DEP0053842DA - Anlage zur Verteilung von Braunkohle auf Siebeinrichtungen vorgeschaltete Schüttrichter - Google Patents
Anlage zur Verteilung von Braunkohle auf Siebeinrichtungen vorgeschaltete SchüttrichterInfo
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Description
Maschinenf abrik Buckau R. A:ol^AST5'iengesell3oIia^tr7' G-revenbroich
Herbert Gili^xn G-revenbroich ieifals Erfinder benannt
Anlage zur Ygj^fe^ilung von Br^wsölcohle auf Schwingsieben vorge-
;er.
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Yerteilung von vorklassierter und zerkleinerter Braunkohle auf hintereinander angeordneten
Schwingsieben vorgeschaltete Schütt\richter mittels eines Verteile rbandes.
Bei der Aufbereitung von Braunkohle wird das vorklassierte und zerkleinerte Gut Siebanlagen zugeführt, die den Feinkornanteil
aus der Braunkohle aussieben. Es muss hierbei erstrebt werden; dass die bei der Vorklassierung und Zerkleinerung erzielte
siebtechnisch günstige EornzLisammensetzung bei der Verteilung der Braunkohle auf die hintereinander angeordneten Siebe gewahrt
bleibt.
Bei den bekannten Anlagen dieser Art wird die Braunkohle auf ein über die ganze Länge der hintereinander angeordneten Siebe
hinwegreichendes Förderband aufgegeben, wobei jedem Schütttrichter ein Abstreicher zugeordnet Jst. Jeder Abstreicher reicht um
ein kleines Stück weiter über die Bandbreite als der vorangegangene. Da bei der Aufgabe der Braunkohle,auf das Band bekanntlich
eine gewisse Entmischung eintritt, indem sich die gröberen Kohlenstücke vorwiegend an den Aussenkanten des Bandes ablagern, wird
durch die ersten Abstreicher das gröbere Gut den ersten Schütttrichtern zugeführt, während die restlichen Abstreicher vorwiegend
die feineren Körnungen den Bchütt\richtern aufgeben. Aus diesem Gr^inde verwendet die vorliegende Erfindung kein Verteilungsband
mit Abstreichern, sondern die an sich bekannten fahrbaren
-2-
Verteilerbänder oder Bandabwurfwagen, bei denen immer der gesamte Abschnitt des Gutstromes über die Bandtrommel zum Abwurf gelangt.
Zum Zwecke der Reinigung der Schurren $C. dgl. müssen die einzelnen hintereinander angeordneten Siebe zeitweise stillgesetzt
T/erden. Auch Betriebsstörungen erfordern gelegentlich Stillstände. Dann muss dafür Sorge getragen werden, dass der Schütttrichter
eines stillstehenden Siebes nicht weiterhin mit Fördergut beschickt wird.
Die Erfindung sieht zwei Torschläge vor, gemäss welchen über den Schütt^richtern ein in seiner. Umlaufrichtung umkehrbares und
hin- und herfahrbares Verteilerband angeordnet ist. Nach dem einen Vorschlag ist vor den beiden Enden des Yerteilerbandes je
ein an der Verschiebebewegung des Bandes teilnehmendes Räumblech angeordnet und nach dem anderen Vorschlag ist an jedem Schütttrichter
eine Vorrichtung vorgesehen, die bei Stillstand einer der den Schütt\richtern nachgeschalteten Siebeinrichtung den
Bandantrieb für das Verteilerband während der Fahrt über den Schütt\richter der stillstehenden Siebanlage ausschaltet. Mit
der Erfindung wird erreicht, dass die Braunkohle jedem Schütttrichter in der gleichen Eornzusarnmensetaung zugeführt wird, und
dass die Schütt^richter von stillgesetzten Sieben für die Zeit des Stillstandes nicht mit Braunkohle überschüttet werden.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in zwei Ausführung sb ei·*· spielen.
Abbe 1 zeigt eine Siebanlage für Braunkohle in Seitenansicht,
Abb. 2 zeigt die Draufsicht auf das Ende eines Verteilerbandes und
Abb. 3 den Querschnitt durch das beladene Förderband,
-3-
Abb. 4 zeigt eine Siebanlage mit der Abschaltvorrichtung für das Verteilerband in Seitenansicht.
Bei dem Ausführung sb ei spiel nach Abb. 1 und 2 wird die a.vc£ dem fest angeordneten Förderband a ankommende, Torklassierte
und zerkleinerte Braunkohle auf das hin- und herfahrbare und in seiner UmIaufrichtung umkehrbare Verteilerband b aufgegeben, wobei
sich gemäss Abb. 3 auf dem Förderband b die gröberen Korngrößen seitlich anlagern. Unter dem Verteilerband b befinden sich
eine grössere Anzahl hintereinander angeordnete Schütt^richter c; jedem Schutt\richter c ist eine Siebeinrichtung d (Schwingsiebe,
Schüttelsiebe o.dgl.) zugeordnet. Die Siebeinrichtung d verteilt die Braunkohle nach ihrer Eorngrösse auf Förderbänder
e. An jedem Ende des Verteilerbandes b ist ein Räumblech f um die Achse f schwenkbar angelenkt. Das Räumblech f dient
dazu, bei Stillstand einer der den Schüttörichtem c nachgeschalteten Siebanlagen d etwa überstehende Braunkohle beim Hin-
und Herfahren des Bandes b den benachbarten Schiitt\richtern c zuz Lif uhr en.
Die Arbeitsweise ist hierbei folgende: Das Fördergut wird entgegen der Fahrbewegung des Verteilerbandes b den 8chütt\richtern
c zugeführt. Das Räumblech f steht dabei in der in Abb. 2 gezeichneten Stellung und das Fördergut fällt über das Räumblech
f in die Schütt\richter c. Bei der Endstellung wird-der mittlere Schütterichter c beschickt. Bei der Rückfahrt werden
nach Umkehrung der Fcrderriclitung des Verteilerbandes b die restliche Hälfte der Schütt^richter c beschickt. Gleichzeitig
führt das dem Abwurfende gegenüberliegende Räumblech f etwa überstehendes Fördergut von stillgesetzten Siebeinrichtungen d
-4-
vorgeschalteten 3chütt\richtern c dem "benachbarten Schütttrichter c zu. Ist der letzte der Schütt\richter c infolge Stillstand der
zugehörigen Siebeinrichtung d überschüttet, so wird das Räumblech f in die gestrichelt gezeichnete Stellung geschwenkt, sodass
nach Umkehrung der Fahr- und Förderbewegung des Verteilerbandes b das überstehende Schüttgut dem vorletzten Schütt\riohter
c zugeführt wird.
In dem Verschiebeweg des Verteilerbandes b können auch Endschalter vorgesehen werden, die bei Ausfall der ersten bezw. letzten
Siebanlage d den Verschiebeweg des Verteilerbandes b so begrenzen, dass diese Siebeinrichtungen d bei Stillstand nicht mit
Braunkohle beschickt werden. In diesem Falle kann auf die schwenkbare Anordnung der Räumbleche f verzichtet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist für jeden Schütttrichter c eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einer mittels
der Hebel g heb- und senkbaren Gleitschiene h besteht, die mit der (nicht gezeichneten) Antriebsvorrichtung für die Siebeinrichtung
d derart gekuppelt ist, dass die Gleitschiene h beim Ausschalten der Siebeinrichtung d angehoben wird. Das hin- und her-
,und
fahrbare/in seiner UmIaufrichtung umkehrbare Verteilerband b ist mit einer Ausschaltvorrichtung i versehen. Sobald die Ausschaltvorrichtung i auf die angehobene Gleitschiene h auftrifft, wird der Förderantrieb für das Verteilerband b ausgeschaltet, sodass die stillgesetzten Siebeiririchtungen d während der Zeit des Stillstandes nicht mit Fördergut beschickt werden. Sobald der Verteilerförderer b über dem nachfolgenden Schütttrichter c angelangt ist und die Ausschaltvorrichtung i die angehobene Gleitschiene verlassen hat, wird der Förderantrieb des Verteilerbandes b wieder selbsttätig eingeschaltet.
fahrbare/in seiner UmIaufrichtung umkehrbare Verteilerband b ist mit einer Ausschaltvorrichtung i versehen. Sobald die Ausschaltvorrichtung i auf die angehobene Gleitschiene h auftrifft, wird der Förderantrieb für das Verteilerband b ausgeschaltet, sodass die stillgesetzten Siebeiririchtungen d während der Zeit des Stillstandes nicht mit Fördergut beschickt werden. Sobald der Verteilerförderer b über dem nachfolgenden Schütttrichter c angelangt ist und die Ausschaltvorrichtung i die angehobene Gleitschiene verlassen hat, wird der Förderantrieb des Verteilerbandes b wieder selbsttätig eingeschaltet.
Claims (3)
1. Anlage zur Verteilung von vorklassierter -und zerkleinerter Braunkohle auf hintereinander angeordneten Siebeinrichtungen
vorgeschaltete Schütt\richter mittels eines Verteilerbandes, dadurch gekennzeichnet, dass über den Schütt\richtern (c)
ein in der Umlauf richtung umkehrbares und hin- und herfahrbares Verteilerband (b) angeordnet ist, an dessen beiden
Enden je ein an der Verschiebebewegung des Bandes (b) teilnehmendes Räumblech (f) angeordnet ist, das gegebenenfalls
überstehende Massen unerfüllter Schütt^richter (c) dem benachbarten Schütt^richter (c) zuführt.
2. Anlage zur Verteilung von vorklassierter und zerkleinerter Braunkohle auf hintereinander angeordneten Siebeinrichtungen
vorgeschaltete Schütt^richter mittels eines Verteilerbandes, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Schütt\richter (c)
eine Vorrichtung (g,h,i) vorgesehen ist, die bei Stillstand einer der den Schütt\rientern (c) nachgeschalteten Siebeinrichtungen
(d) den Bandantrieb für das hin- und herfahrbare und in seiner Umlaufrichtung umkehrbare Verteilerband (b)
während der Fahrt über den Schüttörichter (c) einer stillgesetzten Siebanlage (d) ausschaltet, sodass die Beschickung
dieses Schütt^richters (c) unterbrochen wird.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eäumblech (f) um eine waagerechte, quer zur Förderrichtung angeordnete
Achse (f ) schwenkbar ist.
4· Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verschiebeweg des Verteilerbandes (b) Endschalter (g) vorgesehen
sind, die nach Bedarf die Beschickung des jeweils letzten Schütt\richters (c) unterbinden.
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