DEP0048625DA - Zahnpflegemittel - Google Patents

Zahnpflegemittel

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DEP0048625DA
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DE
Germany
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dentifrice
carbamide
aqueous solution
ammonium phosphate
carrier material
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Expired
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English (en)
Inventor
Heinrich Kreifelts
Original Assignee
Kreifelts, Heinrich, Krefeld-Uerdingen
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Description

Die gebräuchlichen Zahnpulver und -pasten lösen den Zahnstein bekanntlich nicht. Ausserdem enthalten sie Kalk in irgend einer Form, der die Zahnsteinbildung noch begünstigt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Zahnpflegemittel ohne Kalkzusatz, welches drei wertvolle Eigenschaften hat:
1. Es bindet die Säuren, die sich im Munde nach dem Genuss von Kohlehydraten bilden.
2. Es wirkt auf den Zahnstein ein und bringt diesen allmählich zur Lösung.
3. Es fördert die Bildung des Zahnschmelzes.
Die Grundstoffe des neuen Zahnpflegemittels sind Karbamid und Ammoniumphosphat. Diese Stoffe enthalten in wässeriger Lösung freie Ammonium-Ionen, welche die nach dem Genuss von Kohlehydraten im Munde sich bildenden Säuren binden. Das Karbamid wirkt auf den Zahnstein ein und bringt diesen allmählich zur Lösung. Durch einen Zusatz einer organischen oder anorganischen Fluorverbindung, die in wässeriger Lösung freie Fluor-Ionen enthält, die von den Mundschleimhäuten in die Blutbahn geleitet werden, wird die Bildung des Zahnschmelzes gefördert. Ausserdem können diesem Mittel aromatische und desinfizierende Mittel zugesetzt werden.
Voraussetzung für die Wirksamkeit dieses neuen Zahnpflegemittels ist, dass es genügend lange Zeit auf die
Zähne und Schleimhäute einwirken kann. Es musste deshalb zusätzlich ein geeigneter Träger für die aktiven Grundstoffe gefunden werden. Als solche haben sich beispielsweise in Wasser unlösliche Celluloseverbindungen, insbesondere Cellulosemethyläther, ferner Aluminium- und Silizium-Gele bewährt. Diese Stoffe werden bekanntlich durch die in der Mundhöhle erzeugten Fermente und Verdauungssubstanzen nicht zersetzt. Die freien Ammonium-Ionen werden in dem Träger mit einem bestimmten pH-Wert (7,5) gehalten. Das Produkt ist eine geleeartige Substanz, die mit einer Zahnbürste aufgetragen wird. Da nicht mit Wasser nachgespült wird, bleibt an den Zähnen und dem Zahnfleisch ein feiner Film haften, der die Ammonium- und Fluor-Ionen enthält. Das Mittel wird zweckmässig abends angewandt, damit es die Nacht über wirken kann.
Die Herstellung dieses neuen Zahnpflegemittels kann in der Weise erfolgen, dass Karbamid und Ammoniumphosphat im Verhältnis von etwa 1 : 6 gemischt werden. Diese Mischung wird im Verhältnis von 1 : 5 mit in Wasser unlöslichen Celluloseverbindungen oder einem gleichwertigen Mittel verrührt und während dieses Arbeitsganges, also während des Rührens, eine wässerige Lösung einer Fluorverbindung in starker Verdünnung zugegeben.
Gleichzeitig können dann aromatische, desinfizierende oder andere wirksame Stoffe zugegeben werden.
Das Mittel kann in bekannter Weise in Tuben in den Handel gebracht werden.

Claims (4)

1. Zahnpflegemittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Carbamid und Ammoniumphosphat in wässriger Lösung.
2. Zahnpflegemitel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Lösung von Carbamid und Ammoniumphosphat in einem geeigneten Trägermaterial, z.B. in wasserunlöslichen Celluloseverbindungen, untergebracht ist.
3. Zahnpflegemittel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Aluminiumoxyd- oder Siliciumdioxydgel als Trägermaterial.
4. Zahnpflegemittel nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet durch einen Zusatz einer organischen oder anorganischen Fluorverbindung.

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