DEP0053548DA - Abzweigdose - Google Patents
AbzweigdoseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abzweigdose für unter Putz verlegte elektrische Flachleitungen (sogenannte Stegleitungen).
Bei bekannten Abzweigdosen dieser Art sind die Klemmen, die zum Verbinden der in der Dose mündenden Leitungen dienen, entweder lose oder auf besonderen Einsätzen befestigt, im Mittelrahmen der Dose untergebracht. Diese Anordnungsweise erschwert die sachgemäße Verlegung der miteinander zu verbindenden Leitungsenden. Die Leitungsenden müssen dabei sehr häufig um die einzelnen Klemmen herumgeschlungen werden. Dabei ist es oft nicht zu vermeiden, dass die Isolierung der Leitungsenden an den Klemmen selbst und vor allen Dingen an den aus Klemmen herausragenden Drahtwenden gedrückt und beschädigt wird. In räumlicher Beziehung lassen sich die Leitungsenden bei dieser bekannten Anordnungsweise nur dann in der Dose unterbringen, wenn sie mehrmals übereinander gelegt werden. Das bedingt eine unverhältnismässig grosse Bauhöhe der bekannten Dosen. Um diese hochgebauten Dosen vor dem Putz nicht vorstehen zu lassen, war es notwendig, sie in das Mauerwerk einzustemmen. Dadurch verteuerte sich die Installation.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Abzweigdosen der eingangs erwähnten Art eine solche Form zu geben, daß sie ohne Mauereinstemmungen bündig mit dem Putz verlegt werden können und ausserdem die elektrischen Verhältnisse der Dose gegenüber den bekannten Dosen verbessert werden. Das ist nach der Erfindung dadurch geschehen, daß die Klemmen für die Verbindung der in der Dose mündenden Leitungsenden an oder in die Seitenwand der Dose verlegt sind. Zweckmässig sind dabei an der Seitenwand Aussparungen vorgesehen, die als Führungsschlitze für die Klemmen dienen. Durch diese Verlegung der Klemmen an die Peripherie der Dose bleibt praktisch der gesamte Innenraum der Dose für die Unterbringung der Leitungsenden frei. Die Leitungsenden können daher sachgemäss vorwiegend nebeneinander und nur an einzelnen Stellen einmal übereinander verlegt werden. Die Bauhöhe der Dose kann daher so niedrig gehalten werden, dass sie die Stärke einer normalen Putzschicht nicht überschreitet. Ausserdem sind die in elektrischer Hinsicht empfindlichen Klemmstellen an Stellen verlegt, wo sie mit den Leitungsenden nicht in Berührung kommen können, so dass Beschädigungen, die durch eine solche Berührung leicht eintreten können, sicher vermieden sind.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Führungsschlitze für die Klemmen senkrecht zur Bodenplatte der Dose, während sie nach oben offen sind. In solchen Führungsschlitzen lassen sich die Klemmen besonders gut gegenüber dem Innenraum der Dose isolieren. Diese Wirkung wird gegenüber der Erfindung noch dadurch weiter erhöht, daß die Öffnung der Führungsschlitze nach dem Doseninnern zu durch Stege verengt ist. Auf diese Weise wird praktisch für jede Klemme ein Kanal geschaffen, der eine unbedingt sichere Isolation zwischen der Klemme und dem Doseninnern gewährleistet. Dabei ist das Einführen der Klemmen in diese Schlitze keineswegs erschwert, vielmehr geben diese Schlitze eine einwandfreie Führung.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Befestigungsmittel für die Dose aussen an der Seitenwand angeordnet. Auch dieses Merkmal dient dem Zweck, praktisch den gesamten Innenraum der Dose für die Unterbringung der Leitungsenden freizuhalten.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen als Beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Ausführungsform ohne Deckel.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C - D in Fig. 1
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Dose nach Fig. 1
Fig. 4 ist ein Teilschnitt nach der Linie A-B in Fig. 1
Fig. 5 veranschaulicht die Draufsicht auf einen Teil einer zweiten Ausführungsform der Dose.
Die Dose nach den Fig. 1 bis 4 besteht aus einer Bodenplatte 1, einer rund ausgeführten Seitenwand 2, und einem Deckel 3. Die Bodenplatte 1 ist aussen mit zwei Augen 4 versehen, die zum Befestigen der Dose auf einer Unterlage dienen. Der Deckel 3 ist mittels eienr Schraube 5 an der Bodenplatte 1 abnehmbar befestigt.
In der Seitenwand 2 sind senkrecht zur Bodenwand 1 kanalförmige Schlitze 6 vorgesehen, von denen beim dargestellten Ausführungsbeispiel fünf gleichmässig auf den Umfang verteilt sind. Diese Schlitze, die zur Führung und Aufnahme von Klemmen 7 dienen, haben nach dem Doseninnern zu eine schmale Verbindung 8, die durch die Seitenstege 9 gebildet ist. Eine Ausbuchtung 10 der Schlitze 6 dient zur Unterbringung der aus der Klemme 7 hervorstehenden Drahtenden.
Der Zahl der Führungsschlitze 6 entsprechend sind in der Seitenwand 2 schmale Spalten 11 vorgesehen, die zur Einführung der unter dem Namen Stegleitungen bekannten mehrdrähtigen Flachleitungen 12 dienen. Die Spalten 11 sind so flach gehalten, daß die Stegleitungen 12 gerade darin Platz haben. Auf diese Weise wird verhindert, daß beim Verlegen der Dose Putz nicht in das Innere der Dose eindringen kann.
Die Klemmen 7 (vgl. Fig. 4) sind in der üblichen Weise ausgebildet. Sie können die einfachste Form erhalten.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 bestehen die Führungsschlitze 6 aus Aussparungen, die nach dem Doseninnern auf ihrer ganzen Breite offen sind.
Claims (5)
1.) Abzweigdose für unter Putz verlegte elektrische Flachleitungen (sogenannte Stegleitungen), dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen (7) für die Verbindung der in der Dose (1, 2) mündenden Leitungsenden an oder in die Seitenwand (2) der Dose verlegt sind.
2.) Abzweigdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwand (2) Aussparungen (1) vorgesehen sind, die als Führungsschlitze für die Klemmen (7) dienen.
3.) Abzweigdose nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze (6) für die Klemmen (7) senkrecht zur Bodenplatte (1) der Dose (1, 2) verlaufen und oben offen sind.
4.) Abzweigdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (8) der Führungsschlitze (6) nach dem Doseninnern zu durch Stege (9) verengt sind.
5.) Abzweigdose nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (4) für die Dose (1, 2) aussen an der Seitenwand (2) angeordnet sind.
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