DEP0051074DA - Vorrichtung zum Durchführen zweier verschiedenartiger Bewegungen unter Betätigung nur eines einzigen Handgriffes - Google Patents
Vorrichtung zum Durchführen zweier verschiedenartiger Bewegungen unter Betätigung nur eines einzigen HandgriffesInfo
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Description
PATENTANWALT Dr. O. FAUST
Aktz.; ρ 51 074 XIl/47h D
Anm.: Pgul Meyer
Hein Zeichen: P 678
Hein Zeichen: P 678
Vorrichtung zum Durchführen zweier verschiedenartiger Bewegungen unter Betätigung nur eines einzigen Handgriffes
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum !Durchführen zweier verschiedenartiger Bewegungen unter Betätigung nur eines
einzigen Handgriffes, der starr an einer Achse "befestigt ist, die uni- er Zwischenschaltung eines ausschalfbaren Fla^enfusses geteilt
ist und deren anderes Ende starr mit eine Tellergevinde verbunden ist, das zur Durchführung eines die eine Bewegungsart verursachenden
Bauelementes dient, während der vordere, den Handgriff tragende Achsenteil "beim Auskuppeln der Klauenkupplung in einen Hebel
einklinkt, der bei gelöster Klauenkupplung durch Abwinkein dieser vorderen, abgeschalteten Achsenteile in einer in der Achsenrichtung
liegenden Ebene die zweite Bewegungsart in Gang setzt.
Die Verwendbarkeit der Vorrichtung ist eine allgemeine;sie kann z.B.für die Schaltvorrichtung von Autos benutzt werden, aber
auch für die Einstellung von ärztlichen Untersuchungsstühlen,insbesondere auch von Stühlen für die zahnärztliche Praxis.
Der Erfindungsgegenstand soll insbesondere an der. letztgenannten Beispiel und den beigegebenen Abbildungen genauer beschrieben
werden.
In der Abb.l ist eine Ausführungsforin des Erfindungsgegenstandes schematisch wiedergegeben, während die Abb.2-4 das Ein-
und Auskuppeln und die Arbeitsweise des Tellergewindes und des erwähnten Hebels ganz schematisch illustrieren sollen.
In der "bb.l bedeutet A die -eteilte Achse, die in B fest gelagert ist und mit den Teilergerinde C starr verbunden ist In
dem Tellergewinde C läuft ^in Stift D, der in E an der Kopfstütze E des UntersuchungsStuhles befestigt ist Die Kopfstütze ist mit
/Ansätzen G und G' in einer im Gehäuse I gelagerten Achse H drehbar gelagert Die Achse A ist im Gehäuse I in K (Abb.2) drehbar gela-
gert und trägt an ihrem anderen Ende eine Klauenkupplung L, in die der sndere Teil der Klaixenkupplung 1' eingreifen kann, <ier
auf dem Achs enteil M fest aufsitzt und dar eh. die 7eder Ή in L eingedrückt wird bzw.mittels des Handgriffes O ein- und ausgekuppelt
werden kann. Der Handgriff O ist mit der Achse drehbar und gestattet bei Einkupplung von 1 L' die Neigungseinstellung
der Kopfstütze, die darch die Drehung des Teller gewindes C über des Bauelement E vermittelt wird Bei .Auskupplung der Klauenkupplung
wird durch Herauf- oder Herunterdrücken in senkrechter •Richtung die Variierung der Höheneinstellung der gesamten Vorrichtung,
also des Untersuchungsstuhles, ermöglicht, wie weiter unten näher ausgeführt wird. Anstelle der Klauenkupplung kann auch ein
Fugelgelenk verwendet werden. In diesem i'all fällt das linklinken fort. Die Achse ffi mit der Feder I und dem Kreuzkuppelteil L' ist
an der Stütze S drehbar gelagert, die ihrerseits an dem Teller R sterr befestigt ist. Der Teller E ist fest mit dem. Gehäuse I verbunden.
Der Hebel P, mit dessen Hilfe die oben bereits erwähnte Höheneinstellung der Torrichtung bewirkt wird, ist mit einem
Kreuzstück Q starr verbunden, weichletzteres an der Stütze S drehbar angelenkt ist. Das andere untere Ende des Hebels P endet in
einer Scheibe T, die sich in einer Klaue U bewegt* Diese Klaue IT ist mit dem Rohr V fest verbunden. Durch Herauf- oder Heranterbewe^en
der ausgekuppelten Achse M mit Hilfe des Handgriffes 0 wird V herunter- bzw.heraufbewegt. Mit dem Rohr V ist das ümlenkungsgehänpe
1 fest verbunden und überträgt seine Bewegung auf den Kolben X, der sich im Zylinder Y bewegt. Der gesagte untere Fechanismue.
ist in einem öl efüllten Gehäuse eingeschlossen, Der Kolben X ist hohl und nimmt beim Abwärtsbewegen durch Öffnen des
Ventils 1 Cl aus dem Gehäuse Z auf, das beim Aufwärtsbewegen unter Schliessen des Ventils 1 und Öffnen des,Ventils 2 in des innere
·^ohr 3 gedrückt wird. Das Rohr 3 ist im Zylinder T fest eingelassen und das Cl wird über das Rohr 3 darch die Gehöaisebohrung
4, 5> 6 in den Hubzylinder 7 getrieben, in dem der Kolben 8 spielt Die Kolbenstange 9 dieses Kolbens 8 ist in 10 in dem Gehäuse Z
fest verankert, sodass beim Einströmen von Cl in 7 das gesamte obere Gehäuse I gehoben bzw. beim Ausströmen von öl gesenkt wird.
Das Senken des Gehäuses I geschieht durch Aufwartsbewegen von O, wobei die Öffnung 11 im Rohr 3 in Deckung kommt mit einer entsprechenden
Öffnung 12 in dem Rohr V, sodass das öl wieder aus 7 in das Gehäuse Z zurückströmen kann. Das Senken des Gehäuses wird
unterstützt durch zwei Zugfedern (in ATdTd. 1 ist nur eine derselben zu sehen), die federn 13 Sind am Boden 15 der Vorrichtung befestigt
und andererseits am Zylinder 7-
Im Boden des Gehäuses Z "befindet sich noch freibeweglich die Führungsplatte 14» die sämtliche Innenteile im Zylinder Z in
Lage hält, Die Federn 16 und 17 sorgen dafür, dass die als Hebel dienende Achse M immer wieder in die Kittelstellung zurückgebracht
wird, sodass jederzeit die Klauenkupplung L L' wieder einrasten kann. Das Gehäuse Z ist oben durch eine Platte 18 verschlossen,
in der der Zylinder 7 und das Rohr Y beweglich geführt werden.
Aus der Abb.2 ist' die Wirkungsweise der Vorrichtung bei eingeschalteter "Klauenkupplung zur Betätigung des Tellergewindes
ersichtlich, während aus den Abb.3 und 4 die Betätigung des Hebels P nach * umschaltung der Klauenkupplung erkennbar wird.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Durchführen zweier verschiedenartiger Bewegungen mittels Einhebelsteuerung unter stufenloser selbsttätiger
Arretierung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hendgriff an einer unter Zwischenschaltung eines ausschalt "bar en Klauenfusses
geteilten Achse si-tzt, deren anderes Ende starr mit einem Tellergewinde verbunden ist? das zur Führung eines die eine Bewegungsart verursachenden Bauelementes dient, während der vordere, den
Handgriff tragende durch Auskupplung der Klauenkupplung abschaltbare Achsenteil beim Ausschalten in einen Hebel einklinkt, der
bei gelöster Klauenkupplung durch Anwinkeln des abgeschalteten Achsenteiles in einer in der Achsenrichtung liegenden Ebene die
andere Bewegungsart in Gang setzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abschaltbare Klauenkupplung durch ein Kugelgelenk, bei dem
des Einklinken fortfällt, ersetzt ist.
3. Vorrichtung gemäss Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Tellergewinde die Kopfstütze eines Untersuchungs-
bzw,Behandlungsstuhles von der senkrechten zur wagerechten Stellung und umgekehrt gebracht wird, während darch den gegebenenfalls
nach Ausschaltung der Klausnkupplung zu betätigenden Hebel die Höhenlage des Stuhles darch ein zwischenp-eschal^etes
Getriebe oder eine hydraulische Presse o.dgl.verändert werden kann.
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