DEP0051943DA - Verfahren zur Herstellung von Filmen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von FilmenInfo
- Publication number
- DEP0051943DA DEP0051943DA DEP0051943DA DE P0051943D A DEP0051943D A DE P0051943DA DE P0051943D A DEP0051943D A DE P0051943DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- magnetic sound
- cover
- sound recordings
- layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 4
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 5
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000002966 varnish Substances 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 108010010803 Gelatin Proteins 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 1
- 229920000159 gelatin Polymers 0.000 description 1
- 239000008273 gelatin Substances 0.000 description 1
- 235000019322 gelatine Nutrition 0.000 description 1
- 235000011852 gelatine desserts Nutrition 0.000 description 1
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
Es ist schon vorgeschlagen worden, auf Filme, die mit Bild- oder (und) Lichttonaufzeichnungen versehen sind, nachträglich noch magnetisierbare Deckschichten für Magnettonaufzeichnungen aufzubringen. Dadurch wird aber der Film über seine Breite hinweg ungleich dick, wenn die Beschichtung des Films an den zu überdeckenden Stellen nicht zuvor entfernt wurde, und man erhält einseitig dickere Filmauflagezonen, die beim Aufspulen des Films zu Störungen führen und keinen einwandfreien Filmwickel ergeben.
Demgegenüber erzielt die Erfindung einen Film der genannten Art mit einwandfreien Aufspul- und Laufverhältnissen, ohne daß es bei seiner Behandlung des schwierigen und zeitraubenden Ablösens von Teilen oder Emulsion oder Gelatineschicht bedarf. Die Erfindung geht so vor, daß unter Belassung der ursprünglichen Beschichtung des Films Deckschichten in derart über die Filmbreite hinweg verteilter Anordnung aufgebracht werden, daß zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen entstehen. Nach einer zweckmäßigen Verfahrens-
form wird dabei der Film außer mit der Deckschicht für die Magnettonaufzeichnungen auf davon freibleibenden Filmteilen zum Dickenausgleich mit einer durchsichtigen Lackschicht versehen. Nebenbei bietet eine solche Lackschicht, die also den Bildteil des Films und (oder) eine Lichttonspur, soweit sie noch vorhanden ist, ohne Störung deren Wiedergabe mit überdeckt, auch Schutz gegen mechanische Beschädigungen und Korrosionseinflüsse. Die Lackschicht kann nach oder auch schon vor dem Anbringen der Aufzeichnungsschicht für den Magnetton aufgetragen werden und dann etwa nur über den Bildteil hinweg unter Freibelassung einer daneben verlaufenden Lichttonspur, die nachträglich ganz oder teilweise mit der Deckschicht für Magnettonaufzeichnungen überstrichen wird. Es kommt nicht unbedingt darauf an, die gesamte Filmfläche gleichdick zu gestalten, sondern zur Erfüllung der gestellten Aufgabe genügt es, zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen zu schaffen, die die Windungen des Filmwickels in der Breitenrichtung parallel zueinander ausrichten und zwischen und neben denen dünnere Filmzonen verlaufen können, die im Wickel nicht aneinanderliegen. Deshalb liegt es auch im Rahmen der Erfindung, etwa bei einem Schmalfilm mit nur einseitiger Perforation die Deckschicht für die Magnettonaufzeichnungen auf dem nicht perforierten anderen Filmrand, gegebenenfalls über einer schon vorhandenen Lichttonspur aufzubringen und zum Dickenausgleich lediglich den Perforationsrand noch mit einer besonderen Schicht zu versehen. Diese selbst kann ebenfalls eine magnetisierbare Schicht für Magnettonaufzeichnungen sein, wie überhaupt an sich vorgesehene Deckstreifen für Magnetton in geeigneter Verteilung über die Filmbreite
hinweg für den Dickenausgleich genügen können, ohne daß es dazu noch einer zusätzlichen neutralen Sonderbeschichtung zwischen dieses Streifen bedarf. Anstelle von Längsstreifen können zum Dickenausgleich unter Umständen auch Querstreifen, etwa über die Abstandsstreifen zwischen den einzelnen Bildern hinweg zweckmäßig sein. Hierbei wie ebenso für die anderen Ausführungsarten nach der Erfindung ist es nicht erforderlich, daß die Deckstreifen auf beiden Seiten der Filmmitte symmetrisch zu dieser und in gleicher Anzahl und Breite zueinander angeordnet sind. Über die Filmlänge hinweg braucht die Beschichtung zum Dickenausgleich nur an den Stellen und soweit vorgenommen zu werden, als die für den Magnetton vorgesehenen Deckschichten reichen. Die Schichten werden in an sich bekannter Weise, etwa durch Aufstreichen oder Aufspritzen aufgebracht.
Claims (3)
1.) Verfahren zur Herstellung von Filmen, die mit Bild- oder (und) Lichttonaufzeichnungen versehen sind und nachträglich Deckschichten für Magnettonaufzeichnungen erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß unter Belassung der ursprünglichen Beschichtung des Films Deckschichten in derart über die Filmbreite hinweg verteilter Anordnung aufgebracht werden, daß zu beiden Seiten der Filmmitte gleichdicke Filmauflagezonen entstehen.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Film außer mit der Deckschicht für die Magnettonaufzeich-
nungen auf davon freibleibenden Filmteilen zum Dickenausgleich mit einer durchsichtigen Lackschicht versehen wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Filmmitte, vorzugsweise auf den Randzonen des Films, für Magnettonaufzeichnungen geeignete Deckstreifen aufgebracht werden.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0051943DA (de) | Verfahren zur Herstellung von Filmen | |
| DE3322703A1 (de) | Film zum chromatischen korrekturlesen | |
| DE610179C (de) | Verfahren zur Synchronkontrolle von Ton- und Bildaufnahmen durch von ablaufenden Bildstreifen gesteuerte AEnderung der Intensitaet der Aufzeichnungsbelichtung | |
| DE485598C (de) | Metallfilm mit episkopisch zu projizierenden Bildern und mit magnetisch aufgezeichneter Tonschrift | |
| DE707169C (de) | Verfahren zum Herstellen von Bildtonschmalfilmen | |
| AT123985B (de) | Verfahren zur Herstellung von Tonfilmen in natürlichen Farben. | |
| DE891360C (de) | Verfahren zum Kopieren eines Bildtonfilms mit einer magnetischen Tonspur | |
| DE967726C (de) | Verfahren zur Herstellung von Filmbaendern fuer Bild- und magnetische Tonaufzeichnungen | |
| DE2541111A1 (de) | Verfahren zur herstellung von elektrischen stapel- oder schichtkondensatoren | |
| DE673979C (de) | Verfahren zur Herstellung von Tonaufzeichnungen auf Linsenrasterfilmen | |
| DE372911C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kinobildbaendern | |
| DE676944C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lichttonaufzeichnungen in Sprossenschrift | |
| DE528316C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Tonfilms mit Iaengsverlaufenden Bild- und Tonstreifen | |
| DE543962C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bild-Tonfilmen | |
| AT125859B (de) | Verfahren zur Herstellung von Ton- bzw. Bildtonfilmen. | |
| DE524149C (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Tonaufzeichnungen versehenen Mehrfarbenraster-Kinofilmen | |
| DE701235C (de) | Verfahren zur Herstellung eines subtraktiven, auf jeder Seite des Schichttraegers ein photochemisch erzeugtes Farbteilbild tragenden Films mit Tonaufzeichnung | |
| DE663419C (de) | Zwischenfilmfernsehverfahren | |
| DE460669C (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Aufnahme von Lichtbildern und dazugehoerigen Phonogrammen | |
| AT141596B (de) | Verfahren zur Herstellung photographischer Schallaufzeichnungen. | |
| DE731093C (de) | Verfahren zum optischen Kopieren eines Tonfilms | |
| DE629650C (de) | Verfahren zur kuenstlichen Erzielung einer Raumtonwirkung fuer die Zwecke des Tonfilms | |
| DE425924C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Filmen zur Aufnahme und Wiedergabe farbiger Kinematogramme | |
| DE2735313B2 (de) | Verfahren zur Magnettonüberspielung von einem Muttertonband auf mehrere entwickelte Filmkopien gleichen Inhalts | |
| DE968264C (de) | Verfahren zur Wiederherstellung der urspruenglichen Frequenzlage der Sprache bei verlangsamt ablaufenden Sprachspeichern |