DEP0052692DA - Hochdruck-Absperrventil - Google Patents
Hochdruck-AbsperrventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckventil, das sich u.a. durch die gute Zugänglichkeit und Auswechselbarkeit des Ventilsitzes auszeichnet. Bisher bekannte Ventile kranken daran, dass entweder der Ventilsitz nur nach einer Reihe von Handhabungen freigelegt werden kann, also nicht schnell nachzusehen ist, oder dass bei Arbeiten am Ventilsitz Gewinde beschädigt werden kann, oder schliesslich, dass der Ventilsitz selbst nur mit zeitraubenden Arbeiten aus dem Ventilkörper herausgenommen werden kann.
Gemäss der Erfindung wird das Hochdruck-Absperrventil dadurch verbessert, dass einerseits Dichtung und Ventilspindelgewinde in ein durch eine Verschraubung (Überwurfmutter) lösbares Aufsatzteil des Ventils verlegt sind und andererseits der Ventilsitz von der anderen Seite her durch eine Bohrung zugänglich ist, welche durch einen Stopfen o.dgl. verschlossen werden kann. Trotz der doppelten Zugänglichkeit ist das Ventil in jeder Beziehung dicht. Der Ventilsitz kann jederzeit nachgesehen, nachgearbeitet oder ausgewechselt werden. Der unter Verschlußstopfen ist ohne Schwierigkeiten abzudichten. Die Ventilspindel wird gemäss der weiteren Erfindung durch einen oder mehrere Lippenringe nach aussen derart abgedichtet, dass selbst bei den höchsten Drücken ein zuverlässiger Abschluss besteht. Die neue Bauart erlaubt es, bei etwaigen Schäden am Ventilsitz durch Lösen einer Überwurfmutter sofort den Ventilsitz nachzusehen und ihn gegebenenfalls nachzuarbeiten, ohne dass irgendein Gewinde, eine Dichtungsfläche o.dgl. beschädigt wird. Soll der Ventilsitz ausgewechselt werden, so kann er jetzt mittels eines Dornes o.dgl. nach oben gedrückt oder geschlagen werden, wiederum ohne dass eine Beschädigung von wichtigen Teilen erfolgt.
Wesentlich ist dabei, dass die Dichtung des abnehmbaren Aufsatzteils gegenüber dem eigentlichen Ventilkörper durch das Aufeinanderpressen einer Kugelfläche gegen eine Kegelfläche erzielt wird. Trotz der schnellen Verbindung und Lösbarkeit zwischen Aufsatzteil und Ventilkörper wird eine bei allen Drücken zuverlässige Abdichtung erreicht.
Das Ventil lässt sich ohne Schwierigkeiten so ausführen, dass Ein- und Austrittsstutzen in einer Ebene bezw. gleichachsig angeordnet sind.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch grösstenteils im Schnitt wieder.
Der Ventilkörper ist mit 1 bezeichnet. 2 ist der Ventilsitz. Die Zu- und die Ableitungsbohrungen 3 und 4 können so verlegt sein, dass die Ein- und Austrittsöffnungen in einer Ebene bezw. gleichachsig liegen. Der Ventilkegel 5 ist durch ein Nippel 6 mit dem unteren Ende der Spindel 7 so verbunden, dass er sich selbständig auf den Ventilsitz 2 einstellen kann. Das Ventilspindelgewinde und auch die Ventilspindelabdichtung liegen in dem Aufsatzteil 8. 9 sind Lippenringe aus Chromleder oder einem anderen brauchbaren Material zur Abdichtung der Ventilspindel 7. Das Aufsatzteil 8 trägt am unteren Ende eine Kugelfläche 10, mit der es auf eine Kegelfläche 11 des Ventilkörpers 1 aufgesetzt und durch eine Überwurfmutter 12 festgepresst wird. Unter dem Ventilsitz 2 ist in dem Ventilkörper 1 eine Bohrung 13 angeordnet, die durch eine Schraube 14 verschlossen und einen Ring 15 abgedichtet werden kann. Der Anschluss der Zu- und Ableitungen erfolgt über Stutzen 16, 17, die ebenfalls über wechselweise angeordnete Kugel- und Kegelflächen vermittels Überwurfmuttern 18, 19 an dem Ventilkörper 1 befestigt werden. In diese Stutzen 16, 17 werden über konische Gewinde 20, 21 die Zu- und Ableitungen eingeschraubt. Hierdurch ist ein denkbar einfaches Anschliessen und Lösen der Z- bezw. Ableitungen vom Ventil möglich.
Claims (3)
1.) Hochdruck-Absperrventil mit durch Abnahme eines Aufsatzteils zugänglichen Ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, dass einesteils Ventilspindelabdichtung und Ventilspindelgewinde in dem durch eine Überwurfmutter (12) o.dgl. befestigten Aufsatzteil (8) liegen und andererseits der Ventilsitz (2) von der anderen Seite her durch eine mittels Stopfen (14) o.dgl. verschliessbare Bohrung (13) zugänglich ist.
2.) Hochdruck-Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilspindelabdichtung aus Lippenringen (9) im abnehmbaren Aufsatzteil (8) besteht.
3.) Hochdruck-Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung zwischen Aufsatzteil (8) und Ventilkörper (1) in an sich bekannter Weise durch Anpressen einer Kugelfläche (10) gegen eine Kegelfläche (11) erzielt wird.
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