DE2811522C2 - Zahnpflegemittel - Google Patents

Zahnpflegemittel

Info

Publication number
DE2811522C2
DE2811522C2 DE19782811522 DE2811522A DE2811522C2 DE 2811522 C2 DE2811522 C2 DE 2811522C2 DE 19782811522 DE19782811522 DE 19782811522 DE 2811522 A DE2811522 A DE 2811522A DE 2811522 C2 DE2811522 C2 DE 2811522C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
silver
sulfadiazine
toothpaste
fatty alcohol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782811522
Other languages
English (en)
Other versions
DE2811522B1 (de
Inventor
Hans Peter 6380 Bad Homburg Fiedler
Dac Dr. 5000 Koeln Le-Kim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEKIM, DAC, DR., 5000 KOELN, DE
Original Assignee
Dr Eduard Fresenius Chemisch Pharmazeutische Industrie KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Eduard Fresenius Chemisch Pharmazeutische Industrie KG filed Critical Dr Eduard Fresenius Chemisch Pharmazeutische Industrie KG
Priority to DE19782811522 priority Critical patent/DE2811522C2/de
Priority to FR7906775A priority patent/FR2419726A1/fr
Publication of DE2811522B1 publication Critical patent/DE2811522B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2811522C2 publication Critical patent/DE2811522C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/27Zinc; Compounds thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/49Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds
    • A61K8/494Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom
    • A61K8/4953Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom containing pyrimidine ring derivatives, e.g. minoxidil
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Bei der Pflege der Zähne sind zwei Arten von Problemen zu beachten, die Zahnkaries, eine Schädigung der Zahnoberfläche bzw. des Zahnschmelzes und die Parodontose, der Zahnfleischschwund.
Die Zahnkaries ist hauptsächlich auf aus Nahrungsmittelresten bestehenden Zahnbelag und den darin befindlichen Bakterien zurückzuführen. Die Bakterien bewirken in dem Zahnbelag Fäulnisvorgänge, wobei Säure gebildet wird, die ihrerseits ein Absinken des pH-Wertes des Speichels, der im allgemeinen einen Wert von 7,0 bis 7,5 hat, unmittelbar auf der Zahnoberfläche zur Folge hat. Die Stärke des pH-Wsrt-Abfalls des Speichels auf der Zahnoberfläche hängt von der Art und Menge der aufgenommenen Nahrung und der Häufigkeit der Nahrungsaufnahme ab. Von diesen Faktoren hängt auch die Regenerationszeit, d. h. die Zeit ab, die erforderlich ist, um wieder den normalen pH-Wert zu erreichen. Je nach Art der Nahrungsmittel kann der pH-Wert an der Zahnoberfläche auf 5,5 bis 4,5 und - z. B. bei Genuß von Süßigkeiten - noch tiefer sinken. Der Bereich unterhalb von pH 5,5 wird häufig als Gefahrenbereich angesehen, da bei derart stark sauren Bedingungen die Calciumverbindungen des Zahns im Speichel gelöst werden, was zur Beschädigung des Zahnschmelzes bzw. zur Zahnkaries führt. Daraus ergibt sich: Je stärker der pH-Wert an der Zahnoberfläche absinkt und je langer die Regenerationszeit ist, desto größer ist die Gefahr, daß die Zähne angegriffen werden und Karies auftritt.
Die Gefahr der Zahnkaries ist außerdem um so größer, je dicker der auf der Zahnoberfläche befindlicht Belag ist. Bei dickem Zahnbelag brauchen die durch die bakterielle Zersetzung gebildeten Säuren sehr viel mehr Zeit, bis sie an die Belagoberfläche dringen, was ein stärkeres Absinken des pH-Wertes an der Zahnoberfläche und eine längere Regenerationszeit zur Folge hat.
Ebenso wichtig wie die Behandlung der Zahnkaries ist die der Parodontose in der entzündlichen Form mit Entzündungen des Zahnfleischrandes und vertiefter Taschunbildung (Paradentiden) sowie in der nicht entzündlichen Form chronisch-dystrophischer Zustände an den Zahnflcischtaschcn geworden, da sie, wie auch alle Formen und typischen Entzündungserscheinungen am Zahnflcischrand mit Ablagerung von Zahnstein, vertiefter Zahnfleischtaschenbildung mit Eiterung und späterer Lockerung der Zähne immer mehr zunimmt.
Es wurde gefunden, daß sich sowohl die für die Zahnkaries gefährliche Belagbildung auf den Zahnen als auch die Zahnfleischentzündungen in überraschend starkem Maße reduzieren läßt, wenn man den Zahn- und Mundpflegemitteln üblicher Zusammensetzung Silber- und/oder Zinksulfadiazin einverleibt.
Die Erfindung betrifft ein neues, in flüssiger, pastenartiger oder fester Form vorliegendes Zahnpflegemittel mit ausgeprägter desinfizierender und antibakterieller Wirkung, das sich sowohl zur Prophylaxe und Behandlung von Zahnkaries als auch der von Parodontose eignet und das durch einen Gehalt von etwa 0,5 bis etwa 10, vorzugsweise von etwa 1 bis etwa 3% - auf das Gewicht der Gesamtkomposition bezogen - an Silber- und/oder Zinksulfadiazin gekennzeichnet ist.
Die Wirkung des Silber- und/oder Zinksuifadiazins beruht hauptsächlich darauf, daß es auf Grund der desinfizierenden und antimikrobiellen Breitenwirkung sowohl die Bakterien, die die Parodontose verursachen, als auch die im Zahnbelag befindlichen Bakterien reduziert bzw. vernichtet und damit den unerwünschten pH-Abfall unmittelbar auf der Zahnoberfläche auf einem Minimum hält bzw. unterdrückt und darüber hinaus die in der Mundhöhle vorhandenen schädlich wirkenden Mikroorganismen modifiziert oder reduziert. Diese Silber- und/oder Zinksulfadiazinwirkung kann durch Zusatz weiterer üblicherweise gegen die Parodontose und Karies wirksamer Mittel, z. B. diie Fluoride, unterstützt bzw. ergänzt werden.
Die desinfizierende bzw. antimikrobielle Wirkung des Silber- und/oder Zinksuifadiazins auf den Zahnbelag wird bei Anwendung in Pastenform durch die in den Zahnpasten üblicherweise enthaltenen Schleif- und/oder Polieirmaterialien unterstützt, durch die der Zahnbelag mechanisch angegriffen bzw. entfernt wird.
Bei Versuchen, die mit Silbersulfadiazin enthaltenden Mundpflegemitteln durchgeführt wurden, wurden folgende Ergebnisse erhalten:
a) Bei einer bakteriellen Infektion der Mundhöhle und insbesondere der Zahnfleischränder wurde mit einer 2 Gcw.% Silbersulfadiazin enthaltenden Zahnpasta sonst üblicher Zusammensetzung bei einer Anwendung von viermal täglich für jeweils etwa 3 Minuten eine starke Reduktion der pathogencn Bakterien und als Folge dessen eine Heilung innerhalb kurzer Zeit erzielt.
b) Mit einer 1 Gew.% Silbersulfadiazin enthaltenden Zahnpasta sonst üblicher Zusammensetzung konnte bvi einer Anwendung von zweimal täglich zur Prophylaxe eine starke Reduktion der Keimzahl im Mundbereich erzielt werden.
Bei der mit einer Silbersulfadiazin-freien Zahnpaste sonst gleicher Zusammensetzung durchgeführten Doppelblindstudie konnte dagegen keine Veränderung der Keimzahl im Mundbcrcich festgestellt werden.
c) Bei Langzeitanwendung einer 1,5 Gews% Silbersulfadiazin enthaltenden Zahnpasta sonst üblicher Zusammensetzung wurde eine prophylaktische Wirkung bezüglich der bakteriell bedingten Zahnfleischblutungen, Karies und Parodontopatien beobachtet, wie die halbjährliche Nachuntersuchung der beiden Gruppen gezeigt hat.
d) Bei bakterieller Infektion im Mundberejeh, insbesondere Zahnfleischentzündungen, Parodontien, wurde mit einer 3 Gew,% Silbersulfadiazin enthaltender Zahnpasta sonst üblicher Zusammensetzung bei einer Anwendung von täglich viermal nach 1 Woche Heilung festgestellt.
e) Bei Behandlung mit einer 1 Gew.% Zinksulfadiazin enthaltenden dünnflüssigen Dispersion wurde bei Anwendung einer Munddusche eine prophylaktische Wirkung gegenüber bakteriellen Infektionen im Mundbereich beobachtet.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, das Silber- und/oder Zinksulfadiazin in besonders feinteiliger Form, d. h. in einer Teilchengröße von weniger als 5 μπι, vorzugsweise in einer Teilchengröße von etwa 0,5 bis etwa 3 μπι, anzuwenden, da mit dieser sehr feinen Teilchengröße ein besonders gutes Eindringen des Wirkstoffs in die unteren Schichten des Zahnbelags und unter die entzündlichen Teile des Zahnfleischrandes erreicht wird.
Die HersteBi;jig von Silber- und/oder Zinksulfadiazin ist Gegenstand der DE-PA 2804931. Nach diesem Verfahren wird ein in einem polaren Lösungsmittel gelöstes Silber- oder Zinksalz, vorzugsweise Silbernitrat oder -acetat bzw. Zinkacetat oder -sulfat in Gegenwart von mindestens einem Emulgator mit einem HLB-Wert von etwa 7 bis etwa 20 mit der Lösung von Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumsulfadiazin unter Gegenstrombedingungen umgesetzt, wobei die gegenläufigen Bewegungsgeschwindigkeiten der beiden Reaktantenmedien so gewählt werden, daß eine Agglomerai.on der gebildeten Silber- und/oder Zinksulfadiazinteilchen ve/hinder' und die Einzelteilchen sofort aus der Reaktionszone herausgeführt werden.
Die für die Herstellung der Silber- und/oder Zinksulfadiazin enthaltenden Zahn- und Mundpflegemittel gemäß Erfindung verwendeten Pastengrundlagen enthalten die üblichen Substanzen in den üblichen Mengen.
So enthalten Zahnpasten z. B. etwa 35 bis 50 Gew.% Schleif- und/oder Poliersubstanzen, wie CaI-ciumcarbonat, Dicalciumphosphat-Dihydrat, koaguliertes Siliciumdioxyd, Calciumsulfat, bis zu etwa 40 Gew.% Feuchthaltemittel, wie Glycerin, Sorbit, Propylenglykol,etwa0,5 bis 1,5 Gew.% Verdickungsmittel, wie Carboxymethylcellulose, koaguliertes Siliciumdioxyd, Methylcellulosc, Alginate, Spezialbentonite, bis zu etwa 2 Gew.% Schaumstoffe, wie Fettalkoholsulfate, bis zu etwa 45% Wasser, etwa 0,5 bis 1,0% Aromastoffe, etwa 0,1% Süßstoffe und/oder Konservierungsmittel.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert. Hieraus sind aber keine Beschränkungen herauszulesen.
Beispiel 1
Zur Herstellung einer schäumenden Zahnpasta werden
16,05 üew.% Wasser
20,0 Oew,% Glycerin und
0,15 Gew.% Saccharin (45()fach)
unter Rühren miteinander vermischt, in die so erhaltene klare Lösung
1,2 Gew.% Carboxymethylcellulose
gegeben, über Nacht quellen gelassen,
46,0 Gew.% Dicalciumphosphat-Dihydrat und
2.0 Gew.% Silbersulfadiazin zugesetzt und einmal gewalzt (Mischung A), Danach wird
2,2 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkoholäthersulfat (Texapon K 12) , unter Erwärmen in
11.4 Gew.% Wasser gelös, mit
1,0 Gew.% Aromaöl
versetzt, die so erhaltene Mischung B zur Mischung A in gegeben und etwa 30 Minuten unter Vakuum entlüftet.
Beispiel 2
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus ι, 20,0 Gew.% Glycerin
2,5 Gew.% Saccharinlösung, l%ig 1,2 Gew.% Carboxymethylcellulose 31,0 Gew.% Calciumcarbonat 1,0 Gew.% Silbersulfadiazin _·(> 2,0 Gew.% Siliciumdioxyd 2,5 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkohol-
äthersulfat 38,6 Gew.% Wasser
0,2 Gew.% Menthol und ji 1,0 Gew.% Aromaöl eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 3
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus ;n 20,0 Gew.% Glycerin 5,0 Gew.% S&ccharinlösung, l%ig 1,0 Gew.% Carboxymethylcellulose
28.5 Gew.% Calciumcarbonat 1,0 Gew.% Silbersulfadiazin
!, 0,5 Gew.% Zinksulfadiazin 1,0 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkohol-
äthersulfat
3,5 Gew.% Siliciumdioxyd 38,5 Gew.% Wasser
in 1,0 Gew.% Zahnpasteriaroms und Konservierungsmittel nach Bedarf eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 4
r. Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 10,0 Gew.% Glycerin 5,0 Gew.% Saccharinlösung, 1 % ig 1,0 Gew.% Carboxymethylcellulose 25,0 Gew.% Calciumcarbonat ,,ι 3,0 Gew.% Silbersulfadiazin 1,0 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkohol-
äthersulfat
3,0 Gew.% Siliciumdioxyd 1,0 Gew.% Paraffinöl -,-, 48,0 Gew.% Wasser und
1,0 Gew.% Zahnpastenaroma eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 5
„„ Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 30,0 Gew,% Glycerin 2,5 Gew.% Saccharinlösung, 1 % ig 1,0 Gew.% Carboxymethylcellulose 46,5 Gew.% Dicalciumphosphat-Dihydrat 1,0 Gew.% Zinksulfadiazin 0,4 Gew.% Natriumfluorid 1,0 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkoholäthersulfat
l(i,(i Gew. 1Jf Wasser
1,0 Gevv,% Zahnpastenaroma und
Konservierungsmittel nach Bedarf eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 6
" Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 20,0 Gew.% Glycerin 2,5 Osw.% Saccharinlösung, 1 %ig 1,2 Gew.% Carboxymethylcellulose 22,0 Gew.% Dicalciumphosphat-Dihydrat 16,0 Gew.% Calciumcarbonat 2,0 Gew.% Zinksulfadiazin 2,0 Gew.% Siiiciumdioxyd 2,0 Gew.% Fettalkoholsulfat/Fettalkoholäthersulfat
2,0 Gew.% Pafaffinöl 29,3 Gew.% Wasser und
1,0 Gew.% Zahnpastenaroma eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 7
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 30,0 Gew.% Glycerin 2,5 Gew.% Saccharinlösung, 1 %ig
1,0 Gew.% Carboxymethylcellulose 30,5 Gew.% Dicalciumphosphat-Dihydrat 7,0 Gew.% Zinksulfadiazin 2,0 Gew.% Fettalkoholsulfat/
Fettalkoholäthersulfat
2,5 Gew.% Siiiciumdioxyd 23,3 Gew.% Wasser
0,2 Gew.% Menthol 0,5 Gcw.% Wintergreenöl 0,5 Gcw.% Zahnpastenaroma und
Farbe nach Bedarf eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 8
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 30,0 Gew.% Glycerin 2,5 Gew.% Saccharinlösung, 1 %ig 1,0 Gew.% Carboxymethylcellulose 36,5 Gew.% Dicalciumphosphat-Dihydrat 1,0 Gew.% Silbersulfadiazin 2,0 Gew.% Fettalkohoiiulfat/
Fettalkoholäthersulfat 26,0 Gew.% Wasser 1,0 Gew.% Zahnpastenaroma und
Konservierungsmittel nach Bedarf eine schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel 9
In der in Beispiel 1 angegebenen Weise wird aus 20,0 Gew.% Glycerin 2,5 Gew.% Saccharinlösung, 1 % ig 28,0 Gew.%. Calciumcarbonat 2,0 Gew.% Silbersulfadiazin 2,0 Gew.% Paraffinöl 0,8 Gew.% Methylcellulose/Methyl-
hydroxypropylcellulose 2,0 Cicw.°A Siiiciumdioxyd 41,7 Gcw.% Wasser und
1,0 Gew.% Zahnpastenaroma eine nicht schäumende Zahnpasta hergestellt.
Beispiel Hl
Zur Herstellung einer Zahnpasta werden
10 g Natriumsulfadiazin in
• 191,9 ml Wasser gelöst und mit
10 g Fettalkoholsulfat/
Fcttalkoholäthersulfat und
15 g Natrium- und Ammoniumalginat
versetzt und in eine auf 45" C gehaltene homogene '< > Mischung von
20 g Paraffinöl
g Glycerin
25 g Saccharinlösung, 19t ig und
10 g Zahnpastenaroma
r> eingerührt. In die so erhaltene Mischung wird eine Lösung von
6,2 g Silbernitrat in
191,9 ml Wasser
unter Homogenisieren im Gegenstrom zur Homoge-J" nisierung eingedüst, danach
g Calciumcartranat
eingemischt und die erhaltene Mischung zu einer Paste mit glatter Struktur verarbeitet. Mehr als 90% der Silbersulfadiazinteilchen sind unter 5 μπι.
Beispiel 11
Zur Herstellung einer Mundpflegelotion (120 kg) werden
10,8 kg mittelkettige TrigJyceride
in 4,8 kg Polyoxyäthylenstearat
9,6 kg Isopropylpalmitat
3,6 kg Sorbitanmonooleat und
2,4 kg Stearylalkohol
bei 70° C geschmolzen, homogenisiert und in die er-'' haltene Schmelze eine Lösung von
37,7 kg Wasser
3,0 kg Propandiol-1,2
0,94 kg Natriumsulfadiazin und
0,01 kg Natronlauge (33% ig)
ebenfalls unter Homogenisieren eingetragen.
In diese Natriumsulfadiazinmischung wird dann eine Lösung aus
40,0 kg Wasser
6,6 kg Propandiol-1,2 und
r> 0,576 kg Silbernitrat
unter Rühren im schnell laufenden Homogenisator im Gegenstrom zur Rührrichtung eingedüst, die erhaltene Mischung unter Vakuum auf 35 ° C abgekühlt und zur Abfüllung bereitgestellt.
'" Die so konfektionierte Mundpflegelotion wird vor Anwendung mit Wasser 1:5 verdünnt.
Beispiel 12
-,-) Zur Herstellung von Zahnpulver werden
2,0 Gew.% Silbersulfadiazin mit
0,5 Gew.% Siiiciumdioxyd
0,01 Gew.% Natriumsaccharin
0,5 Gew.% Calciurficyclamat und
mi 6,55 Gew.% Aluminiumhydroxyd, feinkristallin in einer Kugelmühle fein vermählen und die so erhaltene Trituration mit
40,0 Gew.% Tricalciumphosphat und
50,0 Gew.% Aluminiumhydroxyd, feinkristallin ι,·, homogen vermischt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Flüssiges, pastenartiges oder festes Zahnpflegemittel mit desinfizierender Wirkung, gekennzeichnet durch einen Gehalt von etwa 04 bis etwa 10% an Silber- und/oder Zinksulfadiazin, bezogen auf das Zahnpflegemittel.
2. Zahnpflegemittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es das Silber- und/oder " Zinksulfadiazin in feinteiliger Form mit einer Teilchengröße von weniger als 5 μπι enthält.
3. Zahnpflegemittel gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß es das Silber- und/oder Zinksulfadiazin in feinteiliger Form mit einer r Teilchengröße von etwa 0,5 bis etwa 3 μπι enthält.
DE19782811522 1978-03-16 1978-03-16 Zahnpflegemittel Expired DE2811522C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782811522 DE2811522C2 (de) 1978-03-16 1978-03-16 Zahnpflegemittel
FR7906775A FR2419726A1 (fr) 1978-03-16 1979-03-16 Medicament dentaire desinfectant contenant de la sulfadiazine d'argent et/ou de zinc

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782811522 DE2811522C2 (de) 1978-03-16 1978-03-16 Zahnpflegemittel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2811522B1 DE2811522B1 (de) 1979-04-05
DE2811522C2 true DE2811522C2 (de) 1979-11-29

Family

ID=6034640

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782811522 Expired DE2811522C2 (de) 1978-03-16 1978-03-16 Zahnpflegemittel

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2811522C2 (de)
FR (1) FR2419726A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6153210A (en) * 1997-08-14 2000-11-28 Periodontix, Inc. Use of locally delivered metal ions for treatment of periodontal disease
WO2015172348A1 (en) 2014-05-15 2015-11-19 The Procter & Gamble Company Dentifrice compositions having dental plaque mitigation or improved fluoride uptake
ES2784836T3 (es) 2014-05-15 2020-10-01 Procter & Gamble Composiciones para el cuidado bucal con frescura mejorada

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2634228A (en) * 1949-07-28 1953-04-07 Charles F Morgan Dental cream containing benzalkonium halide and sulfa drug
US4049802A (en) * 1975-03-19 1977-09-20 Research Corporation Zinc sulfadiazine and its use in the treatment of burns
DE2804931A1 (de) * 1978-02-06 1979-08-16 Fresenius Chem Pharm Ind Metallsulfadiazine in feinteiliger form

Also Published As

Publication number Publication date
FR2419726A1 (fr) 1979-10-12
DE2811522B1 (de) 1979-04-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3587203T2 (de) Mittel zur mundhygiene.
DE3587691T2 (de) Zahnreinigendes wasser.
DE3343200C2 (de)
EP0252276B1 (de) Desinfektions- und Reinigungsmittel
DE4418796C5 (de) Oral anwendbare und gegen Plaque und Gingivitis wirkende Zusammensetzungen
DE3872577T2 (de) Stabiles wasserstoffperoxid-zahngel mit einem gehalt an pyrogenem siliziumdioxid.
DE60022636T2 (de) Zink enthaltende zahnpasta zusammensetzungen
DE3877039T2 (de) Stabiles, wasserstoffperoxid enthaltendes zahngel.
DE69203391T2 (de) Zinn-Verbindungen enthaltende Zahnpasten.
DE69920766T2 (de) Zahnpasta enthaltend rosensamenöl
DE69712054T2 (de) Zahnpflegemittel gegen zahnsteinbildung enthaltend hochlösliche pyrophosphate
DE3102272C2 (de)
CH647407A5 (de) Oral anzuwendende zusammensetzung fuer die mundhygiene.
DE2922664A1 (de) Gegen zahnsteinbildung wirksame orale zusammensetzung
DE69514387T2 (de) Bildung stabiler wässriger lösungen von zinnverbindungen
DE2510412A1 (de) Arzneimittel gegen gingivitis
DE1289246C2 (de) Zahnpflegemittel
EP1098629A1 (de) Entzündungshemmende zahnpflegemittel
DE3102557C2 (de)
DE3533492A1 (de) Zahnbelag verhinderndes zahnpflegemittel
DE3852599T2 (de) Orale Zusammensetzungen.
DE69836464T2 (de) Orale Zusammensetzung für die Behandlung von übelriechendem Atem
DE2221023B2 (de) Zusammensetzungen fuer die mundhygiene mit einem gehalt an monofluorphosphat
EP0026252A1 (de) Mittel zur oralen Hygiene
DE3541025A1 (de) Oral anzuwendendes mittel

Legal Events

Date Code Title Description
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LEKIM, DAC, DR., 5000 KOELN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee