DE722698C - Brennstaubfeuerung fuer Dampferzeuger - Google Patents

Brennstaubfeuerung fuer Dampferzeuger

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Publication number
DE722698C
DE722698C DED75581D DED0075581D DE722698C DE 722698 C DE722698 C DE 722698C DE D75581 D DED75581 D DE D75581D DE D0075581 D DED0075581 D DE D0075581D DE 722698 C DE722698 C DE 722698C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
dust
corners
fuel
cooling
Prior art date
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Expired
Application number
DED75581D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Lenhart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/08Cooling thereof; Tube walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Brennstaubfeuerung für Dampferzeuger Die Erfindung betrifft eine Brennstaubfeuerung für Dampferzeuger, bei welcher der Brennstaub so von den Ecken aus eingeblasen wird, daß die Brennstaubstrahlen einen im Innern der Brennkammer gedachten Kreiszylinder berühren.
  • Bei Brennstaub mit niedrigem Aschenschmelzpunkt ist es bei Wasserrohrkesseln mit -der üblichen Brennkammer mit rechteckigem Grundriß notwendig, die Feuerraumbelastung unter das für die Verbrennung notwendige Maß herabzusetzen, tun an den Wänden genügend Kühlflächen unterbringen zu können. Wird gemäß der Erfindung ein gleichseitiges Dreieck als Grundrißform gewählt, so ist bei gleichem Rauminhalt dieser Brennkammer, verglichen mit quadratischem Grundriß, die Seltenwandfläche der Dreieckskammer um die Hälfte größer als die der quadratischen. Es kann daher in der Dreieckskammer viel mehr Kühlfläche untergebracht werden als in der quadratischen.
  • Es wäre auch möglich, die größere Seitenwandfläche durch Unterteilung der Brennkammer durch Einfügen von Zwischenwänden zu erzielen. Diese Anordnung ist bei Teillasten, bei .denen nur wenige Brenner arbeiten, sehr ungleich beheizt und kann dadurch zu Wasserumlaufstörungen in -dem Dampferzeuger führen. Bei Eckenfeuerung ist diese Unterteilung kaum durchführbar, weil die Unterbringung zweier Brenner an der Zwischenwand sehr schwierig ist.
  • Es ist bekannt, die lotrechte Brennkammer einer Brennstaubfeuerung mit sechseckigem Grundriß auszubilden und von den Kanten des Sechseckprismas aus den Staub einzublasen. Mit dieser bekannten Anordnung können jedoch nicht die vorerwähnten Vorteile der Dreieckskammer erzielt werden, da sie in diesen Beziehungen noch ungünstiger ist als die prismatische Kammer mit rechteckigem oder quadratischem Grundriß.
  • Erfindungsgemäß soll daher die Brennkammer im Querschnitt als gleichseitiges Dreieck mit oder ohne abgestumpften Ecken ausgebildet sein; denn die Dreieckkammer bietet bei Eckenfeuerung auch dann noch Vorteile, wenn die Seitenwände nicht oder nur teilweise mit Kühlflächen verkleidet sind, um die Zündung des Staubes, insbesondere bei Teillast, zu exleichtern. Infolge des spitzen Dreieckswinkels liegen die Seitenwände näher am Brennstaubstrahl und unterstützen durch Einstrahlung und durch Wärmespeicherung die Zündung. Zudem hat der von der Dreieckspitze eingeblasene Strahl einen verhältnismäßig langen Zündweg. Die sich in der Mitte der Brennkammer entwickelnde Flamme liegt im günstigsten Strahlungsverhältnis zu dem mittleren Teil der Brennkammerseitenwände, während die Brenner selbst geschützt in den Kanten liegen. Die Zündstrecke kann auf einfache Weise dadurch jgeändert werden, daß die Ecken des Dreiecks mehr oder weniger abgestumpft werden.
  • Ferner bietet die Dreieckskammer den Vorteil, daß an einer ihrer Seitenflächen ein ungewöhnlich breiter absteigender Zug angeschlossen werden kann. Dadurch wird die Gassträhnenbildung und die Bauhöhe vermindert, weil die Höhe der Gasaustrittsöffnun.g der Brennkammer geringer wird. Wird, wie üblich, der absteigende Gaszug auf die vom Heizerstand abgewandte Seite der Brennkammer gelegt, so weist die Dreieckskammer mit nur einer Kante nach dem Heizerflur. Der Heizer kann daher von einem Punkt aus alle Brenner eines Kessels übersehen; er kann auch mehrere Kessel leichter überwachen. Die zwischen die Brennkammern eindringenden Dreiecksflächen des Heizerflurs ermöglichen es, seine Tiefe gering zu halten. Auch die Aufstellung von Bunkern und Zuteilern oder Einblasemühlen wird vereinfacht, da sie eine klare Rohrführung ohne überschneidungen ermöglicht.
  • Bei der Dreieckskammer ergeben sich sehr enge Kantenwinkel für den Aschentrichter, wenn er in der bei der Rechteckskammer üblichen Weise als Pyramide über der gleichen Grundfläche, also mit fortlaufenden Kanten, angesetzt wird. Dies kann dadurch vermieden werden, daß die Kanten des Aschentrichters von den Berührungspunkten des in die Grundfläche der Brennkammer eingeschriebenen Kreises ausgehen.
  • Zur Verkleidung der Dreiecksbrennkammer mit Kühlrohren kann eine Rohrführung vorgesehen sein, bei der die längs einer Brennkammerseitenwand lotrecht verlaufendenKühlrohre parallel zu einer der beiden anderen Seitenwände zu einem Schlackenkühlrost, einem Berührungsrohrbündel oder zu Dekkenkühlrohren abgebogen sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Strahlungsdampferzeuger mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Brennkammer dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen einen Längs- und einen Querschnitt der neuen Brennstaubfeuerung in vereinfachter Darstellung.
  • Die Brennkammer 3 ist ein dreiseitiges, lotrechtes Prisma mit einem gleichseitigen, an den Ecken abgestumpften Dreieck als Basis. Sie wird von drei Einblasemüh.len 1, 2"4 befeuert, welche vor der Brennkammer aufgestellt sind. Jede Mühle beliefert drei in einer waagerechten Ebene in den Ecken angeordnete Brenner 1', 2', 4' mit Hilfe entsprechender Verteilleitungen 1", 2", 4". Die Mittellinien der- Brenns.taubstrahlen berühren einen Kreiszylinder, so daß im Betriebe eine Drehflamme mit lotrechter Achse entsteht.
  • An eine Seitenfläche des Dreiecksprismas lehnt sich in gleicher Breite der abfallende Kesselzug 5 an, in welchem in bekannter Weise überhitzer 6 und Vorwärmer 7 untergebracht sind.
  • Die Brennkammerkühlrohre 13 gehen von dem längs der Wand 8 liegenden unteren Verteiler i 1 parallel zur Wand 9 als Kühlrost über den Aschentrichter und an der Rückwand io hoch, durchqueren den Gaszug 14 und münden in den hochliegenden Dampfausscheider i5. Von einem Verteiler i2, der parallel zu dem Verteiler i i über diesem liegt, gehen die Kühlrohre 16 längs der Wand 8 hoch, durchqueren oben parallel zur Wand 9 als Berührungsrohrbündel die Brennkammer und parallel zur Wand io den Gasaustritt 14 und münden ebenfalls in den Dampfausscheider 15. Die Wand 9 wird von Rohren 17 gekühlt, welche von dem vor ihr liegenden Verteiler 18 ausgehen und parallel zur Wand 8 unter der Decke 19 zum Dampfausscheider 15 verlaufen. Zwischen den Querrohrgruppen 16 und 17 liegt der aus übereinanderliegenden Dreieckspiralen bestehende überhitzer 20. Der Dampfausscheider 15 ist in bekannter Weise durch Dampfrohre 21 und Wasserrohre 2a mit der tiefer liegenden Hauptkesseltrommel23 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Brennstaubfeuerung für Dampferzeuger, bei welcher der Brennstaub so von den Ecken aus eingeblasen wird, daß die Brennstaubstrahlen einen im Innern der Brennkammer gedachten Kreiszylinder berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer im Querschnitt als gleichseitiges Dreieck mit oder ohne abgestumpften Ecken ausgebildet ist. a. Brennstauhfeuerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, da13 an eine Brennkammerwand der absteigende Gaszug mit den Nachheizflächen anschließt. 3. Brennstaubfeuerung nach Aa@spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oder Aschentrichter als dreiseitige Pyramide. ausgebildet ist, deren Kanten von den Berührungspunkten des eingeschriebenen Kreises mit der Grundfläche ausgehen. q.. Brennstaubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die längs einer Brennkammerseitenwand lötrecht verlaufenden Kühlrohre parallel zu einer der beiden anderen Wände zu einem Schlackenkühlrost, einem Berührungsrohrbündel oder zu Deckenkühlrohren abgebogen sind.
DED75581D 1937-06-25 1937-06-25 Brennstaubfeuerung fuer Dampferzeuger Expired DE722698C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973060C (de) * 1950-09-07 1959-11-19 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Verfahren zur Regelung der Dampftemperatur eines von einer Zyklonfeuerung befeuertenDampferzeugers
DE1148345B (de) * 1956-07-17 1963-05-09 Babcock & Wilcox Dampfkessel Feuerungsanordnung an einem Strahlungsdampferzeuger
DE1161377B (de) * 1956-12-08 1964-01-16 Babcock & Wilcox Dampfkessel Brennstaubfeuerung fuer Strahlungsdampferzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE973060C (de) * 1950-09-07 1959-11-19 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Verfahren zur Regelung der Dampftemperatur eines von einer Zyklonfeuerung befeuertenDampferzeugers
DE1148345B (de) * 1956-07-17 1963-05-09 Babcock & Wilcox Dampfkessel Feuerungsanordnung an einem Strahlungsdampferzeuger
DE1161377B (de) * 1956-12-08 1964-01-16 Babcock & Wilcox Dampfkessel Brennstaubfeuerung fuer Strahlungsdampferzeuger

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