Claims (3)

1.) Vorrichtung zum Schleudern von photographischen Druckplatten o.dgl. zwecks gleichmäßiger Verteilung der flüssig aufgetragenen lichtempfindlichen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Plattenträger in dem Vorrichtungsgehäuse in flacher Schräglagerung vorgesehen ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenträger in seiner flachen Schräglagerung in einem durch das Vorrichtungsgehäuse begrenzten freien Raume mit schräger Bodenfläche umläuft, so daß die von der Platte abgeschleuderten Masseteilchen unmittelbar in diesen freien Raum unterhalb der Platte gelangen und darin aufgefangen und abgeleitet werden.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des freien, nach unten durch die schräge Bodenfläche begrenzten Raumes, in dem der Plattenträger umläuft, der Antrieb für den Plattenträger vorgesehen ist.

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