DEP0048789DA - Verfahren und Anordnung zur Magnettonaufzeichnung - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur MagnettonaufzeichnungInfo
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Description
Bei der Ausführung des magnetischen Tonspeicherverfahrens in Schallplattenform ist die nutzbare Fläche durch die Größe der handelsüblichen Schallplatten gegeben. Weiterhin muß im allgemeinen mindestens die bei dem Nadelton übliche Spieldauer von ca. 5 Minuten erreicht werden. Da die Spieldauer der Platte dem Produkt der mittleren Spurgeschwindigkeit und der Spurbreite umgekehrt proportional ist, kommt es darauf an, die einzelnen Faktoren richtig zu wählen. Die Erfindung geht davon aus, die günstigste Dimensionierung aus der Frequenzkurve der Hörkopf - EMK abzuleiten.
Die Frequenzkurve bzw. Wellenlängenkurve der Hörkopf - EMK, die bei konstantem Sprechstrom aufgenommen wird, hat bei dem magnetischen Verfahren den in Figur 1 angegebenen charakteristischen Verlauf. Als Abszisse ist die Wellenlänge in (Lambda)/2 und als Ordinate die Hörkopf - EMK im Dämpfungsmaß db aufgetragen. Diese Kennlinie ist unabhängig von der Tonträgergeschwindigkeit. Bei großen Wellenlängen angefangen steigt die Hörkopf - EMK zunächst mit kleiner werdenden Wellenlängen proportional an, wie es sich aus dem Induktionsgesetz ergibt.
Diesem Anstieg wirken die Entmagnetisierungsverluste und die Verluste durch die endliche Spaltbreite entgegen, die bei kleiner werdender Wellenlänge überwiegen und einen Abfall der Kennlinie ergeben. Eine Betrachtung der Rauschverhältnisse zeigt weiterhin, daß insbesondere die Entmagnetisierung die Dynamik verkleinert. Es hat also keinen Zweck den Abfall der Hörkopf - EMK bei den kurzen Wellenlängen durch eine erhöhte Verstärkung auszugleichen.
Um eine möglichst wirtschaftliche Ausnützung der beschreibbaren Fläche zu erreichen, wird gemäß der Erfindung die mittlere Tonträgergeschwindigkeit so gewählt, daß die höchste zu übertragende Tonfrequenz praktisch im Bereich des Maximums der Wellenlängenkurve liegt. Hierdurch ist bei gegebenem verfügbaren Raum auch die Spurbreite gegeben. Der Vorteil dieser Dimensionierung ist, daß eine infolge der Verluste unwirtschaftliche Aufzeichnung kürzerer Wellenlängen vermieden wird. Da zur naturgetreuen Wiedergabe eine Entzerrung der Frequenzkurve vorgenommen werden muß, ergibt sich als weiterer Vorteil, daß bei der abnehmenden Spurgeschwindigkeit während des Ablaufs der Platte, die Entzerrung nicht nachgeregelt zu werden braucht, denn die Frequenzkurve ändert sich bei dem breiten Maximum nur wenig.
Ergeben sich bei Einhaltung dieser Dimensionierungsvorschrift zu kleine Spurbreiten und damit eine zu kleiner Hörkopf - EMK, dann kann dies gemäß der Erfindung dadurch ausgeglichen werden, daß die Permeabilität und damit die maximale Remanenz möglichst groß gewählt werden. Eine Erhöhung der Permeabilität bringt zwar eine gewisse Erhöhung des Entmagnetisierungsverlustes, weshalb bisher im allgemeinen die Vorschrift gegeben wurde, einen gewissen Permeabilitätswert nicht zu überschreiten (siehe z.B. DRP 666 535). Theoretische Untersuchungen zeigen aber, daß die Entmagnetisierungsverluste im wesentlichen von der Form der aufgezeichneten Magneten abhängen. Insbesondere im Bereich längerer Wellenlängen ist immer ein der Permeabilität proportionaler Abstieg der Hörkopf - EMK zu erwarten. Da die aufgezeichneten Wellenlängen auf diesen Bereich beschränkt werden sollen, hat es im Gegensatz zu der sonstigen Literatur in diesem Fall Vorzüge, die Permeabilität groß zu wählen.
Als weitere Maßnahme zur Vergrösserung der Spannung kann man erfindungsgemäß die Schichtdicke des Tonträgers so bemessen, daß möglichst alle aus dem Spalt herausströmenden Kraftlinien erfaßt werden, indem man den Tonträger z.B. massiv aus magnetisierbarem Material ausführt.
Theoretische Untersuchungen zeigen, daß ein Tonträger mit einer gegenüber der Spaltbreite dicken magnetischen Trägerschicht eine flachere Frequenzkurve hat, deren breiteres Maximum geringere Schwierigkeiten bei der Entzerrung mit sich bringt.
Das Verfahren kann nicht nur bei plattenförmigen Tonträgern, sondern auch bei bandförmigen Tonträgern Anwendung finden, die z.B. die Breite eines Schmalfilms oder Normalfilms der Kinotechnik haben und in einer Kassette angeordnet sind. Das Verfahren eignet sich ferner in Verbindung mit Tonträgern, die einen magnetisierbaren Stoff in pulverisierter Form enthalten, sowie auch in Verbindung mit Tonträgern mit homogenem magnetisierbaren Stoff, die sich durch besonders hohe Werte der Permeabilität auszeichnen. Das Verfahren der Hochfrequenz-Vormagnetisierung kann dabei in bekannter Weise angewendet werden.
Als Ausführungsbeispiel seien folgende Daten genannt. Beträgt die höchste zu übertragende Tonfrequenz 5000 Hz, so ergibt sich, wenn der Bereich nach Figur 1 = (Lambda)/2 = 60 (My) benutzt wird, eine mittlere Geschwindigkeit von 60 cm/sec. Dabei kommt man bei einem Plattendurchmesser von 30 cm und einer Spieldauer von 4 Minuten auf eine Spurbreite von ca. 0,3 mm bei 0,1 mm Zwischenraum zwischen den Spuren.
Um eine genügende Hörkopf - EMK bei der Abtastung der Tonspur zu erhalten, ist es zweckmäßig, ein Tonträgermaterial mit Permeabilität (My) > 5 zu verwenden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Magnettonaufzeichnung, insbesondere in mehreren nebeneinander laufenden Tonspuren z.B. auf Platten oder Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Spurgeschwindigkeit und zweckmäßig auch die Spurbreite so gewählt werden, daß für die höchste
Frequenz des zu übertragenden Frequenzbereiches das Maximum der Hörkopf-EMK-Wellenlängenkurve erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Permeabilität des Tonträgermaterials möglichst groß gewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicke des Tonträgermaterials groß gegenüber der Spaltbreite gewählt wird, so daß eine Frequenzkurve mit breiten Maximum entsteht.
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