DEP0049122DA - Übertragungssystem für Rundfunkprogramme - Google Patents
Übertragungssystem für RundfunkprogrammeInfo
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Description
lieb ertragungs syst era© far Rundfunkprogramme.
in vielen fällen sollen auf Fernkabeinetζen, die im allgemeinen fur Telephoniebetrieb gedacht sind, auch Pamdfuhksendungen
übertragen worden. Dies machtvinsbesondere dann Schwierigkeiten, wenn es sich um älterο Fernkabel handelt, die
vielpaarig sind und unter umständen dazu noch ehemals* pupinisierte strecken darstellen, die im Lauf der EntoTioklung
der letzten Zeit und beim Tjebergang auf die moderneren Formen der Tragerfrequenzt elephonie entpupinialert Morden sind.
Ah Rundfunkübertragungsleitungen v/erden naturgemäes wosentlioh höhere Ansprüche bezüglich der Qualität der übertragenen
Spraohe und Musik gestellt.
Es ist der Vorschlag bekanntgeworden, Tlundfunkkahäle unter Tfeglassung einer entsprechenden Ansahl von Spreohkanälen bzw»
Vorgruppen über djn Gruppen- und Leitungsteil der Trägersysteme gemeinsam mit dom Rest der Spreohkanäle au üb ortragen.
Diese Lösung befriedigt nicht wegen der gegenseitigen Störungen, in erster Linie infolge Kombinationstonbildung im beiden
Tjebertraguhgswegen gemeinsamen Gruppentoil.
Man hat bereits vorgeschlagen, zur uebertragung von'Ruhdfunkprogrammen eine normale trägerfrequente Pemspreöhübertragungsanlage
genügender Frequenzbreito au benutzen, wobei die sende- und empfahgsseitigen Froquenzumsetzereinriohtungen
der Sprechkanäle weggelassen und an deren Stelle die Frequenzumsetzer des Rundfunkkahals eingeschaltet werden. Eine
gleichseitige ueb or tragung von Rundfuhklcanälen und Sprochkahälen und damit d^ren gegenseitige Störung durcihTlirrprodukte,
die im Gruppen- und Leitungsverstärkerteil der Iragorsysteme auftreten, wird so vermieden.
Die ilrfindutxg gibt eine weitere günstige Lösung an, bei der beim Aufbau der Kanäle ebenfalls keine Uobertragung von Ruhüfutikkanälen
und Sprochkanälen über gemeinsame Prequensuas et s er- und Ycrst Birkert eile erfolgt, eine gegenseitige Störung
durch Klirrprodukte also vermieden wird. Darüber hinaus hat die Erfindung aber nooh den erheblichen Yorteil8 dass
sioh für die zwischen?erstärker der Rundfunlikanilo ein relativ grosser Abstand ergibt. Yon wesentlicher Bedeutung ist
die Drfinduhg für zentrale Rundfunkversorgtuigsnotse,
G-emäss der Erfindung wird die Pomsprechübertragung über eine oder Eiohrere koaxiale Leitungen in sogenanntenUebergruppon
geführt und der Bereich der untersten UQborgruppe von etwa 60 bis 300 klis im wesentlichen für die uebertragung von Rundfunkprogrammen
benutzt.
]?ür die Ueb ertragung von Rundf unJ:programmon word on also dio
günstigen Eigenschafton des koaxialen Kabels mitbenutzt. Der Hauptvorteil besteht darin, dass sich ein bedeutend grösserer
Abstand für die Zwischenverstärkor der Rundfuiikkahule ergibts
die man so legen kann, dass sie nur dort aufgestellt werden müssen, wo sich auch für dio Fernsprechkanäle grössere Stronvorsorgungsanlagen
befinden. An den Verctärkorpunkten worden die Rundfunkkanale und die Sprechkahäle über "Woichen getrennt
und getrennt verstärkt. La keine gemeinsamen Verstärker für Ruhdfunlv- und Sprechkanäle box diesem System vorhanden sind,
treten auoh keine gegenseitigen störung on durch IQirrprodukte auf.
Besonders vorteilhaft wird für die Trligerrundfunkkanäle ein Bereich von einer Oktave insbesondere zwischen etwa 120 und
340 1312 vorgesehen. Die einzelnen Rundfunkbänder worden dubsi mit einer etwa zwischen 20 und 120 kHz liegenden Trägerfrequenz
vomoduliert und darauf durch eine weitere Hodulation mit verschiedenen Trägerfrequenzen in den Uebartraguhgsboroioh
versetzt. Dio Trägerfrequenzen der zweiten Modulationsstufe sind vorzugsweise vielfache von 20 (Uebortragungsbcnd
120 bis 24o kHz) oder 24 Ifflz (Ueb or tragung sb and. 144 bis 200 kHz)j zweckmässigerweise auch die Trägerfrequenz der ersten
Stufe.
Die Benutzung von 20 kHz hat don Vorteil, die Rundfunkkanä1ο eng packen und doch bis 15 IiHz übertragen zu können, während
bei 24 kiiz auch eine gemeinsame Erzeugung dor Träger mit den Gruppenträgern der Sprachgruppon als Vielfache von 12 möglich
ist. Auch können 48 kHz breite ΰ-ruppon aus zwei Rund-
funkbändern aufgebaut und mit Gerätotypen der Uobergrupponteohnik in dor Tjebertragungslage von z.B. 156 bis 300 MIs
(für seoha Rundfunkbänder) gebracht Verden.
pür die l'rügerrundf vuikubertragung wird im wesentlichen nur ein seitenband benutzt, während die Tr äg erfr ο guQns und· das
zwoite seitenband wenigstens sum Toil unterdrückt sind.
TjQber die koaxiale leitung oder eino sonstige Fernsprachleitung, insbesondere eine in Torband einer koaxialen Loitung
mitlauf endo\ Zvickelleitung, wird man zweckmässigerwois e zur Synchronisierung der Trügerrundfunkempf angsä»ter die Irectvions
2o besw. 24 131 a übertragen. Diese kann dann vorzugsweise an den swischenverstärkerpunkton der Pamdfviiakkanale an einem
eigenen Zwischenverstärker abgegriffen werden.
Mit'Vorteil können zur uebertragung zwei Eabel benutzt Verden, die ausser einem koaxialen Kern eine oder mehrere legen
unbelasteter Vierer sum Teil für unbelastete Gystene (1,2 mm), sun. Teil für Dienst leitungen (1,4- oder Of 9 um) enthalten. Die
Remter sind dann in Abständen als Vielfache von etwa O km aufgebaut derart, dass alle S Inn Vielbandverstärkcr für die
rernsprechübertragung (c.jj. V 600) mit Pernstromvoraorgung über den koaxialen Eerni, alle 24 loa Aemter mit zusätzlich oh
VorstUrkern für Paindfunkübertragung, für unbelastete und Dienstleituiigen mit einer selbständigen Stromversorgung angeordnet
sind.
Eine v/eitere Möglichkeit bestoht darin, ein Eabel mit zwei, vier oder mehr Eoaxialkernen ohne Aus3ehlageh au verwenden.
Die /.enter mit Vielbandver1Starkern können dann in etwa 9 km Abstand aufgebaut seih und über die koaxiale leitung furnstromversorgt
werden, während alle 18 Iai Verstärker für uio Rundf unküb ertragung, ebenfalls mit Fernstromversorgung, angeordnet sind» Die Verstärker der Dienetleituhgen sind dann
nur alle ca. 36 kn in den Aemtern onthalten, die eine selbständige Stromversorgung besitzen.
Die grosse Tfirtschaft^lichkeit des Systems gemäss der Erfindung erlaubt, statt der Zvischenverstärker beliebige Endgoräte
(oder Teile davon) einzusetzen, um Abzweig- und Gpcisopunlete für Sonder, Drahtfunk usw, zu schaffen. Man geht dab?i
beispielsweise so vor, dass an einem oder mehreren der Zwischenverstärkerpunkte
der Evxndfunkbandei· Sinricntuhgen zum Abgreifen der Drogramme oder aber für teilweise Abtrennung
und Heubelegung dor Bänder nit Modulatoren und Douodulat ο-ren bis cur Yormodulationslage vorgesehen sind und insbesondere
Linrioiitungon zur T/eitervorsv/eiguhg der Bändor in der ZviisoheJilage (2o bis 120 l-drlz) über 2r ag er ferne ρ r jahleitungen
im Viordrahtgloichlage- (Y 12 oder Y 24) oder Zwoidrahttronnlageverfahron (Z 12 Ic) vorgesehen Siiide
Ahlageh: 9 Ansprüche.
Claims (7)
- PatentansprücheTjebertragungssysΐera für Eixnafunicprogramme im gleichen. Eabeiverband mit PernsprOahubertraguhgskahaleJaii insbesondere als zentrales Versorgungsnetz, dadurch gekennzeichnet, dass die ¥ ernspr echüb er tragung über eine oder mehrere lcoaaciale leitungen in sogenannten UQbergruppen geführt ist und der Bereioh der untersten uebergruppe von etwa 60 bis 300 Iiis im wesentlichen für die Uobertraguhg von Trägerrundf uiikkanälen benutzt ist.
- 2. UQbertragungssystem naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Trägerrundfunkkanäle ein Bereich von einer Oktaves insbesondere zwischen etwa ISO und 240 IcHss vorgesehen ist.
- Zo UQbertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 2, da-' durch gekennzeiohnet, dass die Ilundfxmkb and er erst mit einer zwischen etwa 20 und ISO kHz liegenden Trägerfrequenz vormoduliert und darauf duroh eine weitere Modulation mit verschiedenen Trägerfrequenzen in den Uebertragungsbereich versetzt werden.
- 4. übertragungssystem nach Anspriich 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerrundfunkübertragung im wesentlichen nur ein seitenband benutzt, während Trägerfrequenz und zweites Seitenband wenigstens teilweise unterdrückt sind,
- 5. uebertragungssystem nach .einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfrequenzen der zweiten Mpdulationsstufe und insbesondere auch der ersten Stufe "Vielfache von SO bezw. 24 kHz sind.
- 6. übertragungssystem nach Anspruch 5} dadurch gekennzeichnet, dass über die Koaxialleitung oder eine sonstige 3?ornsprochleituiig, insbesondere awickelleitung, 20 bezw, 24 kHz zur Synchronisierung der Trägerruiidf'imk-Empfangsämter als besonderer Eanal übertragen iind vorzugsweise an den Zwischenverstärkerpunkten der Hundfunkkanäle an einem eigenen Zwischenverstärker abgegriffen v/erden können.
- 7. übertragungssystem nach Anspruch 1 oder folgenden, -dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kabel benutzt werden, die ausser einem koaxialen Eern eine oder mehrere Lagen'unbelasteter Vierer zum Teil für ^^nbOlastete'Systeme (1,2 mm), zum Teil für Dienstleitungen (1,4 oder 0,9 mm) enthalten, und dass die Aemter in Abständen als Yielfaohe-Ton etwa 8 loa aufgebaut sind derart, dass alle 8 Irm Vielbondverstärker (V 600) mit Fernstromversorgung über den koaxialen Kern, alle 24 km Remter mit zusätzlichen Verstärkern für Ruhdfuhkübertragung, unbelastete und BianstlQituhgen und mit einer selbständigen Stromversorgung angeordnet sind.8* übertragungssystem naoh einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kabel mit zwei, vier odor mehr Koaxialkernen ohne Beipack verwendet wird und dass die Aemter mit Vielbandverstärker in etwa 9 km Abstand aufgebaut sind xmd über die koaxiale Leitung fernstromversorgt warden, während alle 18 km Verstärker für die Rundfunkübertragung, ebenfalls mit Fernstromversorgung, und die verstärker der Dienstleitungen nur alle ca. 36 km in den Aeatern vorgesehen sind, die eine selbständige Stromversorgung besitzen.9, übertragungssystem nach Ahspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem odor mehreren der Zwischenvorst ärkorpunkte der Eundfunkbander Einrichtungen sum Abgreifen der Programme oder aber für teilweise Abtrennung und Heubelegung dor Bänder mit Modulatoren und Demodulator en bis zur Vormodulationslage vorgesehen sind und insbesondere Einrichtungen zur Weitorverzweiguhg der Bänder in der Zwischenlage (20 bis 60 kHz) über Trägerfernspreinleitung on im Vierdrahtgleichlage- (V 12 oder V 24) oder Zwcddrahttrennlageverfahren (z 12 k) vorgesehen sind.
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