DEP0048909DA - Vollkontinuierliche Hochleistungsflachbeutel-Abfüllmaschine. - Google Patents
Vollkontinuierliche Hochleistungsflachbeutel-Abfüllmaschine.Info
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Description
Die derzeit üblichen Abfüllmaschinen für Plachbeutel arbeiten vorwiegend nach dem Taktprinzip. Dabei sind die zum Abnehmen* Aufspannen,
Pullen und Verschließen des Beutels notwendigen Arbeitsgänge im Khythmus etwa einer Bekunde aneinandergereiht„ y/odureh
eine halbkontinuierliche Arbeitsweise zustande kommte Diese Maschinen
sind mit einer einfachen be^w« , sofern 0.1 e Doppelanordnung der Beutel besitzen, mit einer Doppeldosiervorrichtung versehen,
welche die Dosierung und den Ausstoß des Abfüllgutes gleichfalls innerhalb einer Sekunde vornehmen muß» Die Zeit von einer Bekunde
ist für diesen Vorgang erfahrungsgemäß zur Dosierung von Pulvermengen bis etwa 50 g ausreichend 5 will man Pulvermengen bis 100 g
abfüllen, so ist bereits eine Herabsetzung der Maschinendrehzahl und damit eine Verlängerung des Arbeitstaktes notwendige Daraus
ergibt eich, daß mit Maschinen dieser Art maximal eine Abfülleisti; stung von 60 Beuteln bezw. von 120 Beuteln bei Doppelanordnung in
der Minute erzielt werden kann.Will man auf höhere Leistuig kommen, so muß man das Taktprinzip verlassen und möglichst unter Verlängerung
der für den Dosiervorgang zur Verfügung stehenden Zeit auf eine vollkontinuierliche Arbeitsweise übergehen B Dies bedingt
die Anwendung mehrerer Dosiervorrichtungens die nun nicht mehr feststehend angeordnet werden können, sondern für die Dauer der
Dosierung mit dem zu füllenden Beutel parallel laufen müssen. Es sind bereits Maschinen dieser Art bekannt gev/orden, welche mit
4-8 umlaufenden Dosiervorrichtungen arbeiten. Infolge der Verwendung von Ketten und komplizierten Haltevorrichtungen beim
Transport der Beutel, sowie von maschinentechnisch zum Teil äußerst schwierig auszuführenden Dosiergehäuseformen verarbeiten
diese Maschinen maximal 120 Beutel in der Minute, wodurch einmal hinsichtlich der Minutenleistung keinerlei Portschritte erzielt
wurden und sich außerdem durch eine große Störungsanfälligkeit schlechte Dauerleistungen ergaben,, Eine wesentliche Heraufsetzung
der !ffinutenleistung läßt sieb erreichen, wenn man grundsätzlich für jeden Beutel eine besondere Dosiervorrichtung vorsieht, ähnlich,
wie dies bei den vollkontinuierlichen Rundlauf-Tablettiermaschinen der Pail ist, bei denen sogar das Dosiergehäuse und die
Pressform zu ein- und derselben Vorrichtung vereinigt sind. Wachfolgend soll nun eine vollkontinuierliche Plachbeutelabfüllma—
schine beschrieben werden, welche in der Lage ist, wenigstens 600 Beutel in der Minute zu verarbeiten.
Die ?ollkontinuierliche-HociileIstungs--i1lachbeutel~A'bfüllmascMne
"besteht aus einer horizontal umlauf enden* ringförmigen Scheibe, dem sogenannten Karussel (f)9 in welches die Dosiergehäuse (a)
radial angeordnet und liegend eingebettet sind» Die Dosiervorrichtungenhaben wie üblich einen innerhalb eines Mantels gleitenden
Kolben Cb)9 für den zweckmäßig die Form eines Halbzylinders oder auch die eines parallel zur geradlinigen Achse angeschnittenen
Zylinders gewählt wird. Die Füllung des Dosiergehäuses geschieht von oben« Der Kolben (b) wird über die Kolbenstange (d) durch
eine Druckfeder (c) in Öffnungsstellung gehaltene Die verlängerte Kolbenstange besitzt an ihrem Ende eine RoIIe99 welche an einer
zentral zum Karuesel (f) angeordneten Kurvenscheibe (e) abläuft„ Hierdurch wird der Kolben beim Umlauf des Karussels gegen den
Druck der Öffnungefeder (c) nach außen bewegt und nach Ausstoß dei dosierten Menge durch die gleiche Druckfeder (c) wieder in die
öffnungsβteilung zurück gedrückt« Durch teilweise kegelförmige Ausbildung der Kurvenscheibe (e) und deren vertikale Verschiebung
ist es möglichj den Kolbenhub und damit die zu dosierende Füllgutmenge zu variieren. Der Abschluß des Karussels erfolgt nach oben
innerhalb des Pülleektors durch den Einfülltrichter und innerhalb des Ausstoßsektors durch eine entsprechende Abdeckplatte, durch
welche die Dosiergehäuse während des Ausstoßvorganges oben verschlossen werden» An der Peripherie des Karussels befinden sich
vor jeder Ausstoßöffnung eines Dosiergehäuses senkrecht angeordnet die Beutelhaltevorrichtungen (g), welche abweichend von den bisher
bekannt gewordenen Konstruktionen nicht mechanisch sondern pneumatisch wirken« Sie bestehen aus einer analog der gekrümmten
Wandung eines von den Kanten her aus anmenge drückten Beutels a.usgespartexi Fläche (h), welche perforiert ist und über einen Steueiskopf
mit einem Vakuum- und Drucklufterzeuger in Verbindung steht» Die Aufnahme eines Beutels geschieht in der Weise» daß der mittels
Druckluft aufgeblasenen erste "Beutel (3) des Beutelmagasins durch das sich automatisch einschaltende Vakuum der Beutelhaltevorrichtung
(g) an die gekrümmte Haltevorrichtung (h) gesaugt und auf diese Weise vom Karuseel mitgenommen wird· Da die Saatfläche (h)
Saugfläche (h) entsprechend der Wandung eines geöffneten Beutels (3) gekrümmt ists hängt der Beutel also in geöffnetem Zustand am
Karussell Barch eine kurvengesteuerte bleetarne Leitvorrichtung wird einmal die Ausstoßöffnung des Dosiergehäuses freigegeben und
zum anderen verhindert, daß ein Teil des Füllgutes während des Ausstoßens nicht in den Beutel fällte
Anstelle der vorgeschriebenen Eolbendosierung kann auch eine Schieberdosierung gewählt werden« Hierbei gleitet statt des massiven
Kolbens (b) ein Kolben mit einer senkrechten Bohrung oder auch ein quaderförmifer Kasten mit einer entsprechenden Öffnung,
die das Dosiergehäuse darstellt, in der Kreisringscheibe des Karussels* Die Schieberdosierung hat den Vorteil, daß die schwierig
abzudichtende Abdeckplatte der Kreisringscheibe im Falle der Kolbendosierung nunmehr in Fortfall kommt und daß die sonst feststehenden Fülltrichter durch einen auf dem Karussel mit umlaufenden
Fülltrichterring ersetzt werden können» Da das zum Halten der Beutel notwendige Vakuum in seiner Höhe
absinken würde, falls infolge eines Fehlers ein oder mehrere Beutelabfüllstationen keinen Beutel erfasst haben sollten, wird
in dem Saugweg ein verzögernd schließendes Ventil vorgesehen* dessen Verschlußklappe gegen exten Stift drückt, welcher über
eine Hebelanordnung mit einem zweiten, senkrechten Stift in Verbindung steht j der sich dann hinter den Federhaltebund des gerade
in seiner äußeren Stellung befindlichen Dosierkolbens schiebt«, Der Dosierkolben kann somf; nicht in seine Ausgangsstellung zurück,
wodurch der in diesem Fall unerwünschte Vorgang der Dosierung verhindert wird« Solange die Beutel]n®^dnungsmäßig erfasst werdens
spricht das verzögernd wirkende Ventil nicht an* weil dann in iim keine Luft strömte
lach erfolgter Füllung des Beutels wird anstelle von Vakuum Druckluft gegeben* wobei sich der Beutel wieder vom Karussel löst
und gleichzeitig von einer Bandabnahme vorrichtung übernommen wirds welche ihn durch eine Verschlußpartie führt, wo er wie üblich ent»
weder mittels Klebstoff oder aber auch mit Hilfe einer Eändelapparatur verschlossen wirde Es ist zweckmäßig* da sich hierdurch
konstruktiv günstigere Verhältnisse ergeben* den Vorgang "Beutelaufnahme-Beutelfüllung-Beutelabgabe"
auf dem umfang des Karussels zweimal hintereinander anzuordnen, wodurch außerdem — beispielsweise
bei Abfüllung von Beuteln des Backpulverformates — bei einer mäßigen Umfangsgeschwindigkeit des Karussels die eingangs
erwähnte hohe Abfülleistung von etwa 600 Beuteln in der Minute erzielt wird*
Claims (1)
- gleicher Am&ahl τοη Beutelabfüllstatlones und !Dosiervorrichtung». dsdogekeg SmS &ie Bossiergehäuse die J?0na eines teilweise angeschnittenen georotrieehen Körpers mit gerader Aehsef welche dur& die Mittelpunkte aller senkrecht au ihr gelegten Querschnitt® rerläuft, halsen und la einer horizontal umlaufenden iKreiering«. ebene radial angeordnet eingtfcet-tet sind, wodurch eine Steuerung der Bewegung der Dosi®^©!^©!! in g®raäliaig©r Biehtting eraiSg* ü<^tt wird«
2*) f©llk©mttaal@rii0he~Höehl®istimg^ge». Ι»βΑβ 1 ait "sjiterhalb «η der Peripheri® einer die Soeierror-des sog«die Beutel mittels gesteuerter Tateums in eiae der Wsadtmg eises Ton um Sauten her smsfsmengetoiekt®» tmt eofWaise geöffneten Beutels angepasst® perforiert© Häehe g@- asogt w@r4eaf waäurch Jeder B@mt®l für 4i® Damer der des Tstaöms im geöffnetem ZustaM am Karmsael festgehaltes. mitgeaoaaaen wird«.ehe-Hoehleißttmgs^laehiseutel-Alaf^ 1 UBd 2 mit lasterhalls an der Peripherie eines die häuse ©iithaltendeBj horisoatal usilaOf enden !©rassel® eTorriclitmnges. daä»g©ket daß 3«d© der ein nach Einsets©n d®s fakcrame verzögernd f eatil enthält9 welehee seinerseits einen hinter d®a Bai· dar 33ruekfed@r» di© den Kolben ia Bogiergehäuse in öff«. eehisfctn beginnt^ greifenden Arrvtleratift "fee«tätigtt wodurch laei Auseetstn des Beute^aehsehufcte im B©utel-ein i&sis&en ü&& mm f eeÄalten bereits ®s larussel ba« Beutel nötwendigen Yataims veraieden TÄrdt e@wieder in di®s©m fall uasngeferaeht® Torgsng der Bosierung und d@s AusstoSee Ton ÄfefuHgat sieht stattfindet«tii»ilazlic3ia«3lM^aiBtia^a.IlQb1»e&^ g©me1 I&&*g@3c#9 daß der geradlinig tersohieljljsre Kolben dar Bosierrorriühtung von d@r Form eines Tollzjlinders oder anderen geometrischen Körpers das 25©sierg®h§as@ in Gestalt einer Bohrung odtr «adtren i5ffnung senkrecht zm seiner Achse enthält9 wodurch anstelle feststehender fülltrichter die Anordnung ein©® Hilltriehterringes möglich istt tmlojaer auf dem £arsss@l ait umläufte3Sr*»IsgeHans MAtJIt9 Eesen«»Sahr8 Moltkestr« 96
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