DE754468C - Tragbares Geraet fuer Traegerstromuebertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb - Google Patents

Tragbares Geraet fuer Traegerstromuebertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb

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Publication number
DE754468C
DE754468C DEL106222D DEL0106222D DE754468C DE 754468 C DE754468 C DE 754468C DE L106222 D DEL106222 D DE L106222D DE L0106222 D DEL0106222 D DE L0106222D DE 754468 C DE754468 C DE 754468C
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DE
Germany
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frequency
portable device
carrier
sidebands
single sideband
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Expired
Application number
DEL106222D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Du Dipl-Ing Mont
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE754468C publication Critical patent/DE754468C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/18Frequency-division multiplex systems in which all the carriers are amplitude-modulated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb BeiTrägerstromübertragungssystemen, insbesondere bei Systemen mit Übertragung über Starkstromleitungen, liegt häufig das Bedürfnis vor, ein tragbares Gerät zu besitzen, das an einer beliebigen Stelle des Leitungszuges angekoppelt werden kann und einen Verkehr mit den an die Leitung fest angeschlossenen Stationen ermöglicht. Die an ein solches Gerät zu stellenden Anforderungen sind in erster Linie Einfachheit und möglichst geringer Aufwand, um die Kosten und das Gewicht eines solchen Gerätes so niedrig wie möglich zu halten. Die neuzeitlichen Trägerstromübertragungssysteme lassen nun die Verwirklichung dieser Forderung nicht ohne weiteres durchführbar erscheinen, und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, weil diese Systeme eine weitgehende Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Frequenzbereiches erstreben und zu diesem Zweck mit Mehrfachmodulation und Einseitenbandübertragung arbeiten. Das würde also bedeuten, daß auch für das tragbare Gerät eine der Zahl der Modulationsstufen entsprechende Zahl von Umsetzern sowie eine größere Zahl hochwertiger Filter benötigt würden, wodurch der Aufwand für ein solches Gerät sich praktisch als untragbar hoch ergeben würde.
  • Es sind nun bereits Trägerstromübertragungssysteme bekannt, die mit Mehrstufenmodulation arbeiten und die nur ein Seitenband übertragen und bei denen für die Hin- und Rückrichtung zwei Frequenzbänder verwendet werden, die genau so liegen wie die beiden Seitenbänder einerTrägerfrequenz, die lediglich einfach mit. dem Sprachband moduliert ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein solches Übertragungssystem ein tragbares Gerät mit relativ einfachen Mitteln zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das tragbare Gerät ein nach dem Z.weiseitenbandprinzip arbeitendes Gerät ist, bei dem der Sende- und Empfangsgenerator auf die in der Mitte zwischen den für die beiden Verkehrsrichtungen benutzten Seitenbändern liegende Frequenz abgestimmt ist., und daß die von diesem Gerät auszusendenden bz.w. zu empfangenden Nachrichten durch unmittelbare Modulation bzw. Demodulation derselben mit dieser Frequenz gebildet bzw. gewonnen werden. Das tragbare Gerät sendet also sowohl seinenTräger als auch die beiden durch die Modulation gebildeten Seitenbänder aus, die die beiden festen Empfänger an den Enden der Einseitenbandanlage erreichen. Durch Modulation des Trägers mit einer Tonfrequenz, die so liegt, daß die beiden erregten Seitenbänder, die für den Anruf der Einseitenbandgeräte erforderliche Frequenz ergeben, ist es möglich, die Rufautomatik der ortsfesten Geräte zu betätigen. Weiterhin liegen bei Besprechung. des Senders und damit Modulation des Hochfrequenzträgers je ein Seitenband in der Lage, die zum Empfang . in den ortsfesten Geräten erforderlich ist.
  • Für den Empfang von Nachrichten, die von den ortsfesten Einseitenbandgeräten ausgehen, in dem tragbaren Gerät ist es nur erforderlich, die empfangenen Seitenbänder zusammen mit dem Träger des tragbaren Gerätes dem Gleichrichter zuzuführen, wodurch nach der Demodulation die natürliche Frequenzlage der empfangenen Nachrichten wiederhergestellt wird.
  • Auf diese Weise ist es also möglich geworden, ein äußerst einfach aufgebautes, tragbares Gerät zu schaffen, das den gestellten Anforderungen völlig entspricht. Der besondere Vorteil dieses Gerätes besteht darin, daß keine doppelten Umsetzerstufen benötigt werden und daß ferner auch die in den Einseitenbandgeräten erforderlichen Filter mit verhältnismäßig hohenAnforderungen für das tragbare Gerät in Fortfall kommen. Für die Durchführung eines einwandfreien Betriebes ist es lediglich notwendig, die Frequenz des im tragbaren Gerät angeordneten Generators konstant und genau in det Mitte zwischen den beiden von den ortsfesten Geräten ausgesandten Seitenbändern einzuhalten. Dies ist aber beim heutigen Stand der Technik ohne besondere Schwierigkeiten und auch ohne besonderen Aufwand erreichbar. Ein weiterer Vorteil dieses tragbaren Gerätes ist darin zu erblicken, daß bei seiner Einschaltung keinerlei Änderungen in den ortsfesten Einseitenbandgeräten erforderlich werden. Die Einseitenhandgeräte besitzen bereits alle Filter, die notwendig sind, um Störungen durch den vom tragbaren Zweiseitenbandgerät mit ausgesandten Träger zu verhindern.
  • Die Ausbildung des tragbaren Gerätes gemäß der Erfindung und seine Anwendung in einem Einseitenbandsystem sollen im folgenden an Hand des in der Abbildung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles kurz erläutert werden. In der Abbildung ist mit A ein ortsfestes Hochfrequenznachrichtengerät bezeichnet, das nach dem Einseitenbandprinzip arbeitet. Dieses Gerät ist. in bekannter Weise an eine Hochspannungsleitung L angekoppelt. Das am anderen Ende des Leitungsabschnittes angeordnete ortsfeste Gerät ist nicht dargestellt. An einer beliebigen Stelle der Leitung ist ebenfalls auf irgendeine bekannte Art und Weise, hier z. B. durch eine Antenne, das tragbare Gerät gemäß der Erfindung angekoppelt, das mit T bezeichnet ist. Die Aussendung von Nachrichten (Sprache, Tonfrequenzen für Ruf, Signale od. dgl.) von A aus erfolgt in der Weise, daß die Nachricht, z. B-. das niederfrequente Sprachband, zunächst einem Modulator Ml zugeführt wird, in dem. die von dem Generator G1 gelieferte Frequenz von beispielsweise 1o kHz zugesetzt wird. In dem nachgeordneten Bandfilter wird das obere Seitenband ausgesiebt, während der Träger sowie das untere Seitenband unterdrückt werden. Das ausgesiebte Band von 10,3 bis 1a,4kHz wird dem zweiten Modulator M2 zugeführt und dort mit der von G2 gelieferten Frequenz von Zoo kHz moduliert. Von den hierbei entstehenden Frequenzen werden in dem folgenden Bandfilter wieder der Träger und das untere Seitenband unterdrückt und das obere Seitenband von 110,3 bis 112,4 kHz ausgesiebt. Letzteres wird nach Verstärkung in dem Leitungsverstärker LV auf die Leitung gegeben. In der Gegenrichtung wird von dem am anderen Ende der Leitungsstrecke gelegenen ortsfesten Gerät das Frequenzband von 1o7,6 bis 109,7 kHz übertragen, das durch doppelte Modulation mit den gleichen Frequenzen und Aussiebung des unteren Seitenbandes in der ersten und des oberen Seitenbandes in der zweiten Modulationsstufe gebildet wird. Dieses wird in El über einen Pegelregler PR und Empfangsverstärker EV dem Empfangsfilter zugeführt; das nur dieses Frequenzband durchläßt, und dann in bekannter Weise der doppelten Demodulation in D2 und D1 mit Hilfe der gleichen Generatoren G2 und G1 unterworfen und die gewonnene Niederfrequenz dem Telefonieempfänger zugeführt. In gleicher Weise werden auch etwaige Ruf- und Signalfrequenzen ausgesendet und empfangen. Um mit diesen beiden Stationen in Verbindung treten zu können, muß daher der Generator des tragbaren Gerätes auf eine Frequenz abgestimmt sein, die genau in der Mitte zwischen diesen beiden Frequenzbändern liegt-. Diese Frequenz beträgt in dein angenommenen Fall i io kHz. Soll also von dem tragbaren Gerät aus eine Nachricht nach einer der beiden ortsfesten Stationen ausgesandt werden, so wird diese Nachricht im Modulator M mit der von G gelieferten Trägerfrequenz von iio kHz moduliert. Hierdurch entstehen neben dem Träger die beiden Seitenbänder von 107,6 bis zo9,7kHz und von zio,3 bis zi2,4kHz, die mit dem Träger auf die Leitung L übertragen werden und sich dort nach beiden Seiten hin ausbreiten. Durch das Empfangsfilter in A wird jedoch dort nur das Band 107,6 bis 109,7 kHz aufgenommen, ebenso in der nicht dargestellten. zweiten ortsfesten Station das Band 110,3 bis 1i2,4 kHz, während der Träger und das zweite Seitenband jeweils am Empfangsort unterdrückt werden. Durch vorangehende Modulation mit einer Frequenz, die so liegt, daß die entstehenden Seitenbänder der für den Anruf der Einseitenbandgeräte verwendeten Frequenz entsprechen, kann ein selektiver Anruf einer bestimmten ortsfesten Station bewirkt werden. Die von den Einseitenbandgeräten ausgesandten Seitenbänder werden beide in dem tragbaren Gerät aufgenommen, da dieses auf den Empfang beider Bänder abgestimmt ist. Das jeweils empfangene Seitenband wird über den Empfangsverstärker ETV dem Demodulator D-zugeführt, dem die Trägerfrequenz von iio kHz zugesetzt wird. Hierdurch werden die Nachrichten in ihre natürliche, Frequenz:-lage zurückgebracht und können vom Empfänger aufgenommen werden.
  • Während die ortsfesten Geräte gewöhnlich mit einer automatischen Pegelregelung arbeiten, ist es bei dem tragbaren Gerät gemäß der Erfindung zweckmäßig, eine von Hand durchführbare Pegelregelung vorzusehen, und zwar mit für jede Richtung besonderer Einstellung, da die Dämpfung nach den beiden Richtungen je nach dem Ankopplungsort des Gerätes praktisch stets verschieden sein wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Mehrstufenmodulation und mit Einseitenbandbetrieb, bei dem für die Übertragung in der Hin-und Rückrichtung zwei Frequenzbänder verwendet werden, die so liegen wie die beiden Seitenbänder einer Trägerfrequenz, die lediglich einstufig mit dem Sprachband moduliert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät nach dem Zweiseitenbandprinzip arbeitet, wobei der Sende- und Empfangsgenerator auf die in der Mitte zwischen den für die beiden Verkehrsrichtungen benutzten Seitenbändern liegende Frequenz abgestimmt ist, und daß die von diesem Gerät auszusendenden bzw. zu empfangenden Nachrichten durch unmittelbare Modulation bzw. Demodulation derselben mit dieser Frequenz gebildet bzw. gewonnen werden.
  2. 2. Tragbares Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Modulation des Trägers mit einer Frequenz, die so liegt, daß die entstehenden Seitenbänder der für den Anruf der Einseitenbandgeräte verwendeten Frequenz entsprechen, ein Anruf der ortsfesten Geräte bewirkt wird.
  3. 3. Tragbares Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Nachrichten bz.w. Signale durch Modulation des Trägers mit entsprechenden Frequenzen ausgesendet bzw. durch Demodulation mit dem Träger empfangen werden können.
  4. 4. Tragbares Gerät nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Hand durchführbare Pegelregelung vorgesehen ist, die für jede Richteng besonders einstellbar ist. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: D res s ler, Hochfrequenz - Nachrichtentechnik für Elektrizitätswerke, Berlin 1944 S.93.
DEL106222D 1941-12-16 1941-12-16 Tragbares Geraet fuer Traegerstromuebertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb Expired DE754468C (de)

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