DEP0051188DA - Störunempfindlicher Annäherungszünder - Google Patents
Störunempfindlicher AnnäherungszünderInfo
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Description
" P A T E L H O L D "
PatentverwertiingB-- & Elektro-Holding A.-G. GLARUS (Schweiz)
PatentverwertiingB-- & Elektro-Holding A.-G. GLARUS (Schweiz)
Störunempfindlicher Annäherungszünder.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verminderung der Störempfindlichkeit bei AnnäherungsZündern.
Die Wirkungsweise solcher Zünder beruht bekanntlich darauf, dass elektromagnetische Wellen ausgesendet werden, die an nahe gelegenen
Objekten reflektiert und wieder empfangen werden. Durch Ueberlagerung der wiederempfangenen felle mit der ausgesandten
Welle wird eine Sehwebungsfrequens gebildet, deren Höhe von der, RelativgeBChwindigkeit zwischen Annäherungszünder und reflektierendem
Objekt abhängig ist. Der Zünder spricht an, wenn infolge Annäherung an das reflektierende Objekt eine zunehmende Amplitude
der Schwebungsfrequenz eintritt. Solche Annäherungszünder können durch fremde elektromagnetische Wellen zum Ansprechen gebradr.
Vierden, wenn deren Frequenz in der Sähe der vom Zünder ausgestrahlten Welle liegt. Vorliegende Erfindung vermindert diesen
Sachteil.
Die Erfindung besteht darin, dass der die elektromagnetischen Wellen erzeugende Oszillator des Annäherungszünders
Mittel aufweist zur wechselnden Frequenzänderung
der ausgesandten fellen, Wiederholungefrequenz ausserhalb der zufolge der Annäherung entstehenden Sehwebungsfrequenzen
liegt, und dass ein nur für di e/t S chw ebungs f r equenzen durchlässiger Hiederfrequensverstärker demVOszillator nachge schaltet
ist , sodass einfallende, frequenzbenachbarte Störschwingungen in vermindert eis Masse eine Auelösung der Zündung bewirken.
Ferner können zusätzliche Mittel angewendet werden, die eine «^jrt"Exi-efee-. Auswertung der auftretenden Schwebungsfrequenzen
ermöglichen.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In der Pig.1 ist die Schaltung dargestellt, wie
sie zur Erzeugung und Aussendung und zum Wiederempfangen elektro magnetischer Wellen verwendet wird. Das ßanse stellt den elektri
sehen Teil des AnnäherungBzünders dar. Der Schwingungskreis 1 π
ist über dem^ kondensator 4 an das Git-ter der Verstärkerröhre 2 gekoppelt. Die Anode der Verstärkerröhre ist über die Rück-
kopplungsspulevSXtf den Schwingkreis 1 zurückgekoppelt, sodass in diesem Schwingungskreis Schwingungen erzeugt werden. Der
Schwingungskreis ist bei 7 mit der lasse des Geschosses, auf welchem der Annäherungszünder angeordnet ist, verbunden. Bei 6
ist die als Antenne wirkende, gegenüber der !,lasse isolierte Aussenelektrode mit dem Schwingungskreis verbunden. Das Gitter
der Verstärkerröhre ist über einen Widerstand 5 mit der Kathode verbunden. Das Ganze bildet einen Oszillator zur Erzeugung
der auszusendenden Welle und gleichzeitig einen Audien-Gleich-
richter. Der Ausgang des Osaillators bezw. des Audion-Gleichrichters ist an den Eingang eines Mederfrequenzverstärkers,
z.B. bestehend aus den Verstärkerröhren 8 und geschaltet. Der Prequenzdurehlass dey Niederfrequenzverstärker/ ist so gewählt, dass nur die durch die Annäherung entstehende Sehwebungsfrequenz
verstärkt wird, alle anderen Frequenzen^insbesondere alle höher liegenden Fre quenz en, lBliark gedämpft werden. Ihi Ausgang
der Röhre 9, welche eventuell ein^/sein kann7 ist über einen Kondensator 10 z.B. die Erregerspule 11 eines
empfindlichen Relais angeschlossen. Sobald die Amplitude der Schwebungsfrequenz bei Annäherung an ein reflektierendes Objekt
einen Mindestwert überschreitet, spricht das Relais an» !Durch das Relais wird die Zündung ausgelöst. Die Anodenspannung des
Verstärkers und des Oszillators ist einem Generator 12 entnommen, der mittels eines Propellers 13 angetrieben wird.
Hach der Erfindung weist die Einrichtung Mittel auf zur wechselnden Aenderung der Irequeiiz des Sendeoszillators
. Zu diesem Zwecke ist in dem Aueführungsbeispiel der Fig.1 parallel zum Schwingungskreis 1 ein periodisch veränderlicher
Kondensator geschaltet. Dieser Kondensator kann aus einem festen Kondensatorbeleg 14 und 14a bestehendem gegenüber
eine weitere Kondensatorplatte 15 rotierend angeordnet ist. Der Antrieb dieser Platte erfolgt ebenfalls vom Propeller 13
aus. Infolge der rotierenden Kondensatorplatte 15 ergeben sich zwischen dieser und den festen Belegen 14
und 14a Kapazitätsschwankungen, wodurch die Eigenfrequenz des Schwingungskreises 1 periodisch verändert wird und dementsprechend
dia ausgesandte elektromagnetische Welle ebenfalls periodisch in der Frequenz i» Bie Rotationsgeschwindigkeit
ist so gewählt, dass die Wiederholungsfrequens ausserhalb des Bereiches der auftretenden Schwebungsfrequenzen
Iiegta Sie^-flMiwra^auch Wesentlich über dem DirrcJilassfrequenzbareich
des Hiederfrequenzverstärkers liegen. Die Frequenzänderung kann dabei linear oder sinusförmig oder nach irgend
einor geeigneten Funktion verlaufen. Die Grösse der Frequenzänderung, al so der Frequenzhub^rird zweckmässig in Abhängigkeit
dcrAnsprcchontfcrnung d gewählt, Do-ocndora günstig ist esy den Frequenzhub nicht crüaotjr als -L^— see zu Oachcn0
Die 3irkuagc:JsiDö der Erfindung wird anhand
dos Ausführunjobcicpiol33 FigaI nühor erläutert, wobei zuerst gcEoigt T.ird , dctso die bekannte Einrichtung ohne die erfindungsgDr.äsr;cn
IIittcl StöreInilüsson untorsorfen sein kann» Die Anschaltung dap periodisch verändsrliehen Eondensators sei
daohalb zunächst noch weggelassen, sodass die Sendefrequenz zunächst konstant ist. Iiahert sich nun der zum Beispiel in
einem Geschoss eingebaute+. Annäherungszünder mit der Relativ geschwindigkeit
ν einem wellenreflektierenden Objekt, z.B.
einem zu be schiessenden Flugzeug, so ergibt sich im Ausgang des Niederfrequenzverstärker eine Schwebungsfrequenz fr «■·
f » 2 -X_ (Dopplereffekt)♦ Darin ist f die Sendefrequenz
ο η o
und c die Lichtgeschwindigkeit = 3 . 10 m/sec. Hähert sich der Zünder z.B. mit einer Relativgeschwindigkeit von ν =
500 m/sec. der reflektierenden Fläche, so ergibt sich eine Schwebungsfrequens von ff = 330 Ezl wenn f = IO8Hz ist.
Die bekannten Annäherungszünder sprechen an, sobald die verstärkte Schwebungsspannung am Ausgang des Niederfrequenz-Verstärkers
eine be stimmte Amplitude erreicht. Diese bekannte Methode hat den grossen Nachteil, dass eine Störfrequenz, welche
langsam in die Nähe der Sendefrequenz gebracht wird, ebenfalls eine Schwebungsfrequenz hervorruft, und somit eine Auslösung
der Zündung bewirkt, bevor der Zünder sich einem reflektierenden
Objekt überhaupt genähert hat. Bei Anwendung einer poohselndüan, z*B*
also/einer periodisch eich ändernden Frequenz, ist es, dagegen nicht mehr so leicht möglich, dasβ eine Störspannung, deren
Frequenz der eigenen Sendewelle benachbart ist, die Einrichtung zum Ansprechen bringt. Das Absprechen erfolgt erst; wenn der
Annäherungszünder sich tatsächlich einem reflektierenden Objekt nähert und seine eigene Welle wieder empfängt. Der
Grund zu diesem Verhalten liegt darin, dass bei einer TOea-» selöd sich ändernden Sendefrequenz und eine der mittleren
Sendefrequenz sich nähernden Störfrequenz am Ausgang des Oszillators i-y kleine^ niederfrequente Schwebungsspannungen
auftreten^ als im Falle der nichtgewobbelten Senderfrequenz . Wenn die konstante Störfrequenz in d#n Sereich der
gewobbelten Sendefrequenz fällt, so entstehen Schwebungefrequen-
zen im Frequenzbereich zwischen O Hz und einer oberen Frequenzgrenze , welche mindestens dem ganzen periodischen Frequenzhub
entspricht; bei einem Frequenzhub von z.B. 1 MHz sind also die
Störenergien über einefc Frequenzbereich von mindestens 1 MHz
verteilt. Unmittelbar hinter dem Audiongleichrichter entsteht somit ein sehr breites Frequenzband mit in der Hauptsache sehr
hohen Frequenzkomponenten. Der Hiederfrequenzverstarkers dessen Frequenzdurchlassbereich ziemlich nieder liegt, bei einigen
100 Hz8 lässt diese hohen Frequenzen nicht mehr durch. Aus diesem Frequenzbereich wird im Verstärker des Annäherungszünders
somit nur ein sehr schmales Band verstärkt, z.B. 100 600 Hz, d.h. ein Band von 500 Hz, Dieses Frequenzband umfasst
nur einen sehr kleinen Teil aller Störfrequenzen (im vorliegenden Falle 500/1.000'000 = 0,5 #o). Die Amplituden der den
Verstärker alle in passierenden Niederfrequenzen sind somit so klein, dass die am Ausgang des Verstärkers vorhandene
Erregerspule erheblich weniger leicht zum Ansprechen kommen kann. Eine Fehlzündung durch Störsender wird unter diesen
Umständen sehr erschwert. Die am Ausgang des Niedcr-jirequenz-Verstärkers auftretende wirksame Spannung ist somit in hohem
Masse unabhängig davon, ob eine Störspannung, deren Frequenz in der Hahe der Sendefrequenz liegt, vorhanden ist oder nicht.
Die am Ausgang des Verstärkers auftretende Niederfrequenz rührt somit im Wesentlichen nur von der Eigenstrahlung her. Ihre
Amplitude ist abhängig von der relativen Entfernung, und die Frequenz von der relativen Geschwindigkeit.
Die wechselnde Frequenzänd erung kann sehr langsam erfolgen« Wenn ZeBe mit einer Wobbelungsfrequenz
f = 2 Hz und einem Frequenzhub f^ = 1 MHz gearbeitet Wirds, so durchläuft die Sendefrequenz einen Bereich von 2 MHzLr während
einer Zeitdauer von 0,25 Sekunden oder einen Bereich von 1'OOOHz während 0,Γ25 ms. Die^Ventstehendeη Schwebungsfrequenzen
fallen nur wahrend dieser kurzen Zeit in den Bereich von 500 Hze Da diese Zeit aber bedeutend kürzer ist
als die minimale Dauer einer Schwebungsperiode, so kommt von den entstehenden Schiebungen nur ein sehr kleiner Bruchteil
der Energie einer Einzelperiode zur Verstärkung; der Zünder ist also auch in diesem Falle auf Störfrequenzen sehr
Unonpfindliche In diesem Ausführungsfall ist eine weitere Verbesserung auch möglich durch Schaltungsmassnahmen, welche
zur Auslösung des Zündars mindestens zwei oder mehrere ganze Scliwebungsperioden erfordern.
Es ist ferner auch möglich, die wechselnde Frequenzänderung nach zusammengesetztem oder nicht periodischem Programm
erfolgen zu lassen. Man kann z.B. eine Kippschaltung zur Frequenzsteuerung vorsehen, welche nach statistischen Zufälligkeiten
kleine Abweichungen der einzelnen Wobbelungsperioden aufweist0
Ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel ist in der Fig.2 dargestellt. Der Aufbau des Oszillators und der nachfolgenden
Hiederfrequenzstufen entspricht weitgehend der Fig.l. Dagegen erfolgt die Frequenzänderung in anderer './'eise. Die periodische
Frequenzänderung des Oszillators erfolgt hier/nittels eines vorspannungsabhängigen Kondensators K1 wobei ein Sperrschicht-
kondensator, z.B. eine Kupferoxydulzelle, verwendet wird. Dessen Elektroden sind über einen Kondensator C mit dem
Schwingungskreis gekoppelt. An den beiden Elektroden liegt eine periodisch veränderliche Steuerspannung. Diese Steuerspannung
wird einem Multivibrator M entnommen, dessen Schaltungsweise bekannt ist. Die Ankopplung der periodischen
Spannung des Multivibrators erfolgt über einen hochohmigen Widerstand B. Durch diesen Widerstand R wird ein Abflieasen
der Hochfrequenzspannung gegen den Multivibrator unterdrückt. Gleichzeitig wird erreicht, dass die ursprünglich rechteckfö'rmige
Spannung des Multivibrators in eine sägezahnförmige Spannung umgewandelt wird.
In Fig. 3 ist . eine Auswertungs sc haltung angegeben , welche eine vermehrte Störsicherheit aufweist ^ in-dem
ein Ansprechen erst nach Ablauf mehrerer Schwebungsperioden erfolgt. Diese Schaltung ist dem Ausgang des IiIiederf requenzvsrsiärkers
gemäss den Fig. 1 und 2 nachgeschaltet. Die verstärkte Niederfrequenzspannung wird in dem Begrenzer -B amplitudenbegrenzt
und durch das Hochpassfilter HP von der Gleichstromkomponente und von sehr niederfrequenten Komponenten
befreit. Der nachfolgende Gleichrichter G erzeugt aus diesen Wecheelspannungen entsprechende Gleichstromstössei die Gleichstromstösse
gelangen über das Tiefpassfilter TP auf den Auslösemechanismus A. Das Tiefpassfilter TP integriert die über
eine genügend kurze Zeitspanne auftretenden Gleichstromstösse.
Die Empfindlichkeit des Auslösemechanismus A ist so bemessen, dass ein einzelner Gleichstromstoss nach Üebertragung über
das Tiefpassfilter TP für die Auslösung noch nicht ausreicht. Es ist also erforderlich, dass die SchwebungsspaBnung am Eingang von B eine genügende Anzahl von Einzelperioden enthält.
Durch diese Anordnung wird verhindert, dass eine unerwünschte Auslösung bereits durch den sehr kurzen Schwebungsstromstoss
eintritt, der bei langsamer Prequenzwobbelung jeweils bei zufälliger kurzzeitiger Prequenzgleichheit von Sende- und
Störfrequenz auftritt. Der Begrenzer B braucht bei den bei Reflexion auftretenden Schwebungsamplituden noch nicht wirksam zu sein. Er bezweckt eine Reduktion der grösseren
Signalamplituden, welche unter Umständen beim Empfang von Störsignalen kurzzeitig auftreten.
Bei der Schaltung Fig. 4 wird flbrx für den gleichen Zweck über einen Amplitudenbegrenzer B und einen Periedenzähler Z
die verstärkte Schwebungsepannung zugeführt. Ueber die Diode D^ des Doppelgleichrichters wird während der negativen Halbwelle der Kondensator entladen.
Während der positiven Halbwelle fliesst dagegen über die Diode D^ ein
Ladestrom, wodurch der Kondensator Gg auf eine bestimmte Spannung aufgeladen wird. Die Grösse dieser Aufladung kann
festgelegt werden durch das Kapazitäteverhältnis von und C2" Mit jeder Halbwelle wiederholt sich diese Aufladung;
gleichzeitig tritt aber fortwährende Entladung über fig auf, sodass sich nach einigen Perioden ein mittlerer Endwert der
Spannung an Ü£ einstellt. Etwas unter diesem Endwert liegt die Ansprechspannung des nachgeschalteten Auslöseorganes.
Durch diese Schaltung wird erreicht, dass eine einzelne Schwebungsperiode keinesfalls in der Lage ist eine zur
Zündung ausreichende Ansprechspannung zu erzeugen.
Eine ähnlich der Schaltung nach Fig, 3 arbeitende Schaltung ist in Fig. 5 dargestellt. Die Schwebungsspannung
wird nach dem Begrenzer B je einem Tiefpassfilter TP und eine·** Hochpassfilter HP zugeführt. Hinter dexa Filter); folgen je ein
Gleichrichter G^ und G^ . Die Gleichstromseite dieser Gleichrichter ist auf je eine Wicklung eines polarisierten fielais R
geschaltet. Der bewegliche Anker- Kontakt des Relais ist
den
auf den Kondensator C geschaltet, von/beiden festen Kontakten ist der eine mit der Auslösespule ^der Zündvorrichtung, γι»..
±ex und der andere -ak --g-tr mit einer Spannungsquelle verbund en. Gelangen Schwebungsfrequenzen veränderlicher Frequenz
aus dem Niederfrequenzverstärker über den Begrenzer B auf die beiden Filter-Zweige5 so erfolgt bei genügend raschem Wechsel
der Schwebungsfrequenz die Erregung des Relais R zuerst über das Hochpassfilter HP und dann über das Tiefpassfilter TP.
Der Anker-Kontakt bewegt sich aus der mittleren Ruhelage zuerst an den Spannungs-Kontakt^ über den der Kondensator C
aufgeladen wird und nachher an den Kontakt;der zur Auslösespule führt. Die Ladung des Kondensators wird dadurch auf
die Auslösespule geleitet, wodurch die Auslösung erfolgt.
Zur Vergrösserung der Sicherheit gegenüber fremden Störsignalen bxmü au^iriimme'gfrT---
■t-von der Eigenart Gebrauch --, dass im Vorbeiflug des Zünders am Objekt die HelatiTgeschwindigkeit
und damit auch die Schwebungsfrequenz rasch abnimmt und ein Minimum durchschreitet. Die Auslösung wird äran«—aw*eiEiBäee-ig—
durch die bei Annäherung auftretende und in der Amplitude rasch zunehmende Schwebung vorbereitet, während das eigentliche
Zündsignal erst durch die Abnahme der Schwebungsfrequenz oder durch Unterochreitung einer bestimmten Prequenzgrenze wirksam
wird. Zu diesem Zweck wird die Schwcbungsopannung zunächst auf ein für tiefe Frequenzen undurchlässiges Filter mit nachfolgendem
Gleichrichter übertragen, die »/echsel-Amplitude nach dem Filter nizmrt bei Unterochreitung dor festgelegten
Frequenz grenze rasch ab. Nach deij Gleichrichter hat die gleichgerichtete Schwebungsspannung beim Vorbeiflug an dem Objekt
zuerst einen ansteigenden und dann wieder abfallenden Verlauf. Die Zündung erfolgt dabei erst, wenn ein bestimmter Spannungwert
wieder unterschritten wird, oder wenn der Differentialquotient dieser Spannung nach der Zeit einen ausreichend negativen
Wert annimmt. Im letzteren Falle empfiehlt es sich, diese Spannung über ein differenzierendes Element zu übertragen,
z.B. einen ohmschen Widerstand in Serieschaltung mit einem Kondensator, sodass z.B. bei ansteigendem Spannungever-Iauf
zunächst eine positive Spazinung entsteht, während beim nachfolgendem abfallendem Verlauf eine negative Spannung ent-
Bteht5 welche die Auslösung bewirkt. Bei all diesen Massnahmen
wird angestrebt, einen kennzeichnenden zeitlichen Verlauf der eigentlichen Schwebungsspannung für die Auslösung
der Zündung festzustellen und ausnutzen, um eine Unterscheidung gegenüber Störvorgängen zu erzielen, welche einen anderen
zeitlichen Verlauf aufweisen.
Der Verlauf der Frequenzänderung der ausgesandten 'uelle kann sehr verschiedenartig verlaufen, Wie
bereits gesagt wurde, kann der Verlauf der Frequenzänderung sinusförmig oder sägezahnförmig sein. Die wechselnde Frequenzänderung
kann aber auch ganz unregelmässig verlaufene In diesem Falle ist die Störraöglichkeit besonders gering! da
Störsender ebenfalls diesen sehr ungleichmassigen Verlauf der Frequenzänderung aufweisen müssten0
Claims (1)
- ■Patentansprüche;I0) Einrichtung zur Verminderung der Störempfindlichkeitbei einem mit ausgesandten und nach Reflexion am Objekt wieder empfangenen elektromagnetischen Wellen arbeitenden Annäherungszünder, der durch die zunehmende Amplitude der Schwebungsfrequenz zum Ansprechen gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der die elektromagnetischen Wellen erzeugende Oszillatordiso***,Mittel zur wechselnden Frequenzänderung aufweist, etwaige Wiederholungsfrequenz ausserhalb deij Bereiclif der zufolge der Annäherung entstehenden Schwebungsfrequenz Iiegty und dass ein nur für die«Schwebungsfrequenz durchlässiger Niederfrequensverstärker aemNÖszillator nachgeschaltet ist, etsüass einfallende frequenzbenachbarte Störschwingungen in vermindertem Masse eine Auslösung der Zündung bewirken»2. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenzänderung perdiosch verläuft.3. ) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenzänderung sinusförmig verläuft.4. ) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich.net, dass die Frequenzänderung sägezahnförmig verläuft»5. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenzänderung unregelmässig verläuft.6. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederholungeffisquenz grösser ist als die obere G-renzfrequenz des Eiederfrequenzverstärkers.7.) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die periodische Frequenzänderung mittels einem parallel zum Schwingkreis des Oszillators geschalteten veränderlichen Kondensators erfolgt.80) Einrichtung nach Anspruch 7S dadurch gekennzeichnet,dass der Kondensator eine durch einen Propeller angetriebene rotierende Kondensatorplatte aufweist.9. ) Einrichtung nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet; dass die Kapazität des Kondensators vorspannungsabhängig ist.10. ) Einrichtung nach Anspriich 9S dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator ein Sperrschichtkondensatr ist.11. ) Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannungssteuerung mittels eines Multivibrators erfolgt.12. ) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Niederfrequenzverstärker Mittel nachgeschaltet sind, ' die Auslösung der Zündung erst nach Ablauf mehrerer Schwebungsperioden erfOlgtiv13. ) Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Niederfrequenzverstärker nachgeschaltet 4-s4s ein Amplitudenbegrenzer, ein Hochpassfilter, ein G-Ieichrichter5 ein Tiefpassfilter, ein Auslösemechanismus.14. ) Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Niederfrequenzverstärker ein Amplitudenbegrenzer und ein Periodenzähler nachgeschaltet -i.15. ) Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Periodenzähler zwei entgegengesetzt^ ygeschaltete, überΛΙΜΑΝΙ d&weinen Kondensator gespeiste Gleichrichter auf we ist.,. 4«nh°i, der eine Gleichrichter über einevWiderstands-Kondensatorkombination und der andere Gleichrichter direkt16. ) Einrichtung nach Anspruch 12^} a durch gekennzeichnet, dass dem Niederfrequenzverstäri er ein Tiefpassfilter und ein IIochpassf ilterl/nachgeschaltet ist und dass die Ausgänge dieser Filter auf Gleichrichter geschaltet sind, deren Ausgänge je auf eine Spule eines polarisierten Relais geschaltet sind und dass die festen Kontakte des Eelais an eine Spannungsquelle utaet an die Auslösespule^ge schalt et sind, während an dem beweglichen Kontakt ein^Kondensator angeschaltet ist.17») Einrichtung nach Anspruch 12]/-^dadurch gekennzeichnet,dass dem Eiederfrequenzverstärker ein für ein mittleres Schwebungsfrequenzgebiet durchlässiges Filter mit nachfolgendem Gleichrichter nachgeschaltet ist und dass dem Gleichrichter ein differenzierendes Schaltelement und darauf eine jjolarisierte Zündauslösung nachgeschaltet ist, deren Polarität so gewählt ist, dass eine Auslösung erst bei zunehmender Schwebungsfrequenz erfolgt."PATELHOID" Patentverwertungs- & Elektro-Holding A0G.
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