DEP0054096DA - Verfahren zur Errichtung von Betonwänden. - Google Patents
Verfahren zur Errichtung von Betonwänden.Info
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Description
Dr.-Ing. Walther Born, Ansbach (Mittelfrk.) Jägergasse 9 "Verfahren zur Errichtung von Betonwänden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Errichtung von Betonwänden,
die aussen aus zement- oder kalkgebundenen Platten. aus Trümmersplittj Schlacke, Porenbeton, Bims oder dgl. bestehen
und innen Füllbeton enthalten. Bei den bekannten Verfahren dieser Art kommt keine innige Verbindung zwisehen der
Füllbetonschicht und den aussen liegenden Platten zustande, so dass bei der statischen Berechnung nur die Dicke der Füllschicht
zugrunde gelegt werden darf. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, die Verbindung zwischen den Platten und
der Füllschicht dadurch zu verbessern, dass die Platten mit schwalbenschwanzförmigen Leisten versehen werden, die in
die Füllschicht hineinragen. Die hierdurch zustandekommende Verbindung ist jedoch noch nicht ausreichend, umsomehr als
die Leisten z.B. abbrechen können.» Ausserdem wird die Herstellung
der Platten sowie auch ihr Transport und ihre La«= gerung wesentlich erschwert und verteuert.
Gremäss der Erfindung werden zwischen den Platten und dem Pällbeton durch entsprechend gestaltete Einsätze, z.Bo Bleches
Bretter oder dgl., Fugen ausgespart, die nach der ersten Erhärtung des Betons und Herausziehen der Einsätze mit einem
flüssigen Bindemittel, ζ.B. flüssigem Zementmörtel, ausgefülH
werden. Durch dieses neue Verfahren, das ohne weiteres auf einfache Weise im Takt auch von ungelernten Kräften im Wege
der Selbsthilfe durchführbar ist, werden die Platten und die Füllbetonschicht so innig miteinander verbunden, dass sie vom
Standpunkt der Festigkeit aus als Einheit anzusehen sind ο Bei der statischen Berechnung kann also ausser der Dicke der
Füllschacht auch noch die Plattendicke berücksichtigt und zugrunde
gelegt werden. Hierdurch ergibt sich eine Ersparnis hinsichtlich der Dicke der Füllschicht, die der doppelten
Blattendicke entspricht. Bei dem neuen Verfahren ist daher der Aufwand an Material, Arbeitszeit und Kosten wesentlich geringer.
Es ist zweckmässig, die Fugen, die im allgemeinen wesentlich
schmaler sind als die Platten, symmetrisch zu der Ebene anzuordnen, in welcher die benachbarten Platten aneinanderstossen«.
Auf diese Weise sichern die Fugen gleichzeitig auch die Lage der nebeneinander liegenden Platten zueinander«
Der zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung dienende
Fugeneinsatz hat vorteilhaft eine Länge, die etwas mehr als das Ein- oder Mehrfache der Plattenhöhe beträgt, und weist
an seinem über die Platte hinausragenden Ende einen Handgriff
auf. Die Einsätze können demgemäss jeweils nach dem Aufbau einer oder mehrerer Plattenhöhen mit Hilfe des Handgriffs
nach dem Erstarren der Füllschicht herausgezogen werden, worauf der entstandene Hohlraum mit dem flüssigen Bindemittel
ausgegossen wird.
Die Fugeneinsätze sind zweekmässig mit einem Ansatz versehen^
der die angrenzenden Platten von oben umgreift. Auf diese Weise wird die Lage der Fugeneinsätze eindeutig festgelegt
und erreicht, dass diese auch beim Einfüllen der Betonschicht nicht mehr verändert werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Sie zeigt in perspektivischer Darstellung eine Betonwand, deren hinteres Ende bereits nach dem neuen Verfahren
fertiggestellt ist, während das vordere Ende der Wand sich in dem Zustand vor dem Einfüllen der Betonschicht befindet.
Neben die z.B. aus Trümmersplitt bestehenden Platten 1 werden zunächst Fugenbleche 2 eingesetzt, die U-förmig ausgebildet sind
wobei die Länge der Schenkel 3 der Dicke der Fugen entspricht. Die Fugenbleche 2 weisen einen, winkelförmigen Ansatz 4 auf,
mit welchem sie die Platten 1 von oben umfassen. Sie werden symmetrisch zu der Ebene 5 angeordnet, in welcher die benachbarten
Hatten aneinanderstosseno
Wenn die Fugenbleche 2 eingesetzt worden sind, wird die Füllbetonschicht
7 eingefüllt. Sobald diese erstarrt ist, können die Fugenbleehe 2 mit Hilfe des Handgriffs 6 herausgezogen
werden, wobei in der Betonschicht 7 ein der Grosse der Fuge entsprechender Hohlraum 8 verbleibt, der sodann mit einem
flüssigen Bindemittel, z.B. flüssigem Zementmörtel, ausgegosse: wird. Dieses Bindemittel dringt in alle Zwischenräume und Poren
der Platten und des Füllbetons ein und schafft hierdurch nach dem Festwerden eine unlösbare innige Verbindung zwischen Platten
und Füllbetono
Claims (2)
- Pat ent ansprüche1») Verfahren zur Errichtung von Betonwänden, die aussem aus zement- oder kalkgebundenen Platten aus Trümmersplitt, Schlacke, Porenbeton, Bims oder dgl.bestehen und ianen Püllbeton enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten (l) und dem Füllbeton (7) durch entsprechend gestaltete Einsätze (2) z«B. Bleche, Bretter oder dgl», Fugen (8) ausgespart werden, die nach der ersten Erhärtung des Betons (7) und Herausziehen der Einsätze (2) mit einem flüssigen Bindemittel, z.B. flüssigem Zementmörtel, ausgefüllt werden«
- 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen (8), die wesentlich schmaler sind als die Platten (1), symmetrisch zu der Ebene (5) angeordnet sind, in welch'er die benachbarten Platten (l) aneinanderstossen.3°) Fugeneinsatz zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Länge etwas mehr als das Ein- oder Mehrfache der Plattenhöhe beträgt und dass an seinem über die Platte (1) hinausragenden Ende ein Handgriff (6) ausgebildet oder angeordnet ist.nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch satz (4) 4.) Fugeneinsatz zur Durchführung des Verfahrens ,/der die angrenzenden Platten (1) von oben umgreift.
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