DEP0049298DA - Verfahren und Apparat zum automatischen Überwachen des Flüssigkeitsstandes in Behältern. - Google Patents
Verfahren und Apparat zum automatischen Überwachen des Flüssigkeitsstandes in Behältern.Info
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Description
Es ist bekannt, den Stand von Flüssigkeiten in Behältern, besonders in Dampfkesseln, bei Erreichen des zulässig höchsten und tiefsten Standes durch akustische oder optische Signale anzuzeigen. Bei Gefässen unter Druck, wie z.B. Dampfkesseln, besteht die gebräuchlichste Art dieser Überwachung in der Anwendung von Dampfpfeifen, denen bei Eintritt des höchsten und niedrigsten Flüssigkeitsstandes über Ventile Dampf zuströmt, sodass die Pfeifen ertönen und die gewünschten Gefahrensignale geben. Auch ist die Verwendung von elektrischen Signalen, wie Lampen, Läutewerken oder Hupen bekannt, die im gegebenen Augenblick über entsprechende Schalter Strom erhalten. Gesteuert werden die genannten Ventile oder Schalter meistens durch einen oder mehrere Schwimmer, die dem Flüssigkeitsstand im Behälter folgen. Die höchsten und niedrigsten Flüssigkeitsstände sind dabei so gelegt, dass bei deren Erreichen Gefahr in Verzug ist und sofort Massnahmen ergriffen werden müssen, um Schaden in der Anlage zu verhüten.
Die Erfindung hat den Zweck, diese Art der automatischen Überwachung zu vervollkommnen.
Die Erfindung besteht zunächst darin, dass schon vor Erreichen der vorgesehenen Höchst- und Tiefststände der Flüssigkeit Vorsignale gegeben werden, die das Überwachungspersonal über die aufkommende Gefahr unterrichten. Dieses ist aus verschiedenen Gründen wünschenswert, insbesondere bei den in der Technik der neueren Zeit üblichen hohen Kesseldrücken.
Weiter sieht die Erfindung vor, auch im Bereich der normalen Spiegelschwankungen der Flüssigkeit ein Signal zu geben, das diesen normalen Zustand dauernd anzeigt. Auf diese Weise wird der Wärter hinsichtlich des Flüssigkeitsstandes nicht nur von einer kommenden oder eingetretenen Gefahr unterrichtet, sondern dieses letztere
Signal gibt dem Wärter fortlaufend kund, dass der Flüssigkeitsstand sich ausserhalb der Gefahrenzone befindet und die Überwachungsapparatur selbst in Ordnung ist.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Apparat benutzt, der aus mehreren mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigten Signalen und einer entsprechenden Zahl von für diese Signale vorgesehenen Schaltorganen besteht, die von einem dem Flüssigkeitsstand im Behälter folgenden Schwimmer durch ein Übertragungsmittel derart gesteuert werden, dass im Bereich des normalen Flüssigkeitsstandes eines der Signale in Betrieb gehalten wird, während bei Annäherung des Flüssigkeitsspiegels an den höchsten oder niedrigsten Stand unter Ausschaltung des erstgenannten Signals andere eine Vorwarnung abgebende Signale und weiterem Steigen bezw. Fallen des Spiegels bis zum höchsten oder niedrigsten Stand wieder andere als Gefahrenanzeige dienende Signale ausgelöst werden.
Vorzugsweise gelangt ein Apparat mit elektrischer Signalgebung zur Verwendung, bei dem eine der Zahl der vorgesehenen Signale entsprechende Zahl von elektrischen Schaltern nebeneinander angeordnet ist, die einzeln durch einen gemeinsamen Hebel geöffnet und geschlossen werden, der durch Nocken eines vom Schwimmer bewegten Bandes o. dgl. gesteuert wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Überwachungsapparates mit elektrischer Signalgebung schematisch dargestellt.
1 ist die in einem Behälter 2, z.B. einem Dampfkessel, befindliche Flüssigkeit, deren Stand überwacht und durch optische oder akustische Signale angezeigt werden soll. 3 ist der Schwimmer, der von dem Flüssigkeitsspiegel getragen wird und sich mit diesem bewegt. Der Schwimmer hängt an einer Stange 4, an die sich ein Übertragungsorgan, z.B. in Form eines Bandes, anschliesst, das über eine Rolle 6 geführt ist. Der Schwimmer ist durch ein Gewicht 7 ausbalanciert. Ausser diesem Gewicht trägt das Band zwei einstellbare Nocken 8 und 8a, die einen Schalthebel 9 für elektrische Schalter 10-10a, 11-11a und 12 steuern, die zu den Vorsignalen 13-13a (Lampen), dem Gefahrensignal 14 (Hupe) und dem Ruhesignal 15 (Lampe) gehören.
Bei Spiegelschwankungen werden der Schwimmer 3 und das Band 5 mit dem Gewicht 7 und den Nocken 8 und 8a bewegt. Steigt der Flüssigkeitsspiegel und erreicht einen Stand nahe dem oberen Gefahrenpunkt, so trifft der Nocken 8 auf den Hebel 9 und schliesst durch diesen den Schalter 10 für das Vorsignal 13 (rotes Licht). Dieses leuchtet auf und es können Massnahmen eingeleitet werden, die verhüten, dass die Flüssigkeit den oberen Gefahrenpunkt erreicht. Steigt die Flüssigkeit jedoch weiter bis zum Höchststand, dann schliesst der Hebel 9 unter der weiteren Einwirkung des Nockens 8 den Schalter 11 für das Gefahrensignal, die elektrische Hupe 14. In ähnlicher Weise werden bei sinkendem Wasserspiegel durch den Nocken 8a der Schalter 10a für das Vorsignal 13a (rotes Licht) und das Gefahrensignal 14 (Hupe) bestätigt.
Innerhalb der Spiegelschwankungen, die einer besonderen Aufmerksamkeit nicht bedürfen, hält der dann unbeeinflusste Hebel 9 den Schalter 12 für das Ruhesignal 15 geschlossen, das beispielsweise aus einem grünen Licht besteht. Dieses Signal wird vom Hebel 9 ausgeschaltet, sobald der Spiegel einen Stand erreicht, bei dem eins der anderen Signale in Tätigkeit tritt.
Claims (4)
1.) Verfahren zum automatischen Überwachen des Flüssigkeitsstandes in Behältern, bei dem bei Eintritt des höchsten und tiefsten Flüssigkeitsstandes Gefahrensignale ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, dass bereits vor Auslösung der Gefahrensignale Vorsignale gegeben werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch im Bereich der normalen Spiegelschwankungen der Flüssigkeit ein Signal gegeben wird, das diesen normalen Zustand dauernd anzeigt.
3.) Apparat zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch mehrere mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigte Signale (13, 13a, 14, 15) und für jedes dieser Signale vorgesehene Schaltorgane, die von einem dem Flüssigkeitsstand im Behälter (2) folgenden Schwimmer (3) durch ein Übertragungsmittel (4, 5)
derart gesteuert werden, dass im Bereich des normalen Flüssigkeitsstandes eines der Signale (15) in Betrieb gehalten wird, während bei Annäherung des Flüssigkeitsspiegels an den höchsten oder niedrigsten Stand unter Ausschaltung des erstgenannten Signals andere eine Vorwarnung abgebende Signale (13, 13a) und bei weiterem Steigen bezw. Fallen des Spiegels bis zum höchsten oder niedrigsten Stand wieder andere, als Gefahrenanzeige dienende Signale (14) ausgelöst werden.
4.) Apparat nach Anspruch 3 mit elektrischer Signalgebung, gekennzeichnet durch eine der Zahl der vorgesehenen Signale entsprechende Zahl von nebeneinander liegenden elektrische Schaltern (10, 10a, 11, 11a, 12), die einzeln durch einen gemeinsamen Hebel geöffnet und geschlossen werden, der durch Nocken (8, 8a) eines vom Schwimmer (3) bewegten Bandes (5) gesteuert wird.
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