DEP0052270DA - Scheibenwischer. - Google Patents
Scheibenwischer.Info
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Description
Scheibenwischer, deren Wischblätter durch einen starren Wischblattträger waagebalkenartig an einem hin- und herschwingenden Wischarm aufgehängt sind und von diesem Wischarm unter Federdruck gegen die Scheibe gedrückt werden, lassen sich, wenn sie eine gewisse Höchstlänge etwa 300 mm überschreiten, nicht mehr zügig über die Scheibe führen. Das Blatt hat dann einen unstetig zitternden Gang un-d beginnt zu springen. Diese Erscheinungen rühren daher, dass der lediglich in der Mitte des langen Wischblatttägers wirkende Anpressdruck infolge der nicht vermeidbaren geringen Durchbiegung desselben nicht gleichmässig auf die ganze Wischblattlänge verteilt ist.
Die Erfindung behebt diese Mängel mit einfachen Mitteln und in wirksamer Weise. Es ist zu diesem Zweck vorgesehen, dass das Wischblatt unter Zwischenschaltung mindestens eines seinerseits waagebalkenartig aufgehängten und an seinen beiden Enden mit weiteren Aufhängeorganen versehenen stabförmigen Zwischengliedes am Wischeram befestigt ist, wobei der einzige Wischblatträger an mindestens zwei Stellen aufgehängt ist.
Die Verwendung waagebalkenartiger Zwischenglieder ist in diesem Zusammenhang an sich bekannt. Dabei besteht jedoch der Wischer aus einer Vielzahl von einzelnen jeweils nur an einer
einzigen Stelle, also ebenfalls waagebalkenartig aufgehängten Wischblattträgern mit darin eingesetzten Wischblättern. Diese Mehrzahl von einzelnen Wischblattträgern ergibt jedoch kein solch einwandfreies, zügiges und glattes Wischen wie es mit einem einzigen starren Wischblattträger möglich ist, wie ihn die Erfindung vorsieht.
Um das gleichmässige federnde Andrücken des Wischblattes auf seiner ganzen Länge noch besser zu gewährleisten, kann auch vorgesehen werden, dass die Zwischenglieder aus Federstahlstäben oder Bändern bestehen, die in eingebautem Zustand gegen den Wischerarm durchgebogen sind. Federbänder können auch in Form geschichteter Blattfedern angewendet werden. Die Zwischenglieder federn dann ihrerseits beim Andrücken des Wischers durch.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Wischblattes, das unter Zwischenschaltung eines durchgebogenen Federstabes aufgehängt ist.
Fig. 2 veranschaulicht die Stirnansicht hierzu.
Fig. 3 zeigt in verkleinertem Maßstab und nur als Schema die Verwendung von insgesamt drei Zwischengliedern, von denen zwei waagebalkenartig an den Enden
des seinerseits waagebalkenartig befestigten dritten Zwischengliedes aufgehängt sind.
Der nur in Fig. 1 und 2 erkennbare Wischerarm 1 ist aus Federstahl mit Flachprofil hergestellt und trägt an seinem schwingenden Ende einen mit Hilfe einer Schraube 2 an beliebiger Stelle festklemmbaren Reiter 3, der mit seinen Schenkeln den Arm 1 umgreift, die dann unterhalb des Arms in zwei parallelen Lappen auslaufen.
An diesen Lappen ist eine Lasche 4 mit Hilfe eines sowohl die Lappen als auch die Lasche durchquerenden Splintes 5 pendelnd aufgehängt. Sie trägt ihrerseits einen Stab 6 aus gebogenem Federstahl, dessen enden leicht abgewinkelt sind, sodass sie bei der Mittelstellung des pendelnden Stabs 6 etwa parallel zum Federarm 1 verlaufen. Auf diese abgewinkelten Enden sind wiederum Blechreiter 7 aufgesetzt und mit Hilfe einer kreisförmigen Einprägung 8 und eines entsprechenden Ausschnitts 14 in den enden des Stabes 6 unverschieblich und unverdrehbar gehalten. An den etwas gespreizten Schenkeln dieser beiden Reiter 7 ist mit Hilfe nicht gezeichneter Querbolzen der in form eines umgekehrten U profilierte Wischblattträger 9 quer - pendelnd aufgehängt. Zwischen seinen Schenkeln ist das aus drei Einzelblättern bestehende Wischblatt 10 eingeklemmt. Die für den Durchtritt des Aufhängebolzens im Wischblattträger und im Wischblatt vorgesehene Durchbrechung 11 ist als Langloch ausgebildet.
Wenn unter dem Anpressdruck des Wischerarms 1 der gebogene Stab 6 sich federnd streckt, können die Reiter mit den Querbolzen in den Langlöchern 11 gleiten und ihre Entfernung entsprechend ändern. Der durchgehende, lange Wischblattträger 9 ist also im Gegensatz zu bisher an zwei Stellen gleichzeitig aufgehängt, wodurch der Anpressdruck gleichmässiger auf die ganze Länge verteilt wird.
Fig. 3 zeigt noch, wie das Prinzip der Erfindung bei einer Ausführung der Zwischenglieder etwa entsprechend Fig. 1 und 2 auch auf besonders lange Wischblätter angewendet werden kann indem das unmittelbar am Wischerarm 1 mit einem Aufhängereiter 3 befestigte Zwischenglied 15 mit weiteren Reitern 17 seinerseits erst ein paar von Zwischengliedern 6 trägt. Diese sind an ihm wieder in üblicher Weise waagebalkenartig aufgehängt und tragen an ihren Enden mit Hilfe der Laschen 7 das in diesem Fall besonders lange Wischblatt 16 mit Wischblattträgern 18 an insgesamt vier Stellen.
Claims (4)
1) Scheibenwischer, dessen Wischblatt unter Zwischenschaltung mindestens eines waagebalkenartig aufgehängten und an seinen Enden mit weiteren Aufhängeorganen versehenen stabförmigen Zwischenglieds am Wischerarm befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der einzige Wischblattträger an mindestens zwei Stellen aufgehängt ist.
2) Scheibenwischer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstäbe aus Federstahlstäben bestehen, die in eingebautem Zustand den Wischerarm durchgebogen sind.
3. Scheibenwischer nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischblattträger in Langlöchern aufgehängt ist.
4) Scheibenwischer nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischblattträger an mindestens zwei Zwischenstäben aufgehängt ist, die ihrerseits paarweise wiederum an einem Zwischenstab aufgehängt sind.
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