DEP0049624DA - Verfahren zur Gewinnung von Rübensäften - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Rübensäften

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Publication number
DEP0049624DA
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DE
Germany
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juice
production
juices
pectin
beet
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Köln Schmitz
M. Dr. Köln Stauber
Original Assignee
Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz GmbH., Köln
Publication date

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Description

Graff di after firautfabriH und
3osef Schmitz G. m. b. H. / Gegründet 1893 Fernsprecher Nr. 327
Telegramm - Adresse: Grafschafterwerke Meckenheim
Postscheck-Konto: Köln Nr. 10126 Bank-Konten: Rhein-Ruhr-Bank, Bonn Rhein-Ruhr-Bank, Mülheim-Ruhr Spar- und Darlehnskasse Meckenheim
I Reichsbetriebsnummer: 0/0567/2005 j
Meckenheim, den Μ·7
Bezirk Köln
Titel; Verfahren zur Gewinnung von Riibensäften, Beschreibung;
Die bei der Mbeiikraut-CBübensirup-)herstellung übliche Saftgewinnung besteht im allgemeinen darin, dass die Zuckerrüben bei !Temperaturen von 100 - 130° C gedämpft werden und aus dem zerkleinerten Dämpfgut der Saft ausgepresst wirde
Dämpftemperatür und Dämpfdauer werden dabei durch die Forderung bestimmt,
1.) ein gar gekochtes und damit gut auspressbares Gut mit grosser Saftausbeute zu gewinnen, in welchem 2.) hochmolekulare Pektinstoffe, die für die Eigenschaften des Rübenkrautes als Brotaufstrich wesentlich sind, in möglichst grosser Menge enthalten sind.
Diese beiden Forderungen stehen in ihrer technischen Durchführung insofern in einem Widerspruch, als hohe Dämpftemperaturen wohl eine Hohe Saftausbeute, jedoch wegen der Wärmeempfindlichkeit der Pektinstoffe mehr oder weniger grosse Zerstörung der Pektine zur folge haben. Die Folge ist, dass bei praktisch brauchbaren Dämpftemperaturen und -zeiten stets mit einem wesentlichen Verlust an hochmolekularen Pektinen zu rechnen ist. Das Wesen vorliegenden Verfahrens besteht darin, dass der Biibensaft mit einem beträchtlich höheren Gehalt an Pektin bei gleichzeitig höherer Saftausbeute gewonnen wird, wenn die Saftgewinnung in zwei Stufen erfolgt: In der ersten Stufe werden die !üben bei niedriger Temperatur (100 - 115° G) gedämpft, wodurch bei der nachfolgenden Pressung ein pektin-
reicher Saft, jedoch nicht mit höchster Ausbeute gewonnen wird. Das ausgepresste Gut wird sodann einer zweiten Behandlung mit heissem Wasser bei etwa 90° öder Dampf "bei Gegenwart Ton Wasser bis 110° unterworfen und dann in üblicher Weise nochmals gepresst« Durch diese zweimalige Behandlung bei niedriger Temperatur mit nachfolgendem Abpressen wird ein pektinreicher Saft in bisher nicht erreicht hoher Ausbeute gewonnene

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von Mbensäften aus gedämpften !üben im iressTerfahren, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Saftgewinnung in zwei Stufen erfolgt, wobei zwischen die beiden Presstufen ein Pektinaufschluss bei Temperaturen über 90° eingeschaltet wird«

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