DEP0049293DA - Schutzeinrichtungen für Fahrzeugbereifungen - Google Patents

Schutzeinrichtungen für Fahrzeugbereifungen

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Publication number
DEP0049293DA
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DE
Germany
Prior art keywords
vehicle tires
insert
tire
tires
jacket
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Agahd
Original Assignee
Agahd, Walter, Berlin W 15
Publication date

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Description

Nürnberg, dan 5.JuIi 1949
falte*,: Agahd T Neu-Albenreuth /OPf.
Schutzeinrichtung fir Fahrzeugb'ereifungen
Beschreibung;
Die Erfindung betrifft eine Schutzeinrichtung für Fahr-
Di@ itberwi@|:fB4e 2ahl von Reifenpannen geschieht dadurch, spitze bzw* scharfkantige Kleinteile,wie Hagel, !adeln, tiassttckehen u.dgl* den Mantel durchdringen und in den Luftsehlauch eingtecbeßtr Is kann dann die Luft aus dem Schlauch entweichen.Die Wiederinstandsetzung eines derart beschädigten Luftschlauch^ ist ziemlich mühsam und zeitraubend* Das Auffinden der Schadenssteile, das Abnehmen des Bades, das Entfernen des Mantels, das Flicken des Schläuche und das nachträgliche Wiederaufbringen dieser Teile erfordert einen ziemlichen Zeitaufwand'und ist, namentlich bei Auto- insbesondere bei Lastiagenbereifungen, auch sehr umständlich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diese lachteile zu beseitigen, indem das lindringen spitzer bzw. 'scharfkantiger Kleinteile in den Luftschlauch zuverlässig verhindert wird. Sie lost diese Aufgabe dadurch, dacs z^isoüen den Mantel und den Luftschlauch eine nachgiebige Einlage einge<fer&e_ht wird, welche aus nicht durchstechbarem werkstoff z.B. aus Stahlblech besteht. Zweckvoll ist die Einlage derart aus-
gebildet, dass sie den Schlauch sowohl oben als auch seitlich überdacht. Die Einlage kann aus sehr dünnem Bandstahl geformt sein, sodass das Gewicht der Bereifung nur unwesentlich erhöht wird. Ss empfiehlt sich, wenn die Einlage sehr
ihre ßicke.
citlnn' gehalten ist,^eB. nur ein Bruchteil eines Mi-LLimeters fe®trägt, die Kanten der Einlage abzustumpfen, indem sie beispielsweise mit einer Einfassung aus Lack o.dgl*versehen
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Einbiege i& Borchaesser veränderlich, indem ihre Enden sich überlappen/ fs kann ,sich also die Einlage den Formänderungen an-, "denen die Bereifung bei Stössen durch Strassenunebenusw. ausgesetzt istf indem sich die lainlageendenmehr nigQT übereinander schieben.
line gemäss der Erfindung ausgebildete Schutzeinrichtung für, Pahraeugbereifungen zeichnet sich durch ihre zuverlässige Wirkung und ihre bauliehe Einfachheit aus. Sie besteht nur aus einem Reifen von gewölbtem Querschnitt. Dieser Reifen hält spitze und scharfkantige Gegenstände, welche durch den Mantel durchgedrungen sind, vom Luftschlauch ab. Diese Gegenstände können von^Zeit zu Zeit aus dem kantel der Bereifung herausgezogen werden. Ein weiterer Vorteil liegt dabei darin, dass der- Einlagereifen aus Stahlblech o.dgl. die Elastizität -4er Beiisifung nicht beeinträchtigt, denn er ist in sich selbst nachgiebig und besitzt ausserdem die Fähigkeit, in der ¥eise auszureichen, wie es die durch Fahrbahnunebenheiten 1JS1A. verur sachten Stosse erforderlich machen, .seconders »viehtig ist ferner? dass die Schutzeinrichtung gesäs.: der Erfindung ^eina
!änderung in der ,Herstellung bzw. Ausbildung der normalen Fahraeugbereifungen, nämlich der Mäntel und der Scblsuche, erforderlich macht, da der Bandstahl-Reifen lediglich zwischen Mantel und Schlauch eingelegt zu werden braucht.
(Auch dann, wenn aus anderem Anlass z.B. liegen eines schadhaften Ventils ein Reifenschaden entsteht, wirkt sich die Einlage gemäas der Erfindung vorteilhaft aus. Der gewölbte lialagereifen verhindert, dass die Bereifung sogleich bis auf die Felge zusammengedrückt und. dann dss (tewebe des Mantels zerstört isird»
IHe Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Auafiihrungsbeispiel veranschaulicht. Ss zeigt:
"Figur 1 einen Querschnitt durch eine Bereifung,
■Figur 2 einen teilweieen Längsschnitt durch den Einlagereifen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Bereifung, die auf einer Flachbettfelge a sitzt, Diese besitzt -..isbaxa&ia^s eine Grundleiste b und einen abnehmbaren Haltering o.
Die Bereifung besteht, wie gem/ihnlich, aus des Mantel d und dem Luftschlauch e. Zwischen diese Teile ist- die reifeniörmige Einlage f eingelassen, welche, wie namentlich Figur 1 zeigt,- gewölbten Querschnitt hat, mitnin den gefüllten Luftschlauch sowohl oben als auch seitlich überdacht. Diese Einlage ist aua uiidurchstechbarem Werkstoff ζ.Ξ. aus dünnem Stahlblech gefertigt. Sie Kann aus Ben 3εtahl geformt sein. Zweckvoll ist sie sehr dünn gehalten. ΙΏτβ Dicke braucht in
938:
-4-
der ^egel nicht mehr als 1 mm zu betragen.
Wenn der Einlage-tteifen f auseerordentlich dünn ist, so ist es tunlich, seine Kanten dadurch abzustumpfen, dass sie mit einer Einfassung aus Lack o.dgl. versehen ?,/erden.
Die Einlage f ist nicht ein geschlossener Reifen, sie ist vielmehr so vorgesehen, dass ihre Enden f^ und fg , wie Figur 2 zeigt,- sich ein Stück weit überlappen. Ea besitzt daher der Einlage-Reifen eine grosse Nachgiebigkeit, denn sein BurchmeBser ist veränderlich.Es kann sich also der Binlagefieifen f stets dem Zustand der Bereifung d, e anpassen.
Spitze und scharfkantige Gegenstände, wie Mgel, Nadeln usw., werden, wenn aie den Mantel 4 durchsetzt haben, vom Einlage-Reifen f daran gehindert, in den Luftschlauch e einzudringen. Sie weiden infolge der Wölbung des Einlage-Reifens f in der Segel aus ihrer Stossrichtung abgelenkt und schon deshalb unschädlich gemacht.
Die Erfindung ist bei Fahrzeugbereifungen aller Art anwendbar, gleichviel ob es sich um Kraftwagen-,Motorrad- oder Fahrradbereifungen handelt.
.999:

Claims (4)

Patentansprüche.
1) Schutzeinrichtung für Fahrzeugbereifungen, gekennzeichnet durch eine zwischen Mantel und Luftschlauch sinbringbare, nachgiebige Einlage%us nicht durchstechbarem Werkstoff, wie z.B· Stahlblech.
2} Schutzeinrichtung für Fahrzeugbereifungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlageren Schlauch ψ oben und seitlich überdacht«
3) Schutzeinrichtung für Fahrzeugbezeifungen nach inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinlagefini Durchmesser veränderlich ist, indem sie Mit sich überlappenden lad« angeordnet ist*
4) Schutzeinrichtung für Fahrzeugbereifungen nach Ansprüchen
1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die z.B. aus Bandstahl
If)
geformte Einlage ^s ehr dünn und an den Kanten mit einer Einfassung aus Lack ο.dgl. versehen ist.
940:

Family

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