DEP0051943DA - Verfahren zur Herstellung von Filmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Filmen

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DEP0051943DA
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DE
Germany
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film
magnetic sound
cover
sound recordings
layer
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Rühle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Publication date

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Description

Es ist schon vorgeschlagen worden, auf Filme, die mit Bild- oder (und) Lichttonaufzeichnungen versehen sind, nachträglich noch magnetisierbare Deckschichten für Magnettonaufzeichnungen aufzubringen. Dadurch wird aber der Film über seine Breite hinweg ungleich dick, wenn die Beschichtung des Films an den zu überdeckenden Stellen nicht zuvor entfernt wurde, und man erhält einseitig dickere Filmauflagezonen, die beim Aufspulen des Films zu Störungen führen und keinen einwandfreien Filmwickel ergeben.
Demgegenüber erzielt die Erfindung einen Film der genannten Art mit einwandfreien Aufspul- und Laufverhältnissen, ohne daß es bei seiner Behandlung des schwierigen und zeitraubenden Ablösens von Teilen oder Emulsion oder Gelatineschicht bedarf. Die Erfindung geht so vor, daß unter Belassung der ursprünglichen Beschichtung des Films Deckschichten in derart über die Filmbreite hinweg verteilter Anordnung aufgebracht werden, daß zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen entstehen. Nach einer zweckmäßigen Verfahrens- form wird dabei der Film außer mit der Deckschicht für die Magnettonaufzeichnungen auf davon freibleibenden Filmteilen zum Dickenausgleich mit einer durchsichtigen Lackschicht versehen. Nebenbei bietet eine solche Lackschicht, die also den Bildteil des Films und (oder) eine Lichttonspur, soweit sie noch vorhanden ist, ohne Störung deren Wiedergabe mit überdeckt, auch Schutz gegen mechanische Beschädigungen und Korrosionseinflüsse. Die Lackschicht kann nach oder auch schon vor dem Anbringen der Aufzeichnungsschicht für den Magnetton aufgetragen werden und dann etwa nur über den Bildteil hinweg unter Freibelassung einer daneben verlaufenden Lichttonspur, die nachträglich ganz oder teilweise mit der Deckschicht für Magnettonaufzeichnungen überstrichen wird. Es kommt nicht unbedingt darauf an, die gesamte Filmfläche gleichdick zu gestalten, sondern zur Erfüllung der gestellten Aufgabe genügt es, zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen zu schaffen, die die Windungen des Filmwickels in der Breitenrichtung parallel zueinander ausrichten und zwischen und neben denen dünnere Filmzonen verlaufen können, die im Wickel nicht aneinanderliegen. Deshalb liegt es auch im Rahmen der Erfindung, etwa bei einem Schmalfilm mit nur einseitiger Perforation die Deckschicht für die Magnettonaufzeichnungen auf dem nicht perforierten anderen Filmrand, gegebenenfalls über einer schon vorhandenen Lichttonspur aufzubringen und zum Dickenausgleich lediglich den Perforationsrand noch mit einer besonderen Schicht zu versehen. Diese selbst kann ebenfalls eine magnetisierbare Schicht für Magnettonaufzeichnungen sein, wie überhaupt an sich vorgesehene Deckstreifen für Magnetton in geeigneter Verteilung über die Filmbreite hinweg für den Dickenausgleich genügen können, ohne daß es dazu noch einer zusätzlichen neutralen Sonderbeschichtung zwischen dieses Streifen bedarf. Anstelle von Längsstreifen können zum Dickenausgleich unter Umständen auch Querstreifen, etwa über die Abstandsstreifen zwischen den einzelnen Bildern hinweg zweckmäßig sein. Hierbei wie ebenso für die anderen Ausführungsarten nach der Erfindung ist es nicht erforderlich, daß die Deckstreifen auf beiden Seiten der Filmmitte symmetrisch zu dieser und in gleicher Anzahl und Breite zueinander angeordnet sind. Über die Filmlänge hinweg braucht die Beschichtung zum Dickenausgleich nur an den Stellen und soweit vorgenommen zu werden, als die für den Magnetton vorgesehenen Deckschichten reichen. Die Schichten werden in an sich bekannter Weise, etwa durch Aufstreichen oder Aufspritzen aufgebracht.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung von Filmen, die mit Bild- oder (und) Lichttonaufzeichnungen versehen sind und nachträglich Deckschichten für Magnettonaufzeichnungen erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß unter Belassung der ursprünglichen Beschichtung des Films Deckschichten in derart über die Filmbreite hinweg verteilter Anordnung aufgebracht werden, daß zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen entstehen.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Film außer mit der Deckschicht für die Magnettonaufzeich- nungen auf davon freibleibenden Filmteilen zum Dickenausgleich mit einer durchsichtigen Lackschicht versehen wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Filmmitte, vorzugsweise auf den Randzonen des Films, für Magnettonaufzeichnungen geeignete Deckstreifen aufgebracht werden.

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