DEP0051610DA - Drahtseilkappe zum Aufsetzen auf den Stempelkopf - Google Patents

Drahtseilkappe zum Aufsetzen auf den Stempelkopf

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DEP0051610DA
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DE
Germany
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rope
lock
head
wire rope
wire
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Franz Berghoff
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Description

Df. W.
Patentanwalt ^ππίητττπ Franz Berghoff , BottT^smeohes_ soohara sxsso
IDUClIlLlH _,
Drahtseilkappe für den Strebausbau«
(2usazu Patent (Patentanmeldung Darmstadt
Heg.Ir.ρ 7954- vom !»Oktober 1948).
Gegenstand des Patentes (Patentanmeldung Darmstadt
Beg» Br. ρ 7954 vom 1* Oktober 1948) ist eine Stempelkopf plat te für den Strebausbau mit Drahtseilen. Diese platte dient dazu, einen Stempelkopf mit quadratischer &rundf lache mit Ecknocken an den Strebausbau mit Drahtseilen anzupassen und ist zu diesem Zwecke als Zwischenplatte entweder oben oder unten oder auf beiden Seiten mit Rillen sum Einlegen eines oder mehrerer Seile versehen und besitzt auf der Unterseite zum Eingreifen der locken des bekannten Eronenkopfes bestimmte Vertiefungen. Um bei Stempelköpfen verschiedenen lockenabstandes verwendet werden zu können, haben die unterseitigen Tertiefungen eine längliche Form und laufen auf die plattenmitte zu» Die Unterseite der Kopfplatte kann ballig ausgewölbt, der Eillenquerschnitt in Anpassung an das verwendete Seil so bemessen sein, daß unter dem Druck des Hangenden das Seil sich in den Eillen fest quetscht; an den Enden der oberen Eillen ist die Oberfläche der platte abgeschrägt»
Bei den Ausfiihrungsbeispielen des Hauptpatentes erfolgt die Sicherung gegen die Längsverschiebung des Seiles vorzugsweise durch auf das Seil gesetzte Bunde, die sich vor den Sand der Stempelkopfplatte legen. Im übrigen wird das Seil dadurch in den Eillen der platte festgehalten, daß der Druck des Hangenden darauf wirkt. Seile und platten werden als getrennte Teile ins Streb gebracht, beim Ausbau zusammengefügt und beim Eauben desselben wieder auseinander genommen.
Demgegenüber besteht das Ziel der weiteren Erfindung darin, das jedesmalige Zusammenfügen von Seil und Kopfplatte und das Auseinandernehmen dieser beiden Elemente zu vermeiden und weiterhin kurze Seilstücke zu verwenden, die bei der Herstellung
des Ausbaues aneinander gefügt werden; dadurch soll verhütet werden, daß einzelne Ausbauteile verloren gehen.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß das Seil in die EiHeη einer oder mehrerer Platten so fest eingeklemmt wird, daß es auch "bei hohen Zugkräften keine längs— bewegungen in den Rillen ausführen kann. Das Seil hat nur die Länge eines oder mehrerer., jedoch nur weniger Stempelabstände; der Anzahl der Stempelabstände entspricht die inzanl der auf dem Seil "befestigten platten, deren Abstand natürlich dem der zu. setzenden Stempel entspricht« Jede einzelne Seillänge ist an den Enden mit korrespondierenden Schloßteilen versehen, die jaum Abschluß an die Hachbarkappen dienen.
litteis dieses Schlosses können auch die beiden Baden des nicht eingebauten Seiles au einer geschlossenen Seilschlaufe zusammengeschlossen werden, was den !Transport sehr erleichtert»
Die Stempelauflegeplatte kann so am Drahtseil angeordnet sein, daß die Seilschlösser mittig sswischen den Stempeln liegen. Die Befestigung der Stempelauflegeplatten am Seil kann aber auch so sein, daß die Seilschlösser in der Jfähe der Stempel su liegen kommen.»
Das Festklemmen der Seile in den M11en der Stempelauflegeplatten kann durch paare von Bügeln erfolgen, die von oben durch die platte geführt und durch auf deren Unterseite sitzende Muttern festgesogen werden.
Eine besonders geeignete Ausbildung für die beiden an den Enden der kurzen Seilstücke sitzenden korrespondierenden Schloßteile ergibt sich dadurch, daß das eine Schloßteil aus einem Placheisenstück von der G-estalt eines Hammers besteht, in dessen Stiel das Seilende eingelassen ist, während ein mit dem anderen Seilende verbundenes Plaoheisenstuck eine mittlere Aussparung besitzt und noch in dem ausgesparten Teil derart aufgebogen ist, daß eine portalartige Torderwand entsteht; vor dieser liegt bei eingelegtem Schloß der auf dem zweiten Placheisen ruhende Hammerkopf, dessen Stiel durch die Aussparung greift* Die Aussparung ist so bemessen, daß der Hammerkopf nur dann hindurehgeführt werden kann, wenn das daran befindliche Seil abgesenkt und um einen beträchtlichen Winkel, im allgemeinen von nahezu 90° verdreht wird; ohne eine solche Winkelverstellung kann das Seil also nicht geöffnet werden.
Aufbauend
Aufbauend auf der Gegenstand des Hauptpatentes bildenden platte, die als Zwischenstück zwischen dem Kronenkopf der üblichen Stempel und dem zum fragen des Hangenden bestimmten Seiles dient, wird also unter Verwendung kurzer Seilenden, deren Länge in der Regel nur einem oder zwei Stempelabständen entspricht, durch festes Aufbringen der Kopfplatteη auf diese Seilenden ein mit secht als Kappe zu bezeichnendes Aus baue leine nt geschaffen, welches die Vorteile des Drahtseilausbaues bezüglich seiner guten Abstützung des Hangenden vereinigt mit einer handlichen ausbildung und einem geringen Gewiej^t d^a^verwendeten^Ausb^ueJementes* Hi lhoi 1 η
anliegenden Zeic
Stempel li, die mit der neuen Drahts eilkapp© ausgerüstet sind.
Abb*2 zeigt ein Drahtseilende, auf dem eine Kopfplatte fest
aufsitzt und das ssur Schlaufe geschlossen ist, Abb,3 zeigt in. perspektivischer Ansicht eine Kopfplatte mit durchgezogenem Seil von der Unterseite,
Abb.4 ebenfalls in perspektivischer Ansicht die gleiche Kopfplatte von der Oberseite,
Abb« 5 ist eine perspektivische Ansicht des Seilschlosses in
verschlossenem Zustand,
Abb.6 zeigt das gleiche Seilschloß beim Hindurchführen d@s Hammerkopfes durch die Aussparung des' anderen Sohloßteilese
In Abb*l sind auf die Kronenköpfe der in üblicher Weise aus Oberstempel o, Unterstempel u und Schloß s bestehenden Grubenstempel die platten e aufgelegt, in deren einer Kille das Drahtseil a liegt und in später noch su erläuternder Weise so befestigt ist, daß es auch beim Auftreten erheblicher Zugkräfte daxin keine Längsbewegung ausführen kann. Durch weiter unten noch näher zu beschreibende Schloßteile g,k sind die einseinen Seilenden a-, , ap und a-, miteinander fest verbunden, Bs ist angenommen, daß der in Abb*l links stellende Stempel der letzte vor dem zu Bruch gehenden Hangenden ist« Das über diesen Stempel nach links herausragende Seilende hängt daher frei in der Luft. Die Kopfplatten e sind hier im Verhältnis zu den Seilenden so angeordnet, daß die Seilschlösser beim fertigen Ausbau in der Bähe der Stempel liegen,, Man kann die Anordnung aber auch, so treffen, daß die Platten in der Mitte des Seilendes sitzen und
beim
beim fertigen Ausbau die Seilschlösser mittig zwischen den Stempein zu liegen kommen»
A^b* 2 zeigt eine einzelne Kappe, bestellend aus dem Seil a, der aufgesetzten Kopfplatte e,^aem ineinandergesteckteη Schloß.
Statt einer platte können auf dem Seilende auch zwei platten angeordnet sein. Das Ausbauelement, das dann die länge von zwei Stempelabständen hat, wird dabei schwerer j auf der anderen Seite gestaltet sieh der Ausbau etwas einfacher. In diesem Falle kann beim Ein- und Ausbau des im Streichenden verlegten Seiles die eineinhalbfache Seillänge-am Kohlenstoß beim Einbau oder nach der Bruchkante hin beim Ausbau.unbenutzt vorstehen.
Hie Atob. 5 und 4 zeigen di^Gegenstand des Hauptpatentes bildende Zwischenplatte e, die ein paar obere Killen r (AbTa.4) und ein Paar untere ,füllen q. (Ab"b»3) besitzt* Auf der Unterseite sind Vertiefungen, die eine längliche Form haben und allseitig auf die Mitte der platte auslaufen; sie dienen zum Eingreifen der Ecknocken η des Stempelkopfes, in Abb„3 ist auch die ballige Auswölbung ρ auf der Unterseite der platte zu erkennen«,
Bei den dargestellten platten ist das Drahtseil a in eine der oberen Rillen r eingelegt und wird in derselben gehalten durch au den Enden der Rille vorgesehene Bügel b, die von oben durch die platte greifen und deren Enden durch auf der Unterseite der Platte liegende Muttern m festgezogen werden.
Eine Ausführungsform des Seilschlosses ist in den Abb. 5 und 6 näher dargestellt. Das Drahtseilende a1 wird in eine muldenförmige Vertiefung ν des Stieles c eines hammerarti^en Seiles ■eingelegt und durch aufgeschweißte Bunde d darin gehalten. Das andere Seilende a2 wird in eine entsprechende Mulde des Ansatz-Stückes f eines Plaoheisens g eingelegt und in gleicher Weise durch aufgeschweißte Bunde d befestigt» Das placheisen g hat eine Aussparung h und ist am vorderen Ende aufgebogens dadurch eine Torderwand i bildend, gegen die sich der Hammerkopf k legt. Beim IJachlassea des Zuges der Seile kann der Hammerkopf k auf dem Placheisen g gleiten, ohne daß sich das Schloß öffnen kann.
Zum Geffmen des Schlosses muß das Seilende a, um nahezu einen rechten Winkel gegenüber dem Seilende a2 gebogen und erheblich gesenkt werden (vgl* Abbo6)» Solange die Seile über den Stempeln am Hangenden liegen, ist ein Verdrehen der Seile und damit auch ein Lösen des Schlosses nicht möglich.
Die
Die neue Drahtseilkappe kann sowohl beim einfallenden wie beim streichenden Strebausbau Verwendung finden. Beim streichenden Ausbau sind für Jede Stempelreihe entweder fünf 1 Meter lange Seileneden mit je einer aufgesetzten Kopfplatte oder drei Seillängen mit je zwei aufgesetzten platten erforderlich. Gegenüber anderen Seilausbauarten wird dadurch erheblich an Seillängen gespart} es sind keine langen überschüssigen Seillängen mehr vorhanden, die am Kohlenstoß bzw« am fersatsstoß hinderlich werden könnten« Sehr wichtig ist, daß die Kopfplatten, da sie fest mit den Seilen -verbunden sind, nicht verloren gehen können. Die Befestigung der platten am Seil erfolgt beispielsweise derart fest, daß sie sich erst bei in der Längsrichtung der Seile wirkenden Kräften von über 7 1/2 t gegenüber den platten bewegen 'können. Besonders in steiler oder halbsteiler Lagerung ist mit den ineinandergehängten Seilen ein sicheres Ausbauen mögliche

Claims (1)

  1. EA31
    .186 Afctenge'iohent τ> 51 610 Vlb/Se B
    .- 6 gatentansTarSohe«
    1* )· Ifcrahtseilkappe für den Strebausbau sum Anteingen estf üem Stempelkopf gesnSß .Patest ·.·■.»·, (jPsrt'enta&meläang Bsrmstsdt Beg«-fre ρ 7954 vo® 1* .Oktober 19#8),9 .dadurch gekennzeichnet* SaB das much gegenüber hohen Zugkräften- fest- in die Bill« {r) eingeklemnrtee Seil (s) dl« Iiänge eiaes^ oder mehrerer S'*feeapelabä&nde hat tmd an den- Baiea alt korres-posdierexidea Sehloßteilen (g9k) zxm AxtachluS an di© laehbsrfcappea Terse«- . hen ist«
    2, Υ Drahteellkappe ffir den Strefe-auslsau: mach Anspruch l,t da-» .10 ärarcii gekexinselföhnet'.» ÄaS die- Stempelaoflegeplatte "btm* -»plettea {«") so ^ lörahteeil. (.&} gefestigt slad^ -daß die SellsOhl@B ser C-g^k) »ittig SÄtsstoiSfi den ..Stempeln ■(©) Uegexu
    5-.e )· .!Drahtseüka^pe fSr ö©a Strefcaasfeam naeh.-. Ä&spxtteh. 1« -da-
    dttreh gekeimseiehmet« daß die StempelaTiflegeflatte fesw. .15 -platten (e) eo as 13rahtBeil (m) befestigt sind» dal die Se-ilschl&Bser Cg.#k) ia der UShe der Stempel (o) li@gene
    4*^- Srahtseilksppe .ftr den. Strebstoshse. nach -Ansprach 1 Ms 3s dadurch gekennzeichnet, -daß tie Seil© (a) ia des ©leres Eillea (r) der S-tempeleadClegeplattea (e) dixrch laare τ-οη Mgeln (h) festgeklemmt sind-, die τοη ofeen dixrch tie Platte (e) geführt und dOreh auf deren Wut ©ram te· sitzende SSatterii {m) festgeaogeii sist*
    5«y Strahtsellkappe fix des Strebausbau nach Anspruch 1 fels 4-* dadurch gek-esnzeichnet, daß das eine Schlo&teil aus einem
    .25 SOLacheisenstxick· von der Gestalt eines Hammers (k) besteht» in dessen Stiel (e) das eine Seilende (a^) eingelassen 1st, das andere Schloßteil aas einem ELacheisens-tliek (g) alt mittlerer Aussparung (h) usd derart aufgewogener-portalartiger Torderwand (I)9 das hei eingelegtes Schloß &ύτ auf dem zwelten Flacheisen Cg) ruhende' Hammerkopf Ck) ψοτ dieser förderwand (i) liegt uad mit seinem Stiel (c) durch die Aussparung (h) greift·», die so bemessen· 1st* daß doircii sie der Hammerkopf Ck) nur bei Winkelvexstellung. jUnd Senkung des daran befind» llchea Seiles ^^

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