DEP0053522DA - Aus Spilltrommel und Speichertrommel bestehendes Windwerk - Google Patents
Aus Spilltrommel und Speichertrommel bestehendes WindwerkInfo
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Description
Bei Trommelwinden, insbesondere solchen mit langem Seil, beispielsweise motorisch betriebenen Zugwinden zur Bearbeitung von Bodengelände und dergl. ist der Verschleiß des Seiles sehr groß. Das Zugseil wird dabei in vielen Lagen übereinander unter dem Zug der angeschlossenen Last auf der Trommel aufgespult, und es ist unausbleiblich, daß die unteren Seillagen verdrückt, zerquetscht werden. Der Trommel vorgelagerte zwangsläufige Seilführungen verhindern wohl ein wildes unregelmäßiges Aufspulen des Seiles, können jedoch den angeführten Nachteil nicht beseitigen. Kleine Beschädigungen beim Quetschen des Seiles haben in kurzer Zeit vollständige Zerstörung an betreffender Stelle zur Folge. Der Ausfall, bzw. die Neubeschaffung des Zugseiles stellen einen erheblichen Posten der Betriebsunkosten dar.
Zur Behebung dieser Schäden ist es bereits bekannt geworden, bei schweren Windwerken mit großen Seillängen eine besondere Spilleinrichtung und eine Speichertrommel anzuordnen, wobei erstere den Seilzug aufnimmt und auf der letzteren das stark entlastete Seil in mehreren Lagen übereinander aufgewunden wird. Die vorgeschlagene Ausbildung dieser schweren Windwerke eignet sich nicht für transportablen Betrieb, wie Zugwinden zur Bearbeitung von Bodengelände bzw. allgemein Transportwinden im Freien. Für diese Zwecke wird eine leichte schmale Bauart gefordert, welche trotzdem den gestellten Anforderungen entspricht.
Dieserhalb sind erfindungsgemäß Spilltrommeln und Speichertrommel zwischen zwei seitlichen Schilden hintereinander geschaltet, wobei die Spilltrommeln als Rillenwalzen ausgebildet sind und der Antrieb der Speichertrommel von der Achse der benachbarten Spilltrommel unter Berücksichtigung des veränderlichen Wickeldurchmessers der Speichertrommel abgenommen wird.
Die Anzahl der Seilwinden der Spilltrommeln nebeneinander kann beliebig vermindert, bzw. erhöht werden und richtet sich nach dem Zug, welcher durch die Seilreibung auf den Spilltrommeln aufzunehmen ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen:
Fig. 1 das Windwerk in Vorderansicht,
Fig. 2 eine Darstellung des Seilzuges, bzw. seines Ablaufes auf den einzelnen Trommeln.
Zwischen zwei seitlichen Schilden ist die Speichertrommel A gelagert und dieser sind die beiden als Rillenwalzen gehaltenen Spilltrommeln B und C vorgeschaltet. Bei kleinen Windwerken genügt die Anordnung nur einer Spilltrommel.
Vom Motor D aus erfolgt der Antrieb der Spilltrommeln B, C über ein Schaltritzel E. Das von der Speichertrommel A kommende Seil F wird wie bei einem Flaschenzug über die Spilltrommeln B, C geführt, zum Schluß durch die Seilführung G geleitet und an die zu befördernde Last angeschlossen. Der Trieb H der Speichertrommel A wird unter Zwischenschaltung und unter Berücksichtigung des wechselnden Wickeldurchmessers mittels bekannter Mittel von der Triebachse der Spilltrommel B abgenommen.
Claims (2)
1). Aus Spilltrommel und Speichertrommel bestehendes Windwerk, dadurch gekennzeichnet, daß Spilltrommeln und Speichertrommel zwischen zwei seitlichen Schilden hintereinander geschaltet sind, wobei die Spilltrommeln (B, C) als Rillenwalzen ausgebildet sind und der Antrieb der Speichertrommel (A) von der Achse der benachbarten Spilltrommel unter Berücksichtigung des veränderlichen Wickeldurchmessers der Speichertrommel abgenommen wird.
2). Windwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Spilltrommeln (B, C) eine bekannte Seilführung vorgeschaltet ist.
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