DEP0052805DA - Feuerung mit großer Brennkammer - Google Patents
Feuerung mit großer BrennkammerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Feuerung mit grosser Brennkammer.
Bei den grossen Feuerräumen von Dampfkesseln grösserer Leistung wird bisher die Strömung der Feuergase im Feuerraum zu wenig beherrscht. Es treten beachtliche Eigenströmungen von heissen Flammensäulen auf, die sich dahin auswirken, dass nur ein verhältnismässig kleiner Teil des Feuerraumes tatsächlich für die Verbrennung ausgenutzt wird.
Es ist bekannt, nebeneinanderliegende, quer durch den Feuerraum gelegte Wasserrohre als Schlackenfangrost anzuordnen.
Erfindungsgemäss sollen in die Brennkammer aus gekühlten, dicht beieinanderliegenden Rohren gebildete Prallwände eingebaut werden, die den Gasstrom aufteilen und durchwirbeln.
Die Prallwände können als Leitwände angeordnet werden, damit sie den Gasstrom in eine bestimmte Richtung ablenken, wodurch ungenutzte Räume zur Wirkung kommen bzw. auch verschiedene Gasströme gegeneinander gerichtet werden und hierdurch sich besonders gut vermischen.
Die Prallwände können auch hohl als Luft- oder Rauchgaszuführungskanäle ausgebildet werden. Die Zuführung von Rauchgasen soll dazu dienen, die Eintrittstemperatur der Rauchgase vor der Berührungsheizfläche soweit herabsetzen, damit die Schlackenschmelztemperatur keinesfalls erreicht wird.
Es können auch mehrere den Feuergasstrom ablenkende Prallwände hintereinander angeordnet werden. Schliesslich können die Prallwände als Abschirmwände vor der Berührungsheizfläche angeordnet sein.
Auf der Zeichnung sind 3 Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen kohlenstaubgefeuerten Kessel mit Eckenfeuerung. Im oberen Teil des Feuerraumes 1 befindet sich der Einbau 2, gegen den die aufsteigenden Gase prallen und in zwei Gasströme geteilt werden. Dieser Einbau 2 ist aus gekühlten Rohren gebildet bzw. es wird eine entsprechende Trägerkonstruktion von Rohren umgeben. Wie die Abbildung 1
zeigt, kann der Einbau 2 hohl ausgebildet sein, und es ist vorteilhaft, aus den Seiten des Einbaues Sekundärluft durch Düsen 3 in die geteilten und durchwirbelten Gasströme einzublasen. Dies wirkt sich besonders vorteilhaft aus, wenn, z.B. auch noch von den Aussenwandungen her, an dieser Stelle der Einschnürung Sekundärluft zugegeben wird, z.B. durch Düsen 4.
Abb. 2 zeigt die Prallwand nach Abb. 1 mit der Anordnung der Kühlrohre.
Die Verkleidung des Einbaues 2 mit gekühlten Rohren erfolgt am vorteilhaftesten durch Rohre, die im Zwanglauf gekühlt sind. Es ist jedoch auch Naturumlauf möglich, insbesondere wenn man den Einbau etwas geneigt ausführt. Wie Abb. 2 und 3 zeigen, kann man in diesem Falle den Einbau in der Mitte zu einer Strahlungswand 5 auflösen und kommt so mit sehr geringer Neigung des Einbaues aus, da dann die senkrechten Rohrteile in der Strahlungswand einen beachtlichen Auftrieb haben.
Abb. 4 zeigt eine Anordnung mit 2 Prallwänden 6 und 7, die den Gasstrom in den vorderen oberen Teil des Feuerraumes, des sonst verhältnismässig schlecht ausgenutzt ist, lenken sollen. Eine solche Anordnung der Prallwände hat auch den Vorteil, dass der an der Vorderwand senkrecht aufsteigende Teilstrom der Feuergase von den beiden anderen abgelenkten Teilströmen fast senkrecht getroffen wird, wodurch eine gute Vermischung gewährleistet wird. Die Anordnung der Prallwände nach Abb. 4 hat gleichzeitig den Vorteil, dass die ersten Reihen der Berührungsheizfläche von der Strahlung aus dem Feuerraum her abgeschirmt sind.
Abb. 5 zeigt noch eine Anordnung der Prallwände bei abwärts gerichteter Flamme. Es sind hier mehrere Prallwände 8 hintereinander angeordnet, um eine möglichst gute Durchmischung zu erzielen.
Bei Feuerräumen mit Abwärtsrichtung der Flamme können die Prallwände gleichzeitig als Zündfläche für die Flamme dienen, wenn man sie mit wärmeisolierendem Material versieht oder so ausbildet, dass die herabfallenden Schlackenstücke die Prallwände bedecken.
Claims (5)
1.) Feuerung mit grosser Brennkammer, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brennkammer aus gekühlten, dicht beieinanderliegenden Rohren gebildete Prallwände eingebaut sind.
2.) Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwände als Leitwände angeordnet sind.
3.) Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwände hohl, als Luft- oder Rauchgaszuführungskanäle ausgebildet sind.
4.) Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere den Feuergasstrom ablenkende Prallwände hintereinander angeordnet sind.
5.) Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwände als Abschirmwände vor der Berührungsheizfläche angeordnet sind.
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